Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125: Unterschied zwischen den Versionen
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|zitat=Die Gemarkung von Maikammer-'''Alsterweiler''' umfaßt mit der Dorffläche 605,67 Hektar, davon sind 521 Hektar Wingert, Äcker und Wiesen. Die letzte allgemeine Vermessung geschah im Jahre 1822, weshalb auch die Grenzsteine neben dem Zeichen des früheren Gerichtssiegels und den Buchstaben MK die Jahreszahl 1822 tragen. Es ergaben sich 7110 Parzellen. | |zitat=Die Gemarkung von Maikammer-'''Alsterweiler''' umfaßt mit der Dorffläche 605,67 Hektar, davon sind 521 Hektar Wingert, Äcker und Wiesen. Die letzte allgemeine Vermessung geschah im Jahre 1822, weshalb auch die Grenzsteine neben dem Zeichen des früheren Gerichtssiegels und den Buchstaben MK die Jahreszahl 1822 tragen. Es ergaben sich 7110 Parzellen. | ||
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|zitat=Nur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Neise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt. | |zitat=Nur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Neise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt. | ||
|anmerkung=Teilung des Spielfelds | |anmerkung=Teilung des Spielfelds | ||
| − | |schlagwort=Alsterweiler;Grenzstein;Spielfeld;Hattstein|+sep=; | + | |schlagwort=Alsterweiler;Grenzstein;Spielfeld;Hattstein;Viehtrieb;Viehweg;Geißweide;An der Schießmauer;Oberamt Kirrweiler;Jakob Hundt von Saulheim;Marquard|+sep=; |
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|zitat=Im Alsterweiler Tälchen, im Klausental und östlich von beiden ist der Boden aus angeschwemmtem Sand, dem Verwitterungsprodukt des Buntsandsteins, gebildet. Das übrige Hügelland hat im Westen als Hauptbestandteil Kalk mit angeschwemmtem Sand, im Osten Lehm mit Sand. | |zitat=Im Alsterweiler Tälchen, im Klausental und östlich von beiden ist der Boden aus angeschwemmtem Sand, dem Verwitterungsprodukt des Buntsandsteins, gebildet. Das übrige Hügelland hat im Westen als Hauptbestandteil Kalk mit angeschwemmtem Sand, im Osten Lehm mit Sand. | ||
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|zitat=Im Klausental stand im 16. Jahrhundert eine Kapelle mit Klause. Sie wurde von einem Waldbruder bedient. Zu ihr gehörten Acker, Wiesen und Wald, Wein- und Geldzinsen. Von dem alljährlich dort stattfindenden Klausenfeste gingen die Teilnehmer nach '''Alsterweiler''' und aßen und tranken. Daraus soll die '''Kirchweih''' entstanden sein. Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau Ursula v. Dalheim die Klause nebst Kirche und allem Zubehör, die sie von ihrem Vater ererbt hatte, an seinen Schwager Moriz von Morschheim. 53) | |zitat=Im Klausental stand im 16. Jahrhundert eine Kapelle mit Klause. Sie wurde von einem Waldbruder bedient. Zu ihr gehörten Acker, Wiesen und Wald, Wein- und Geldzinsen. Von dem alljährlich dort stattfindenden Klausenfeste gingen die Teilnehmer nach '''Alsterweiler''' und aßen und tranken. Daraus soll die '''Kirchweih''' entstanden sein. Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau Ursula v. Dalheim die Klause nebst Kirche und allem Zubehör, die sie von ihrem Vater ererbt hatte, an seinen Schwager Moriz von Morschheim. 53) | ||
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|zitat=Das Kloster St. Klara (Franziskanerinnen) hatte ein Haus am Hübel (Nr. 54) und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse (Nr. 6 und 8) und 8 Morgen Wingert (Nonnenwingert (noch 1798) Quelle 54 / Remling Abteien und Klöster). | |zitat=Das Kloster St. Klara (Franziskanerinnen) hatte ein Haus am Hübel (Nr. 54) und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse (Nr. 6 und 8) und 8 Morgen Wingert (Nonnenwingert (noch 1798) Quelle 54 / Remling Abteien und Klöster). | ||
