Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Karl Theodor Rieth: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | |hat die Funktion Gutsbesitzer Beginn der Amtszeit sagt die Quelle=Leonhardt (1928) | ||
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| + | |hat die Funktion Gutsbesitzer Ende der Amtszeit sagt die Quelle=Leonhardt (1928) | ||
| + | |DienstOrt=Hartmannstraße Nr. 61 | ||
| + | |Anmerkung=Wird auch als Ökonom bezeichnet. | ||
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Aktuelle Version vom 26. März 2026, 18:39 Uhr
Karl Theodor Rieth (*28. Februar 1818 in Maikammer, † in Unbekannt, ausgewandert[1][2]) war der Sohn von Franz Matthäus Rieth und Thekla Schmitt (5048). Karl Theodor Rieth war verheiratet mit Margaretha Franziska Reinig (Heirat: 1844-09-04, aus Maikammer) und lebte in Alsterweiler, Maikammer. Aus der Ehe gingen 2 [anm 1] Kinder hervor.
Nachkommen
Eigentum
Funktion
- Karl Theodor Rieth#Auswanderer (Name: Karl Theodor Rieth, Funktion: Auswanderer (Alsterweiler), Zielland: Nordamerika)
- Karl Theodor Rieth#Gutsbesitzer (Name: Karl Theodor Rieth, Funktion: Gutsbesitzer, Ort:: Hartmannstraße Nr. 61)
Fundstellen zu Karl Theodor Rieth
Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 2
| Sammlung_1 | Sammlung_2 | Anmerkung | Zitat | Schlagwort | Fundstelle | SeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki. | Nutzen für Alsterweiler | Jahr | Tag | Datum | Vorkommen | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75 | Amerika Haus Karl Theodor Rieth Alsterweiler | Karl Theodor Rieth in Alsterweiler verkaufte sein Haus mit 2 Gärten um 4000, fl. und ging nach Amerika. (1850) | Amerika Haus Karl Theodor Rieth Alsterweiler | Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75#Seite 58/1 | Seite 58/1 | 6 | ||||||
| Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler | Prozess Rieth Alsterweiler | Prozess Schöffler - Rieth; Karl Theodor Rieth wohnte zu dieser Zeit in der Hartmannstraße Nr. 61 / Sitzung vom 4. März | Sitzung vom 4. März. Nicolaus Schöffler, 25 Jahre alt, Metzger, geboren und wohnhaft zu Deidesheim. (Vertheidigt durch den Herrn Rechtskandidaten Medicus). Der Oekonom Karl Theodor Rieth von Alsterweiler besitzt in dieser Gemeinde ein zweistöckiges Wohnhaus, dessen oberer Stock von dem Revierförster Wolf, der untere aber von dem Eigenthümer bewohnt wird. Am 31. Okt. vor. Jahres gegen 5 Uhr des Abends, verließ Rieth seine Wohnung, um sich nach Edenkoben zu begeben, wo an jenem Abend Ball war. Da derselbe ledig ist und keine Dienstboten im Hause hat, auch der Revierförster mit seiner Familie vereist war, stand das wohlverschlossene Haus in jener Nacht leer. Den Schlüssel hatte die Haushälterin des Rieth, welche nicht in diesem Hause wohnt. Am Abend des folgenden Tages kehrte der Revierförster zurück und man entdeckte nun, da eine große Quantität dem Rieth zugehörender Effekten, bestehend in Bettung, Kleidungsstücken, Weißzeug, Zinn u. gestohlen worden war. Eine Stunde später kam auch Rieth von seiner Lustparthie zurück und überzeugte sich, daß der Diebstahl zur Nachtzeit mittelst Einsteigens und Einbruchs verübt wurde. Ein unbestimmter Verdacht fiel alsbald auf den Angeklagten, weil er einige Tage vorher in Alsterweiler gesehen wurde, und mit den Localitäten genau bekannt war. Dieser Verdacht hat sich dann auch durch die Untersuchung zur vollkommenen Gewißheit gestaltet. In der Nacht des Diebstahls kam Schöffler, mit einem großen Pack auf dem Rücken, zu dem