Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50: Unterschied zwischen den Versionen

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|zitat=Am meisten drückten die Kriegskosten, die für die Zeit von 1689—98 31 000 Gulden betrugen. Da versteht man die ängstliche Besorgnis, die der Bürgermeister in der Gemeinderechnung für das Jahr 1699 ausspricht, wenn er bei dem
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Titel „Ausgaben für Kriegszwecke" schreibt: „Nichts mehr, Gott behüte ferner!"
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|zitat=1753 kam es wegen kleinlichsten Ursachen zu einem erbitterten Streit zwischen der Kurpfalz und dem Bistum Speyer . . . 900 Mann kurpfälzische Truppen fielen in die Ämter Deidesheim und Kirrweiler ein und nahmen vor allem die Weine mit sich nach Neustadt. Die reichsten Winzer von Maikammer, St. Martin und Diedesfeld wurden eingezogen und in Neustadt ins Gefängnis geworfen; . . . vielfach wurden die Weinberge und Felder verwüstet. Die bischöflichen Gemeinden sollen zirka 9000 Gulden Kosten gehabt haben: die Gemeinden Hambach, Diedesfeld, Maikammer-'''Alsterweiler''' und St. Martin zusammen 5109 Gulden.
 
|zitat=1753 kam es wegen kleinlichsten Ursachen zu einem erbitterten Streit zwischen der Kurpfalz und dem Bistum Speyer . . . 900 Mann kurpfälzische Truppen fielen in die Ämter Deidesheim und Kirrweiler ein und nahmen vor allem die Weine mit sich nach Neustadt. Die reichsten Winzer von Maikammer, St. Martin und Diedesfeld wurden eingezogen und in Neustadt ins Gefängnis geworfen; . . . vielfach wurden die Weinberge und Felder verwüstet. Die bischöflichen Gemeinden sollen zirka 9000 Gulden Kosten gehabt haben: die Gemeinden Hambach, Diedesfeld, Maikammer-'''Alsterweiler''' und St. Martin zusammen 5109 Gulden.
 
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(Korn, Gerste und Spelz) zum Marktpreis vom April und Mai, zahlbar an Martini. Es gab wenig und schlechten Wein.
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|zitat=Im Jahre 1783 war ein früher Frühling. Im Mai erfroren von ungefähr 200 Morgen Wingert unter dem Dorfe die Hälfte. Es folgte
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ein überaus heißer und trockener Sommer. Der Wein wurde ausgezeichnet, es gab auch viel.
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|zitat=Am 28. Februar 1784 war es so kalt, wie es keinem Menschen gedachte. Auf Ostern, am 27. März, lag hoher Schnee. Der Wein kostete
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im Herbst nur ZI Gulden.
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|zitat=Am 5. September nachts 1/2 1 Uhr fiel ein Wolkenbruch. Das Wasser riß den oberen Brunnenstock zu '''Alsterweiler''' ab und verursachte auch sonst großen Schaden (1792)
 
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|zitat=Am Eichbrunnen wurde ein Erlenbaum als Freiheitsbaum (1793) aufgestellt und eine rote Jakobinermütze darauf gehängt. Der Schmied Georg Hartmann mußte den Stamm befestigen. Die Gemeinde zahlte ihm dafür 2 Gulden 55 Kreuzer.
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|zitat=Noch stand der Freiheitsbaum, kein Bürger hatte gewagt ihn zu entfernen. Da kam am 2. April (1793) eine k. ungarische Husarenpatrouille geritten. Jetzt rissen die Bürger den Freiheitsbaum um und verbrannten die Mütze.
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|zitat=Vom Mai 1816 ab regnete es beständig; es gab große Überschwemmungen; am 12. Mai auch starke Fröste. Es gab kein Getreide und keine Kartoffeln. Am 23. September gab es schon Winterfröste, am 12. Oktober tiefen Schnee. Darum erfroren die Trauben größtenteils. Die Weinlese begann am 8. Oktober. Die Trauben wurden in Körben und Maltersäcken heimgebracht und mit Pflasterstempeln in hölzernen und steinernen Trögen zerstoßen. Der Wein (8 Morgen gaben 2 Fuder) war so sauer, daß ihn
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|zitat=Vom Mai 1816 ab regnete es beständig; es gab große Überschwemmungen; am 12. Mai auch starke Fröste. Es gab kein Getreide und keine Kartoffeln. Am 23. September gab es schon Winterfröste, am 12. Oktober tiefen Schnee. Darum erfroren die Trauben größtenteils. Die Weinlese begann am 8. Oktober. Die Trauben wurden in Körben und Maltersäcken heimgebracht und mit Pflasterstempeln in hölzernen und steinernen Trögen zerstoßen. Der Wein (8 Morgen gaben 2 Fuder) war so sauer, daß ihn kein Wirt kaufen wollte. Er kostete 100-130 Gulden. Jetzt kam der 15er Wein in den Preis. Friedrich Eisenbiegler in Alsterweiler verkaufte 1 Fuder zu 415 Gulden und 1 Kronentaler. Am 1. Juli 1816 wurde der Kanton Edenkoben von dem Rentamt Neustadt a.d. Hdt. getrennt und ein Rentamt in Edenkoben errichtet. Die durch die schlechte Ernte hervorgerufene Hungersnot dauerte bis zur Ernte 1817. Als man hier durch die Gemeinde den Ärmsten Unterstützung (1816).
kein Wirt kaufen wollte. Er kostete 100-130 Gulden. Jetzt kam der 15er Wein in
 
den Preis. Friedrich Eisenbiegler in Alsterweiler verkaufte 1 Fuder zu 415 Gul-
 
den und 1 Kronentaler.
 
Am 1. Juli 1816 wurde der Kanton Edenkoben von dem Rentamt Neustadt
 
a.d. Hdt. getrennt und ein Rentamt in Edenkoben errichtet.
 
Die durch die schlechte Ernte hervorgerufene Hungersnot dauerte bis zur
 
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Aktuelle Version vom 16. März 2026, 17:14 Uhr

Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50 zeigt alle Einträge mit dem Schlagwort zum Ort Alsterweiler im Werk Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Auf dieser Seite die Einträge auf den Seiten 26 bis 50. Die weiteren Einträge hier:

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