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Hochstift Speyer: Unterschied zwischen den Versionen

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|7||[[Amt Edesheim]] und früher Besitz nördlich Landau||Ortsname_Zus.||1486||1469||Anmerkungen
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|9||[[Amt Grombach]]||Ortsname_Zus.||1265/1336||1469||Anmerkungen
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|10||[[Herrschaft Hornberg]]||Ortsname_Zus.||1250/1336||1469||Anmerkungen
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|11||[[Oberamt Kislau]]||Ortsname_Zus.||1250||1469||Anmerkungen
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|12||[[Gemeinschaft Landeck]]<ref>Komplizierte Aufteilung zwischen Hochstift Speyer und Kurpfalz in den Orten.</ref>||Ortsname_Zus.||||1469||Anmerkungen
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|13||[[Oberamt Lauterburg]] samt Propstei Hördt||Ortsname_Zus.||alter Reichsbesitz<ref>Zu den einzelnen Orten ist eine differenzierte Betrachtung erforderlich.</ref>||1469||Anmerkungen
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|14||[[Amt Madenburg]] und Reichspfandschaft Landau||Ortsname_Zus.||unklar||1469||Anmerkungen
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Aktuelle Version vom 27. Dezember 2024, 17:37 Uhr

Hochstift Speyer (besser Fürstbistum Speyer) war eine Verwaltungseinheit und ein Territorium im Heiligen Römischen Reich. Seine Geschichte begann im siebten Jahrhundert. Aus dem Königsgut wurde der Speyergau an das Hochstift Speyer übertragen. Ergänzt wurde der Besitz im 10. und 11. Jahrhundert. Das Hochstift stand über viele Jahrhundert in der Konkurrenz zu seinem großen Nachbarn der Kurpfalz. Es zählte zusammen mit dem Hochstift Worms zu den eher kleinen Territorien im Reich. Das Hochstift Speyer wurde in den Jahren 1802 de facto und 1803 amtlich aufgelöst und ging für den Teil Alsterweiler in Frankreich auf.

Streng zu trennen sind dabei die religiösen Einrichtungen, die Landdekanate, von den weltlichen der fürstlichen Verwaltung, wie das Oberamt Kirrweiler oder andere Ämter (Lauterburg). In diesen geistlich geführten Staaten entwickelte sich eine "besondere Form der absolutistischen Herrschaft. Der Fürstbischof vereinte in seiner Person geistliche und weltliche Macht."[1].

"(...) seit der Verlegung der fürstbischöflichen Residenz (...)" von Speyer nach Udenheim, heute Phillipsburg und später nach Bruchsal konnte der Fürstbischof unabhängiger vom Domkapitel wirken.[2] Zudem konnte damit der Einfluß der speyerischen Bürgerschaft zurückgedrängt werden.

Ämter im Hochstift Speyer

Das Hochstift Speyer war in mehrere Ämter unterteilt.[3][4]

Ämter im Hochstift Speyer[5] (vollständig)
Nr Name Name_Zus. Nach "Alter"[6] Nach "Ramung"[7] Anmerkungen
1 Oberamt Kirrweiler samt Abtei St.Lambrecht Ortsname_Zus. 14. Jhdt. 1469 Anmerkungen
2 Amt Altenburg und benachbarte Orte Ortsname_Zus ohne nicht erwähnt Anmerkungen
3 Amt Altenstadt mit St. Remig Ortsname_Zus 1545/1546 nicht erwähnt Anmerkungen
4 Stadt Bruchsal mit Fautei am Bruhrain[8] Ortsname_Zus. 1056[9] 1469 Anmerkungen
5 Amt Dahn Ortsname_Zus. 1608[10][11] nicht erwähnt Anmerkungen
6 Amt Deidesheim samt Abtei Limburg Ortsname_Zus. 17. Jhdt nicht erwähnt Anmerkungen
7 Amt Edesheim und früher Besitz nördlich Landau Ortsname_Zus. 1486 1469 Anmerkungen
8 Amt Gernsbach sowie früher Besitz im Ufgau mit Abtei Schwarzach Ortsname_Zus. 1660 nicht erwähnt Anmerkungen
9 Amt Grombach Ortsname_Zus. 1265/1336 1469 Anmerkungen
10 Herrschaft Hornberg Ortsname_Zus. 1250/1336 1469 Anmerkungen
11 Oberamt Kislau Ortsname_Zus. 1250 1469 Anmerkungen
12 Gemeinschaft Landeck[12] Ortsname_Zus. 1469 Anmerkungen
13 Oberamt Lauterburg samt Propstei Hördt Ortsname_Zus. alter Reichsbesitz[13] 1469 Anmerkungen
14 Amt Madenburg und Reichspfandschaft Landau Ortsname_Zus. unklar 1469 Anmerkungen
15 Amt Marientraut und benachbarter Besitz Ortsname_Zus. z.T. 1065[14] 1469 Anmerkungen
16 Speyer Ortsname_Zus. ./.[15] nicht erwähnt Anmerkungen
17 Rechtsrheinischer Besitz (hier nicht im Einzelnen aufgeführt) Ortsname_Zus. ./. ./. Anmerkungen
18 Sonstiger vereinzelter Besitz, darunter: Böckelheim, Kreuznach, Kaiserslautern, Abtei Hornbach, Propstei Weißenburg, Windstein[16]. Ortsname_Zus. 14. Jhdt. 1469 Anmerkungen
19 Forsten und Waldgebiete, darunter Haingeraiden Ortsname_Zus. wie Amt Kirrweiler 1469 Anmerkungen
20 Ausgesonderte Herrschaft der Stifte[17][18] Ortsname_Zus. unterschiedlich 1469 Anmerkungen

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.
  2. Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.
  3. Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305).
  4. Ramung, Matthias (1469), ‹Liber secretorum Matthiae (Matthias Ramung) -Auszug Alsterweiler und Auszug Fische›, Seiten. (CMS 586).
  5. Anmerkung Matzinger: Die Orte sind verlinkt (blau) bzw. rot, wenn noch keine Seite angelegt ist.
  6. Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780) (CMS 305).
  7. Ramung, Matthias (1469), ‹Liber secretorum Matthiae (Matthias Ramung) -Auszug Alsterweiler und Auszug Fische›, Seiten. (CMS 586).
  8. genau Bezeichnung: Stadt Bruchsal und unmittelbar unter der Fautei am Bruhrain stehender Besitz
  9. Das Jahr 1056 gilt für die Stadt Bruchsal. Die einzelnen Orte sind differenziert zu betrachten. Siehe dazu: Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780), (CMS 305), Seite 765.
  10. In diesem Jahr erfolgte der Heimfall des gesamten Territoriums, das zuvor mit etwa 3/4 den Herrn von Dahn verlehnt war. Sie haben sich weitgehend der Einbeziehung ins Territorium entziehen könnten.
  11. Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305), Seite 765.
  12. Komplizierte Aufteilung zwischen Hochstift Speyer und Kurpfalz in den Orten.
  13. Zu den einzelnen Orten ist eine differenzierte Betrachtung erforderlich.
  14. Unterschiedliche Zugehörigkeit der einzelnen Orte
  15. Unterschiedliche Zugehörigkeit und Rechte über die Jahrhundert hinweg.
  16. genauere Angaben siehe: Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305), Seite 770
  17. Darunter: Domstift, Stift St. Guido, Stift Bruchsal vormals Odenheim.
  18. siehe dazu: Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305), Seite 771

Anmerkungen

Zitate

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