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Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer): Unterschied zwischen den Versionen
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| − | |7||1777 (um)||LA Sp...||Ausfauteiakten Nr. 80 und Nr.91||Als u n t e r e r Nachbar wird das Germanstift erwähnt bei Theobald PLATZ. | + | |7||1777 (um)||LA Sp...||Ausfauteiakten Nr. 80 und Nr.91||Als u n t e r e r Nachbar wird das Germanstift erwähnt bei Theobald PLATZ. Theobald wohnte in der Nr. 43, die lt. Ausfauteiakte 79 von 1739 an Sohn LORENZ PLATZ ging. Als nächstes ging die Nr. 43 laut ab 1777 geführtem Schatzungsbuch von ANDREAS HAUCK, der 1804 starb, an seinen Sohn Andreas HAUCK junior (verh. Stier). Andreas junior vererbte es 1832 an seinen Sohn Rochus HAUCK. Auch hier ist 1832 die Katasternr. genannt (5557), somit eindeutig Nr. 43.||Martina Stöckl|| |
| − | Theobald wohnte in der Nr. 43, die lt. Ausfauteiakte 79 von 1739 an Sohn LORENZ PLATZ ging. Als nächstes ging die Nr. 43 laut ab 1777 geführtem Schatzungsbuch von ANDREAS HAUCK, der 1804 starb, an seinen Sohn Andreas HAUCK junior (verh. Stier). Andreas junior vererbte es 1832 an seinen Sohn Rochus HAUCK. Auch hier ist 1832 die Katasternr. genannt (5557), somit eindeutig Nr. 43.||Martina Stöckl|| | + | |
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|8||1777 (ab)||LA Sp...||Schatzungsbuch ab 1777||Dieses Haus des Germansstift in der Hauptstr. 41 wird noch als Anlieger im Schatzungsbuch ab 1777 genannt (bei Caspar Schmitt, dessen Haus in der Hauptstr. 39 im Jahr 1785 an Heinrich Wilhelm ging)||Martina Stöckl|| | |8||1777 (ab)||LA Sp...||Schatzungsbuch ab 1777||Dieses Haus des Germansstift in der Hauptstr. 41 wird noch als Anlieger im Schatzungsbuch ab 1777 genannt (bei Caspar Schmitt, dessen Haus in der Hauptstr. 39 im Jahr 1785 an Heinrich Wilhelm ging)||Martina Stöckl|| | ||
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| − | |9||1787||LA Sp...||Schatzungsbuch|| | + | |9||1787||LA Sp...||Schatzungsbuch||1787 im Schatzungsbuch (als das Nachbarhaus Hauptstr. 46 von Heinrich Blumenstiel an Georg Humm ging). Außerdem ein Grundstück (wohl nur Feld) in der Turmstr. 21.||Martina Stöckl|| |
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| − | Heinrich Blumenstiel an Georg Humm ging). Außerdem ein Grundstück (wohl nur Feld) in der Turmstr. 21.||Martina Stöckl|| | ||
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| − | |10||1803 Dezember 06||LA Sp...||Nationalgüterversteigerung|| | + | |10||1803 Dezember 06||LA Sp...||Nationalgüterversteigerung||Am 06.12.1803 wurde das Grundstück als Nationalgut an Anton Fuchs, Notar in Edenkoben verkauft (letzter Pächter hieß Groß). ||Quelle: Liste von Frau Wilhelm gezeigt, erstellt von Georg Platz aus Kaiserslautern anhand Rudolf: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, ihre Verwaltung und Veräußerung" und Pfr. C.A. Buchheit: Säkularisation.||Martina Stöckl|| |
| − | Am 06.12.1803 wurde das Grundstück als Nationalgut an Anton Fuchs, Notar in | + | |
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Version vom 25. Januar 2016, 18:27 Uhr
© Matthias C.S. Dreyer 2015
Das ehemalige Die Verwendung von „ist genutzt (eh.)“ als Attributkette ist während des Hinzufügens von Annotationen nicht möglich. Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) steht in der Hauptstraße Nr.41 in Alsterweiler. Pfälzische Stifte und Klöster verfügten in vielen Gemeinden über teils umfangreichen Besitz an Grundstücken und Gebäuden[1][2]. Dies gilt auch für Alsterweiler[3] und das St. Germanstift in Speyer. Die Erlöse aus diesen Wirtschaftsbetrieben dienten dazu, einen Teil[4] der Kosten des weltlichen und religiösen Betriebs der Klöster und Stifte zu decken.
