Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Grabmal Oberstein: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | |Text=Das Vollwappen der Dalheim (Thalheim, Talheim) nach Scheibler Nr. 229<ref> | + | |Text=Das Vollwappen der Dalheim (Thalheim, Talheim) nach Scheibler Nr. 229<ref>Scheibler, Freiherren von (unbekannt), ‹Wappenbuch: Scheiblersches Wappenbuch›, (Hg. Scheibler, von Freiherren, Seiten. (CMS 266), auch in: Alberti S. 823, Siebmacher Band: WüA Seite: 68 Tafel: 43, Rietstap/Rolland</ref>ist dargestellt als eine silbern-schwarz gespaltene Spitze in wechselnden Farben. Die zugehörige Helmzier mit schwarz-silbernen Decken ein silbern-schwarz übereck geteiltes Paar Büffelhörner. Henschel <ref>Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98).</ref> führt ein anderes Wappen für die Dalheim an, das im Lehenbuch des Bischoff Matthias (Rammung) von Speyer dargestellt ist . Auch Siebmacher<ref>(1605), ‹Siebmacher: Siebmachers Wappenbuch›, (Hg. Siebmacher, Johann, Seiten. (CMS 267).</ref> führt in seinem Wappenbuch ein anderes Schild (möglicherweise auch eine andere Familie) unter dem Namen Thalheim . |
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| − | |Text=Das Wappen zeigt: In Rot einen silbernen Balken, begleitet von 3 (2:1) silbernen Lilien. Die Helmzier: 2 rote Stierhörner mit silbernem Balken bezeichnet.<ref>Wolfert, Alfred F. (1986) Die Wappen im Lehnbuch des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz - 1471 -. In: Wackerfuß, Winfried (Hrsg.), Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften, Breuberg-Neustadt | + | |Text=Das Wappen zeigt: In Rot einen silbernen Balken, begleitet von 3 (2:1) silbernen Lilien. Die Helmzier: 2 rote Stierhörner mit silbernem Balken bezeichnet.<ref>Wolfert, Alfred F. (1986) Die Wappen im Lehnbuch des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz - 1471 -. In: Wackerfuß, Winfried (Hrsg.), Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften, Breuberg-Neustadt, Seite 311 und Tafel Nr. 6.</ref> |
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| − | |Text=Das Wappen ist geviert. Im Feld 1 steht in rot eine goldene Krone (Hinweis auf den sog. Kronenstamm), Feld 2 und 3 zeigen in silber vier blaue Eisenhütlein, Feld 4 ist wiederum rot. Auf dem Helm mit Decken steht eine schwarze Disteldolde. Im Scheiblerschen Wappenbuch sind die Felder gewendet dargestellt<ref> | + | |Text=Das Wappen ist geviert. Im Feld 1 steht in rot eine goldene Krone (Hinweis auf den sog. Kronenstamm), Feld 2 und 3 zeigen in silber vier blaue Eisenhütlein, Feld 4 ist wiederum rot. Auf dem Helm mit Decken steht eine schwarze Disteldolde. Im Scheiblerschen Wappenbuch sind die Felder gewendet dargestellt<ref>Scheibler, Freiherren von (unbekannt), ‹Wappenbuch: Scheiblersches Wappenbuch›, (Hg. Scheibler, von Freiherren, (CMS 266).</ref>. Das Wappen ist dem sog. Kronenstamm der Kronberg zuzordnen. |
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| − | |Text=Darstellung auf der Grabplatte (schwarz-weiß) als gedrehtes Wappen. Das Vollwappen der "Herren von Oberstey" aus dem Ingeram-Codex (251)<ref> | + | |Text=Darstellung auf der Grabplatte (schwarz-weiß) als gedrehtes Wappen. Das Vollwappen der "Herren von Oberstey" aus dem Ingeram-Codex (251)<ref>(1459), ‹Ingeram-Codex: Codex Cotta›, (Hg. Albrecht, IV. von österreich, Herzog, Seiten. (CMS 265).</ref>: Ein golden gekrönter roter Löwe. Helmzier ein roter, golden gekrönter Löwenrumpf zwischen zwei Federstößen aufstrebend, Helmdecken rot. |
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Version vom 28. Februar 2016, 17:00 Uhr
Das Grabmal Oberstein der Ritter Oberstein steht heute an der Südseite der katholischen Kirche von Maikammer (Schulstraße). Es handelt sich wohl um mehrere Monumente. Zum einen die Grabplatten rechts und links und dazwischen das Doppelgrabmal aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit einem Aufsatz, der von zwei Pilastern begrenzt ist.
