Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Ortsname (Alsterweiler): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Alsterweiler
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 1: Zeile 1:
  [[bild:elster.jpg|right|thumb|Elster (pica pica)<ref>Aufnahme von Michael Gerber unter [http://www.birdsonline.ch Vögel online], Anmerkung [[user:matzinger|Matzinger]]: Vielen Dank für die Erlaubnis! </ref>]]Der [[Ortsname (Alsterweiler)|Ortsname (Siedlungsname) Alsterweiler]] ist auf die frühere Bezeichnung für eine Elster zurückzuführen.
+
  [[bild:elster.jpg|right|thumb|Elster (pica pica)<ref>Aufnahme von Michael Gerber unter [http://www.birds-online.ch Vögel online], Anmerkung [[user:matzinger|Matzinger]]: Vielen Dank für die Erlaubnis! </ref>]]Der [[Ortsname (Alsterweiler)|Ortsname (Siedlungsname) Alsterweiler]] ist auf die frühere Bezeichnung für eine Elster zurückzuführen.
 
== Ableitung ==
 
== Ableitung ==
 
Dolch/Greule<ref>Dolch, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36 </ref> schreiben zum Namen Alsterweiler: "GW: -weiler#. BW: ahd. agalstra, mhd. agelster swf. "Elster" (Es bedeuten GW Grundwort, BW Beiwort, ahd althochdeutsch, mdh mittelhochdeutsch, swf südwestfränkisch.). <ref group="web">[http://www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GA02208 Nachweis im Wörterbuch Grimm "Aglaster"]</ref><ref>Dort heißt es wie folgt: AGALASTER, f. pica, elster, noch beinahe ganz die wollautende ahd. gestalt des wortes agalstra agelestra (GRAFF 1, 131): ein atzel oder agalaster. (usw.)...</ref>  
 
Dolch/Greule<ref>Dolch, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36 </ref> schreiben zum Namen Alsterweiler: "GW: -weiler#. BW: ahd. agalstra, mhd. agelster swf. "Elster" (Es bedeuten GW Grundwort, BW Beiwort, ahd althochdeutsch, mdh mittelhochdeutsch, swf südwestfränkisch.). <ref group="web">[http://www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GA02208 Nachweis im Wörterbuch Grimm "Aglaster"]</ref><ref>Dort heißt es wie folgt: AGALASTER, f. pica, elster, noch beinahe ganz die wollautende ahd. gestalt des wortes agalstra agelestra (GRAFF 1, 131): ein atzel oder agalaster. (usw.)...</ref>  

Version vom 3. Januar 2013, 17:33 Uhr

Elster (pica pica)[1]

Der Ortsname (Siedlungsname) Alsterweiler ist auf die frühere Bezeichnung für eine Elster zurückzuführen.

Ableitung

Dolch/Greule[2] schreiben zum Namen Alsterweiler: "GW: -weiler#. BW: ahd. agalstra, mhd. agelster swf. "Elster" (Es bedeuten GW Grundwort, BW Beiwort, ahd althochdeutsch, mdh mittelhochdeutsch, swf südwestfränkisch.). [web 1][3] "Einschränkend gibt Ernst Christmann zu bedenken [4]: "Zwar heißt die Elster [web 2] heute in der Pfalz Atzel (DWA IV, 1955,13); der SN beweist jedoch, daß ahd. agalastra zumindest in der südlichen Vorderpfalz vorkam (vgl. Aglasterhausen b.Neckargemünd, 1237 (Or.) Ageleisternhusen, ZGO A.F.5, 1854, 435). BW könnte auch ein Personenbeiname *Agelester sein."

Weiter führt Ernst Christmann aus[5]: "Die Belege von 1250 zeigen "volksetymologische" Beeinflussung durch ahd. (gi)agaleizen "sich (eifrig) bemühen"; der starke Genitiv in Ageleisterswilre wird als Angleichung an den geläufigen Weilernamentypus (vgl. Albersweiler) zu verstehen sein."