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|titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | |titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | ||
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|zitat=a) ein bischöfliches Weingartgut; am 1. Februar 1580 verkaufte Bischof Marquard von Speyer an seinen Hintersassen Christoph Groß zu Maikammer des Hochstifts Behausung und Hofraide, welche zum genannten Gute gehörte, für 400 fl. (Quelle 19 und 52). | |zitat=a) ein bischöfliches Weingartgut; am 1. Februar 1580 verkaufte Bischof Marquard von Speyer an seinen Hintersassen Christoph Groß zu Maikammer des Hochstifts Behausung und Hofraide, welche zum genannten Gute gehörte, für 400 fl. (Quelle 19 und 52). | ||
|anmerkung=Die angegebenen Quellen sind: 19 - Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer von Dr. Glasschröder Band 1 / 52 - Band 2. | |anmerkung=Die angegebenen Quellen sind: 19 - Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer von Dr. Glasschröder Band 1 / 52 - Band 2. | ||
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|titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | |titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | ||
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|zitat=b) ein Eußerthaler Propstei-Erbbestands-Weingut Quelle 7); es wurde im Jahre 1580 an Thomas Boscher gegen 4 Ohm schönen Wein im Erbbestand verliehen. 1759 weigerten sich die Erbbeständer weiter Erbgült zu entrichten, es sollten wegen schlechten Ertrages 2 Ohm eingezogen werden; es wurden aber bei der Renovation 1759 die 4 Ohm belassen. | |zitat=b) ein Eußerthaler Propstei-Erbbestands-Weingut Quelle 7); es wurde im Jahre 1580 an Thomas Boscher gegen 4 Ohm schönen Wein im Erbbestand verliehen. 1759 weigerten sich die Erbbeständer weiter Erbgült zu entrichten, es sollten wegen schlechten Ertrages 2 Ohm eingezogen werden; es wurden aber bei der Renovation 1759 die 4 Ohm belassen. | ||
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|titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | |titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | ||
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|zitat=Von München kam ein Geometer mit Frau und 14jährigem Meßgehilfen nach Maikammer und nahm bei dem damaligen Gemeindeschreiber Hauck Wohnung. Dessen Sohn half auch beim Messen mit. Dieser erzählt von diesen Waldgängen in der Palatina. So fanden sie im Walde viele "balkenlange und pickelshelmsdicke" Schlangen. Einmal fanden sie bei der Kropsburg einen Storch, den eine Schlange umwickelt hatte. Sie befreiten den Storch. Der Geometer war ein eigentümlicher Mann, den die Leute Waldmesser nannten. Wenn sie ihm begegneten, grüßten sie ihn immer: „Guten T ag, Herr Waldmesser!" Darüber ärgerte er sich und erwiderte: „ Ich bin kein Waldmesser nicht: ich bin Geom'ter!" Die damals nicht feinen Leute, die auch infolge des Krieges und der Nachkriegszeit roher geworden waren, trieben ihren Spott mit ihm und riefen ihm, wo sie ihn von weitem sahen „Land-mes-ser" nach. Einmal ging er auch von der Vermessung durch '''Alsterweiler''' nach Hause; im Walde hatte er sich einen dicken Stock zum Benutzen beim Gehen abgeschnitten. Als er an die '''Deckelgasse''' kam, standen einige böse Buben dort und belästigten ihn durch Zurufen. Dabei schlug er dem Frechsten seinen Stock über. Die Folge war, daß man ihm Steine nachwarf und ihn bis zu seiner Wohnung verfolgte. Als auch noch nachts Steine in die Wohnung fuhren mit den Zurufen: „Wir schneiden ihm den Hals ab! Wo ist der Waldmesser, er muß sterben; der will kein Waldmesser sein!", brach er nachts noch auf und verließ das ungastliche Maikammer. Ein Knecht des Bürgermeisters Reinig brachte ihn mit der Chaise fort.