Der obere Teil des mittigen Aufsatzes (abgerundet) gehört möglicherweise nicht zu einem der Grabmäler[web 1].
Doppelgrabmal (Mitte)
Die beiden Figuren im Doppelgrabmal (Johann Friedrich von Oberstein und Margarete von Frankenstein) stehen in einer Stichbogennische und werden von zwei Säulen (Pilaster) umrahmt. Auf diesen sind jeweils vier Wappen angebracht. Die linke Figur stellt einen verstorbenen Ritter (der Helm liegt zu seinen Füßen), die andere Figur seine Gemahlin in betender Haltung dar. Über dem Stichbogen nach vorne hängen zwei Tafeln mit Inschriften in Rollwerkeinfassung. Der Stichbogen selbst ist mit Engelsköpfen besetzt. In den Pilastern stehen unten "puttenartige" Wesen.
Inschrift zu Johann Friedrich von Oberstein
Die Inschrift mit Renaissancekapitalen (Großbuchstaben) ist stark verwittert. Sie lautet: ANNO DOMINI |||| AUFF SAMPSTAG DEN 29 IVLY ZWISCHEN IX UND X UHRN NACHMITTAG IST IN CHRISTO SELINGLICH ENTSCHLAFEN DER EDEL UND ERNUEST HANS FRIDERICH VOM OBERSTEIN SEINS ALTERS 36 DEM GOTT EIN FROHLICHE UFFERSTANDTNUS GNEDIGLICH VERLEICHEN WOLE AMEN.
Inschrift zu Margarethe von Franckenstein
Die Inschrift mit Renaissancekapitalen (Großbuchstaben) ist stark verwittert. Sie lautet: ANO DOMINI |||| FREITAG DEN 4 APRILIS MORGEN UM 4 UR IST IN GOT SELIGLICH ENTSCHLAFEN DIE WOLEDELE WITWE GEBORENE ZU FRANCKENSTEIN IRES ALTERS 74 IAR DER UND ALE CHRISTGLAUBIG GOT GNAD VERLEIHEN WOLLE AMEN.
Einzelgrabplatte (Links)
Es handelt sich um eine graue Sandsteinplatte mit einer Umschrift in spätgotischer Zierschrift. Sie lautet: Anno dni M ccccc liij Montags nach oculi. Ist uerschiden der Edel vnnd Ernuest Viax vom Oberstein Zu Kredenburg. Deß fele got gnad amen.
In der Mitte der Platte zeigt sich ein Relief des Verstorbenen Viax von Oberstein (kniend) in Rüstung. Hinter ihm liegt ein Helm, auf dem zwei Handschuhe abgelegt sind. In den Ecken der Platte sind vier Wappen angebracht. Sie zeigen die verwandtschaftlichen Verhältnisse des Viax an. Die Platte besitzt eine Höhe von ca. zwei Metern und eine Breite von ca. neunzig Zentimetern.
Einzelgrabplatte (Rechts)
Es handelt sich um eine graue Sandsteinplatte mit einer Umschrift in Renaissancekapiteln. Sie lautet: ANNO DOMINI 1557 DEN 26 JANVAR STARB DIE EDEL VND TVGENSAM FRAW MARG|||| GEBOREN VON DALHIEM WEILAND VIAX VOM OBERSTEINS VERLASENE WITWE DER SELN GOT GNAD AMEN.
Auf der rechten Seite der Platte ein Relief der Verstorbenen Margarete von Dalheim (kniend) vor einem Kreuz. Sie trägt einen Witwenschleier. In den Ecken der Platte sind vier Wappen angebracht. Die Platte besitzt eine Höhe von ca. zwei Metern (2,20) und eine Breite von ca. neunzig Zentimetern (0,92).