Ackersmann Wilhelm Theobald in Lachen, und ersuchte denselben sehr dringend, ihn in seine Heimath nach Meckenheim zu fahren. Dabei gab er an, er sei ein Halstuchhändler und komme von Landau und Edesheim, wo er Geschäfte gemacht habe. Das ängstliche Benehmen dieses Menschen, kam dem Theobald verdächtig vor, und er wurde in seinem Verdachte noch besonders bestärkt, als er in jenem Pack eine zinnerne Platte bemerkte, und als ihn der Angeklagte, in Meckenheim angekommen, bat, nicht nur seinen Namen und Wohnort zu verschweigen, sondern ihn auch um das Dorf nach einem Judenhäuschen zu fahren. Dort legte er seinen Pack ab und begab sich mit Theobald in das Wirthshaus des Adjunkten Forschner, wo er dem Fuhrmann seinen Lohn geben wollte. Da er aber kein Geld hatte, lieh er von Forschner, gegen Versatz eines Ueberrocks, einiges Geld, zahlte den Fuhrmann und drängte diesen zur schnellen Heimkehr. Er gab bei mehreren Personen vor, er kommen von Philippsburg, wo er als Metzger gearbeitet habe und ließ seinen Pack durch einen Boten nach Worms tragen. In Worms angekommen, begab sich Schöffler zu dem Pfandhaustaxator Horch und versetzte demselben den größten Theil der in dem Pack befindlichen Gegenstände gegen eine Summe von 30 fl. Dem Wirth Conrad März von Mutterstadt gab er später ein kleines Päckchen zum Aufbewahren. Am 4. November erschien Schöffler nochmals in Lachen und trug einen zweiten Pack mit Effekten. Dießmal gab er sich für einen Tuchhändler aus Lambrecht aus. Er suchte den Fuhrmann Theobald nochmals zu einer Fahrt zu bewegen was diesen bewog, Anzeige bei dem Ortsvorstande zu machen. Der Bürgermeister von Lachen verhaftete hierauf den Angeklagten weil derselbe keine Legitimationspapiere hatte, und sich auch über den rechtlichen Erwerb der bei sich führenden Sachen nicht ausweisen konnte. Er wurde der Gendarmeriestation zu Neustadt zum Weitertransport vorgeführt, und hier wollte es der Zufalle, daß gerade der bestohlene Rieth zugegen war, welcher sogleich in den bei dem Angeklagten vorgefundenen Effekten einen Theil seines entkommenen Eigenthums entdeckte. Im Laufe der Untersuchung gestand Schöffler ein, den Diebstahl verübt zu haben. Derselbe wurde übrigens als ein höchst leichtsinniger Mensch geschildert, der in wenigen Jahren ein bedeutendes Vermögen durchgebracht und dabei noch so viele Schulden gemacht hat, daß er sich nach Frankreich flüchten mußte. Ja er bestahl sogar seinen Wohlthäter Rieth, der ihn nach seiner Rückkehr aus Frankreich gastfreundlich aufnahm, und mit Rath und That unterstützte. Die Geschworenen erklärten den Niklaus Schöffler des ihm zur Last gelegten Diebstahls mit allen erschwerenden Umständen schuldig, worauf ihn das Assisengericht zur Strafe der Zwangsarbeiten auf 5 Jahre verurtheilte. | Karl Theodor Rieth Assisenverhandlung Nicolaus Schöffler Rieth Wilhelm Theobald Forschner Horch Conrad März Wolf Revierförster Alsterweiler | Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler#Seite 92/1 | Seite 92/1 | 6 | 1842 | 4. März |
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Die Daten stammen aus: Schäfer/Stöckl (2015).
- ↑ Schäfer/Stöckl (2015), Seite 658, Eintrag <5047>.
Anmerkungen
- ↑ Die Angabe 0 kann auch bedeuten, daß die Daten zu den Kindern den datenschutzrechtlichen Vorgaben unterliegen und nicht angezeigt werden dürfen.
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Karl Theodor Rieth gehört den Kategorien an: Person (Alsterweiler)
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