Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Theilungsakt der fünften Haimgeraide: Unterschied zwischen den Versionen
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====Waldanteil Maikammer und Alsterweiler==== | ====Waldanteil Maikammer und Alsterweiler==== | ||
Im Abschnitt ist dazu folgendes ausgeführt. Zunächst werden die Waldabschnitte benannt danach die Begrenzungen: | Im Abschnitt ist dazu folgendes ausgeführt. Zunächst werden die Waldabschnitte benannt danach die Begrenzungen: | ||
| − | # „Nro. 5. die Diedesfelder Winterseite, zum Theil mit Diedesfeld, Abtheilung C B sechs und zwanzig Hectares zwei und achtzig Ares vier und achtzig Metres, Abtheilung C A sechszehn Hextares sechs und zwanzig Ares drei und fünfzig Metres.“ Es folgen weitere 20 Abschnitte, die hier nicht im einzelnen aufgelistet werden. | + | # „Nro. 5. die Diedesfelder Winterseite, zum Theil mit Diedesfeld, Abtheilung C B sechs und zwanzig Hectares zwei und achtzig Ares vier und achtzig Metres, Abtheilung C A sechszehn Hextares sechs und zwanzig Ares drei und fünfzig Metres.“ Es folgen weitere 20 Abschnitte, die hier nicht im einzelnen aufgelistet werden...(unvollständig). |
====Waldanteil Diedesfeld==== | ====Waldanteil Diedesfeld==== | ||
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# „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis | # „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis | ||
# Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein | # Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein | ||
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# Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, dern den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/" | # Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, dern den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/" | ||
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Stein Nr. 1 – Dreymärker | Stein Nr. 1 – Dreymärker | ||
+ Breitenberg bis Hahnengipf(el) + | + Breitenberg bis Hahnengipf(el) + | ||
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Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden. | Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden. | ||
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Stein Nr. 1 - Dreymärker | Stein Nr. 1 - Dreymärker | ||
+ Diedesfelder Winterseite + | + Diedesfelder Winterseite + | ||
Version vom 25. August 2023, 15:52 Uhr
Theilungsakt der fünften Haimgeraide ist das Dokument zur Auflösung der Haingeraide. Es wird in einer Druckfassung im Landesarchiv Speyer verwahrt (LA Sp E 5 Nr.31). Daneben kursieren einige Exemplare, die aber unvollständig sind. Auch die Wiedergabe in der Ortschronik Maikammer Alsterweiler ist unvollständig. Es fehlt ein großer Teil des Abschnittes C) St. Martin und einige Angaben zu Maikammer und Alsterweiler.
Neben der gedruckten Abschrift gibt es auch noch die handschriftliche Originalakte, die unter LA Sp K 11 Nr.163 verwahrt wird. Bestandteil dieser Original-Notarsurkunde war auch der Lageplan, der nunmehr unter dem Bestand LA Sp W 1 Nr.3089 verwahrt wird. Eine bisher völlig unbeachtete Karte findet sich unter LA Sp W 1 Nr.2967. Es ist ein Übersichtplan über die III., IV. und V. Mittleren Haingeraide.
→ Zu den Abschnitten des Teilungsaktes.
Die Teilung der 5. Haingeraide
Die vier Bürgermeister einigten sich, die 5. Haingeraide zu teilen (zu den genauen Hintergründen Vierte Mittelhaingeraide). Am 16. Mai 1820 stellten die Bürgermeister auf dem Landeskommissariat Landau den Antrag auf Teilung. Die Genehmigung durch die königliche Regierung des Rheinkreises erfolgte bereits am 20. Mai 1820. Der Kreisforstmeister Dreßler leitete die Vermessung, Abschätzung, Ausgleichung und Heimweisung der einzelnen Anteile. Die Gesamtfläche des Waldgebietes der 5. Haingeraide betrug 3.023 Hektar, 81 Ar und 94 Quadratmeter. Davon erhielt Maikammer wegen seiner höheren Einwohnerzahl ein Zwanzigstel im voraus, der Rest sollte zu vier gleichen Teilen bemessen werden. Im Jahr 1822 wurden die Log- oder Grenzsteine gesetzt.
Am 8. August 1823 erschienen vor dem Notar Karl Medicus in Edenkoben die vier Bürgermeister Georg Friedrich Seeber (St. Martin), Daniel Reinig (Maikammer), Jakob Gieß (Diedesfeld) und Caspar Becker (Kirrweiler), um die Teilungsurkunde zu unterzeichnen und im Empfang zu nehmen.
Karte zum Theilungsakt
Dem Theilungsakt war eine Plankarte beigefügt. In ihr sind die Grenzsteine und die Abteilungen der Gemeinden detailliert eingetragen LA Sp W 1 3089[1]. Zudem gibt es eine Übersichtskarte der 3., 4. und 5. Mittleren Haingeraide. Sie wird in LA Sp W 1 Nr.2967 verwahrt.
Grenzsteine nach Abschnitten
Abschnitt A (Die Gemeinde Diedesfeld)
Hier nicht weiter behandelt.
