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Hofgut: Unterschied zwischen den Versionen

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Ähnliche Hofgüter gab es auch in Maikammer:<br />
 
Ähnliche Hofgüter gab es auch in Maikammer:<br />

Version vom 16. Januar 2016, 11:50 Uhr

Hofgut[1], ist die historische Bezeichnung für ein Anwesen (Gebäude und Grundstücke), das mit grundherrlichen Abgaben und Diensten belastet ist.[2] Insbesondere pfälzische Klöster bedienten sich zur Einnahme von Geld, aber auch von Waren, dem Gutsbesitz in nahe gelegenen Ortschaften. Das Hofgut wurde in der Regel von einem per Vertrag bestellten Hofmann, Beständer oder Verwalter bewirtschaftet. In Alsterweiler hatten mehrere Klöster aus Speyer Hofgüter und Grundbesitz. Siehe dazu:

Ähnliche Hofgüter gab es auch in Maikammer:

Leonhardt geht von weiteren Hofgütern aus, die bisher noch nicht belegt werden konnten[3]:

  • Eußerthaler Probstei-Erbbestands-Weingut[4]
  • Erbbestandsgut Kloster Heilsbruck[5]
  • Haus und Güter des Bischof Lothar Friedrich[6][7]

Abschließend sei noch auf den Weinsperhof und die Ziegelscheuer verwiesen, die ebenfalls als Hofgut (Dalbergsches Hofgut bzw. Bischöfliche Scheuer) erwähnt werden:

  • Weinsper Hof (Weinsweiler)[8]
  • Ziegelscheuer[9].


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. "Hofgut, dem Hofrecht (I) unterliegendes Gut a allgemein b im engeren Sinn, im Unterschied zu Hufengut 2 allgemein für ein vom Grundherrn verliehenes Bauerngut 3 Fürstengut II abgesondertes Hofgut außerhalb eines Dorfs (II) gelegener Hof (II 2 oder II 4 a) III Getreide bestimmer Menge vom Wirtschaftshof und von gewissen Bevorzugten, das wöchentlich in der Fronmühle gemahlen wird," zitiert nach Deutsches Rechtswörterbuch (DRW)
  2. Im Gegensatz dazu: das Freigut (frei von Abgaben und Diensten) oder der Gutshof, der sich im Eigenbesitz einer adeligen Familie befand.
  3. Geschichte von Maikammer-Alsterweiler, Seite 110
  4. Dies könnte sich aus den alten Ansprüchen des Klosters Eußerthal ableiten, die in einer Urkunde aus dem frühen 14. Jahrhundert erwähnt werden.
  5. Dies könnte sich aus dem Patronatsrecht über die Kirche St. Cosmas und Damian ableiten, das bis zur Übernahme durch die Kurpfalz bestand. Es ist sehr wahrscheinlich, daß damit auch Grundstücke und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler verbunden war.
  6. Es handelt sich wohl um Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid. Er war im Zeitraum 1652 bis 1675 Bischof von Speyer.
  7. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die jeweiligen Bischöfe von Speyer auch Grund- und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler hatten. Dies kann Besitz des Hochstifts oder Privatbesitz der jeweiligen Bischöfe gewesen sein.
  8. Geschichte von Maikammer-Alsterweiler, Seite 106: "1539 war Weinsweiler ein Hof, der zur v. Dalberg'schen Kropsburg als Lehen gehörte. Er bestand aus Haus, Hof, Garten und 11 Morgen Weinbergen, Äckern und Wiesen. In diesem Jahre gestattete Bischof Philipp II. seinem Vetter Wolf v. Dalberg, den Hof auf Erbpacht zu verleihen."
  9. Geschichte von Maikammer-Alsterweiler, Seite 106

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Hofgut gehört den Kategorien an: Wirtschaftshof

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