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Schweinheim (Familienname): Unterschied zwischen den Versionen

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Die "'''von Schweinheim'''"<ref>Dolch, Martin, Greule, Albrecht (1991), ’Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz’, Speyer (Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 82), Seite 431 finden sich folgende Namen: "Dietze von Sweynheim (mit Verweis auf: HStA Mü, Rhpf.Urk.2657); 1392 (K.1441) Obern Sweinheim ynd Nydren Sweinheim (mit Verweis auf: LA Sp, F 1/19b, fol.5); 1401 (Or.) Volkmar von Sweynheim (mit Verweiß auf: Spieß Nr.223);"</ref> waren ein altes Adelsgeschlecht. Die Angehörigen der Linie und der Zweige werden in dieser Kategorie dargestellt. Ob sie von Schweinheim bei Aschaffenburg stammen oder mit Vorfahren aus dem Raum Alzey zusammenhängen, ist unklar<ref group=lit>Lucae, Konrad (1993), ’Die Wappen der Geschlechter, Amtsleute und Vasallen im Kirchheimer Raum’, Kirchheimbolanden (Schriftenreihe des Vereins Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V., GTS-Druck, Kirchheimbolanden, Band/Ausgabe: 4) 350 Seiten. (CMS 747), Seite 117  
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Ritter von Schweinheim/Wappenbeschreibung: In Rot eine goldene Fiedel und goldenen Schindeln belegt. (nicht klar erkennbar ist im Abdruck die Anzahl der Schindeln, ev. 7:5) sowie Seite 118: Conrad von Schweinheim 1495 scheint der Sohn von Johann von Schweinheim 1469 zu sein, der wiederum Sohn von Heinrich von Schweinheim 1453 ist (jeweils nur Erwähnungsdaten).</ref>
 
 
   
 
   
Das Wappen der [[Walpurga von Schweinheim|Walpurg von Schweinheim]] weist eine Beziehung zu den Wirch von Alzey aus. Möglicherweise stammt die Familie aus dem aufgelassenen Ort [[Schweinheim (Ort)|Schweinheim]] bei [[Jockgrim]] oder auch aus [[Schwegenheim]].  
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Das Wappen der [[Walpurga von Schweinheim|Walpurg von Schweinheim]] weist eine Beziehung zu den [[Wirich von Alzey]] aus: Insofern liegt es nahe, die Familie in den Bereich um Alzey und Kircheimbolanden anzunehmen.
  
[[Walpurga von Schweinheim]], die Tochter von [[Konrad von Schweinheim]] und [[Anastasia Steinkallenfels]], war mit [[Heinrich von Oberstein]] verheiratet.
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Die Herren von Schweinheim besaßen Güter und einen Hof in [[Kirchheimbolanden]] (heute Mozartstraße Nr.09) und in [[Bischheim]] (heute das Pfarrhaus)<ref>Lucae, Konrad (1993), ’Die Wappen der Geschlechter, Amtsleute und Vasallen im Kirchheimer Raum’, Kirchheimbolanden (Schriftenreihe des Vereins Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V., GTS-Druck, Kirchheimbolanden, Band/Ausgabe: 4) 350 Seiten. (CMS 747), Seite 117.</ref>.
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Aktuelle Version vom 6. Dezember 2018, 16:17 Uhr

Wappen der Schweinheim (abgebildet auf dem Grabmal Oberstein in Maikammer

Schweinheim (Familienname)[1] waren ein altes Rittergeschlecht. Die Angehörigen der Linie und der Zweige werden in dieser Kategorie dargestellt. Ob sie von Schweinheim bei Aschaffenburg stammen, aus dem Elsaß[2], aus dem abgegangenen Ort Schweinheim (Ort) oder mit Vorfahren aus dem Raum Alzey zusammenhängen, ist unklar[lit 1].

Das Wappen der Walpurg von Schweinheim weist eine Beziehung zu den Wirich von Alzey aus: Insofern liegt es nahe, die Familie in den Bereich um Alzey und Kircheimbolanden anzunehmen.