Abschnitt B (Die Gemeinde Maikammer-Alsterweiler)
Im Abschnitt B des Teilungsaktes von 1823 sind insgesamt 3 Grenzsteine belegt.
| Ist Steinnummer Maikammer | Typus | Erwähnung im Theilungsakt - Abschnitt B | |
|---|---|---|---|
| Grenzstein 39 | 39 | Eckstein | von diesem den Hüttenberg hinunter fünf hunter zwey und sechszig Metres drei Decimetres, zum Stein Nro. neun und dreisig der auf der Sanct Martiner Seite ein hundert acht und vierzig hat, mit einem einspringenden Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; |
| Grenzstein 42 | 42 | Eckstein | von da im Thale abwärts vier hundert ein und dreisig Metres vier Decimetres, bis an den Stein Nro. zwey und vierzig, wo ein ausspringender Winckel, von acht und siebenzig Graden dreisig Minuten; |
| Grenzstein 75 | 75 | Läuferstein | von hier das Kleien-Thal aufwärts ein hundert fünf und neunzig metres fünf Decimetres zum Stein Nro. fünf und siebenzig; |
| Grenzsteine Alsterweiler-Maikammer nach Angaben im Theilungsakt der fünften Haimgeraide/AbschnittB |
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Abschnitt C (Die Gemeinde Sankt Martin)
Hier nicht weiter behandelt.
Abschnitt D (Die Gemeinde Kirrweiler)
Hier nicht weiter behandelt.
Waldanteile nach Abschnitten
Waldanteil Maikammer und Alsterweiler
Im Abschnitt ist dazu folgendes ausgeführt. Zunächst werden die Waldabschnitte benannt danach die Begrenzungen:
- „Nro. 5. die Diedesfelder Winterseite, zum Theil mit Diedesfeld, Abtheilung C B sechs und zwanzig Hectares zwei und achtzig Ares vier und achtzig Metres, Abtheilung C A sechszehn Hextares sechs und zwanzig Ares drei und fünfzig Metres.“ Es folgen weitere 20 Abschnitte, die hier nicht im einzelnen aufgelistet werden...(unvollständig).
Waldanteil Diedesfeld
- „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis
- Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein
- Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundet ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zu Stein
- Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammerer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/ Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
- Nro. vier und siebenzig, von her das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
- Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein
- Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker
- Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist; hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter, schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein
- Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, dern den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/"
Sortierung nach aufsteigender Nummer am Stein Stein Nr. 1 – Dreymärker + Breitenberg bis Hahnengipf(el) + „Nro. Eins ein Dreymärker, der die Bänne des Maikammerer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hahnengipf aufwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein
Stein Nr. 14/Nr. 173St.Martin + über Breitenberg bis kleiner Kahlmittenkopf + Nro. Vierzehn (ist Nro. Ein hundert drei und siebenzig auf der St. Martiner Seite) wo ein und ausspringender Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; von da über den Breitenberg, bis auf den kleinen Kahlmitten = Kopf, dreizehn hundert ein und vierzig Metres zum Stein
Stein Nr. 24 + bis Tal Walsel + Nro. Vier und zwanzig mit einem einspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzig Minuten; von hier abwärts ins Thal Walsel, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, zum Stein
Stein Nr. 29 + vierte Haimgeraide + Nro. Neun und zwanzig ein ausspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten; weiter von hier /(hier fehlt Text)/
Minuten; hier die vierte Haimgeraide ab= und Kirrweiler Wald angränzend; weiter von hier Berg auf= und abwärts sieben hundert zwei und neunzig Metres sieben Decimetres zum Stein
Stein Nr. 28 + Auf der Schnurr dem Weeg nach + Nro. acht und zwanzig auf der Schnurr genannt, von da dem Weeg nach aufwärts sechszehn hundert ein und fünfzig Metres drey Decimetres zum Stein
Stein Nr. 40 + Frohnbaum + Nro. vierzig am Frohnbaum; von da weiter dem Weeg nach dreizehn hundert acht und zwanzig Metres neun Decimetres, zum Stein
Stein Nr. 53 Nro. drei und fünfzig links am Weeg; von hier Berg auf neun und vierzig Metres auf den Stein
Stein Nr. 54 - Dreymärker Nro. vier und fünfzig, ist ein Dreymärker, in einem ausspringenden Winkel von acht und vierzig Graden vier und fünfzig Minuten, hier Kirrweiler ab= und die vierte Haimgeraide angränzend; von hier weiter fort zwei tausend fünf hundert achtzig vier Metres acht Decimetres zum Stein
Stein Nr. 80 + dem Flüßchen nach + Nro. achtzig, und von da dem Flüßchen nach zwei hundet Metres abwärts zum Stein
Stein Nr. 81 - Dreymärker + Dölle + Nro. ein und achtzig, der ein Dreymärker ist, hier die vierte Haimgeraide ab= und Maikammer angränzend; von da die Dölle hinauf zwei hundert siebenzehn Metres fünf Decimetres zum Stein
Stein Nr. 84 + Neuweg über im Döllchen + Nro. vier und achtzig, oben am Neuweg, /(hier fehlt Text)/
ein hundert Metres zum Stein Nro. vier und neunzig obe im Döllchen; von hier aus von Stein zu Stein
