Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Urban Ziegler/Veröffentlichungen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. August 2021, 09:12 Uhr

Zusammenstellung der Veröffentlichungen von Urban Ziegler.

Urban Ziegler Beiträge von 1970 bis 1979

  • Ziegler, Urban (1970).
    Titel: Aus der Geschichte unserer Pfarrei.
    In: 100-Jahr-Feier des katholischen Kirchenchors Maikammer, Kirche Maikammer Katholische (Hg.),, Maikammer,, Seite: Seite_22.
    Schlüssel: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Aus der Geschichte unserer Pfarrei#Seite_22
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: Ziegler (1970a)
    Anmerkung: Seiten 22-33
    Schlagwort: Alsterweiler · Klause · Klausental · Altarbild · Reinhard von Hohenecken · von Leiningen · Einsiedlerhof · Kloster Heilsbruck · Beneficium ad altare St. Katharinae · Kirchweihe
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Aus der Geschichte unserer Pfarrei
    Erscheinungsjahr: 1970
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Alsterweiler
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Kirchweihe
  • Ziegler, Urban (1970).
    Titel: Das Maikammerer Altarbild.
    In: 100-Jahr-Feier des katholischen Kirchenchors Maikammer, Katholische Kirche Maikammer (Hg.), Maikammer .
    Seite: Seite_37
    Schlüssel: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Das Maikammerer Altarbild#Seite_37
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: Ziegler (1970b)
    Anmerkung: Seiten 37-40
    Schlagwort: Altar · Kapelle · Maikammer · Alsterweiler · Maikammerer Altarbild
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Das Maikammerer Altarbild
    Erscheinungsjahr: 1970
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Artikel
    Ein Link fehlt.
    PDF: [Original als PDF]
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    WIKI: Passionsaltar_Maikammer
  • Urban Ziegler (1970).
    Titel: Kleine Wappenkunde.
    In: 100-Jahr-Feier des katholischen Kirchenchors Maikammer, Katholische Kirche Maikammer (Hg.),, Maikammer,, Band 1, Heft (1),Seite: Seite_41.
    Schlüssel: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde#Seite_41
    Zitat: Das Geschlecht der Dalheimer stammt aus dem Württembergischen (nicht mit den Dalberger auf der Kropsburg verwechseln!). Wahrscheinlich kam es über die Benediktinerklöster Zwiefalten, Hornbach oder Weißenburg in unsere Gegend. Besonders in Edesheim übten Angehörige dieses Geschlechts im 15. Jahrhundert verschiedene Funktionen aus. Die Dalheimischen Lehensgüter in vielen Gemeinden der Umgegend geben Zeugnis von dem Reichtum des Geschlechts vor der Reformation. In Maikammer findet sich ihr Wappen neben dem Wappen der Obersteiner sowohl an der Kredenburg, als auch am Grabmal neben der katholischen Kirche. Obersteinisches Wappen: heraldischer Löwe auf weißem Feld; Dalheimer Wappen (38). Besonders erwähnenswert ist ihre große Verehrung der heiligen Anna, vermutlich gehen die St. Anna-Wallfahrt und die St. Anna-Kapelle auf eine Stiftung dieses Geschlechts zurück..
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Seiten 41-49
    Schlagwort: Alsterweiler · Maikammer · Wappen · Amtszeichen
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde
    Erscheinungsjahr: 1970
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Wappen · Alsterweiler
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Wappen
  • Ziegler, Urban (1970).
    Titel: Singt dem Herrn ein neues Lied!.
    In: 100-Jahr-Feier des katholischen Kirchenchors Maikammer, Kirche Maikammer Katholische (Hg.),, Maikammer,, Seite: Seite_59.
    Schlüssel: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Singt dem Herrn ein neues Lied#Seite_59
    Kein Zitat angegeben.
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: 59-64
    Schlagwort: Maikammer · Alsterweiler
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Singt dem Herrn ein neues Lied
    Erscheinungsjahr: 1970
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Artikel
    Ein Link fehlt.
    PDF: [Original als PDF]
    WIKI: Te deum
  • Ziegler, Urban Erscheinungsjahr ist Pflichtangabe, ggf.ohne Datum.
