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*An diese Überlegung anschließend könnte sich das Gehöft, das Hofgut, aus einem Familiennamen oder einer Ortslage ableiten lassen. Dabei ist an die "Eutzingen" und den abgegegangen Ort, die Wüstung "[[Eitzingen]]" zu denken<ref>Email von M. Hener vom 24.03.2017 unter Bezugnahme auf: Geschichte der Stadt und Bundesfestung Landau, mit dazu gehörigen Belegen. Zweite durchaus umgearbeitete und vervollständigte Ausgabe; Johann von Birnbaum (1830).</ref>. | *An diese Überlegung anschließend könnte sich das Gehöft, das Hofgut, aus einem Familiennamen oder einer Ortslage ableiten lassen. Dabei ist an die "Eutzingen" und den abgegegangen Ort, die Wüstung "[[Eitzingen]]" zu denken<ref>Email von M. Hener vom 24.03.2017 unter Bezugnahme auf: Geschichte der Stadt und Bundesfestung Landau, mit dazu gehörigen Belegen. Zweite durchaus umgearbeitete und vervollständigte Ausgabe; Johann von Birnbaum (1830).</ref>. | ||
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Version vom 22. März 2018, 18:47 Uhr
Eizum (Im Eizum, Im Eutzum, Im Eutzem, Im Eitzem, Eytzman1)[1][2][zit 1] ist ein Flurname, der im Südosten an Alsterweiler anschließt und heute weitgehend bebaut ist.[lit 1]Die Bezeichnung ist nicht erklärbar.
- Wittmer (2000) gibt eine versuchweise Deutung nach Vielsmeier (1995) wieder. Danach könnte es sich um eine isolierte Lage in der Flur handeln und von ahd. einezzûn, mdh. einzel abgeleitet sein.[3]
- Die Wortsilbe -um leitet sich möglicherweise von -heim ab. Insofern könnte es auch ein einzelnes Gehöft gewesen sein.[4]
- An diese Überlegung anschließend könnte sich das Gehöft, das Hofgut, aus einem Familiennamen oder einer Ortslage ableiten lassen. Dabei ist an die "Eutzingen" und den abgegegangen Ort, die Wüstung "Eitzingen" zu denken[5].
- Auf eine neue Spur bringt uns die Urkunde BA Sp Domstift Nr.851 aus dem Jahre 1537. Dort ist die Rede von Eytsman. "Aus lautlicher Sicht gibt es wohl kein Hindernis, diese Namenform an das Appellativ Eidesmann 'Geschworener'[6] anzuschließen. "Dann wäre vielleicht davon auszugehen, dass die Flur etwa nach einem Schöffen benannt war oder nach einer Person, die einen mit diesem Wort gebildeten Familiennamen trug, weil diese Person einmal Eigentümer oder Nutzer dieser Flur war."[7] Die späteren Belege 1619 im Eutzum, 1669 im Eutzem, 1721 im Eitzem wären dann zu erklären als im alltäglichen Gebrauch "zersprochene" Formen eines später nicht mehr verstandenen Namens mit lautlichem Verfall der unbetonten Endsilbe. Dabei wäre der Diphthong <eu> als falsche, hyperkorrekte Rekonstruktion durch die Schreiber des Flurnamens zu verstehen (<eu> in der Mundart als <ei>).
Weblinks
Literatur
- ↑ Eine Zusammenstellung der Literatur in der Bibliographie Alsterweiler: literatur.matthias-dreyer.de/index.php?action=listKeywordProcess&id=580 Flurnamen in Alsterweiler
Einzelnachweise
- ↑ Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seite 115.
- ↑ Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer
- ↑ Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seite 115.
- ↑ Anmerkung Matzinger: Es gibt einen Ort mit dem Namen Eitzum. Siehe dazu: eitzum-elm.de/html/chronik.html /abgerufen am 27.03.2017
- ↑ Email von M. Hener vom 24.03.2017 unter Bezugnahme auf: Geschichte der Stadt und Bundesfestung Landau, mit dazu gehörigen Belegen. Zweite durchaus umgearbeitete und vervollständigte Ausgabe; Johann von Birnbaum (1830).
- ↑ Deutsches Rechtswörterbuch: http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&term=eidesmann
- ↑ Dr. Roland Puhl Email vom 21.3.18
Anmerkungen
Zitate
- ↑ Leonhardt (1928) verweist auf: "Einige Namen sind nicht zu erklären, so Eizum, das 1619 Eutzum geschrieben wurde Die Aussprache Eiz'm könnte Eizheim vermuten lassen, eine Siedlung an der Stelle ist aber nicht denkbar; ein Herr dachte bei der 1. Silbe an die Abstammung von aha, das Wasser, und an zuppen, das durchsickern bedeutet; es wäre also eine Gewann, die tiefe Lagen mit Früh- jahrsquellen hat." Seite 109
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