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Frühmeßgut (Maikammer)

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Das Frühmeßgut (Maikammer)[1] war ein Anwesen, das am Lindenplatz in Maikammer stand.

"1764 berichtete Pfarrer Gödecke[anm 1] an den Bischof, daß noch ein Haus mit Gartenwingert auf dem Lindenplatz und 71/2 Viertel Wingert, genannt Frühmeßgut, vorhanden seien. Der Ertrag dieses Gutes fließe in die Kirchenkasse. Der Bischof ordnete darauf an, daß die Einkünfte admassiert[beg 1] werden sollten, um wieder den Verpflichtungen des Benefiziums[anm 2] nachkommen zu können[anm 3]. An wen das Frühmeßgut kam, ist nicht bekannt."[2].

"Die Kirche hatte schon früh eine Frühmesserei. Sie wurde im Jahre 1381 als eine Benefizium ad altare Sankt Katharinae gestiftet. Der Benefiziat hatte wöchentlich 4 hl. Messen bei Sonnenaufgang zu lesen und dem Pfarrer in der Seelsorge Assistenz zu leisten. Da sich die Einkünfte der Frühmesserei im Laufe der Zeit arg verminderten, wurde die Verpflichtung des Frühmessers am 15. April 1519 auf 2 hl. Messen, welche Mittwochs und Freitags zu halten waren, reduziert. Der Benefiziat sollte weiterhin dem Pfarrer aushelfen. Wenn die Pfründeeinkünfte wieder die ursprüngliche Höhe erreichen sollten, wären wieder 4 hl. Messen zu lesen. Benefiziaten, Meßpriester oder Frühmesser sind nur wenige bekannt, so 1519 Jakob Knab, 1530—34 Georg Schwab und 1659 Christian Burscheid."[3]

Im Jahre 1469/70 wird bereits ein "fruhemesser" erwähnt.[4][5][lit 1]

"Johann Adam Leys, Frühmesser, 1833—1857."[6]

Weblinks

Literatur

  1. Dreyer, Matthias C.S. und Johannes Weingart (2015) ‹Einwohner von Maikammer und Alsterweiler im Liber secretorum des Bischofs Matthias Ramung von 1469/70› In: Pfälzische-rheinische Familienkunde. (Hg.), Band/Ausgabe: XVIII, Heft 5, Seite(n): 238-242, Pfälzisch-rheinische Familienkunde e.V., Ludwigshafen am Rhein, (CMS 637).

Einzelnachweise

  1. Leonhardt (1928), Seite 162
  2. Leonhardt (1928), Seite 162
  3. Leonhardt (1928), Seite 162
  4. Personen im Liber secretorum Matthiae 1469/70.
  5. Siehe dazu auch: Dreyer, Matthias C.S. und Johannes Weingart (2015) ‹Einwohner von Maikammer und Alsterweiler im Liber secretorum des Bischofs Matthias Ramung von 1469/70› In: Pfälzische-rheinische Familienkunde. (Hg.), Band/Ausgabe: XVIII, Heft 5, Seite(n): 238-242, Pfälzisch-rheinische Familienkunde e.V., Ludwigshafen am Rhein, (CMS 637).
  6. Leonhardt (1928), Seite 170.

Anmerkungen

  1. Matthias C.S. Dreyer Gödecke war auch der Pfarrer bei der Geburt von Heinrich Koch (1781), siehe auch: Leonhardt (1928), Seite 170 "1755—1787 Johann Philipp Gödecke; war auch Dekan, unter ihm wurde die Kirche gebaut."
  2. Matthias C.S. Dreyer: Es handelt sich um eine materiell auswirkende Vergünstigung für eine Leistung, hier mit einem geistlichen Amt - dem Dienst des Frühmessers - verbundene Vermögensmasse, siehe dazu auch: Pfründe.
  3. Leonhardt (1928) verweist auf LA Sp Hochstift Speyer Nr.411.

Zitate

Urkunden

Begriffe

  1. Matthias C.S. Dreyer: Wohl vom Französischen "amasser", was so viel wie "horten", "anhäufen", "hamstern" bedeutet. In diesem Sinne sollten wohl die Gelder für die Ableistung des Beneficiums angesammelt werden.

Kategorien

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