    Titel: Die Geschichte des Kurbrunnens (Edenkoben) aus der Sicht Maikammerer Urkunden.
    In: {{{zeitschrift}}}, (Hg.) (Herausgeber fehlt, bitte angeben.) ohne Ortsangabe , Band: , Heft: 1974, .
    Seite: Ziegler_(1974)
    Schlüssel: Urban Ziegler/Veröffentlichungen#(1974)
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: Ziegler (1974)
    Anmerkung: @(SS.1-2) «Dieser Ort Weinsweiler, zwischen Maikammer und Edenkoben gelegen - vermutlich handelte es sich nur um ein Hofgut, um das noch einige Häuser standen -, kam später an die Dalberger. Im Lauf der Zeit veräußerten die Kropsburgherren Grundstücke aus diesem Besitz: So, um ein Beispiel zu erwähnen, am Georgentag des Jahres 1532 übertrugen sie den hinterlassenen Kindern Wilhelms von Steincallenfels Güter für 151/2 rh. fl und 65 Viertel Wein jährlicher Gült (ein Viertel = 12 Ltr.). Die ursprüngliche Größe des «Freyguetts» dürfte etwa bei 600 Morgen gelegen haben. Aber noch 1778 gehörte ein beträchtlicher Geländeanteil an der Edenkobener - Maikammerer - St. Martiner Grenze den Herrn von Dalberg.“
    Schlagwort: Edenkoben · Kurbrunnen · Maikammer · Weinsweiler · Dalberg · Schlangengässel · Heiligengasse
    Quelle: Urban Ziegler/Veröffentlichungen
    Erscheinungsjahr: Eine Jahresangabe (Erscheinungsjahr) fehlt.
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    Es ist keine Wikiseite vorhanden.
  • Ziegler (1975a) 
  • Ziegler (1975b) 
  • Ziegler, Urban Erscheinungsjahr ist Pflichtangabe, ggf.ohne Datum.
    Titel: Pfarrer Mühlhäuser und die Lambrechter Tuchmacherei.
    In: {{{zeitschrift}}}, (Hg.) (Herausgeber fehlt, bitte angeben.) ohne Ortsangabe , Band: , Heft: 42. Jahrgang, .
    Seite: 134
    Schlüssel: Urban Ziegler/Veröffentlichungen#Ziegler (1975c)
    Zitat: Kaplan Mühlhäuser geht nach Lambrecht-Grevenhausen am 1.12.1842 und wird dort Pfarrverweser. „Die Drohungen gegen meine Person waren grauenhaft.“.
    Übertragung: Ziegler (1975c) Literaturangaben: Protokollbücher des Fabrikrates Maikammer im kath. Pfarrarchiv Maikammer. F.X. Remling „Nikolaus von Weis“, Bd. 1 und 2 Speyer Siehe auch CMS 354, Seite 236ff. sowie Beitrag Collofong, K. E. „Kirche und soziale Frage im 19. Jahrhundert.“ - darauf bezieht sich der Beitrag von Urban Ziegler (ein Aufsatz vorher im gleichen Heft).
    Anmerkung: Literaturangaben: Protokollbücher des Fabrikrates Maikammer im kath. Pfarrarchiv Maikammer. F.X. Remling „Nikolaus von Weis“, Bd. 1 und 2 Speyer Siehe auch CMS 354, Seite 236ff. sowie Beitrag Collofong, K. E. „Kirche und soziale Frage im 19. Jahrhundert.“ - darauf bezieht sich der Beitrag von Urban Ziegler (ein Aufsatz vorher im gleichen Heft).
    Schlagwort: Revolution · 1848 · Valentin Mühlhäuser · Tuchmacher · Maikammer · Grevenhausen
    Quelle: Urban Ziegler/Veröffentlichungen
    Erscheinungsjahr: Eine Jahresangabe (Erscheinungsjahr) fehlt.
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    Es ist keine Wikiseite vorhanden.
  • Titel: Die Kredenburg zu Maikammer-Alsterweiler.