(1816) | |zitat=Von München kam ein Geometer mit Frau und 14jährigem Meßgehilfen nach Maikammer und nahm bei dem damaligen Gemeindeschreiber Hauck Wohnung. Dessen Sohn half auch beim Messen mit. Dieser erzählt von diesen Waldgängen in der Palatina. So fanden sie im Walde viele "balkenlange und pickelshelmsdicke" Schlangen. Einmal fanden sie bei der Kropsburg einen Storch, den eine Schlange umwickelt hatte. Sie befreiten den Storch. Der Geometer war ein eigentümlicher Mann, den die Leute Waldmesser nannten. Wenn sie ihm begegneten, grüßten sie ihn immer: „Guten T ag, Herr Waldmesser!" Darüber ärgerte er sich und erwiderte: „ Ich bin kein Waldmesser nicht: ich bin Geom'ter!" Die damals nicht feinen Leute, die auch infolge des Krieges und der Nachkriegszeit roher geworden waren, trieben ihren Spott mit ihm und riefen ihm, wo sie ihn von weitem sahen „Land-mes-ser" nach. Einmal ging er auch von der Vermessung durch '''Alsterweiler''' nach Hause; im Walde hatte er sich einen dicken Stock zum Benutzen beim Gehen abgeschnitten. Als er an die '''Deckelgasse''' kam, standen einige böse Buben dort und belästigten ihn durch Zurufen. Dabei schlug er dem Frechsten seinen Stock über. Die Folge war, daß man ihm Steine nachwarf und ihn bis zu seiner Wohnung verfolgte. Als auch noch nachts Steine in die Wohnung fuhren mit den Zurufen: „Wir schneiden ihm den Hals ab! Wo ist der Waldmesser, er muß sterben; der will kein Waldmesser sein!", brach er nachts noch auf und verließ das ungastliche Maikammer. Ein Knecht des Bürgermeisters Reinig brachte ihn mit der Chaise fort.(1816) | ||
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|zitat=Nun ging das Schelten an. Da er einen Knebelbart trug, nannten sie ihn „Gäsebart". Nun schallte es den Berg hinauf und herab, das Tälchen hinein und heraus, wie früher „Landmesser" jetzt „Gä—se—ba—rt". Aber der Förster behielt seinen Gleichmut. Als er einen der Alsterweiler Buben mit einem Kreuzer belohnte, weil er am lautesten „Gäsebart" schreien konnte, taten's die anderen nicht mehr, weil sie nichts bekommen hatten, und das „Gäsebart"-Geschrei nahm ab. (Palatina Jahrgang 1889 S. 403 f.) | |zitat=Nun ging das Schelten an. Da er einen Knebelbart trug, nannten sie ihn „Gäsebart". Nun schallte es den Berg hinauf und herab, das Tälchen hinein und heraus, wie früher „Landmesser" jetzt „Gä—se—ba—rt". Aber der Förster behielt seinen Gleichmut. Als er einen der Alsterweiler Buben mit einem Kreuzer belohnte, weil er am lautesten „Gäsebart" schreien konnte, taten's die anderen nicht mehr, weil sie nichts bekommen hatten, und das „Gäsebart"-Geschrei nahm ab. (Palatina Jahrgang 1889 S. 403 f.) | ||
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|zitat=Maikammer und '''Alsterweiler''' haben, wie alle Dörfer der Vorderpfalz, keine Bewohner, die seit Urzeiten hier sitzen, den gleichen Hof wie ihre Stammvater bewohnen und die gleiche Scholle bebauen. | |zitat=Maikammer und '''Alsterweiler''' haben, wie alle Dörfer der Vorderpfalz, keine Bewohner, die seit Urzeiten hier sitzen, den gleichen Hof wie ihre Stammvater bewohnen und die gleiche Scholle bebauen. | ||
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|zitat=Eine ganze Reihe von katholischen Priestern, Lehrern, Professoren, Ärzten nud anderen wissenschaftlichen Berufen brachten Maikammer und '''Alsterweiler''' im 19. Jahrhundert und jetzt noch hervor. | |zitat=Eine ganze Reihe von katholischen Priestern, Lehrern, Professoren, Ärzten nud anderen wissenschaftlichen Berufen brachten Maikammer und '''Alsterweiler''' im 19. Jahrhundert und jetzt noch hervor. | ||
