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Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 28. Januar 2016, 17:46 Uhr
© Matthias C.S. Dreyer 2015
Das ehemalige Die Verwendung von „ist genutzt (eh.)“ als Attributkette ist während des Hinzufügens von Annotationen nicht möglich. Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) steht in der Hauptstraße Nr.41 in Alsterweiler. Pfälzische Stifte und Klöster verfügten in vielen Gemeinden über teils umfangreichen Besitz an Grundstücken und Gebäuden[1][2]. Dies gilt auch für Alsterweiler[3] und das St. Germanstift in Speyer. Die Erlöse aus diesen Wirtschaftsbetrieben dienten dazu, einen Teil[4] der Kosten des weltlichen und religiösen Betriebs der Klöster und Stifte zu decken.
Alsterweiler Hofgut
Erste Beziehungen zwischen dem Stift St. German und den Gemeinden Maikammer, Alsterweiler sind bereits für das 14. Jahrhundert belegt[5]. Das Hofgut in Alsterweiler wird mit der Hausnummer 41 in der Hauptstraße angegeben[6] [7]. Dabei kann es sich nur um das Hofgut des nach 1468 errichteten bzw. verlegten Stifts St. German und Moritz handeln. Jedenfalls zeigen die Quellen[8] keinen Hinweis auf ein Gebäude in Alsterweiler vor 1468. Es werden aber etliche Abgaben (Zinsen, Renten, Gülten, Zehnte) bezeichnet, die von Alsterweiler (und anderen Orten) sowie von Maikammer abzuliefern sind. Demnach muss es zumindest einen entsprechenden Grundbesitz des Vorgängerstifts St. German extra muros gegeben haben.
Urkunden
Es liegen bisher nur wenige Urkunden oder andere Hinweise auf den Übergang von Eigentums- und Besitz- sowie Beständerverhältnissen vor. Anhand dieser Aufstellung und einigen anderen Unterlagen kann die Geschichte des Alsterweiler Hofguts des Kollegiatsstifts zur Zeit nur bruchstückhaft nachvollzogen werden.
Besitztums- und Eigentumsverhältnisse
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: Jahre 1307 bis 2026-04-18
Grad: unvollständig
Urkundliche und sonstige Nachweise zum Alsterweiler Hofgut des Kollegiatstifts St. German und Moritz (Speyer) (unvollständig)
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Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Beispielhaft in der Gemeinde Böhl. Siehe dazu: www.hpmv.de/index.php/ortsgeschichte/ortsgeschichte-boehl/33-hafner-gut, das sog. Hafnergut.
- ↑ Auch in der Gemeinde Alsheim (heute Ortsteil von Rödersheim-Gronau) befand sich ein Klosterhof. Siehe dazu: Kohl, Thomas (2009), ‹Die Gültverschreibungen des Klosters St. Maria Magdalena Speyer›, (Hg. Stiftung, zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung, (Reihe B Abhandlungen zur Geschichte der Pfalz, Band 11;) 274 Seiten. (CMS), Seite 215.
- ↑ siehe dazu: u.a. Stift St. Clara. Andere Stifte und Klöster mit Besitz in Maikammer und Alsterweiler unter: {Debus 1984} sowie Vorlage:Rödel 2009. Zum Stift St. German siehe Vorlage:Jung, 2002,, Seite 180 zum sog. Fensterstreit mit dem Mainzer Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden.
- ↑ siehe dazu: Steiner, Helmut (ohne Jahr), ‹Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters St. Klara in Speyer am Rhein›, Band Seite(n) 133-180.(CMS 577).
- ↑ Weiter unten im Text folgen die genauen Angaben dazu.
- ↑ OFB, Anlage Hausbilder, Seite XXX
- ↑ Martina Stöckl schreibt am 21. Januar 2016 (Email): Somit bleibt für das Germanstift nur die Nr. 41 übrig. Das deckt sich mit den Angaben im Grundkataster: Denn es war Kat. Nr. 5556 (Hauptstr. Nr. 41), die 1803 als Nationalgut (sprich, ehemaliges Kirchengut) an Anton Fuchs, Notar in Edenkoben ging, und 1810 vom Notar in Edenkoben an Peter Nikolaus Platz. Die Nr. 43 ist übrigens das einzige Haus in der Hauptstraße, das auf beiden Seiten ein Gässel hat. Dies wird bei den Besitzern im 17. Jh. auch so erwähnt: Bei Frobenius von Lüss und bei Veit Straub hieß es noch, "zwischen den Brunnengässle" bzw. "oberseits und unterseits Bachgässel". Ab dem 18. Jh. wird dagegen das Gässel unterseits nicht mehr explizit erwähnt, nur noch das Gässel oberseits, unterseits wird gleich der Nachbar genannt (vielleicht weil das Gässel unterseits schmäler und weniger wichtig ist?). Bei Veit Straub steht zur Nr. 43 außerdem der Vermerk, "hiebevor 2 Häuser gewesen". Der heutige Besitzer sagte mir, dass einmal (wohl im 19./20. Jh.) drei Parteien im Haus wohnten, die dritte im Verbindungsstück überm Tor (wohl der jüngste Teil). Diese Verhältnisse (2-3 Parteien für die Nr. 43) könnten theoretisch zum Germanstift und Nachbar von Linden passen. Aber von der Hausgeschichte passt es nicht, da ist das Germanstift-Haus als Nr. 41 identifiziert!
- ↑ Illes
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
- ↑ Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten (CMS 675).
- ↑ Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 236)
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
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