    Schlüssel: Ziegler (1975ca)
    Seite: 2
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Kredenburg · Alsterweiler · Eußerthal · Wasserburg · Hans von Dalheim · Margarete von Dalheim · Benedikt Wolfen
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Kredenburg
    LINK: Kredenburg
    Eine urn fehlt.
    PDF: https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/6/63/Ziegler_urban_kredenburg_oJ.pdf
    WIKI: Kredenburg · Alsterweiler
  • Ziegler, Urban (1976).
    Titel: Darstellung zu denkmalpflegerischen Objekten in Maikammer und Alsterweiler..
    In: {{{zeitschrift}}}, Urban Ziegler (Hg.), Maikammer .
    Seite: Seite
    Schlüssel: Geschichte der Gemeinde Maikammer dargestellt anhand denkmalpflegerischer Objekte#Seite
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: Ziegler (1976)
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Maikammer · Alsterweiler · Denkmal · Urban Ziegler · Heringsamt · Herrensitz · Hauptstraße Nr.7
    Quelle: Geschichte der Gemeinde Maikammer dargestellt anhand denkmalpflegerischer Objekte
    Erscheinungsjahr: 1976
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Artikel
    Ein Link fehlt.
    PDF: [Original als PDF]
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    WIKI: Alsterweiler

Urban Ziegler Beiträge von 1980 bis 1987

  • Ziegler, Urban Erscheinungsjahr ist Pflichtangabe, ggf.ohne Datum.
    Titel: Die Hymne der Bundesrepublik Deutschland.
    In: {{{zeitschrift}}}, (Hg.) (Herausgeber fehlt, bitte angeben.) ohne Ortsangabe , Band: , Heft: 35, Heft 2, .
    Seite: 86, 87
    Schlüssel: Urban Ziegler/Veröffentlichungen#Ziegler (1984)
    Zitat: Abriss zur Entstehung bzw. zur Aufnahme der dritten Strophe des Deutschlandslieds.
    Übertragung: Ziegler (1984)
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Landau in der Pfalz · Deutschlandlied
    Quelle: Urban Ziegler/Veröffentlichungen
    Erscheinungsjahr: Eine Jahresangabe (Erscheinungsjahr) fehlt.
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    Es ist keine Wikiseite vorhanden.
  • Ziegler, Urban Erscheinungsjahr ist Pflichtangabe, ggf.ohne Datum.
    Titel: Alte Grenze führt vorbei am «Kirrweilern Galgen».
    In: {{{zeitschrift}}}, (Hg.) (Herausgeber fehlt, bitte angeben.) Ludwigshafen am Rhein Nummer: http://literatur.matthias-dreyer.de/attachments/7958c616911f0826040506ee287d2ca29fc3bebe:jpeg.
    Die Zuordnung zu einer Seite fehlt.
    Schlüssel: Urban Ziegler/Veröffentlichungen#Ziegler (1987a)
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: Ziegler (1987a)
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Alsterweiler · Hitschbach · Klausental · Flurname
    Quelle: Urban Ziegler/Veröffentlichungen
    Erscheinungsjahr: Eine Jahresangabe (Erscheinungsjahr) fehlt.
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: [[1]]
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    Es ist keine Wikiseite vorhanden.
  • Ziegler, Urban Erscheinungsjahr ist Pflichtangabe, ggf.ohne Datum.
    Titel: Von der Geißwiese zum Wolfsloch.
    In: {{{zeitschrift}}}, (Hg.) (Herausgeber fehlt, bitte angeben.) Neustadt an der Weinstraße .
