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Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer): Unterschied zwischen den Versionen

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==Urkunden und Regesten==
 
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!Urkundliche und sonstige Nachweise zum Alsterweiler Hofgut des Kollegiatstifts St. German und Moritz (Speyer) (unvollständig)
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!'''Nr'''!!'''Datum'''!!'''Bestandsverzeichnis'''!!'''Urkunde Nr.'''!!'''Inhalt'''!!'''Bezug zu Alsterweiler'''!!'''Hinweis'''
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|1||1350 (19. August)||Nach [[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 16||Urkunde unbekannt||Das bischöfliche Gericht zu Speyer beurkundet, daß vor dem Schultheiß Wernher und den geschworenen Richtern des Dorfes Meinkeymer Henlin genannt Lange von da den Präbendaren des Dreifaltigkeitsstifts in Speyer Hugo von Bretheim und Mathias von Pforzheim an deren Präbenden eine jährliche Martinigilt von 10 Schilling Heller auf 1/2 corgen Wingert in der Gemarkung von Meinkeymer verschrieben habe (Leonhardt (1928)Seite 15 und 16).
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||Erster Hinweis auf eine Beziehung zwischen dem [[Allerheiligenstift (Speyer)]] und der Gemeinde [[Maikammer]], [[Alsterweiler]].||
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|2||1366 (14. Juni)||Nach [[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 16||Urkunde unbekannt||
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Das bischöfliche Gericht zu Speyer beurkundet, daß vor dem Stellvertreter des Schultheißen Dyecz Scherer und den geschworenen Richtern des Dorfs zu Meinkeymer im Speyerer Bistum und im Beisein des Hug von Brethein, Pfründners bei Allerheiligen in Speyer und Heinrich Winthers von Kirwilr Peter genannt Batschan, Bürger zu Speyer und seiner Hausfrau Guta, den Pfründnern Johannes von Landowe und Johans Boching bei Allerheiligen in Speyer an deren Pfründen für 65 Pfund Heller eine jährliche Martinigilt von 5 Pfund Heller verschrieben und für deren pünktliche Entrichtung „ihren hoff hus und hovereyde zu Kirwilr mit einem stucke wingarten heltet vier morgen daran gelegen genannt Batschans gut zwuschen den Kemeren gelegen unde zinset zwene Cappen den Kemereren. Item einen morgen wingarten yme Lenmen an der Leymergasse oben an Werner Richel unde nyden an Gygel Serlich in Meinkeimer margke gelegen" zum Unterpfand gestellt haben. (Orig. Perg. ohne Siegel). ( Leonhardt (1928, Seite 15 und 16)||Weiterer Hinweis auf Beziehung Allerheiligenstift zu Maikammer||
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2. Alsterweiler (Gemeinde Maikammer)
 
2. Alsterweiler (Gemeinde Maikammer)
 
Konrad, Pläbendar, gen. Ante Portam, stiftete testamentarisch am 21. August 1307 für die von ihm und seinem Bruder Sigelo in St. German gestiftete Pfründe auf dem Petersaltar eine jährliche Gült von 16 Malter Korn, 12 Ohm Wein, 5 Pfund Heller und 8 Hühnern in den Dörfern Rhodt u.R., Hainfeld, Edesheim, Alsterweiler, Hambach und Wachenheim.
 
Konrad, Pläbendar, gen. Ante Portam, stiftete testamentarisch am 21. August 1307 für die von ihm und seinem Bruder Sigelo in St. German gestiftete Pfründe auf dem Petersaltar eine jährliche Gült von 16 Malter Korn, 12 Ohm Wein, 5 Pfund Heller und 8 Hühnern in den Dörfern Rhodt u.R., Hainfeld, Edesheim, Alsterweiler, Hambach und Wachenheim.