Aufsatz auf Doppelgrabmal (rechteckig, Mitte)
Der rechteckige Aufsatz wird von zwei Pilastern eingerahmt und zeigt zwei Wappen. Es handelt sich um das Wappen der verstorbenen Eheleute, links für Johann Friedrich von Oberstein (hier als Hans bezeichnet) und rechts der von Franckenstein. Die beiden Pilaster zeigen Schmuckwerk.
Aufsatz mit Muschel (oval, Mitte)
Der ovale Aufsatz wird dominiert von dem Muschelornament. Darunter finden sich 4 Wappen.
Hinweistafel an der Kirchenmauer
Die Hinweistafel links der Grabmäler zeigt folgenden Text: "Mehrteiliges Grabmal aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert der Grafen Viax und Hans Friedrich von Oberstein und ihrer Gattinnen (Margarete geb. von Dalheim und Margarete geb. zu Frankenstein)". Bei den von oder vom Oberstein handelt es sich nicht um Grafen.
Grabplatten
- Grabmal Oberstein, Kredenburg / Grabplatten
Oberstein Grabstein.jpg Das Grabmal der Ritter Oberstein in Alsterweiler (jetzt Südseite der Kirche in Maikammer, Schulstraße), Aufnahme aus dem Jahre 1928[1].
Grabmal oberstein 7.jpg Viax von Oberstein in Ritterrüstung kniend in betender Haltung
Grabmal oberstein grabplatte rechts.jpg Margarete von Dalheim in Ornat kniend in betender Haltung
Grabmal oberstein 34.jpg Über dem mittleren Teil ist ein quadratischer Aufsatz. Zwei kleine Säulen mit Blattornamenten schließen zwei vollständige Wappen (links Wappen 1, rechts Wappen 10) mit Helm und Helmzeichen ein[2].
Grabmal oberstein 37.jpg Darüber ist als Abschluß ein halbkreisförmiger Stein, dessen oberer Teil mit einem Fächerornament, der untere etwas verlängerte gerade Teil aber mit den Wappen 1, 11, 12 und 13 ausgefüllt ist. Über dem Wappen 1 (links) ist wieder Helm und Helmzeichen angebracht[3]
Personenansichten
Auf den Grabmälern sind vier Personen abgebildet. Deutlich erkennen lässt sich nur noch das Abbild von Viax von Oberstein. Alle anderen Profile sind stark verwittert oder waren, wie im Falle von Margarete von Dalheim, nicht sehr detailliert ausgearbeitet.
- Grabmal Oberstein, Kredenburg / Personenansichten
Profil des Viax von Oberstein
Nr.12 Ansicht des Johann Friedrich von Oberstein
Nr.13 Ansicht der Margarethe von Franckenstein
Profil der Margarethe von Dalheim
Wappen
Die Wappen sind in mehreren Beiträgen[lit 1] abgehandelt.
Wappen auf dem Pfeiler links von Johann Friedrich von Oberstein
Im Doppelgrab auf dem Pfeiler links von Johann Friedrich von Oberstein sind die folgenden Wappen zu erkennen. Die Reihenfolge der Wappen ergibt sich für beide Seiten aus der Stufung:
- Mutter
- Großmutter Vaterseite
- Urgroßmutter Vaterseite
- Gromutter Mutterseite
Wappen 1 (Johann Friedrich von Oberstein)
Pfeiler links
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Wappen 2 (Johann Friedrich von Oberstein)
Pfeiler links
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Wappen 3 (Johann Friedrich von Oberstein)
Pfeiler links
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Wappen 4 (Johann Friedrich von Oberstein)
Pfeiler links
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Wappen auf dem Pfeiler rechts von Margarethe von Franckenstein
Im Doppelgrab auf dem Pfeiler rechts von Margarethe von Franckenstein sind zu erkennen:
Wappen 1 (Margarethe von Franckenstein)
Pfeiler rechts
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Wappen 2 (Margarethe von Franckenstein)
Pfeiler rechts
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Wappen 3 (Margarethe von Franckenstein)
Pfeiler rechts
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Wappen 4 (Margarethe von Franckenstein)
Pfeiler rechts
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Grabplatte Viax von Oberstein
Auf der Grabplatte des Viax von Oberstein sind vier Wappen aufgetragen. Sie lauten wie folgt:
Wappen 1 (Viax von Oberstein)
Wappen links
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Wappen 2 (Viax von Oberstein)
