Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Suche mittels Attribut

Zur Navigation springen Zur Suche springen

Diese Seite stellt eine einfache Suchoberfläche zum Finden von Objekten bereit, die ein Attribut mit einem bestimmten Datenwert enthalten. Andere verfügbare Suchoberflächen sind die Attributsuche sowie der Abfragengenerator.

Suche mittels Attribut

Eine Liste aller Seiten, die das Attribut „Hat Anmerkung“ mit dem Wert „Seiten 37-40“ haben. Weil nur wenige Ergebnisse gefunden wurden, werden auch ähnliche Werte aufgelistet.

Hier sind 26 Ergebnisse, beginnend mit Nummer 1.

Zeige (vorherige 50 | nächste 50) (20 | 50 | 100 | 250 | 500)


    

Liste der Ergebnisse

  • Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge  + (Seiten 4-121: (S.87) „Kredenburg, oder, wiSeiten 4-121: (S.87)</br>„Kredenburg, oder, wiewohl unrichtig, Geraidenburg, war der Namen eines am westlichen Ende des Dorfes Maikammer gelegenen, völlig verschwundenen Schlösschens. Ein Zweig des adelichen Geschlechts von Oberstein nannte sich nach ihm. Nachem dasselbe 1525 im Bauernkriege «verwüst, zerrissen und zerbrochen» worden war, musste sich die Gemeinde Maikammer gegen den Junker Viax (Veit) von Oberstein verpflichten, «sein Haus und Wohnung, bei uns gelegen, genannt Kredenburg» auf ihre Kosten neu aufzubauen. Kr. A.“</br>@(S.117)„Weinsweiler, 1530 ein seitdem eingeganger Hof zwischen Maikammer und Edenkoben. Lehm. Burg. II 298“ikammer und Edenkoben. Lehm. Burg. II 298“)
  • 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde  + (Seiten 41-49)
  • Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge  + (Seiten 433-455: (SS.437-438) In einer am 2Seiten 433-455: (SS.437-438) In einer am 20. November 1815 von den Siegermächten österreich, Russland, Großbritannien und Preußen unterzeichneten Vereinbarung wurde die Südpfalz mit Landau (Landau in der Pfalz) zunächst der österreichischen Regierung zur Disposition gestellt, wobei jener schon ausdrücklich Folgevereinbarungen mit anderen deutschen Staaten, insbesondere mit Bayern gestattet wurden. Schon am 16. Juni 1814 war nämlich zur Verwaltung der Gebiete, die Deutschland nach dem Ersten Pariser Frieden (30. Mai 1814) zugefallen waren, eine gemeinsame österreichisch-bayerische «Landesadministrations-Commission» gebildet worden, die ihren Sitz bis Mai 1815 in (Bad) Kreuznach und anschließend in Worms hatte.</br>(S.438) Innerhalb der gemeinsamen Landesverwaltung (österreichisch-bayerisch) wurde die Pfalz allerdings zunehmend zu einem Spielball der territorialen Interessen österreichs und Bayerns: Bayern hatte ursprünglich keine Amibtionen, die Pfalz längerfristig zu erwerben; primär ging es der Münchner Regierung darum, bei den anstehenden Grenzverhandlungen mit österreich, in denen es vor allem um die Zukunft der salzburgischen Gebiete ging, ein Faustpfand zu besitzen.</br>(S.438) Im Münchener Vertrag vom 14. April 1816 musste Bayern das Innviertel und Salzburg österreich überlassen, behielt im Gegenzug aber die Pfalz, von welcher es mit Patent vom 30. April 1816 offiziell Besitz ergriff. Die Gebietsveränderungen wurden schließlich im Frankfurter Territorialrezess vom 20. Juli 1819 offiziell bestätigt.</br>(S.438) Im Münchener Vertrag vom 14. April 1816 musste Bayern das Innviertel und Salzburg österreich überlassen, behielt im Gegenzug aber die Pfalz, von welcher es mit Patent vom 30. April 1816 offiziell Besitz ergriff. Die Gebietsveränderungen wurden schließlich im Frankfurter Territorialrezess vom 20. Juli 1819 offiziell bestätigt.ess vom 20. Juli 1819 offiziell bestätigt.)
