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Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer): Unterschied zwischen den Versionen

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Es liegen bisher nur wenige Urkunden oder andere Hinweise auf den Übergang von Eigentums- und Besitz- sowie Beständerverhältnissen vor. Anhand dieser Aufstellung und einigen anderen Unterlagen kann die Geschichte des Alsterweiler Hofguts des Kollegiatsstifts zur Zeit nicht einmal ansatzweise nachvollzogen werden.  
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Es liegen bisher nur wenige Urkunden oder andere Hinweise auf den Übergang von Eigentums- und Besitz- sowie Beständerverhältnissen vor. Anhand dieser Aufstellung und einigen anderen Unterlagen kann die Geschichte des Alsterweiler Hofguts des Kollegiatsstifts zur Zeit nur bruchstückhaft nachvollzogen werden.  
  
 
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|2||1379 (Dezember 24)||StA Luzern, Gatterer Apparat Nr. 808||StA Luzern, Gatterer Nr.808 (1379 XII. 24.) und [[LA Sp Kloster Eußerthal Nr.159]] (1413 I. 10.)||Auf Gütern des Klosters Eußerthal zu Maikammer lastete u.a. ein Zins von 1 Ohm Wein jährlich für das Germanstift, der seit 1379 nachzuweisen ist.||Weiterer Hinweis auf Beziehung Kollegiatstift St. German und Moritz und [[Maikammer]], in Form einer Gülte auf Eigentum des [[Zisterzienserkloster Eußerthal|Klosters Eußerthal]].||Nach Issle, Seite 236<ref>Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 236)</ref>
 
|2||1379 (Dezember 24)||StA Luzern, Gatterer Apparat Nr. 808||StA Luzern, Gatterer Nr.808 (1379 XII. 24.) und [[LA Sp Kloster Eußerthal Nr.159]] (1413 I. 10.)||Auf Gütern des Klosters Eußerthal zu Maikammer lastete u.a. ein Zins von 1 Ohm Wein jährlich für das Germanstift, der seit 1379 nachzuweisen ist.||Weiterer Hinweis auf Beziehung Kollegiatstift St. German und Moritz und [[Maikammer]], in Form einer Gülte auf Eigentum des [[Zisterzienserkloster Eußerthal|Klosters Eußerthal]].||Nach Issle, Seite 236<ref>Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 236)</ref>
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|3||1619 (ab)||LA Sp...||Bedbuch ab 1619||
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"Haus und Hof in Alsterweiler sampt Einum, 2 ß, Summa 1 f 9(?) d"||Martina Stöckl||
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Es wird mit einer späten Nummer erwähnt, d.h. erst gegen Ende des Bedbuchs.
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|4||1669 (ab)||LA Sp...||Bedbuch ab 1669||
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"Haus und Hof samt einem Gärtlein dabey zu Alsterweiler mitten im Dorf, obers
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gemein Gässl, unters Hans Platz oberend der Bachstaden, unterend die Gass 2 B"
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Außerdem mehrere Wingert, u.a. im Garten zwischen den Häusern, und Wiesen.
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Summe 1 G 9 Kr|||Martina Stöckl|| Es wird mit einer späten Nummer erwähnt, d.h. erst gegen Ende des Bedbuchs.
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|5||1777 (ab)||LA Sp...||Schatzungsbuch ab 1777||
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Dieses Haus des Germansstift in der Hauptstr. 41 wird noch als Anlieger im
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Schatzungsbuch ab 1777 genannt (bei Caspar Schmitt, dessen Haus in der
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Hauptstr. 39 im Jahr 1785 an Heinrich Wilhelm ging)||Martina Stöckl||
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|6||1803 Dezember 06||LA Sp...||Nationalgüterversteigerung||
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Am 06.12.1803 wurde das Grundstück als Nationalgut an Anton Fuchs, Notar in
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Edenkoben verkauft (letzter Pächter hieß Groß). ||Quelle: Liste von Frau Wilhelm
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gezeigt, erstellt von Georg Platz aus Kaiserslautern anhand Rudolf: Die
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Nationalgüter im Departement Donnersberg, ihre Verwaltung und Veräußerung" und
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Pfr. C.A. Buchheit: Säkularisation.
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|7||1810||LA Sp...||Grundkataster von 1839||
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Der "Notar in Edenkoben" verkaufte es laut Grundkataster von 1839 im Jahr 1810
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an Peter Nikolaus PLATZ.||Martina Stöckl
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|8||1848 (ab)||LA Sp...||Umschreibekataster von 1848||
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Laut Umschreibkataster ging es ab 1848 an (Schwiegersohn) Friedrich
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CHRISTMANN||Martina Stöckl
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|9||1862 (ab)||LA Sp...||Umschreibekataster von 1848||ab 1862 an (dessen Sohn) Nikolaus CHRISTMANN,
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|10||1862 (ab)||LA Sp...||Umschreibekataster von 1848||ab 1862 an (dessen Sohn) Nikolaus CHRISTMANN,
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ab 1936 an (Enkel von Nikolaus Christamann) Eugen CHRISTMANN.||Martina Stöckl||
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|11||1762||LA Sp...||Ausfauteiakte Nr. 14||ab 1862 an (dessen Sohn) Nikolaus CHRISTMANN,
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Die im Bedbuch ab 1669 erwähnten Wingert "im Garten zwischen den Häusern"
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waren Haupstraße 40 bis 44, als Anrainer auch noch 1762 erwähnt (Ausfauteiakte
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14).||Martina Stöckl
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|11||1787||LA Sp...||Schatzungsbuch||
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1787 im Schatzungsbuch (als das Nachbarhaus Hauptstr. 46 von
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Heinrich Blumenstiel an Georg Humm ging). Außerdem ein Grundstück (wohl nur Feld) in der Turmstr. 21.
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||Martina Stöckl
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|12||1766 (um)||LA Sp...||Ausfauteiakten Nr. 80 und Nr.91||
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Das Germanstift wird als o b e r e r Nachbar  bei Caspar SCHMITT (Bewohner der
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Nr. 39) bereits um 1766 in Ausfauteiakten Nr. 80 und 91 erwähnt.
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Die Nr. 39 (das darunter liegende Anwesen) für Caspar Schmitts Haus ist 1833 mit Katasternummer 5555 eindeutig
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belegt - das Haus ging von Caspar SCHMITT 1785 an Heinrich WILHELM, und 1833
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von letzterem an Schwiegersohn Theobald SCHLOSSER.||Martina Stöckl
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|12||1777 (um)||LA Sp...||Ausfauteiakten Nr. 80 und Nr.91||
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Als u n t e r e r Nachbar wird das Germanstift erwähnt bei Theobald PLATZ.
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Theobald wohnte in der Nr. 43, die lt. Ausfauteiakte 79 von 1739 an Sohn
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Lorenz PLATZ ging. Als nächstes ging die Nr. 43 laut ab 1777 geführtem Schatzungsbuch von Andreas
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HAUCK, der 1804 starb,  an seinen Sohn Andreas HAUCK junior (verh. Stier).
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Andreas junior vererbte es 1832 an seinen Sohn Rochus HAUCK.
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Auch hier ist 1832 die Katasternr. genannt (5557), somit eindeutig Nr. 43.
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Version vom 25. Januar 2016, 11:03 Uhr