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|zitat=Die Bewohner von '''Alsterweiler''' sind infolge ihrer Abgelegenheit von Landstraße, Bahn, Post, Kirche und früher auch Schule, besonders aber durch die oft stiefmütterliche Behandlung durch die Muttergemeinde Maikammer etwas anders geartet wie in Maikammer. | |zitat=Die Bewohner von '''Alsterweiler''' sind infolge ihrer Abgelegenheit von Landstraße, Bahn, Post, Kirche und früher auch Schule, besonders aber durch die oft stiefmütterliche Behandlung durch die Muttergemeinde Maikammer etwas anders geartet wie in Maikammer. | ||
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|zitat=Es änderte sich in '''Alsterweiler''' wenig an Straßen, Hausern und Bewohnern. Es zogen nur wenige zu. Man blieb also auch konservativ und hielt am alten fest. | |zitat=Es änderte sich in '''Alsterweiler''' wenig an Straßen, Hausern und Bewohnern. Es zogen nur wenige zu. Man blieb also auch konservativ und hielt am alten fest. | ||
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|zitat=Dazu ist man mißtrauisch und war zeitweise erbittert auf die Bewohner von Maikammer, die Alsterweiler nicht geben konnten und auch wollten, was diese brauchten, Zufahrtswege und Pflaster, Gemeindegebäude, Schule und Selbstverwaltung. | |zitat=Dazu ist man mißtrauisch und war zeitweise erbittert auf die Bewohner von Maikammer, die Alsterweiler nicht geben konnten und auch wollten, was diese brauchten, Zufahrtswege und Pflaster, Gemeindegebäude, Schule und Selbstverwaltung. | ||
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|zitat=Die erste bekannteste Zahl der Einwohner ist vom Jahre 1530. Damals wohnten in Maikammer 674, in Alsterweiler 451 Seelen, zusammen 1125. | |zitat=Die erste bekannteste Zahl der Einwohner ist vom Jahre 1530. Damals wohnten in Maikammer 674, in Alsterweiler 451 Seelen, zusammen 1125. | ||
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|titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | |titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | ||
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|zitat=1602 waren in Maikammer 149 und in '''Alsterweiler''' 74 Familien. | |zitat=1602 waren in Maikammer 149 und in '''Alsterweiler''' 74 Familien. | ||
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|titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | |titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | ||
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|zitat=1619 waren in Maikammer 160 Häuser, in '''Alsterweiler''' 90. | |zitat=1619 waren in Maikammer 160 Häuser, in '''Alsterweiler''' 90. | ||
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|titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | |titel=Geschichte von Maikammer=Alsterweiler | ||
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|zitat=1825, 2218 Einwohner, 1509 in Maikammer, 709 in '''Alsterweiler'''. | |zitat=1825, 2218 Einwohner, 1509 in Maikammer, 709 in '''Alsterweiler'''. | ||
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|zitat=1830 2349 Einwohner, 1664 in Maikammer. 685 in '''Alsterweiler'''. | |zitat=1830 2349 Einwohner, 1664 in Maikammer. 685 in '''Alsterweiler'''. | ||
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Version vom 27. April 2019, 16:04 Uhr
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 zeigt alle Einträge mit dem Schlagwort zum Ort Alsterweiler im Werk Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Die weiteren Einträge hier:
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- Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_103/1
Seite: Seite_103/1