  • Pfälzisch-Rheinische Familienkunde/Beiträge  + (Seiten 497-502)
  • Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge  + (Seiten 5-361: (S.279-279)„XIX. Item alle jSeiten 5-361: (S.279-279)„XIX. Item alle jare soll man ein newen weinsticher ziehen, und so die schwoben oder andere fuerleut omen in das dorf und begerten wein zuw kaufen, so sol man sie zu dem weinsticher weysen. Wa aber der weinsticher im dorf oder gemarcken nit were, sol man sie zu dem dorfmeyster weysen, damit die fuerleut nit gehindert werden. Und so ein furman weyn kauft, sol derselbig kaufer 4 d und der verkaufer 2 d von eim fuder weins zuw geen schuldig sein.“ (S.279-279)„XX. Item wa ein gemeinßman wolt kaufleut umbfuren wein zu versuchen, on befehle deß schultheißen oder der dorfmeister, derselbigk soll der gemein fur ein halb pfund heller verfallen sein.“</br>(S.279-279)“XXI. Item so ein weinsticher oder gemeinsman fuerleut ausser dorf furen tett, derselbig ubertretter sol der gemein 1 lb d verfallen sein.“ter sol der gemein 1 lb d verfallen sein.“)
  • Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge  + (Seiten 549-613: Antwort zur folgenden AnfrSeiten 549-613: Antwort zur folgenden Anfrage liegt vor als Anlage zu CMS 195, wird hier aber nicht veröffentlicht.Ich habe die Veröffentlichung mit großem Interesse im Band 107. der Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz gelesen.Nun ist die Burg/Schloss/Burgstadel, die/das mich persönlich am meisten interessiert, nämlich die Kredenburg in Alsterweiler, m.E. nicht so einfach in die Systematik /-burg - zumindest für einen Laien wie mich - einzuordnen. Deshalb würde mich Ihre Meinung zur Namensgebung interessieren.Die existierenden Theorien lauten wie folgt:Theorie von Friedrich Molz[3]Ableitung aus dem Namen der Ehefrau des ehemaligen Eigentümers Viax von Oberstein, Margarete von Dalheim, Margaretenburg = GretenburgTheorie von Eduard Bloch, Franz Xaver Remling, Hüll[4]Ableitung des Namens aus der 5. Haingeraide, der Alsterweiler angehörte, als Geraidenburg = GretenburgTheorie von Ernst Christmann[5]Ableitung des Namens aus der Tatsache, dass es sich um eine Wasserburg handelte, die im Umfeld wohl auch Kröten beherbergte, also Krötenburg =KredenburgTheorie von Urban Ziegler [6]Ableitung des Namens aus einer Verwaltungs- und Gerichtsstätte, ähnlich wie in Maikammer, Sitz eines Gerichts bzw. einer Gerichtstätte =KredenburgTheorie von Markus Hener[7]Ableitung des Namens aus dem Zusammenführen unterschiedlicher theoretischer Ansätze, insbesondere mit Bezug auf die von Urban Ziegler angeführten Aspekte, Haingeraide und Schöffengericht, Geraidenburg = KredenburgAufgefallen war mir, dass es nach der Quellenlage eine Namensänderung von «sloße» (1318 - m.E. nicht sicher, dass es sich um das gleiche Gebäude handelt) über «burgstadel» (1492) hin zu «Kredenburg» (1525) gibt. So auch im Burgenlexikon (I-N, Band III), Seite 222/223, nachgewiesen. Insofern könnte man sich zunächst der Theorie unter 1. annähern. Ich würde mich freuen, Ihre Meinung zu hören.Mit freundlichen GrüßenMatthias DreyerM. DreyerWeiherstraße 3467487 Maikammer 3 In: Leonhardt (1928) 4 In: Leonhardt (1928) 5 In: Hener (1994) 6 Ziegler, Urban: Die Kredenburg im Wandel der Zeit, Manuskript zu einem Vortrag in Maikammer, um 1975.In: Hener, Markus: Die Kredenburg zu Maikammer-Alsterweiler : im Wandel der Jahrhunderte, [Maikammer-] Alsterweiler, Herausg. Hener, 1994, 52 Bl.: zahlr. Ill., Kt., [Signatur Pfälz. Landesbibliothek Speyer, 3a 1501] 7 Hener (1994), Seite 6ff.peyer, 3a 1501] 7 Hener (1994), Seite 6ff.)
  • Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge  + (Seiten 55 bis 195)
  • Der Neustadter Gebirgswald und seine steinernen Geschichtsblätter  + (Seiten 55 bis 58.)
  • Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge  + (Seiten 7-84: Katharina von Randeck (erw. 1434) verh. mit Krapp von Saarburg. Katharina von Randeck als Tochter von Konrad III. von Randeck (erw. 1399-1444) und der Else von Gundheim.)
  • Pfälzisches Museum/Beiträge  + (Seiten 75 und 76.)
  • Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen  + (Seiten_177-189)
  • Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen  + (Seiten_253-278)
  • Pfälzisches Klosterlexikon  + (Sekretsiegel 1535 und Sekretsiegel 1723 jeweils als Kreuz belegt mit Schwurhand.)