    Seite: Seite_1/1
    Schlüssel: Urban Ziegler/Veröffentlichungen#Seite_1/1
    Zitat: Flurnamen sind nicht nur mehr oder weniger phantasievolle Bezeichnungen für Gewannen. Sie sind eine Heimatkunde in Stichworten. Im Flurbereinigungs-Abschnitt Maikammer I, südlich des alten Alsterweiler, ist ihnen Urban Ziegler auf den Grund gegangen. Der Teilnehmergemeinschafts- Vorsitzende hat sich schon seit vielen Jahren der Heimatkunde verschrieben. „Im Letten“ ist ein Flurnamen, der Ziegler kein Kopfzerbrechen machen konnte. „Letten“ ist nichts weiter als ein toniger Boden; nährstoffreich, aber schwer zu bearbeiten. Doch die Mühe lohnt sich für den Winzer, denn auf Letten gedeiht vor allem der Silvaner bestens und kann sogar zum Eiswein reifen. Außer, der Letten ist kält und naß, weshalb man ihn weitaus lieber auf den Hügeln als in den Niederungen sieht Auch „Held“ war einfach zu erklären - es heißt nichts anders als „Halde“ und meint ein Hügelgebiet Der Steilhang heißt hingegen „Stotz“. Die Flurnamen „Zwischen den Wegen“ und "Ackerbrückenweg“ bedurften keiner Deutung. Anders das „Spielfeld“. Fußball kann wohl kaum gemeint sein. Ziegler holt weit in die Geschichte aus - in jene Zeit, da hier noch Kastanienwald stand. Die Früchte dienten zur Nahrung über Win¬ter. Aber um 1450 wurden aus England Getreideneuzüchtungen eingebracht, welche die Kastanien mehr als ersetzten. Maikammer und St. Martin teilten sich anno 1572 die Fläche, die Getreidenutzung begann. Weizen wurde angebaut - „Spelz“, wie man ihn nannte. Auch heute nennt man um Maikammer dieses Kulturgras noch „Schpelwel". Liegt hier die Wortwurzel des „Spielfelds“? - Vielleicht Es könnte auch, wie das sogenannte „Kirchspiel“, ein Gemeinschafts-Besitztum gewesen sein. Oder es hat etwas mit „sehen“ zu tun und dabei den gleichen Ursprung wie beispielsweise „Spiegel“.- Denn die Fläche ist exponiert, man sieht eine Menge von dort aus. Auf die Haingeraide deutet auch das „Mundrecht“ hin. Ursprünglich lautet das Wort „Mannrechtsspruch“ - das Gesetz für die Haingeraide, die frühen Genos-senschaftswälder zwischen Queich und Speyerbach, und für die Genossen. Dieses Recht enthielt auch reichlich makabre Höchststrafen für die schlimmste Untat, die vorsätzliche Brandstiftung: Der Mis¬setäter wurde aufgeschlitzt, sodann wur¬den seine Gedärme herausgezogen - was er logischerweise nicht überlebte. Das letzte Mundrecht wurde 1550 festgelegt - inclusive dieser drakonischen Methode. Aus der alten Waldzeit stammen auch „Geißweide“ und „Viehtrieb“: Sie deuten auf die Waldweidenutzung hin. Nördlich des Flurbereinigungs-Abschnittes ist „Die Sau“: Schweine wurden getrennt vom anderen Vieh in den Wald getrieben. Grund war deren lästige Eigenschaft, sich im Futter der anderen Viecher herumzusuhlen. Diese Wälz-Domäne ist ihnen nunmehr genommen, seit dort ein Neubaugebiet entstand. „Säulebuschgasse“ heißt noch der Weg der Rüsseltiere mit dem Ringelschwanz zur Waldwiede. Der „Schindwasen“ hieß seit etwa 1600 „Kuhkirchhof“. Irgendwo mußte ja auch das verendete Vieh hin. Ende des vergangenen Jahrhunderts wandelte sich die Funktion: Es wurden Bäume gesetzt, Bänke aufgestellt. Das Vieh lockte auch Wölfe an. Ihnen ging man mit Fallgruben zu Leibe, worauf der Flurname „Wolfsloch“ hinweist Nur brauchte man auch einen Wolfsfänger. Wie macht man aber einen solchen ausfindig in der vortelefonischen Zeit? - Glasverkäufer mußten sich im Salz-Herings-Ölamt zu Edesheim melden. Zur Glasherstellung brauchten