Steine ohne Nummernangabe + Kleyenthal + , auf= und abwärtzs zwölf hundert neun und vierzig Metres sieben Decimetres bis in das Kleyen = Thal zum Stein
Stein Nr. 112/75Maikammer Nro. ein hundert zwölf (ist numero fünf und siebenzig auf der Maikammerer Seite) weiter im Thal abwärts ein hundert fünf und neunzig Metres fünf Decimetres, an einem Felsen
Felsen Nr. 116
+ erster Langenkopf über Bergrücken +
Nro. ein hundert sechszehn bezeichnet; von hier den ersten Langen = Kopf hinaus über den Bergrücken achtzehn hundter ein und neunzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
Stein Nr. 136/51Maikammer + Schaafkopf über Baubusch + ein hundert sechs und dreißig auf dem Schaafkopf wo ein ausspringender Winkel von ein hundert dreißig Graden ist; (ist Nro. ein und füngzig auf der Maikammer Seite); von hier durch den Baubusch abwärts neun hundert ein und fünfzig Metres zwey Decimetres, zum Stein
Stein Nr. 145 + im Thale + Nro. ein hundert fünf und vierzig, ein einspringender Winkel von acht und siebenzig Graden dreißig Minuten; von da im Thale aufwärts vier hundert und dreißig Metres vier Decimetres zum Stein
Stein Nr. 148 + Hüttenberg + Nro. ein hundert acht und vierzig, ist ein ausspringender Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; weiter von da den Hüttenberg hinaus, fünf hundert zwei und sechszig Metres drei Decimetres zum Stein
Stein Nr. 154 + Thal Walsel + Nro. ein hundert vier und fünfzig auf der Höhe; von diesem Berg abwärts ins Thal Walsel, drei hundert drei und achtzig Metres einen Decimetre zum Stein
Stein Nr. 158 + kleiner Kahlmittkopf + Nro. ein hundert acht und fünfzig, wo ein einspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten ist; von hier wieder den Berg aufwärts, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, auf den kleinen Kahlmitt = Kopf zum Stein
Stein Nr. 163/14Maikammer Nro. ein hundert drei und sechszig, mit einem ausspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzehn Minuten; von da den Berg abwärts drei hundert drei und siebenzig, und ein einspringenderr Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; (Ist Nro. vierzehn auf der Maikammer Seite) weiter von hier den Berg abwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zu
Stein Nr. 186/1Maikammer - Dreymärker + St. Martiner Thale + Nro. ein hundert sechs und achtzig, ist ein Dreymärker, der den Maikammer Wald und Feld von dem St. Martiner Wald und Feld scheidet, der Winkel /(hier fehlt Text)/
Und ist auf der Maikammer Seite der Stein Nro. eins; hier Maikammer ab/(hier fehlt Text)/
Hier links zwei tausend zwei hundert zwälf Metres acht Decimetres, zum Stein im St. Martiner Thale,
Stein Nr. 220 - Dreymärker + Am Lichtholz über Frauenthal am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz + Nro. zwei hundert zwanzig, ist ein Dreymärker am Lichtholz, der die Kirrweiler Eigenthums = Güter von dem Walde in einem ausspringenden Winckel von achtzig Graden dreißig Minuten scheidet und hier Sanct Martin ab= und Kirrweiler angränzend; von da das Frauenthal hinaus und am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz hin neunzehn hundert drei und achtzig Metres zum Stein
Stein Nr. 1 Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden.
Waldanteil Diedesfeld (mit angrenzend Maikammer)
Stein Nr. 1 - Dreymärker + Diedesfelder Winterseite + „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis“…
Felsen Nr. 25 + Hinckelstein + „Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein“…
Stein Nr. 31 + Am Hahnenschritt + Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein
Steine ohne Nummernangabe + Huttenberger Weg + an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundert ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
Stein Nr. 46/175Maikammer + Huttenhohl + Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/
Stein Nr. + +
Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
Stein Nr. 74 + Finsterthal + Nro. vier und siebenzig, von hier das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
Stein Nr. 146Maikammer + Archenbach + Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein
Stein Nr. 76 + Vorderer Kanzelkopf + Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker
Stein Nr. 87 - Dreyermärker
+ Kastanienbaumeck über Bergrücken, Apfelthälchen hinunter an die Archenbach +
Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist; hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter, schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein
Stein Nr. 106 - Dreyermärker + Am Hahnenschritt + Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, der den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/
Die Gewannen/Gemarkungsbezeichnungen
Die Diedesfelder Winterseite entspricht dem nach Norden abfallenden Hang des Wetterkreuzberges, der auf Maikammerer Gemarkung liegt. Der Wetterkreuzberg ist die Erhebung auf der die Anna-Kapelle steht und auf dem ein Teil der Kalmitstraße verläuft.
- ↑ Die Plankarte war zunächst Teil des Bestandes LA Sp K 11 Nr.163 (Akte 5465) wurde dann aber aus dem Bestand gelöst und unter LA Sp W 1 3089 abgelegt