Dass der Namen nicht vom Alsterbach abzuleiten ist, wie Ziegler-Schwaab[6] vermutet, scheint jedoch klar zu sein. Dazu argumentiert Ernst Christmann[7] unter Bezug auf Heeger (dort, 38)[8]: [Der] "durch Alsterweiler fließende Bach im 19.Jh. [hieß] Alster, doch dürfte es sich hierbei um eine Rückbildung aus dem Siedlungsnamen handeln."

Leohnhardt (1928) schreibt in der Ortschronik zum Namen: „Er kommt vor 1370 als Ageleisterwilre , 1464 als Aglasterweiler und 1495 als Allasterwyler." Weingart (2008) führt in seinem Gültbuch des Landkapitels Weyher den Namen wie folgt auf: Alsterweyler (im Jahr 1424).[9] Weitere Fundstellen belegen die Namen Agelasterwilre, Agelsterwilre, Aglasterwilre und Alesterwilre.[10] und Alszterweyler[11].

Völlig außerhalb dieser Deutungen liegt der Hinweis von Ziegler auf den Namen Altweiher.[12]

Bedeutung

Es ist also ein Weiler[web 3] ([ˈvaɪlɐ]), (mittelhochdeutsch wiler=kleines Gehöft, althochdeutsch wilari, mittellateinisch villare=Gehöft), der von dem Vogel Elster seinen Namen hat.“[13] Dieser Ableitung "Alster" von "Elster"[14] wird auch an anderen Stellen zugestimmt, wie dem Alsterbach in Wien in Österreich[15] oder dem Wappen der Gemeinde Aglasterhausen [16].

Eine ausführliche Erläuterung zur Veränderung von vilare hin zu -weiler findet sich bei Doll[17]. Demnach wird das vil(l)are zunächst verändert zu -wilre auch zu -willer. In der Südpfalz wurde das wir(e) kontrahiert und zu -weier diphtongiert. So entstanden Ortsnamen wie Weyher, Kapsweyer. Im Hochallemanischen wird villa zu “-wil“ wie bei der Gemeinde Görwihl, im Niederalemannischen zu “-weier“ wie bei der Gemeinde Appenweier.

Die überwiegende Zahl der Siedlungsnamen auf ...-weiler ist aus Personennamen zusammengesetzt, wie Weinsweiler, Weiler des Wino. Es finden sich aber auch Pflanzen, Menschengruppen, Bodenbeschaffenheit (Steinweiler), Rechtsinstitutionen (Waldgrehweiler), Adjektive (Mittweiler) und eben Tiernamen, wie die Elster bei Alsterweiler.

Schreibweisen

"In der Pfalz sind für die Zeit 8. bis 10. Jahrhundert nur acht Namen mit *avilare als Grundwort belegt."[18] Es handelt sich um Boßweiler[19][20], Duttweiler[21], Ernstweiler[22][23], Leinsweiler[24], Nentersweiler[25][26], Steinweiler[27], Weinsweiler[28], Winnweiler[29][30].

Auf einer Internetseite der Gemeinde Duttweiler[31] findet sich folgende Sortierung der Namensentwicklung -weiler nach Jahrhunderten[32]:

  • 9./10. Jhd. -wilare
  • ab 11 .Jhd. (erstmals 1007) -wilere
  • ab M. 12. Jhd. (erstmals 1140) -wilre, wofür im 14.Jhd. nicht selten < wijlre > geschrieben wird
  • ab Ende des 13. Jhd. -willer
  • in der 2. Hälfte des 14.Jhd. vilt, später vereinzelt auch -villr,
  • Mitte 15. Jhd. -wiler
  • mit Diphthongierung erstmals 1489 -weyler [33]

In der folgenden Tabelle sind die Schreibweisen und die Nachweise zusammengestellt[34]. Bei Recherchen stellte sich heraus, dass etliche Literaturangaben offensichtlich auf den falschen Ort bezogen sind. Solche Schreibweisen sind mit Alsterweiler kenntlich gemacht.