Wappen rechts
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Wappen 3 (Viax von Oberstein)
Wappen rechts
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Wappen 4 (Viax von Oberstein)
Wappen links
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Grabplatte Margarethe von Dalheim
Auf der Grabplatte von Margarete von Dalheim sind vier Wappen aufgetragen. Sie lauten wie folgt:
Wappen 1 (Margarete von Dalheim)
Wappen links
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Wappen 2 (Margarete von Dalheim)
Wappen rechts
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Wappen 3 (Margarete von Dalheim)
Wappen links
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Wappen 4 (Margarete von Dalheim)
Wappen rechts
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Grabmal Aufsatz
- Grabmal Oberstein, Kredenburg / Wappen - Aufsatz
Grabplatte Aufsatz (2)
- Grabmal Oberstein, Kredenburg / Wappen - Aufsatz (2)
Details
- Grabmal Oberstein, Kredenburg / Details
Weblinks
Literatur
- ↑ <wikindx keyword=84/>
Einzelnachweise
- ↑ Mader, Felix (1974) Die Kunstdenkmäler der Pfalz II. Stadt und Bezirksamt Landau. München, Berlin, Deutscher Kunstverlag, Seite 260f. [literatur.matthias-dreyer.de/index.php?action=resourceView&id=87] Literaturverzeichnis / Letzter Abruf 01. Dezember 2012
- ↑ Leonhardt, J. (1909) Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer. IN Pfälzisches Museum, 26. Jahrgang. 9–13, Seite 12. [literatur.matthias-dreyer.de/index.php?action=resourceView&id=113] Literaturverzeichnis / Letzter Abruf 01. Dezember 2012
- ↑ Leonhardt, J. (1909) Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer. IN Pfälzisches Museum, 26. Jahrgang. 9–13, Seite 12. [literatur.matthias-dreyer.de/index.php?action=resourceView&id=113] Literaturverzeichnis / Letzter Abruf 01. Dezember 2012
- ↑ Scheibler, Freiherren von (unbekannt), ‹Wappenbuch: Scheiblersches Wappenbuch›, (Hg. Scheibler, von Freiherren, Seiten. (CMS 266), auch in: Alberti S. 823, Siebmacher Band: WüA Seite: 68 Tafel: 43, Rietstap/Rolland
- ↑ Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98).
- ↑ (1605), ‹Siebmacher: Siebmachers Wappenbuch›, (Hg. Siebmacher, Johann, Seiten. (CMS 267).
- ↑ Burgenlexikon Band III, Seite 224
- ↑ Burgenlexikon III, Seite 224
- ↑ Wolfert, Alfred F. (1986) Die Wappen im Lehnbuch des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz - 1471 -. In: Wackerfuß, Winfried (Hrsg.), Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften, Breuberg-Neustadt, Seite 311 und Tafel Nr. 6.
- ↑ Scheibler, Freiherren von (unbekannt), ‹Wappenbuch: Scheiblersches Wappenbuch›, (Hg. Scheibler, von Freiherren, (CMS 266).
- ↑ (1459), ‹Ingeram-Codex: Codex Cotta›, (Hg. Albrecht, IV. von österreich, Herzog, Seiten. (CMS 265).
- ↑ Wolfert, Alfred F. (1986) Die Wappen im Lehnbuch des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz - 1471 -. In: Wackerfuß, Winfried (Hrsg.), Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften, Breuberg-Neustadt, Seite 311 und Tafel Nr. 6.
- ↑ Wolfert, Alfred F. (1986) Die Wappen im Lehnbuch des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz - 1471 -. In: Wackerfuß, Winfried (Hrsg.), Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften, Breuberg-Neustadt, Seite 311 und Tafel Nr. 6.
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
- ↑ Burgenlexikon Band III, Seite 224
- ↑ Burgenlexikon III, Seite 224
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Grabmal Oberstein gehört den Kategorien an: Alsterweiler, Oberstein, Grabmal
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 28.02.2016". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Grabmal Oberstein. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Grabmal Oberstein ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 20.04.2026 ↑... Seitenanfang