  • Schlußstein Familie Platz 1805  + (Selbständig recherchierter und erarbeiteter Text ohne Vorlage.)
  • Dorfordnung 1549/Artikel  + (Siehe dazu auch die Einnahmenaufstellung des Jahres 1572.)
  • Dorfordnung 1549/Artikel  + (Siehe dazu auch die Einnahmenaufstellung des Jahres 1572.)
  • Dorfordnung 1549/Artikel  + (Siehe dazu auch die Einnahmenaufstellung des Jahres 1572.)
  • Datei:Fensterstreit Lageskizze Prozess Hauck Kühn.jpg  + (Skizze (1843), Aufnahme (2016))
  • Datei:Alsterweiler Hofgut Hauptstrasse.jpg  + (Sogenanntes Gerichtsgebäude (gem. außen angebrachtem Schild), wohl eher ehemaliges Alsterweiler Hofgut des Allerheiligenstifts zu Speyer.)
  • Datei:Alsterweiler Hauptstraße 26 Spolie.jpg  + (Spolie (Ofenstein) an der Hauswand Hauptstraße Nr.26.)
  • Datei:Alsterweiler Hauptstraße 14 Spolie.jpg  + (Spolie Hauptstraße Nr.14)
  • Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen  + (Sseite 226-242)
  • Königlich Bayerisches Kreis-Amtsblatt der Pfalz  + (Suche nach Alsterweiler / 3. Eintrag)
  • Urban Ziegler/Veröffentlichungen  + (TEXT IM ORIGINAL - Urban Ziegler KurzfassuTEXT IM ORIGINAL - Urban Ziegler</br>Kurzfassung meines Vortrags vor dem Gemeinderat am 17.2.76</br>Betr.: Geschichte der Gemeinde Maikammer,</br>dargestellt anhand denkmalpflegerischer Objekte</br></br>Dia: Mehrere Ortsansichten</br>Episkop: Aufbau der fürstbisch. Verwaltung, Haingeraideverwaltung, Listsche Zahlen, Litussiegel der S-Gruppe und Verteilung der Amtssitze des Oberamts Kirrweiler. (Siehe Anlage.)</br></br>Dia: Zeichen am Kreuz Blumenstr.-Marktstr.</br>Epi: Seite aus dem Gemeindeetat 1574/75 a =Armensäckel, g =Gemeindesäckel, Z =Schultheißrech., Beet =Grundsteuer (Vergleich: Gartenbeet = berechnete ebene Fläche) Forst =Forest =Verwaltungsrechnung.</br></br>Dia: Kreuz gesamt, Ersterrichtung 1595 auf dem Platz „solim Pl.Nr.1883. Nach Errichtung des ersten Kreuzes heißt die Gewanne Kreuz. (im Kreuz), Zweiterrichtung durch Schultheiß Tretter und Frau 1709, im Jahr 1890 Verkauf des 18 Dezimal großen Geländes Pl.Nr.1883 durch die Gemeinde -Verkaufpr. 3950 Goldmark =qm 6,58!) und durch Duldungsvertrag Errichtung des Kreuzes an heutigem Platz.</br>Epi: Errichtung des Galgens 1578 in Gewann Galgen. Mauererarbeit Maikammer, Zimmermann Diedesfeld, Schmied Hambach. Dazu ein Paar Beinbrecher. Erster Galgen in der Bössingewann =Des Bösen Sühnegewann.</br></br>Dia: Dorfmeisterzeichen Marktstr.Haus17 des Hans Barchen:</br>Epi: Deckblatt der Dorfmeisterrechnung (Gemeinderechnung) 1578/79 des Peter Hennig, Erbauer des Hauses St. Martinerstr. 6 Entwicklung des Maikammerer Wappens und Siegel nach C. Hupp und U. Ziegler.</br></br>Dia: Zeichen des Scheidsteinsetzers und Maurer (Baumeister) Hans Natz =Schaidsteinsetzerzeichen unserer Gemeinde = X =Schaidsteingeheimnis. Markstr.Haus 18.</br></br>Dia: Häuser von Hans Obendruf, Hans Preiß, Hans Rößer(?), heute Marktstr.: 8,6,5</br>Epi: Vergabe des Hauses von Hans Preiß an den Kurfürsten, damit Alsterweiler kath. bleibt und voll an Ortskirche und Gemeinde angeschlossen werden konnte. Dazu gab die Gemeinde zwei Häuser und etwa 5 Morgen Land, die Pfarrei ein Haus und 2 Morgen Land.</br></br>Dia: Torbogen Haus 5 mit 8 Fratzen und einer „Atlantine“. Eintrag im Taufbuch (1600): „Der Zahn der Zeit wird die Zungen des Hasses abnagen.“</br></br>Dia: Brunnenkammer an Hans Rößers Haus und ehem. Brunnen Ecke St. Martinerstr.-Neugasse, Wasserlauf.</br>Epi: Vorlage der Quellschüttungen.