Alsterweiler Hofgut des Stift Sankt German und Moritz (Speyer), Hauptstraße Nr.41.
© Matthias C.S. Dreyer 2015

Das ehemalige Die Verwendung von „ist genutzt (eh.)“ als Attributkette ist während des Hinzufügens von Annotationen nicht möglich. Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) steht in der Hauptstraße Nr.41 in Alsterweiler. Pfälzische Stifte und Klöster verfügten in vielen Gemeinden über teils umfangreichen Besitz an Grundstücken und Gebäuden[1][2]. Dies gilt auch für Alsterweiler[3] und das St. Germanstift in Speyer. Die Erlöse aus diesen Wirtschaftsbetrieben dienten dazu, einen Teil[4] der Kosten des weltlichen und religiösen Betriebs der Klöster und Stifte zu decken.

Alsterweiler Hofgut

Erste Beziehungen zwischen dem Stift St. German und den Gemeinden Maikammer, Alsterweiler sind bereits für das 14. Jahrhundert belegt[5].

Das Hofgut in Alsterweiler wird mit der Hausnummer 41 in der Hauptstraße angegeben[6]. Dabei kann es sich nur um das Hofgut des nach 1468 errichteten bzw. verlegten Stifts St. German und Moritz handeln. Jedenfalls zeigen die Quellen[7] keinen Hinweis auf ein Gebäude in Alsterweiler vor 1468. Es werden aber etliche Abgaben (Zinsen, Renten, Gülten, Zehnte) bezeichnet, die von Alsterweiler (und anderen Orten) sowie von Maikammer abzuliefern sind. Demnach muss es zumindest einen entsprechenden Grundbesitz des Vorgängerstifts St. German extra muros gegeben haben.

...mehr zum Thema Hofgut


Urkunden

Es liegen bisher nur wenige Urkunden oder andere Hinweise auf den Übergang von Eigentums- und Besitz- sowie Beständerverhältnissen vor. Anhand dieser Aufstellung und einigen anderen Unterlagen kann die Geschichte des Alsterweiler Hofguts des Kollegiatsstifts zur Zeit nur bruchstückhaft nachvollzogen werden.

Besitztums- und Eigentumsverhältnisse
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: Jahre 1307 bis 2026-04-19
Grad: unvollständig

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Beispielhaft in der Gemeinde Böhl. Siehe dazu: www.hpmv.de/index.php/ortsgeschichte/ortsgeschichte-boehl/33-hafner-gut, das sog. Hafnergut.
  2. Auch in der Gemeinde Alsheim (heute Ortsteil von Rödersheim-Gronau) befand sich ein Klosterhof. Siehe dazu: Kohl, Thomas (2009), ‹Die Gültverschreibungen des Klosters St. Maria Magdalena Speyer›, (Hg. Stiftung, zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung, (Reihe B Abhandlungen zur Geschichte der Pfalz, Band 11;) 274 Seiten. (CMS), Seite 215.
  3. siehe dazu: u.a. Stift St. Clara. Andere Stifte und Klöster mit Besitz in Maikammer und Alsterweiler unter: {Debus 1984} sowie Vorlage:Rödel 2009. Zum Stift St. German siehe Vorlage:Jung, 2002,, Seite 180 zum sog. Fensterstreit mit dem Mainzer Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden.
  4. siehe dazu: Steiner, Helmut (ohne Jahr), ‹Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters St. Klara in Speyer am Rhein›, Band Seite(n) 133-180.(CMS 577).
  5. Weiter unten im Text folgen die genauen Angaben dazu.
  6. OFB, Anlage Hausbilder, Seite XXX
  7. Illes
  8. ⭐ Quelle unvollständig ⭐
  9. Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten (CMS 675).
  10. Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 236)

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) gehört den Kategorien an: Wirtschaftshof

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