Die Herren von Schweinheim besaßen Güter und einen Hof in Kirchheimbolanden (heute Mozartstraße Nr.09) und in Bischheim (heute das Pfarrhaus)[3].

Die Edelknechte Heinrich und Johann von "Sweinheym" werden 1442 August 13 als Gründer und Patrone des St. Nikolaus- und Katharinenaltars in Kirchheimbolanden angeführt[4]. Im Jahre 1479 errichten sie zudem eine Familiengruft in der Pfarrkirche am selben Ort, der sog. Peterskirche.[5]

Walpurga von Schweinheim, die Tochter von Konrad von Schweinheim und Anastasia Steinkallenfels, war mit Heinrich von Oberstein verheiratet. Dieser war zu der fraglichen Zeit als Eigentümer in Börrstadt ansässig.

Konrad von Schweinheim, Walpurga von Schweinheim

Weblinks

Literatur

  1. Lucae, Konrad (1993), ’Die Wappen der Geschlechter, Amtsleute und Vasallen im Kirchheimer Raum’, Kirchheimbolanden (Schriftenreihe des Vereins Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V., GTS-Druck, Kirchheimbolanden, Band/Ausgabe: 4) 350 Seiten. (CMS 747), Seite 117 Ritter von Schweinheim/Wappenbeschreibung: In Rot eine goldene Fiedel und goldenen Schindeln belegt. (nicht klar erkennbar ist im Abdruck die Anzahl der Schindeln, ev. 7:5) sowie Seite 118: Conrad von Schweinheim 1495 scheint der Sohn von Johann von Schweinheim 1469 zu sein, der wiederum Sohn von Heinrich von Schweinheim 1453 ist (jeweils nur Erwähnungsdaten).

Einzelnachweise

  1. Dolch, Martin, Greule, Albrecht (1991), ’Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz’, Speyer (Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 82), Seite 431 finden sich folgende Namen: "Dietze von Sweynheim (mit Verweis auf: HStA Mü, Rhpf.Urk.2657); 1392 (K.1441) Obern Sweinheim ynd Nydren Sweinheim (mit Verweis auf: LA Sp, F 1/19b, fol.5); 1401 (Or.) Volkmar von Sweynheim (mit Verweiß auf: Spieß Nr.223);"
  2. Lucae, Konrad (1993), ’Die Wappen der Geschlechter, Amtsleute und Vasallen im Kirchheimer Raum’, Kirchheimbolanden (Schriftenreihe des Vereins Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V., GTS-Druck, Kirchheimbolanden, Band/Ausgabe: 4) 350 Seiten. (CMS 747), Seite 117 unter Hinweis auf: "Heraldik, Sphragistik und Genelogie, Verein Herold Berlin, IX: Jahrgang S. 401)
  3. Lucae, Konrad (1993), ’Die Wappen der Geschlechter, Amtsleute und Vasallen im Kirchheimer Raum’, Kirchheimbolanden (Schriftenreihe des Vereins Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V., GTS-Druck, Kirchheimbolanden, Band/Ausgabe: 4) 350 Seiten. (CMS 747), Seite 117.
  4. Lucae, Konrad (1993), ’Die Wappen der Geschlechter, Amtsleute und Vasallen im Kirchheimer Raum’, Kirchheimbolanden (Schriftenreihe des Vereins Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V., GTS-Druck, Kirchheimbolanden, Band/Ausgabe: 4) 350 Seiten. (CMS 747), Seite 117 unter Verweis auf Glasschröder "Neue Urkunden zur pfälzischen Kirchengeschichte 1930".
  5. Lucae, Konrad (1993), ’Die Wappen der Geschlechter, Amtsleute und Vasallen im Kirchheimer Raum’, Kirchheimbolanden (Schriftenreihe des Vereins Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V., GTS-Druck, Kirchheimbolanden, Band/Ausgabe: 4) 350 Seiten. (CMS 747), Seite 117.

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

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