</br></br>Dia: General Hartmannsdenkmal</br>Epi: Festschrift zur Errichtung des Denkmals.</br>Aus Angst vor Strafe, als er beim Kirschenstibizen erwischt wurde, ging er mit 9 Jahren zum franz. Militär. Gefördert durch seinen Onkel den General Geither war er mit 16 Jahren Offizier, nach der Franzosenzeit in bay. Militärdienst errang er mit 75 Jahren im Krieg 1870/71 seine großen Erfolge.</br>1795 geboren starb er 1873, er wollte sich hier begraben lassen, doch ärgerte er sich über die Namensgebung ‚Werderberg‘ durch Edenkoben. Dies scheint mir der wesentliche Grund, wenn auch sein offizieller Grund anders lautet. (Altkatholiken)</br></br>Dia: Listsches Zahlenzeichen, Weinstr. Haus 8, Vergleich Anlage.</br>Dia: Zwillingstorborgen, Weinstr. Häuser 22,24</br>Dia: Amtsschöffe Hans Wingerter Ecke Weinstr. Immengartenstr. No 4</br>Epi: Hochstiftsurkunden, Amtsschöffen waren vom Amt bestellte Schöffen, die a) die Einbringung des „Zehnten“s zu überwachen hatten und b) den Strafvollzug.</br></br>weiterer Vortrag: Seine Schwiegertochter kam zusammen mit den Frauen der Schöffen Ott und Espacher in den Verdacht der Hexerei, angezeigt i.J. 1626 durch ein 14 jähriges Mädchen /Hexenweg/ namens Wagner aus Kirrweiler. Die Ott flog mit ihr in der Wallpurgisnacht vom Wetterkreuzberg nach Venningen, die Espacher ließ sich mit dem Teufel ein und die Wingerter forderte ihren Mann auf sie xxxxxx (selbst) zunehmen. (Urkunden dazu im Generallandesarchiv Karlsruhe, Erstveröffentlichung: Kirchengesch. der Pfalz, Stamer, Band III.) Frl. Wagner wurde 1625 ausgestabt = aus der Staabhaltung entlassen, =Gebietsverbot.</br></br>Weiterer Vortrag: Bildhäusel am Weideweg. Am 10.6.1722 schreibt der Edesheimer Pfarrer Joh. Trauth der „Trächsler“ Andreas Platz habe sich in Waghäusel versprochen auf dem Lindeneck eine Kapelle von etwa 3 auf 4 mtr. zu errichten als Sühne für sündhaften Verkehr vor der Ehe und wahrscheinlich handele es sich auch um Kindesmord eines unehelichen Kindes. Der Briefempfänger Pfr. Braun von hier fragt beim Vikariat zu Bruchsal an, wie er sich verhalten soll. Schließlich Einigung 1723 zu einem „Bildhäusel nächst dem Ort, auf der Edenkobener Straß.“</br></br>Dia: Loogsteine Hattsteinsches Wappen von 1580 - 1748. (siehe Anlage) Steine: Domkapitel, Dahlberg (Kropsburgherrn), Kloster Heilsbruck-Edenkoben, Loogstein Neckermann 1771 Gemarkungsgrenze zu St. Martin Weiter das „Y“ als Grenzzeichen der 5. Geraide.</br></br>Weiterer Vortrag: Im Jahr 1822 wurde die Gemarkung Maikammer nach neuen Massen vermessen insgesamt damals 7 115 Parzellen davon 6850 privat. Der Schreiber hätte zur Anlage der „Mutterrolle“ 68 Gulden erhalten sollen, er erhielt 30 (?) Gulden. Die Gemeinde Maikammer-Alsterweiler war durch die Vermessung, durch den Neubau eines Schul- und Rathauses (Ecke Weinstr. - Markstr.) Gesamtkosten 15 000 Gulden, durch den Ankauf der ersten Feuerspritze, durch Ankauf des Friedhofgeländes und Errichtung von Portal und Mauer am Ende der Finanzkraft. Daher Rückstufung der 2 Lehrergehälter von 800 Gulden auf 700 Gulden und der Feldschützen von 150 auf 125 Gulden (je). Weiterhin Verkauf von 500 (?) „Nürnberger Morgen“ =9900 ar =300 x 33 ar Gemeindeland an Privat, Gesamterlös 10 350 Gulden = pro Morgen etwa 34 Gulden. Das Land wurde 1830 versteigert, nach dem Bau des Alsterweilerer Schulhauses, Weinpreis 1830 kpro Fuder ca. 85 Gulden, jedoch benötigte bedingt durch Oidium und Wurm ein Winzer mindestens 10 Morgen Weinberge für ein Fuder. </br></br>Dia: Torbogen des Görg Hennig, Schöffe, Steinmetz und Haingeraideschütz der 5. Geraide. St. Martinerstr. Haus 8,</br></br>Dia: Detailaufnahmen Hahnenschritt und kl. Kanzelfels.