Schreibweisen

Vollständige Einträge erfolgen in gelb, weitgehend erledigte Einträge in blau und offene Einträge in grau.


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Aufnahme von Michael Gerber unter Vögel online, Anmerkung Matzinger: Vielen Dank für die Erlaubnis!
  2. Dolch, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  3. Dort heißt es wie folgt: AGALASTER, f. pica, elster, noch beinahe ganz die wollautende ahd. gestalt des wortes agalstra agelestra (GRAFF 1, 131): ein atzel oder agalaster. (usw.)...
  4. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  5. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  6. Ziegler-Schwaab, Judith: Historienpfad "Maikammerer Weintraube", Maikammer 1994.
  7. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  8. Heeger, G.: die germanische Besiedlung der Vorderpfalz an der Hand der Ortsnamen, Landau 1900.
  9. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2008): Das Gültbuch des Landkapitels Weyher. Speyer: Pilger-Verlag (Schriften des Diözesan-Archivs Speyer, 37), Seite 11
  10. (Seelbuch der Stadt Neustadt an der Weinstraße)
  11. Weingart (2006), 1537, folian 96 recto, Seite 130
  12. Ziegler, Urban (1970): Aus der Geschichte unserer Pfarrei. In: ders. (Hg.), 100 Jahre Kirchenchor Maikammer, Maikammer, 24. Wie folgt im Text: Eine Folge der Reformation war im Jahre 1573 die Veräußerung der Klause im Klausental mit allen Rechten, mit den Feldern, den Glocken, den Kelchen und dem Gezier, kurz mit allem, was zu der Klause und der angeschlossenen Kirche gehörte. Die Eigentümerin war Ursula von Dalheim (auch die Frau des Viax von Oberstein in der Kredenburg war eine Herrin von Dalheim). Sie vertauschte die Klause gegen Wiesen im badischen Land. Die Alsterweilerer Kirchweih erinnert noch heute an die Weihe der Kirche im Klausental; außerdem ist auf einer alten Karte Alsterweiler als ,Altweiher', kirchlich zur Klause gehörig, eingezeichnet.
  13. Leonhardt, Johannes (1928): Geschichte von Maikammer-Alsterweiler. Chronik von Maikammer-Alsterweiler ab 1928 und Chronik der Verbände und Vereine 1986. Unter Mitarbeit von Damm, Johannes und Treptow, Hans, Maikammer, Seite 27
  14. http://www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GA02929 Verweis in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. -- Quellenverzeichnis 1971.
  15. Anmerkung Matzinger: siehe dazu: Alsergrund und Alsterbach, im Wappen des Bezirks (9.) von Wien wird die Elster aufgeführt.
  16. http://de.wikipedia.org/wiki/Aglasterhausen Die Elster im Wappen von Agalsterhausen.
  17. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 519f.
  18. Bedeutung der Namensbestandteile: http://www.duttweiler.de/abisz_0.htm / 24.11.2008
  19. Boßweiler ist heute Ortsteil von Quirnheim
  20. Boßweiler /24. November 2008
  21. | Duttweiler / 24. November 2008
  22. Ernstweiler ist heute Ortsteil von Zweibrücken
  23. Zweibrücken / 24. November 2008
  24. Leinsweiler / 24. November 2008
  25. Nentersweiler, heute Entersweiler, nur noch als Entersweilerstraße in Kaiserlautern vorhanden, erwähnt bereits 872, genannt nach dem fränkischen Herzog Nanthar, später nur noch ein Hof und eine Mühle
  26. Anmerkung Matzinger: kein Internetnachweis / 24. November 2008. Erwähnung im Werk, Geuenich, Dieter et al. (Hsg.): Nomen et gens, 1997, Berlin, de Gruyter.
  27. Steinweiler / 24. November 2008
  28. Weinsweiler / 24. November 2008