sie Quarzsand und Pottasche aus Buchenholz; das gab's reichlich im Wald zwischen Weißenburg und Bitsch. In diesem Wald heulten auch reichlich Wölfe, demzufolge hoch war die Dichte der Wolfsfänger. Im Amt mußte nun jeder Glasverkäufer einen Wolfsfänger aus seiner Gegend benennen. Ein Wolfsfänger leistete seinen Job wahrhaftig preiswert: Für ein Jungtier erhielt er einen Pfennig, für ein Vatertier fünf bis sieben, für ein Muttertier sieben. Im Amtsbezirk Edesheim wurde im Schnitt eine jährliche Wolfsausbeute von einem Dutzend erzielt Sieben Pfennig - damit konnte auch ein Mann als Tagelöhner rechnen; eine Frau mit zweien, und dafür konnte sie sich gerade zwei Eier kaufen. Urban Ziegler fand in den Gemeindeakten einen Wolfsfänger-Nachlaß: „Reich war er bestimmt nicht!“. Seit dem 30jährigen Krieg liegen keine Unterlagen mehr über die Wolfsfängerei vor. Der Flurname „Waschhütte“ erinnert an ein altes Handwerk, nämlich die Herstellung von Erdfarben. Stellenweise steht am Haardtrand ein blauer Ton an. Er wurde gestochen, ausgeschlämmt und in der Waschhütte zu blauer Farbe verarbeitet. Eine wichtige Farbe, brauchte man sie doch für Mützen und Kutten der Küfer. Erst die Gründung der BASF im Jahr 1866 setzte der Erdfarben-Gewinnung ein Ende. Die Waschhütte holte ihr Wasser vom „Petersbrünnel" - auch ein Flurname. Ebenso wie „Im Färber“ außerhalb des Bereinigungsabschnittes, wo die Tuche gefärbt wurden. Bedarf bestand: 1823 gab es in Maikammer 22 Leinenweber, Die „Schießmauer“ ist urkundlich gut belegt 1578 begann die Gemeinde, sie nebst Schützenhaus für die „Schützeneinigung“ zu bauen. Denn die Schützen waren ihr wichtig. Alljährlich wurden zwölf von ihnen ausgelost, um die Flur zu bewachen - als „Feldschützen“. Sie hatten noch zur Aufgabe, Sturm zu läuten, wenn ein Wetter auf zog. Dann mußten die Bürger ihre offenen Feuerstellen löschen, die sonst zum Brandherd werden könnten. Und brannte ein. Haus, so brannten sie fast alle. Die einzigen auch bei Sturm geduldeten Feuer waren der Gemeindebackofen und das Ewige Licht in der Kirche. Die Feldschützen hatten auch noch mit dem Zehnten an den Bischof zu tun. Jeder hatte seinen Weinbeitrag in die Zehnerbütt, tatsächlich ein Faß, zu kippen. Verschnitt war seinerzeit sowieso die einzige Weinsorte. Als Maß diente dem Feldschütz ein geeichter Stock, mit dem er außerdem eventuellen Übeltätern kräftig 'eins überziehen konnte. Der Lohn ging nach dem Weinertrag. Meist gab es einen ganzen Pfennig pro Monat. Zwei weitere Flurbereinigungsabschnitte stehen in Maikammer noch bevor; einer davon ist schon in Arbeit. Für diese Flächen stöbert Urban Ziegler in alten Akten, um den Flurnamen auf den Grund zu gehen..
    Übertragung: Ziegler (1987b)
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Alsterweiler · Maikammer · Flurname · Geiswiese · Wolfsloch · Wolfsfänger · Wolfsjäger · Waschhütte · Petersbrünnel · Im Färber · Schießmauer · Feldschütz · Schindwasen · Säulebuschgasse · Sau · Kuhkirchhof · Salz-Herings-Ölamt · Pottasche · Quarzsand · Weißenburg · Bitsch · 1866 · 1823 · Leinenweber · 1587 · Zehnerbütt · Letten · Held · Ackerbrückenweg · Geißweide · Viehtrieb
    Quelle: Urban Ziegler/Veröffentlichungen
    Erscheinungsjahr: Eine Jahresangabe (Erscheinungsjahr) fehlt.
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Flurnamen (Alsterweiler)
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    DOI: DOI nicht vorhanden.
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