</br>Epi: Geraiderechnung 1660/61 mit Beweisführung über das „Legen der Zeichen“ weiter Erklärung daß das „Y“ ein „U“ xxx (war) bedeutete und wie die anderen vier Haingeraiden das Loogzeichen aus SS-SU (signum sigillorum-sigillum usus) herstammt.</br>Görg Hennig ist der Steinmetz der meisten Zeichen am Hahnenschritt und am kl. Kanzelfels.</br></br>Dia: Kreuz St. Martinerstr.-Weiherweg.</br>Vortrag zu einem der bekanntesten Baudenkmäler Maikammers: Am 4.8.1735 verstarb der Schuster und Bürger Jois (Joh.) Görg Stxxx (Stark) infolge einer Verwundung. Ein junger Mann aus St. Martin wurde im polnischen Erbfolgekrieg an dieser Stelle von einer franz Patr. abgefangen, er setzte sich zur Wehr und es entwickelte sich eine Schlägerei. xx Drei Tote blieben auf dem Kampfplatz, zwei Franzosen und der junge Mann aus St. Martin. Stark starb einige Tage später. Daher am Kreuz: „Ex voto“. Stark war 35 Jahre alt. Kreuz wurde 1737 erstellt.</br></br>Dia: Kerwe vor ca. 35 Jahren. K(1935?)</br>Vortrag: Es gab vor 150 Jahren noch etwa 15(durchgestrichen 6) Schuster im Ort. Da das Pirmasenser „Gesindel“ billiger Schuhe anbieten konnte, baten die Schuhmacher, die Kerwe vom Frühjahr auf Später zu verlegen. Im Jahr 1838 verlegte der Gemeinderat die Kerwe vom althergebrachten Sonntag Cantate (4. Sonntag nach Ostern) auf den Sonntag Exaudi (6. nach Ostern) und 1847 auf den Sonntag im Juli.</br></br>Dia: Torschlußstein des Joh. Jakob Fischer St. Martin, Totenkopfstr. 14.</br>Epi: Zeichnung von Karl Ost des sogenannten roten Fünfwundenkreuzes an der St. Martinerstr. (Arbeitsblatt)</br>Vortrag: Michael Hidzen:derher (Hidzenderer) war zum Weineinkauf hier, er wurde von franz. husarischen Reitern verfolgt. Sie wollten ihn plündern. An der Stelle des heutigen Kreuzes standen 1690 Bluthaselnußsträucher, in denen er sich verstecken konnte. Zum Dank an die Rettung errichtete er 1721 das Kreuz. Es soll immer eine rötliche Farbe behalten. (Vergleich 1689 der Brand von Speyer)</br>J.J. Fischer und sein Bruder Heinrich (Kreuz Weinstr.-Bahnhofstr.) und Adam „Filipp“ Rütt ebenfalls St. Martin haben in den ersten zwei Dritteln des 18. Jahrhunderts die Kreuze und Torbogen in unserem Dorf errichtet. Zu dieser Zeit stammten viele Künstler aus St. Martin z.B. Schmied Bildschnitzer, Werkstätte in Neustadt. Joh. Michael Kieffer Blattvergolder und Altarmarmorierer, Werkstätte in Bruchsal dazu kam noch Brixius Lehrer in Kirrweiler Engelschnitzer und Krippenschnitzer. (Taufbücher St. Martin, insbesondere Paten.)</br></br>Dia: Altarbild von Daniel Seitz, St. Martin, in der Kirche in Diedesfeld</br>Vortrag: Einfluß des spanischen Barock.</br></br>Dia: Heringsamtzeichen am Haus Hauptstr. 32,</br>Vortrag über das „Salz-, Herings- und Eieramt“ dessen Steuereinnahmen für das Siechenhaus im Kloster Heilsbruck bestimmt waren, dieses Handelsgewerbe durfte nur am Erbpfad Eingang von der St. Martinerstr. ausgeübt werden. (Älteste Urkunde dazu aus dem Jahr 1443 im Archiv Luzern Schweiz, Gatterer Apparat.)</br></br>Dia: Senatszeichen, Turmstr. 2,</br>Vortrag: Senat zuständig für kulturelle Belange, Zusammensetzung: halb Pfarrer halb Bürger.</br>Kellereingang von Peter Ziegel und Peter Poderer Sell.</br>Vortrag: Hintersassen und Leibeigene. Bauhistorische Entwickelung dieser Häuser infolge der Leibeigenschaft.</br>Turmstr. 