Zitat: Die Gemarkung von Maikammer-Alsterweiler umfaßt mit der Dorffläche 605,67 Hektar, davon sind 521 Hektar Wingert, Äcker und Wiesen. Die letzte allgemeine Vermessung geschah im Jahre 1822, weshalb auch die Grenzsteine neben dem Zeichen des früheren Gerichtssiegels und den Buchstaben MK die Jahreszahl 1822 tragen. Es ergaben sich 7110 Parzellen.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Alsterweiler · Gemarkung · Vermessung · Gerichtssiegel · Grenzstein · Parzelle · MK · Sigle
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Gemarkung · Vermessung · Gerichtssiegel · Grenzstein · Parzelle · Sigle
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_103/2
Seite: Seite_103/2
Zitat: Nur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Weise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Teilung des Spielfelds
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Alsterweiler · Grenzstein · Spielfeld · Hattstein · Viehtrieb · Viehweg · Geißweide · An der Schießmauer · Oberamt Kirrweiler · Jakob Hundt von Saulheim · Marquard
Quelle:
Vorkommnis: 1580
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Spielfeld · Grenzstein · Hattstein
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_104/1
Seite: Seite_104/1
Zitat: Im Alsterweiler Tälchen, im Klausental und östlich von beiden ist der Boden aus angeschwemmtem Sand, dem Verwitterungsprodukt des Buntsandsteins, gebildet. Das übrige Hügelland hat im Westen als Hauptbestandteil Kalk mit angeschwemmtem Sand, im Osten Lehm mit Sand.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Alsterweiler · Alsterweiler Tälchen · Klausental · Buntsandstein · Hügelland · Kalk · Lehm · Sand
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Alsterweiler Tälchen · Klausental · Buntsandstein · Hügelland · Kalk · Lehm · Sand
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_106/1
Seite: Seite_106/1
Zitat: Im Klausental stand im 16. Jahrhundert eine Kapelle mit Klause. Sie wurde von einem Waldbruder bedient. Zu ihr gehörten Acker, Wiesen und Wald, Wein- und Geldzinsen. Von dem alljährlich dort stattfindenden Klausenfeste gingen die Teilnehmer nach Alsterweiler und aßen und tranken. Daraus soll die Kirchweih entstanden sein. Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau Ursula v. Dalheim die Klause nebst Kirche und allem Zubehör, die sie von ihrem Vater ererbt hatte, an seinen Schwager Moriz von Morschheim.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Alsterweiler · Klausental · Kapelle · Klause · Morschheim · Kirche · Dalheim · Kirchweih · Weinzins · Geldzins · Klausenfest
Quelle:
Vorkommnis: 1573
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Klausental · Kapelle · Klause · Morschheim · Kirche · Dalheim · Kirchweih · Klausenfest
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_111/1
Seite: Seite_111/1
Zitat: Das Kloster St. Klara (Franziskanerinnen) hatte ein Haus am Hübel (Nr. 54) und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse (Nr. 6 und 8) und 8 Morgen Wingert (Nonnenwingert (noch 1798) Quelle 54 / Remling Abteien und Klöster).
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Franziskanerinnen · Sankt Klara · Kloster · Haus am Hübel · Deckelgasse · Nonnenwingert
Quelle:
Vorkommnis: 1798
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Franziskanerinnen · Sankt Klara · Kloster · Haus am Hübel · Deckelgasse · Nonnenwingert
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_111/2
Seite: Seite_111/2
Zitat: a) ein bischöfliches Weingartgut; am 1. Februar 1580 verkaufte Bischof Marquard von Speyer an seinen Hintersassen Christoph Groß zu Maikammer des Hochstifts Behausung und Hofraide, welche zum genannten Gute gehörte, für 400 fl. (Quelle 19 und 52).
