Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Alsterweiler
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
K
Zeile 5: Zeile 5:
 
Pfälzische Stifte und Klöster verfügten in vielen Gemeinden über teils umfangreichen Besitz an Grundstücken und Gebäuden<ref>Beispielhaft in der Gemeinde Böhl. Siehe dazu: www.hpmv.de/index.php/ortsgeschichte/ortsgeschichte-boehl/33-hafner-gut, das sog. Hafnergut.</ref><ref> Auch in der Gemeinde Alsheim (heute Ortsteil von Rödersheim-Gronau) befand sich ein Klosterhof. Siehe dazu: Kohl, Thomas (2009), ‹Die Gültverschreibungen des Klosters St. Maria Magdalena Speyer›, (Hg. Stiftung, zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung, (Reihe B Abhandlungen zur Geschichte der Pfalz, Band 11;) 274 Seiten. (CMS), Seite 215.</ref>. Dies gilt auch für [[Alsterweiler]]<ref>siehe dazu: u.a. Stift St. Clara.  Andere Stifte und Klöster mit Besitz in Maikammer und Alsterweiler unter: {Debus 1984} sowie {{Rödel 2009}}. Zum Stift St. German siehe {{Jung, 2002, #68402}}, Seite 180 zum sog. Fensterstreit mit dem Mainzer Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden.</ref> und das [[Stift Sankt German und Moritz (Speyer)|St. Germanstift]] in Speyer. Die Erlöse aus diesen Wirtschaftsbetrieben dienten dazu, einen Teil<ref>siehe dazu: Steiner, Helmut (ohne Jahr), ‹Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters St. Klara in Speyer am Rhein›, Band Seite(n) 133-180.(CMS 577).</ref> der Kosten des weltlichen und religiösen Betriebs der Klöster und Stifte zu decken.
 
Pfälzische Stifte und Klöster verfügten in vielen Gemeinden über teils umfangreichen Besitz an Grundstücken und Gebäuden<ref>Beispielhaft in der Gemeinde Böhl. Siehe dazu: www.hpmv.de/index.php/ortsgeschichte/ortsgeschichte-boehl/33-hafner-gut, das sog. Hafnergut.</ref><ref> Auch in der Gemeinde Alsheim (heute Ortsteil von Rödersheim-Gronau) befand sich ein Klosterhof. Siehe dazu: Kohl, Thomas (2009), ‹Die Gültverschreibungen des Klosters St. Maria Magdalena Speyer›, (Hg. Stiftung, zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung, (Reihe B Abhandlungen zur Geschichte der Pfalz, Band 11;) 274 Seiten. (CMS), Seite 215.</ref>. Dies gilt auch für [[Alsterweiler]]<ref>siehe dazu: u.a. Stift St. Clara.  Andere Stifte und Klöster mit Besitz in Maikammer und Alsterweiler unter: {Debus 1984} sowie {{Rödel 2009}}. Zum Stift St. German siehe {{Jung, 2002, #68402}}, Seite 180 zum sog. Fensterstreit mit dem Mainzer Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden.</ref> und das [[Stift Sankt German und Moritz (Speyer)|St. Germanstift]] in Speyer. Die Erlöse aus diesen Wirtschaftsbetrieben dienten dazu, einen Teil<ref>siehe dazu: Steiner, Helmut (ohne Jahr), ‹Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters St. Klara in Speyer am Rhein›, Band Seite(n) 133-180.(CMS 577).</ref> der Kosten des weltlichen und religiösen Betriebs der Klöster und Stifte zu decken.
  
 +
==Hofgut==
 
Erste Beziehungen zwischen dem Stift St. German und den Gemeinden [[Maikammer]], [[Alsterweiler]] sind bereits für das 14. Jahrhundert belegt<ref>Weiter unten im Text folgen die genauen Angaben dazu.</ref>.
 
Erste Beziehungen zwischen dem Stift St. German und den Gemeinden [[Maikammer]], [[Alsterweiler]] sind bereits für das 14. Jahrhundert belegt<ref>Weiter unten im Text folgen die genauen Angaben dazu.</ref>.
  