6</br>Dia: Dominegerichtsgebäude in Alsterweiler, erbaut 1595 Hauptstr. 25. An jedem Fenster ein Schultheißen „T“ = Tod- Leben, für die 6 angeschlossenen Ortschaften: Hambach, Diedesfeld, Maikammer, St. Martin, Kirrweiler und Venningen.</br></br>Dia: Torschlußstein dieses Hauses SS - Schwurhand - 00 (siehe Anlage - Lituussiegel und Oberamt.)</br></br>Dia: Kapelle Vorplatz</br>Vortrag die Kapelle steht auf der ehemaligen Weed = Brand- und Flachsweiher der Vorplatz ist eine Stiftung der Alsterweilerer Bürger an die Gemeinde für die Kapelle im Jahr 185(?).</br>Epi.: Haus gegenüber der Kapelle Nr. (?), und Haus Friedhofstr. 1(?)10 Zeichnung von Fried vom 9. März 1843.</br></br>Dia: Aufnahme vom Altarbild.</br>Vortrag siehe dazu Aufsatz in 100 Jahre Kirchenchor Maikammer, 1970, Das Maikammerer Altarbild, S. 36 nach einem Vortrag vom 27.3.1970 im Volksbildungswerk Maikammer, U. Ziegler.</br>Dia: Wappen an der Kredenburg, Oberstein-Thalheim</br>Epi.: Grundbuchauszug von 1619 über die Verlegung der Kredenburg nach ihrem erneuten Abbruch in den Garten. Ursprünglich stand die Burg nördlich der Heutigen. Dadurch konnte die Gemeinde das Gelände zur jetzigen Friedhofstr. erwerben, früher „Sandgasse“. Weiterhin eine Abschrift vom „Avis“ der franz. Bekanntmachung über die Versteigerung in der Säkularisation am 30.8.1808 Abt.Nr.16. Käufer: Franz Peter Schwarzwälder, hier, B. Lederle aus xxxxxxxx Haßloch und Joh. Lederle aus Hambach. Kaufpreis 10 300 frs.</br></br>Dia: Grabstein an der Südseite der Kirche mit den Wappen.</br>Vortrag: Gewanne Dürkheimer, Lehen des Bischofs von Speyer im 12. Jhd. an die Herrn von Dürkheim. Eitzum = Eutzum Vergabe des Kurfürsten ehemals zum Winzinger Mönchhof gehörenden Geländes nach der Reformation an die Familie von Euß (Eiß) dann Eußmannsgut, Eizemsgut, Eizem.</br></br>Dia: Kreuz auf dem Friedhof</br>Epi.: Friedhofseingang, Zeichnung Frosch, in 100 Jahre Kirchenchor Maikammer, S. 30.</br></br>Vortrag: Auszug aus „Der Kardinal“ ein Friedhof soll nicht überladen und nicht vernachlässigt sein. Gespräch der Schiffersfrau mit dem Kardinal.</br>Ab 18.2.1822 besichtigte der Adjunkt Ernst das fast fertige Friedhofsportal bei den Steinmetzen Joh. Schmitt und Jakob Fink in St. Martin. Auf den 22.2.1822 wurde dann eine „Separatsitzung“ des Gemeinderats einberufen. Zusammengefaßt in 4 Punkten beschloß das Gremium: 1.) Das Portal ist nicht im Sinne des Königs und der hießigen Bevölkerung. 2.) Es liegt eine Planunterschlagung vor. (Der königlich bay. Baukondukteur 1. Klasse Marggraf legte dem Gemeinderat einen anderen Plan vor, als den Steinmetzen) 3.) Der Bürgermeister soll versuchen den Landcomissarischen Baukondukteur zu Regreß zu holen. 4.) Da das Portal und auch einige Teile des Schul- und Rathauses nicht im Sinne des Königs sind, ist für das Gemeindegebiet Maikammer der Titel „königlich“ zu streichen. Das Portal und die ehemals kleinere Mauer kostete 1 536 Gulden, das Friedhofsgelände 355 Gulden dazu kamen noch an Schreibgebühren (Notariat) und Schuldzinsen 60 Gulden. Zu dem unter 1.) gesagten ist zu bedenken: die damaligen Gemeinderäte wurden in einer Zeit geboren als der Ruf: „Tod den Tyrannen“ durch ganz Europa schallte.</br></br>Dia: Plastik, Simon Stock erhält das Skapulier, von Vinzens von Möhring; an der Westseite des Kirchturms. 1765.