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Die angegebenen Quellen sind: 19 - Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer von Dr. Glasschröder Band 1 / 52 - Band 2.
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Schlagwort: Alsterweiler · Hattstein · Weingartgut · Hofraide · Hofgut
Quelle:
Vorkommnis: 1580
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_111/3
Seite: Seite_111/3
Zitat: b) ein Eußerthaler Propstei-Erbbestands-Weingut Quelle 7); es wurde im Jahre 1580 an Thomas Boscher gegen 4 Ohm schönen Wein im Erbbestand verliehen. 1759 weigerten sich die Erbbeständer weiter Erbgült zu entrichten, es sollten wegen schlechten Ertrages 2 Ohm eingezogen werden; es wurden aber bei der Renovation 1759 die 4 Ohm belassen.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Eußerthal · Kloster Eußerthal · Propstei-Erbbestands-Weingut · Hofgut · Erbbestand · Erbgült · Renovation · Thomas Boscher · Erbbeständer · Beständer
Quelle:
Vorkommnis: 1580 · 1759
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Eußerthal · Propstei · Kloster Eußerthal · Erbbestand
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_120/1
Seite: Seite_120/1
Zitat: Von München kam ein Geometer mit Frau und 14jährigem Meßgehilfen nach Maikammer und nahm bei dem damaligen Gemeindeschreiber Hauck Wohnung. Dessen Sohn half auch beim Messen mit. Dieser erzählt von diesen Waldgängen in der Palatina. So fanden sie im Walde viele "balkenlange und pickelshelmsdicke" Schlangen. Einmal fanden sie bei der Kropsburg einen Storch, den eine Schlange umwickelt hatte. Sie befreiten den Storch. Der Geometer war ein eigentümlicher Mann, den die Leute Waldmesser nannten. Wenn sie ihm begegneten, grüßten sie ihn immer: „Guten Tag, Herr Waldmesser!" Darüber ärgerte er sich und erwiderte: „Ich bin kein Waldmesser nicht: ich bin Geom'ter!" Die damals nicht feinen Leute, die auch infolge des Krieges und der Nachkriegszeit roher geworden waren, trieben ihren Spott mit ihm und riefen ihm, wo sie ihn von weitem sahen „Land-mes-ser" nach. Einmal ging er auch von der Vermessung durch Alsterweiler nach Hause; im Walde hatte er sich einen dicken Stock zum Benutzen beim Gehen abgeschnitten. Als er an die Deckelgasse kam, standen einige böse Buben dort und belästigten ihn durch Zurufen. Dabei schlug er dem Frechsten seinen Stock über. Die Folge war, daß man ihm Steine nachwarf und ihn bis zu seiner Wohnung verfolgte. Als auch noch nachts Steine in die Wohnung fuhren mit den Zurufen: „Wir schneiden ihm den Hals ab! Wo ist der Waldmesser, er muß sterben; der will kein Waldmesser sein!", brach er nachts noch auf und verließ das ungastliche Maikammer. Ein Knecht des Bürgermeisters Reinig brachte ihn mit der Chaise fort.(1816)
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Waldmesser · Anekdote · Geometer · Meßgehilfe · München · Schlange · Storch · Landmesser · Waldmesser · Deckelgass
Quelle:
Vorkommnis: 1816
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Waldmesser · Anekdote · Geometer · Deckelgass
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_121/1
Seite: Seite_121/1
Zitat: Nun ging das Schelten an. Da er einen Knebelbart trug, nannten sie ihn „Gäsebart". Nun schallte es den Berg hinauf und herab, das Tälchen hinein und heraus, wie früher „Landmesser" jetzt „Gä—se—ba—rt". Aber der Förster behielt seinen Gleichmut. Als er einen der Alsterweiler Buben mit einem Kreuzer belohnte, weil er am lautesten „Gäsebart" schreien konnte, taten's die anderen nicht mehr, weil sie nichts bekommen hatten, und das „Gäsebart"-Geschrei nahm ab. (siehe dazu auch: Palatina Jahrgang 1889 S. 403 f. unter: https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/1131207)
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Förster · Landmesser · Gäsebart · Kreuzer · Alsterweiler Tälchen
Quelle:
Vorkommnis: 1816
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Förster · Landmesser · Gäsebart
LINK: [[1]]
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_124/1
Seite: Seite_124/1
Zitat: Maikammer und Alsterweiler haben, wie alle Dörfer der Vorderpfalz, keine Bewohner, die seit Urzeiten hier sitzen, den gleichen Hof wie ihre Stammvater bewohnen und die gleiche Scholle bebauen.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Vorderpfalz