  29. [http://www.winnweiler.de Winnweiler / 24. November 2008
  30. vgl. http://www.duttweiler.de/abisz_0.htm / 24.11.2008
  31. Bedeutung der Namensbestandteile: http://www.duttweiler.de/abisz_0.htm / 24.11.2008
  32. Unklar ist, wer der Verfasser der Aufstellung ist. Sie täuscht meines Erachtens (Matzinger) eine Eindeutigkeit vor, die in den Urkunden so nicht gegeben ist. So schrieb sich die Gemeinde Steinweiler im Jahr 968 Steinwiläre, im Jahr 982 als Steinwilri und im Jahr 987 als Steinwilre. Dennoch hilft die Tabelle beim Verständnis, wie sich die Schreibweisen verändert haben.
  33. Weingart (2008) führt den ersten Nachweise dieser Schreibweise bereits für 1424
  34. Mehrfachnennungen sind aufgeführt, wenn entsprechende Urkunden gefunden worden sind.
  35. Anmerkung Matzinger: Leider ist es nicht erlaubt, Urkunden unentgeltlich abzubilden.
  36. In der Ortschronik auf Seite 16 erwähnt, im Original aber nicht vorhanden:<wikindx resource=256/>
  37. <wikindx resource=258/>Seite 106
  38. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  39. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2008): Das Gültbuch des Landkapitels Weyher. Speyer: Pilger-Verlag (Schriften des Diözesan-Archivs Speyer, 37), Seite 11.
  40. Hacker, Werner: Auswanderungen aus dem früheren Hochstift Speyer nach Südosteuropa und Übersee im XVIII. Jahrhundert, Kaiserslautern 1969. In: Schriftenreihe zur Wanderungsgeschichte der Pfälzer, Hrsg.: Heimatstelle der Pfalz, Kaiserslautern, Folge 28., Seite 107, Eintrag vom 2.6.1779.
  41. Originalakten müssten im Generallandesarchiv in Karlsruhe eingesehen werden. Möglicherweise ist die Schreibweise auch übertragen worden.
  42. ↑ Geib, Karl: Reise=Handbuch durch alle Theile der könglich-bayerischen Pfalz, Mit Ausflügen in die K. Preußischen und G. H. Hessischen Lande auf dem linken Rheinufer, und einem Anhange romantischer Sagen und Geschichten aus der Pfalz und den Nahegegenden, Zweibrücken 1841, Verlag G. Ritter (ND ohne Ort, ohne Datum, Verlag pro message) Pfälzische Landesbibliothek Speyer → Signatur 25.2475, Mediennummer 010535688107.
  43. Becker, August: Die Pfalz und die Pfälzer, Leipzig 1858 (Verlag J.J. Weber), (ND Verlag E. Lincks-Crusius, Kaiserlautern, 1961).
  44. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2006): Das Zinsbuch von 1537 des St.-Georgenhospitals zu Speyer. Unter Mitarbeit von Karl Josef Zimmermann. Speyer: Pilger-Verl., Seite 130, fol. 96r.
  45. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2006): Das Zinsbuch von 1537 des St.-Georgenhospitals zu Speyer. Unter Mitarbeit von Karl Josef Zimmermann. Speyer: Pilger-Verl., Seite 187, fol.180r.
  46. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  47. Wirtembergisches Urkundenbuch I-V, Stuttgart 1849-83
  48. Anmerkung Matzinger Es darf bezweifelt werden, ob damit Alsterweiler gemeint ist. Eine Auslegung des Württembergischen Urkundenbuchs lautet nämlich Aglasterhausen, eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis.
  49. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  50. Wirtembergisches Urkundenbuch I-V, Stuttgart 1849-83
  51. Anmerkung Matzinger Es darf bezweifelt werden, ob damit Alsterweiler gemeint ist. Eine Auslegung des Württembergischen Urkundenbuchs lautet nämlich Aglasterhausen, eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis.
  52. Reimer, Heinrich (1874) Das Todtenbuch des Speirer Domstifts. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Ausgabe/Band 26. S. 414–444.