</br>Der Künstler legte das Geschehen am Berg Karmel in heimatliche Gefilde, hier an den früher zu Maikammer gehörenden Heilsbronn heute Kurbrunnen in Edenkoben, der im gleichen Jahr durch einen dubiosen Gerichtsbeschluß Edenkoben einverleibt wurde. Auszug aus dem Bittgesuch zur Errichtung der Skapulierbruderschaft vom 8.4.1706 (dieses Jahr 270 Jahre her):….</br>Ursachen der großen incommodi tät nachher Speyer zerreißen…“!</br></br>Dia: Küferzeichen</br>Epi.: Bis etwa 1600 wurde die Steuer in Naturalien erhoben, die Gemeinde ließ den eingenommenen Wein durch die „Nachpauern an der Kirchwey“ verkaufen.</br>Zollbrief: Anno den Monat/tag; Wie der Fuhrmann (Weinhändler) heisse; wo er her; was er führe; Wem der Wein zugehöre: Ob sonst jemand mehr Theil daran habe; In wieviel Fässer er sei. Zu dem Zeichen siehe Anlage.</br>Von 1502 bis 1730 war die Grundsteuer (Beet) in unserem Gebiet = (Vergl. Beet - Kelterbeet!) gleich. Je 100 Gulden für Weinberge und 100 Gulden für Wiesen und Äcker. Da jedoch erste beim Verkauf von Erzeugnissen Grundsteuer fällig war, wurden immer mehr Äcker zu Wingerten und die Gemeinde mußte sehen woher sie das Geld für Äcker- und Wiesenbeet = Ma(?)beet bekam! Schwerwiegende Folge: die Gemeinde wurde immer abhängiger vom Kurfürstlichen Fruchtmarkt in Neustadt. Zum besseren Verständnis je mehr Äcker zu Weinbergen wurden, umso teuerer wurde die Grundsteuer für Äcker und Wiesen.</br></br>Dia: apokalyptische Reiter</br>Vortrag: Einführung des Vortrags: Bauer verkauft dem Teufel seine Seele oder nach anderer Version seinen Schatten, er versucht mit allen denkbaren Mitteln seine Seele oder Schatten wieder zu erlangen. Einem Dorf geht es ebenso! Was ist die Seele eines Dorfes: die Heimat! "Hei" bedeutet in dem indogermanischen Sprachgebrauch Leben und die Silbe „mat“ hängt zusammen mit Materie = Material = Medizin. Zusammen also Baustein des Lebens, Heilung des Lebens.</br></br>Schlußwort: Sorgen wir dafür, daß in keiner Hinsicht, weder in der großen noch in der kleinen Politik apokalyptische Reiter über unser Dorf herfallen.</br></br>Urban Ziegler (Unterschrift)</br></br>Marggraf war wie schon erwähnt auch der Planfertiger für das Schul- und Rathaus in Maikammer, Marktstr.1 und für das Schulhaus in Alsterweiler, erbaut 1827/29 Kosten: 12000 Gulden.</br>Im weiteren Vortrag zeigte sich, daß der Bautyp dieser Schulhäuser als Vorbild für viele Häuser, die im 2. Drittel des 19.Jhd. gebaut wurden, diente. Insbesondere die von Massa und Corbet errichteten Häuser in der Marktstr., Bahnhofstr., Lindeneck und Hartmannstr.</br></br>Anhang:</br>Aufbau im bischöfl. speyrischen Gebiet der kirchl. und weltlichen Verwaltung</br> Fürstbischof (Hattstein)</br></br>Vikariat Domkapitel = Domstift</br>Oberamt 4 Archidiakonate (Domstift, Allerheiligenstift, (Kirrweiler/Deidesheim) Guidostift, St. German)</br></br>=Oberschaffner Dekanat (Dekan)</br>Oberamtmann usw. </br></br>Amt </br>Faut, Ausfauth</br>Schaffner, Kellerer</br>Cämmerer, Zöllner</br>Zehntträger usw.</br></br>Schultheiß Pastor</br></br>Gericht Verwaltung Kirchenjuraten</br>=Schöffen 1. Dorfmeister (bis 1660)</br>Anwalt 2. Dorfmeister (Bürgermeister)</br> z.B. 4 Sammler + z.B. 2 Kirchenjuraten</br> = Sechser = Achter :=Verordnete</br>Schreiber</br>Loogsteinsetzer + Brecher</br>Schaidsteinsetzer + Brecher</br>Schützen, Büttel, Wächter, Träger, Rüger usw.</br></br>Hattsteinsches Wappen von 1580-25.5.1756 unverändert.</br>Ab 25.5.1756 wird es umgekehrt verwendet, was vorher erhaben war wird eingelegt und die Balken verlaufen von links nach rechts.