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Vorderpfalz
LINK: Alsterweiler
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Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_124/2
Seite: Seite_124/2
Zitat: Eine ganze Reihe von katholischen Priestern, Lehrern, Professoren, Ärzten nud anderen wissenschaftlichen Berufen brachten Maikammer und Alsterweiler im 19. Jahrhundert und jetzt noch hervor.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Beruf
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Beruf
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_124/3
Seite: Seite_124/3
Zitat: Die Bewohner von Alsterweiler sind infolge ihrer Abgelegenheit von Landstraße, Bahn, Post, Kirche und früher auch Schule, besonders aber durch die oft stiefmütterliche Behandlung durch die Muttergemeinde Maikammer etwas anders geartet wie in Maikammer.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Maikammer · Einwohner · Bewohner · Art
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Maikammer
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_125/1
Seite: Seite_125/1
Zitat: Es änderte sich in Alsterweiler wenig an Straßen, Hausern und Bewohnern. Es zogen nur wenige zu. Man blieb also auch konservativ und hielt am alten fest.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Bewohner · konservativ · Einwohner
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Bewohner · konservativ
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_125/2
Seite: Seite_125/2
Zitat: Dazu ist man mißtrauisch und war zeitweise erbittert auf die Bewohner von Maikammer, die Alsterweiler nicht geben konnten und auch wollten, was diese brauchten, Zufahrtswege und Pflaster, Gemeindegebäude, Schule und Selbstverwaltung.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Maikammer · Zufahrtsweg · Pflaster · Schule · Selbstverwaltung
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Maikammer
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_125/3
Seite: Seite_125/3
Zitat: Die erste bekannteste Zahl der Einwohner ist vom Jahre 1530. Damals wohnten in Maikammer 674, in Alsterweiler 451 Seelen, zusammen 1125.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Bewohner · Seelen · Einwohner · Bewohner
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Bewohner · Seelen · Einwohner · Bewohner
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
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WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_125/4
Seite: Seite_125/4
Zitat: 1602 waren in Maikammer 149 und in Alsterweiler 74 Familien.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Maikammer · Familie · Einwohner
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler
LINK: Alsterweiler
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Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_125/5
Seite: Seite_125/5
Zitat: 1619 waren in Maikammer 160 Häuser, in Alsterweiler 90.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
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Schlagwort: Alsterweiler · Maikammer · Haus
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Maikammer · Haus
LINK: Alsterweiler
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WIKI: Alsterweiler · Haus - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_125/6
Seite: Seite_125/6
Zitat: 1825, 2218 Einwohner, 1509 in Maikammer, 709 in Alsterweiler.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
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Schlagwort: Alsterweiler · Einwohner · Maikammer
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Einwohner · Maikammer
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
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WIKI: Alsterweiler · Einwohner - Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_125/7
Seite: Seite_125/7
Zitat: 1830 2349 Einwohner, 1664 in Maikammer. 685 in Alsterweiler.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Alsterweiler · Einwohner · Maikammer
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Einwohner · Maikammer
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
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WIKI: Alsterweiler