  53. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  54. <wikindx resource=257/> Auf Seite 424 Ageleisternwilre. Anmerkung Matzinger: Es könnte sich aber auch um einen Lesefehler handeln. Es erscheint nämlich sehr unwahrscheinlich, dass in so kurzer Zeit zwei Schreibweisen verwendet worden sind. Im ersten Falle handelt es sich um den Sterbeeintrag von Egeno von Kirrweiler und im zweiten Fall um den Sterbeeintrag seiner Frau Beatrix und der Schenkung von Wein aus Weinbergen in Alsterweiler anlässlich der jeweiligen Jahrestage.
  55. Reimer, Heinrich (1874) Das Todtenbuch des Speirer Domstifts. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Ausgabe/Band 26. S. 414–444.
  56. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  57. <wikindx resource=257/> Auf Seite 427 Ageleisterswilre. Anmerkung Matzinger: Es könnte sich aber auch um einen Lesefehler handeln. Es erscheint nämlich sehr unwahrscheinlich, dass in so kurzer Zeit zwei Schreibweisen verwendet worden sind. Im ersten Falle handelt es sich um den Sterbeeintrag von Egeno von Kirrweiler und im zweiten Fall um den Sterbeeintrag seiner Frau Beatrix und der Schenkung von Wein aus Weinbergen in Alsterweiler anlässlich der jeweiligen Jahrestage.
  58. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  59. Hauptstaatsarchiv München, Rheinpfalz, Urkunden 1633
  60. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  61. Staatsarchiv Luzern, Gatt.-App.Nr. 347
  62. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  63. Lehnbuch des Hochstifts Speyer, ZGO 130 (1982), 1ff. (Fassung A) / veröffentlicht: Andermann, Kurt (Hrsg.): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer von 1343/47 bzw. 1394/96. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130 (NF 91) (1982), S. 1-70.
  64. Anmerkung Matzinger: Es handelt sich wohl um den gleichen Eintrag wie bei Andermann (1982) zu dem betreffenden Jahr. Wahrscheinlich unterscheidet sich nicht die Schreibweise sondern lediglich die Lesweise der jeweiligen Auswertenden, dort Andermann, hier Christmann/Doll.
  65. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  66. Remling F.X.: Urkunden zur Geschichte der Bischöfe zu Speyer, I/II, Mainz 1852-54 (Nr. 638, Seite 647)
  67. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  68. Hauptstaatsarchiv München, Rheinpfalz, Urkunden 2919
  69. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  70. Staatsarchiv Luzern, Gatt.-App.Nr. 808
  71. Weingart liest den Namen als Aglasterwiler: Weingart, Johannes: Übertragung der Urkunde vom 17. November 2008.
  72. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  73. Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 296, fol.84
  74. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  75. Landesarchiv Speyer, F2/35b, fol.61, 118
  76. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  77. Landesarchiv Speyer, F2/89a, fol.8
  78. Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130: 1
  79. Anmerkung Matzinger: Es handelt sich wohl um den gleichen Eintrag wie bei Christmann/Doll aus dem betreffenden Jahr. Wahrscheinlich unterscheidet sich nicht die Schreibweise sondern lediglich die Lesweise der jeweiligen Auswertenden, hier Andermann, dort Christmann/Doll.
  80. Landesarchiv Speyer, F1/63
  81. Anmerkung Matzinger: gem. Verzeichnis der Schreiberhände LIX Schreiber BB.
  82. Anmerkung Matzinger: gem. Urkunde im StA Wü, MIB 9 fol. 260v.