Alsterweiler Hofgut
Erste Beziehungen zwischen dem Stift St. German und den Gemeinden Maikammer, Alsterweiler sind bereits für das 14. Jahrhundert belegt[5]Das Hofgut in Alsterweiler wird mit der Hausnummer 41 in der Hauptstraße angegeben[6] [7]. Dabei kann es sich nur um das Hofgut des nach 1468 errichteten bzw. verlegten Stifts St. German und Moritz handeln. Jedenfalls zeigen die Quellen[8] keinen Hinweis auf ein Gebäude in Alsterweiler vor 1468. Es werden aber etliche Abgaben (Zinsen, Renten, Gülten, Zehnte) bezeichnet, die von Alsterweiler (und anderen Orten) sowie von Maikammer abzuliefern sind. Demnach muss es zumindest einen entsprechenden Grundbesitz des Vorgängerstifts St. German extra muros gegeben haben.
Urkunden
Es liegen bisher nur wenige Urkunden oder andere Hinweise auf den Übergang von Eigentums- und Besitz- sowie Beständerverhältnissen vor. Anhand dieser Aufstellung und einigen anderen Unterlagen kann die Geschichte des Alsterweiler Hofguts des Kollegiatsstifts zur Zeit nur bruchstückhaft nachvollzogen werden.
Besitztums- und Eigentumsverhältnisse
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: Jahre 1307 bis 2026-04-18
Grad: unvollständig
Urkundliche und sonstige Nachweise zum Alsterweiler Hofgut des Kollegiatstifts St. German und Moritz (Speyer) (unvollständig)
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Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Beispielhaft in der Gemeinde Böhl. Siehe dazu: www.hpmv.de/index.php/ortsgeschichte/ortsgeschichte-boehl/33-hafner-gut, das sog. Hafnergut.
- ↑ Auch in der Gemeinde Alsheim (heute Ortsteil von Rödersheim-Gronau) befand sich ein Klosterhof. Siehe dazu: Kohl, Thomas (2009), ‹Die Gültverschreibungen des Klosters St. Maria Magdalena Speyer›, (Hg. Stiftung, zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung, (Reihe B Abhandlungen zur Geschichte der Pfalz, Band 11;) 274 Seiten. (CMS), Seite 215.
- ↑ siehe dazu: u.a. Stift St. Clara. Andere Stifte und Klöster mit Besitz in Maikammer und Alsterweiler unter: {Debus 1984} sowie Vorlage:Rödel 2009. Zum Stift St. German siehe Vorlage:Jung, 2002,, Seite 180 zum sog. Fensterstreit mit dem Mainzer Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden.
- ↑ siehe dazu: Steiner, Helmut (ohne Jahr), ‹Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters St. Klara in Speyer am Rhein›, Band Seite(n) 133-180.(CMS 577).
- ↑ Weiter unten im Text folgen die genauen Angaben dazu.
- ↑ OFB, Anlage Hausbilder, Seite XXX
- ↑ Martina Stöckl schreibt am 21. Januar 2016 (Email): Somit bleibt für das Germanstift nur die Nr. 41 übrig. Das deckt sich mit den Angaben im Grundkataster: Denn es war Kat. Nr. 5556 (Hauptstr. Nr. 41), die 1803 als Nationalgut (sprich, ehemaliges Kirchengut) an Anton Fuchs, Notar in Edenkoben ging, und 1810 vom Notar in Edenkoben an Peter Nikolaus Platz. Die Nr. 43 ist übrigens das einzige Haus in der Hauptstraße, das auf beiden Seiten ein Gässel hat. Dies wird bei den Besitzern im 17. Jh. auch so erwähnt: Bei Frobenius von Lüss und bei Veit Straub hieß es noch, "zwischen den Brunnengässle" bzw. "oberseits und unterseits Bachgässel". Ab dem 18. Jh. wird dagegen das Gässel unterseits nicht mehr explizit erwähnt, nur noch das Gässel oberseits, unterseits wird gleich der Nachbar genannt (vielleicht weil das Gässel unterseits schmäler und weniger wichtig ist?). Bei Veit Straub steht zur Nr. 43 außerdem der Vermerk, "hiebevor 2 Häuser gewesen". Der heutige Besitzer sagte mir, dass einmal (wohl im 19./20. Jh.) drei Parteien im Haus wohnten, die dritte im Verbindungsstück überm Tor (wohl der jüngste Teil). Diese Verhältnisse (2-3 Parteien für die Nr. 43) könnten theoretisch zum Germanstift und Nachbar von Linden passen. Aber von der Hausgeschichte passt es nicht, da ist das Germanstift-Haus als Nr. 41 identifiziert!
- ↑ Illes
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
- ↑ Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten (CMS 675).
- ↑ Issle, Hermann (1974), ‹Das Stift St. German vor Speyer›, (Hg. Reichert, Franz Rudolph, (Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 20; Mainz: Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinischen Kirchengeschichte) 295 Seiten, (CMS 675), (Seite 236)
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) gehört den Kategorien an: Wirtschaftshof
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 25.01.2016". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer). Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer) ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 18.04.2026 ↑... Seitenanfang