Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Vierte Mittelhaingeraide: Unterschied zwischen den Versionen
(Die Seite wurde neu angelegt: „{{Inkonsistent}} Die IV. Mittelhaingeraide (auch V. Haingeraide<ref>Artikel Blatt</ref>, 4. Mittelhaingeraide<ref>Frenzel, S. 267<…“) |
K |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Inkonsistent}} | {{Inkonsistent}} | ||
| − | Die [[Vierte Mittelhaingeraide|IV. Mittelhaingeraide]] (auch V. Haingeraide<ref>Artikel Blatt</ref>, 4. Mittelhaingeraide<ref>Frenzel, S. 267</ref>) umfasste die Orte [[Maikammer]]-[[Alsterweiler]] als Hauptort und [[Diedesfeld]] als Aufbewahrungsort der [[Waldaxt]]. [[Kirrweiler]] stellte den [[Waldmeister]]. Der Fläche summierte sich auf 3 023 ha<ref>Frenzel, Seite 276</ref>. | + | Die [[Vierte Mittelhaingeraide|IV. Mittelhaingeraide]] (auch V. Haingeraide<ref>Artikel Blatt</ref>, 4. Mittelhaingeraide<ref>Frenzel, S. 267</ref>) umfasste die Orte [[Maikammer]]-[[Alsterweiler]] als Hauptort und [[Diedesfeld]] als Aufbewahrungsort der [[Waldaxt]]. [[Kirrweiler]] stellte den [[Waldmeister]]. Der Fläche summierte sich auf 3 023 ha<ref>Frenzel, Seite 276</ref>. Auch St. Martin zählte zur IV. Mittelhaingeraide. |
Als weitere Gemeinde forderte [[Duttweiler]] Ansprüche an die Haingeraide ein. Sie sollten über das Oberamt Neustadt und damit die Kurpfalz durchgesetzt werden. Die Forderungen entstanden wohl aus einer Fehlinterpretation einer Urkunde<ref>siehe dazu XXXX</ref>. Im Jahre 1755 wurde durch den Kurfürsten Karl Theodor und den Fürstbischof von Speyer Franz Christoff die Sachlage bereinigt. | Als weitere Gemeinde forderte [[Duttweiler]] Ansprüche an die Haingeraide ein. Sie sollten über das Oberamt Neustadt und damit die Kurpfalz durchgesetzt werden. Die Forderungen entstanden wohl aus einer Fehlinterpretation einer Urkunde<ref>siehe dazu XXXX</ref>. Im Jahre 1755 wurde durch den Kurfürsten Karl Theodor und den Fürstbischof von Speyer Franz Christoff die Sachlage bereinigt. | ||
Version vom 14. Juli 2016, 17:30 Uhr
Die IV. Mittelhaingeraide (auch V. Haingeraide[1], 4. Mittelhaingeraide[2]) umfasste die Orte Maikammer-Alsterweiler als Hauptort und Diedesfeld als Aufbewahrungsort der Waldaxt. Kirrweiler stellte den Waldmeister. Der Fläche summierte sich auf 3 023 ha[3]. Auch St. Martin zählte zur IV. Mittelhaingeraide.
Als weitere Gemeinde forderte Duttweiler Ansprüche an die Haingeraide ein. Sie sollten über das Oberamt Neustadt und damit die Kurpfalz durchgesetzt werden. Die Forderungen entstanden wohl aus einer Fehlinterpretation einer Urkunde[4]. Im Jahre 1755 wurde durch den Kurfürsten Karl Theodor und den Fürstbischof von Speyer Franz Christoff die Sachlage bereinigt.
Im Verlauf der Jahre 1821 bis 1826 wurde die Teilung der IV. Mittelhaingeraide durchgeführt. Als wesentliche Gründe dafür werden der schlechte Zustand des Waldes, die Mängel des Kollektivsystems sowie Neid und Mißgunst der Geraidegenossen benannt[5]. Natürlich spielte auch die grundlegend neue Ausrichtung der Forstverwaltung durch die bayerische Regierung eine Rolle. Im Intelligenzblatt von 1827[6] wird vermerkt, die ehemals herrschaftlichen Wälder leuchteten wie Oasen aus der trostlosen Wüste der Haingeraide hervor. Schon die französische Regierung hatte sich an das Kollektivgut Haingeraide gemacht, indem 1794 strenge Bestimmungen zur Neuordnung des Forstwesens erlassen worden waren[7]. Mit der Säkularisierung ab dem Jahre 1796 wurden die Wälder einem Generaldirektor unterstellt[8]. Nach 1801 (Frieden von Lunéville) wurden Forstkonservationen eingerichtet. Nummer 28 befand sich in Koblenz und war für die linksrheinischen Gebiete zuständig[9]. Ein Koblenz unterstellte Forstinspektion befand sich in Neustadt a.d.W. Die in dieser Zeit enstehenden Streitigkeiten konnten erst mit der Einführung der bayerischen Forstverwaltung beigelegt werden. Ab 1816 wurde dann auch die Teilung der Haingeraiden in Angriff genommen.
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Artikel Blatt
- ↑ Frenzel, S. 267
- ↑ Frenzel, Seite 276
- ↑ siehe dazu XXXX
- ↑ Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963-1994) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 266
- ↑ Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963-1994) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 276
- ↑ Frenzel, Seite 276
- ↑ Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963-1994) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 276
- ↑ Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963-1994) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 276
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Vierte Mittelhaingeraide gehört den Kategorien an: Gemarkung, Genossenschaft
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 14.07.2016". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Vierte Mittelhaingeraide. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Vierte Mittelhaingeraide ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 8.08.2026 ↑... Seitenanfang