Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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| − | Für die Grundstücke auf dem Spielfeld sowie die dazugehörigen Grenzsteine ist kein privates Eigentum der Hattstein anzunehmen. Vielmehr handelte es sich um bischöflichen Besitz aus dem Hochstift Speyer. Jedenfalls wird das Eigentum nicht in den Urkunden und Unterlagen der Familie Hattstein (Mielke) geführt (Im Gegensatz dazu, der Besitz in [[Kirrweiler | + | Für die Grundstücke auf dem Spielfeld sowie die dazugehörigen Grenzsteine ist kein privates Eigentum der Hattstein anzunehmen. Vielmehr handelte es sich um bischöflichen Besitz aus dem Hochstift Speyer. Jedenfalls wird das Eigentum nicht in den Urkunden und Unterlagen der Familie Hattstein (Mielke) geführt (Im Gegensatz dazu, der Besitz in [[Kirrweiler (Pfalz)]]). |
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Aktuelle Version vom 13. Dezember 2019, 14:52 Uhr
Marquard von Hattstein (*29. August 1529 in Usingen im Taunus; †7. Dezember 1581 in Udenheim, heute Philippsburg in Baden-Württemberg) war von 1560 bis 1581 Fürstbischof von Speyer (alle Angaben 1).
Marquard von Hattstein entstammte der freiherrlichen hessischen Adelsfamilie Hattstein, die auf der gleichnamigen Burg im Taunus ansässig war. Eine enge Verbindung der Familie zur katholischen Kirche bestand durch die Burg Hattstein. Sie war nämlich zur Hälfte Lehen des Erzbistums Trier. Marquard war der Sohn des Konrad von Hattstein. Er war wiederum nassauischer Amtmann zu Usingen, zudem Kurmainzer Vizedom sowie Marschall und Hofrichter. Seine Gattin war Agathe Schenk zu Schweinsberg (Heirat ca. 1528).
Marquard studierte in Freiburg (1543).
Ab dem Jahre 1569 bis zu seinem Tod im Jahre 1581 war Bischof Marquard von Hattstein Kammerrichter des Reichskammergerichts.
Marquard verlies sich in bischöflichen Fragen weitgehend auf seinen Domdekan und Vertrauten Andreas III. von Oberstein (1533–1603). Dieser wiederum gilt als bedeutender Reformer aus dem Konzil von Trient.
Die Schwester von Marquard, namens Anna, heiratete Jakob Hund von Saulheim.
Alsterweiler
Das im Eigentum des Bistums Speyer stehende Hambacher Schloss wurde im Jahre 1552 durch Truppen des Markgrafen Albrecht Alcibiades erobert und niedergebrannt. Marquard beauftragte die Instandsetzung der Wohngebäude und bestimmte das Anwesen zum Sitz eines Försters.
Bischof Marquard stand Kaspar Schwenckfeld nahe. Dennoch blieb er katholisch, unterhielt aber gute Kontakte zur Kurpfalz und erwog mehrfach die Säkularisation des Bistums sowie eine Eheschließung. Dies und die Verbindung zur Familie Oberstein lässt Verbindungen zu Alsterweiler erkennen. Schließlich lebten zu dieser Zeit die Oberstein auf der Kredenburg.
Für die Grundstücke auf dem Spielfeld sowie die dazugehörigen Grenzsteine ist kein privates Eigentum der Hattstein anzunehmen. Vielmehr handelte es sich um bischöflichen Besitz aus dem Hochstift Speyer. Jedenfalls wird das Eigentum nicht in den Urkunden und Unterlagen der Familie Hattstein (Mielke) geführt (Im Gegensatz dazu, der Besitz in Kirrweiler (Pfalz)).
Referenzierungen
- ^
Titel: Die Niederadligen von Hattstein, ihre politische Rolle und soziale Stellung.
Schlüssel: Mielke (1977)#
Seite: 444
Zitat: Marquard von Hattstein
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Marquard von Hattstein hatte Grundbesitz in Alsterweiler, vermutlich die ehemalige Allmende, das Spielfeld. Kirrweiler Seite 14f. In Kirrweiler gab es eine eigene Linie Kirrweiler-Hattstein.Seite 113 keine Erkenntnisse
212f. 5.77. Kirrweiler, Kreis Landau - Bad Bergzabern Nach dem Tode des Philipp Franz von Venningen belehnte Biscof Marquard von Speyer im Jahre 1566 seine beiden Brüder Konrad und Georg von Hattstein mit dem Gut zu Kirrweiler. Es bestand aus einem Wohngebäude, aus Hof, Stallung und Scheune mit angrenzenden Gärten. Innerhalb der Gärten befanden sich zwei große Fischweiher. Im Jahre 1574 erwarb Georg von Hattstein auch die Vogteigüter zum Preis von 1200fl., nachdem er 1570 bereits die Spielische Mühle für 925 fl. gekauft hatte, die dem Bischof von Speyer jährlich 10 Ma. zinste. Das freidadlige Haus, Sitz der Nebenlinie zu Kirrweiler bis 1655, wurde erst im Jahre 1588 Friedrich von Helmstadt abgekauft.
Seine Allodialgüter schenkte Gottfried von Hattstein 1635 Philipp Rudolf Hund von Saulheim. Davon ausgenommen war sicherlich das Wohnhaus, da hier bis 1655 Wilhelm Emich von Hattstein residierte.
311 Andreas von Oberstein: Das Domkapitel sah sich veranlaßt, drei seiner Mitglieder, den Domdekan Andreas von Oberstein, den Domkustos Christoph Nagel von Dirmstein und den Domsänger Eberhard von Dienheim in die Kanzlei nach Udenheim zu entsenden, um die Amtsgeschäfte unter des Bischofs Siegel und Namen weiterzuführen.
Gommersheim Seite 15, 113, 177, 181, 323
Haßloch Seite 217
Hattstein-Kirrweiler / Linie Barbara, Herren, Ludwig Gottfried, Marquard, Reinhard Sebastian, Wilhelm Emich (†1655) und seine Ehefrau Anna Sybilla geb. vom Holtz, die dann den Grafen von Degenfeld-Schonburg heiratete.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Allmende · Marquard von Hattstein
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Die Einstufung fehlt noch.
Sammlung: Allmende · Marquard von Hattstein
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