Version vom 18. Januar 2016, 12:31 Uhr

Alsterweiler Hofgut des Stift Sankt German und Moritz (Speyer), Hauptstraße Nr.41.
© Matthias C.S. Dreyer 2015

Das ehemalige Die Verwendung von „ist genutzt (eh.)“ als Attributkette ist während des Hinzufügens von Annotationen nicht möglich. Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) steht in der Hauptstraße Nr.41 in Alsterweiler. Pfälzische Stifte und Klöster verfügten in vielen Gemeinden über teils umfangreichen Besitz an Grundstücken und Gebäuden[1][2]. Dies gilt auch für Alsterweiler[3] und das St. Germanstift in Speyer. Die Erlöse aus diesen Wirtschaftsbetrieben dienten dazu, einen Teil[4] der Kosten des weltlichen und religiösen Betriebs der Klöster und Stifte zu decken.

Hofgut

Erste Beziehungen zwischen dem Stift St. German und den Gemeinden Maikammer, Alsterweiler sind bereits für das 14. Jahrhundert belegt[5].

Das Hofgut in Alsterweiler wird mit der Hausnummer 41 in der Hauptstraße angegeben[6]. Dabei kann es sich nur um das Hofgut des nach 1468 errichteten bzw. verlegten Stifts St. German und Moritz handeln. Jedenfalls zeigen die Quellen[7] keinen Hinweis auf ein Gebäude in Alsterweiler vor 1468. Es werden aber etliche Abgaben bezeichnet, die von Alsterweiler (und anderen Orten) sowie von Maikammer abzuliefern sind. Demnach muss es zumindest einen entsprechenden Grundbesitz des Vorgängerstifts St. German extra muros gegeben haben.

...mehr zum Thema Hofgut


Urkunden und Regesten

2. Alsterweiler (Gemeinde Maikammer) Konrad, Pläbendar, gen. Ante Portam, stiftete testamentarisch am 21. August 1307 für die von ihm und seinem Bruder Sigelo in St. German gestiftete Pfründe auf dem Petersaltar eine jährliche Gült von 16 Malter Korn, 12 Ohm Wein, 5 Pfund Heller und 8 Hühnern in den Dörfern Rhodt u.R., Hainfeld, Edesheim, Alsterweiler, Hambach und Wachenheim. Nach: HStA. Mchn. Rheinpf. Urkk. Nr.1633, Regest: Gl. U. S. 14 Nr.38. [8]

43. Maikammer Auf Gütern des Klosters Eußerthal zu Maikammer lastete u.a. ein Zins von 1 Ohm Wein jährlich für das Germanstift, der seit 1379 nachzuweisen ist. Nach: Staatsarchiv Luzern, Gatterer Nr.808 (1379 XII. 24.), frdl. Hinweis von Herrn Archivdirektor Dr. Doll - Erneuerung: StASp. Urkk. des Klosters Eußerthal Nr.159 (1413 I. 10.) [9]



Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Beispielhaft in der Gemeinde Böhl. Siehe dazu: www.hpmv.de/index.php/ortsgeschichte/ortsgeschichte-boehl/33-hafner-gut, das sog. Hafnergut.
  2. Auch in der Gemeinde Alsheim (heute Ortsteil von Rödersheim-Gronau) befand sich ein Klosterhof. Siehe dazu: Kohl, Thomas (2009), ‹Die Gültverschreibungen des Klosters St. Maria Magdalena Speyer›, (Hg. Stiftung, zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung, (Reihe B Abhandlungen zur Geschichte der Pfalz, Band 11;) 274 Seiten. (CMS), Seite 215.
  3. siehe dazu: u.a. Stift St. Clara. Andere Stifte und Klöster mit Besitz in Maikammer und Alsterweiler unter: {Debus 1984} sowie Vorlage:Rödel 2009. Zum Stift St. German siehe Vorlage:Jung, 2002,, Seite 180 zum sog. Fensterstreit mit dem Mainzer Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden.
  4. siehe dazu: Steiner, Helmut (ohne Jahr), ‹Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters St. Klara in Speyer am Rhein›, Band Seite(n) 133-180.(CMS 577).
  5. Weiter unten im Text folgen die genauen Angaben dazu.
  6. OFB, Anlage Hausbilder, Seite XXX
  7. Illes
  8. Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 215)
  9. Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 236)

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) gehört den Kategorien an: Wirtschaftshof

Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 18.01.2016". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer). Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 19.04.2026 ↑... Seitenanfang