Version vom 18. Januar 2016, 13:05 Uhr

Alsterweiler Hofgut des Stift Sankt German und Moritz (Speyer), Hauptstraße Nr.41.
© Matthias C.S. Dreyer 2015

Das ehemalige Die Verwendung von „ist genutzt (eh.)“ als Attributkette ist während des Hinzufügens von Annotationen nicht möglich. Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) steht in der Hauptstraße Nr.41 in Alsterweiler. Pfälzische Stifte und Klöster verfügten in vielen Gemeinden über teils umfangreichen Besitz an Grundstücken und Gebäuden[1][2]. Dies gilt auch für Alsterweiler[3] und das St. Germanstift in Speyer. Die Erlöse aus diesen Wirtschaftsbetrieben dienten dazu, einen Teil[4] der Kosten des weltlichen und religiösen Betriebs der Klöster und Stifte zu decken.

Alsterweiler Hofgut

Erste Beziehungen zwischen dem Stift St. German und den Gemeinden Maikammer, Alsterweiler sind bereits für das 14. Jahrhundert belegt[5].

Das Hofgut in Alsterweiler wird mit der Hausnummer 41 in der Hauptstraße angegeben[6]. Dabei kann es sich nur um das Hofgut des nach 1468 errichteten bzw. verlegten Stifts St. German und Moritz handeln. Jedenfalls zeigen die Quellen[7] keinen Hinweis auf ein Gebäude in Alsterweiler vor 1468. Es werden aber etliche Abgaben (Zinsen, Renten, Gülten, Zehnte) bezeichnet, die von Alsterweiler (und anderen Orten) sowie von Maikammer abzuliefern sind. Demnach muss es zumindest einen entsprechenden Grundbesitz des Vorgängerstifts St. German extra muros gegeben haben.

...mehr zum Thema Hofgut


Urkunden und Regesten

Besitztums- und Eigentumsverhältnisse
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: Jahre 1518 bis 2026-04-19
Grad: unvollständig


2. Alsterweiler (Gemeinde Maikammer) Konrad, Pläbendar, gen. Ante Portam, stiftete testamentarisch am 21. August 1307 für die von ihm und seinem Bruder Sigelo in St. German gestiftete Pfründe auf dem Petersaltar eine jährliche Gült von 16 Malter Korn, 12 Ohm Wein, 5 Pfund Heller und 8 Hühnern in den Dörfern Rhodt u.R., Hainfeld, Edesheim, Alsterweiler, Hambach und Wachenheim. Nach: HStA. Mchn. Rheinpf. Urkk. Nr.1633, Regest: Gl. U. S. 14 Nr.38. [8]

43. Maikammer Auf Gütern des Klosters Eußerthal zu Maikammer lastete u.a. ein Zins von 1 Ohm Wein jährlich für das Germanstift, der seit 1379 nachzuweisen ist. Nach: Staatsarchiv Luzern, Gatterer Nr.808 (1379 XII. 24.), frdl. Hinweis von Herrn Archivdirektor Dr. Doll - Erneuerung: StASp. Urkk. des Klosters Eußerthal Nr.159 (1413 I. 10.) [9]



Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Beispielhaft in der Gemeinde Böhl. Siehe dazu: www.hpmv.de/index.php/ortsgeschichte/ortsgeschichte-boehl/33-hafner-gut, das sog. Hafnergut.
  2. Auch in der Gemeinde Alsheim (heute Ortsteil von Rödersheim-Gronau) befand sich ein Klosterhof. Siehe dazu: Kohl, Thomas (2009), ‹Die Gültverschreibungen des Klosters St. Maria Magdalena Speyer›, (Hg. Stiftung, zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung, (Reihe B Abhandlungen zur Geschichte der Pfalz, Band 11;) 274 Seiten. (CMS), Seite 215.
  3. siehe dazu: u.a. Stift St. Clara. Andere Stifte und Klöster mit Besitz in Maikammer und Alsterweiler unter: {Debus 1984} sowie Vorlage:Rödel 2009. Zum Stift St. German siehe Vorlage:Jung, 2002,, Seite 180 zum sog. Fensterstreit mit dem Mainzer Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden.
  4. siehe dazu: Steiner, Helmut (ohne Jahr), ‹Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters St. Klara in Speyer am Rhein›, Band Seite(n) 133-180.(CMS 577).
  5. Weiter unten im Text folgen die genauen Angaben dazu.
  6. OFB, Anlage Hausbilder, Seite XXX
  7. Illes
  8. Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 215)
  9. Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 236)

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) gehört den Kategorien an: Wirtschaftshof

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