</br></br>Oberschultheiß: Ersterwähnung im 13. Jhh. in Godramstein, dann Nußdorf (Bauernkrieg), danach Weyher (nach der Reformation), Hambach, Kirrweiler (1660) nach der franz. Rev.: Oberbürgermeister in Edenkoben.</br></br>Oberamt Kirrweiler: Mit dem Umzug der Urkunden von der Kestenburg nach Kirrweiler um 1598-1600, jedoch Titel erst nach dem Ableben des Oberamtmanns Jakob Hund von Saulheim 1620. </br></br>Amt: Ersterwähnung 1433</br>Hambach: Waldamt (Andergasse)</br>Obereichamt (an der Kirche)</br>Oberzehntkellerei (Nägele)</br></br>Diedesfeld: Obliegenschaftsamt (Kreuzstr. 24)</br></br>Maikammer: Hauptgericht = Dominegericht bis 1595 auf jetzigem Plannummer 1883 Größe 18 Dez., danach Alsterweiler Hauptstr. 25.</br>6 Dörfer bis 1595 Solim lappium = Sessel auf Steinen auf denen eine Sache (Person) zur Ruhe gebracht bzw. begraben wird. Dazu gehörige Galgen: bis 1578 Gemarkung Maikammer „Bössingewann“ des Bösen Sühnegewann, am 3. Leimenweg Ecke B 8. Nach 1578 Gem. Diedesfeld Gew. Galgen.</br></br>Venningen: bisch. Wasserfauth, bisch. Besitzverwaltung.</br>Edesheim: Eichamt (für unsere Dörfer zuständig)</br>Herings-, Salz- und Eieramt bis 1586 Einnahmen daraus an das Kloster Heilsbruck, Edenkoben für die „Siechenschwester“.</br>Dorfmeister und Centmeister bis etwa 1660 danach keine Vergabe mehr dieses Amtes und Titels.</br></br>Lituussiegel:</br>ZOCR Amtsschultheilß + Archidiakon</br>ZO Amtsschultheiß (Z) Schultheiß</br>C Domkapitel = DC</br>R Rural = Landkapitel = Dekanat</br>CR hohes geistliches Gericht und Behörde</br>OC weltliche und geistliche Behörde = Gerichtsbarkeit.</br></br>Lituussiegel (Gericht):</br></br>S= Sigillum = Ortsgericht</br>SS Sigillum sigillorum bzw. Signum sigillorum = mit dem Siegel der Siegler bzw. mit dem Zeichen der Siegler versehen, Kraft Gesetzes = Dominegericht = Herrngericht. Vergleich: § (=heute: Signum selectionis = das erwählte Zeichen).</br>SV = SY = SU = SW = SX: Sigillum Usus = besiegelter Brauch = Rechtsbrauch.</br>LS = loco sigilli = im Orginal hier Siegel</br>H Domine Gerichtsherr. = Vorsitzender am Hauptgericht.</br>Listsche Zahlen: (besonders im 16. und 18. Jhh.)</br>1, 5, 10, 20, 50, 100, 500, 1500, 1660, 1770, 1978</br>10 x 100 = 1000 z.B. 1500</br>vereidigte Zunftmeister z.B.</br>Eichmeister (Gerichts)küfer Jäger</br>Gültig bis 28.4.1731 (Reichsgenerale) danach nur noch Zunftzeichen nicht mehr durch das Reichskammergericht geschützt.</br>Aufbau der Gemeindeverwaltungen:</br></br>jeweilige Landesherrn Fürstbischof von Speyer Vikariat = weltliche</br>und freie Reichsstadt Schirmherr der Geraide bisch. Behörde</br>Landau zuständig für Amts</br> Oberschultheiß und Vizinalwege</br> in der Geraide</br> Zeichen: </br> Geraideschultheiß Haagverwaltung:</br> Hambach, Weyher</br> Burrweiler</br></br>Gericht Geraidevollversammlung Verwaltung</br>(jeweilige Zeichen) Centmeister (bis 1660) (=Hundert</br> schaftsmeister)</br> Waldaxt =</br> Weißaxt =</br>Schöffen Loogaxtmeister</br></br> Förster (Schützen)</br> Loogsteinsetzer</br></br>Zeichen der 5 Haingeraidenoogsteinsetzer Zeichen der 5 Haingeraiden)
  • Tableau par ordre alphabetique des Communes formant le territoire sur la rive gauche  + (Tableau par ordre alphabetique des CommuneTableau par ordre alphabetique des Communes formant le territoire sur la rive gauche du Rhin cédé par Sa Majesté l'Empereur d'Autriche au Sa Majesté le Roi de Bavière en vertu du traité du 14 Avril 1816 avec indication des Départements & Cantons doitelles dependaient en l'an 1813mp; Cantons doitelles dependaient en l'an 1813)