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Ortsname (Alsterweiler) gehört den Kategorien an: Verzeichnis, Alsterweiler

Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 03.01.2013". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Ortsname (Alsterweiler). Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Ortsname (Alsterweiler) ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 19.04.2026 ↑... Seitenanfang

Referenzierungen

  1. ^  Titel: Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz.
    Schlüssel: Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz/Einträge#Seite_Alsterweiler
    Seite: Seite_Alsterweiler
    Zitat: Alsterweiler eing. in Maikammer SÜW. 6641 Um 1150 (Or.) Marcolfus de Agelestervvilare (Wirt.UB 2, 410); 1181 (Or.) Marchofus de Agelesterwilere (Wirt.UB 2, 211); um 1250 (Or.) Ageleisternwilre, Ageleisterswilre (Totenbuch 424, 427); 1307 (Or.) Agleisterwilre (HStA Mü, Rhpf.Urk.1633); 1314 Or.) Auleisterwilre (StA Luzern, Gatt.-App.Nr.347); 1343/47 (Or.) Ageleisterwilr (Lehnbuch Nr.116); 1366 Aglasterwilre (Remling UB I 647); 1370 (Or.) Ageleisterwilre (HStA Mü, Rhpf.Urk.2919); 1379 (Or.) Agelesterwilre (StA Luzem, Gatt.-App.Nr.808); 1464-70 (gleichz.K.) Aglasterwilre (GLA Ka, 67/296, fo1.84); 1489 (Or.) Alschter-, Aglaschterweyler (LA Sp, F 2/35b, fol.61, 118); 1495 Allasterwyler (Chronik Maikammer-Alsterweiler, 1986, 27); 1567 (Or.) Alsterweiler (LA Sp, F 2/89a, fol.8). -Mda. alschder weiler. GW: -weiler#. BW: ahd. agalstra, mhd. agelster swf., "Elster". Zwar heißt die Elster heute in der Pfalz Atzel (DWA IV, 1955,13); der SN beweist jedoch, daß ahd. agalastra zumindest in der südlichen Vorderpfalz vorkam (vgl. Aglasterhausen b. Neckargemünd, 1237 (Or.) Ageleisternhusen, (ZGO A.F.5, 1854, 435). BW könnte auch ein Personenbeiname *Agelester sein. Zur Schreibung Au- für Age vgl. Kallstadt.- Die Belege von 1250 zeigen , "volksetymologische" Beeinflussung durch ahd. (gi)agaleizen, "sich (eifrig) bemühen"; der starke Genitiv in Ageleisterswilre wird als Angleichung an den geläufigen Weilernamentypus (vgl. Albersweiler) zu verstehen sein. Nach Heeger (38) hieß der durch Alsterweiler fließende Bach im 19.Jh. Alster, doch dürfte es sich hierbei um eine Rückbildung aus dem Siedlungsnamen handeln. Chr I 12; 2/226. Km 6.
    Übertragung: Dolch/Greule (1991)
    Es gibt keine Anmerkung.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Alsterweiler · Marcolfus de Agelestervvilare · Marchofus de Agelesterwilere · Ageleisternwilre · Ageleisterswilre · Agleisterwilre · Auleisterwilre · Ageleisterwilr · Aglasterwilre · Ageleisterwilre · Agelesterwilre · Aglasterwilre · Aglaschterweyler · Alschterweyler · Allasterwyler
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 3
    Sammlung: Alsterweiler · Ortsname
    Ein Link fehlt.
    Eine urn fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Alsterweiler · Gemeinde
  2. ^  Reimer, Heinrich (1874).
    Titel: Das Todtenbuch des Speirer Domstifts.
    In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO), Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), Karlsruhe , Band: , Heft: 26, .
    Seite: 414-444
    Schlüssel: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Reimer_(1874a)
    Zitat: Seite 424-424 Eintrag um die Zeit 1220 bis 1250 21. März Egeno miles de Kirwilre ob. qui legavit nobis 2 iugera vinee in Ageleisternwilre unde danda est ama vini in anniversario suis et uno in anniversario uxoris suo. Seite 427-427 16. April.- Beatrix uxor Egenonis de Kirwilre ob. que cum marito suo legavit nobis 2 iugera vinee in Ageleisterswilre unde dantur 2 ame vini. A..
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Seite 424-424 Eintrag um die Zeit 1220 bis 1250 21. März Egeno miles de Kirwilre ob. qui legavit nobis 2 iugera vinee in Ageleisternwilre unde danda est ama vini in anniversario suis et uno in anniversario uxoris suo. Seite 427-427 16. April.- Beatrix uxor Egenonis de Kirwilre ob. que cum marito suo legavit nobis 2 iugera vinee in Ageleisterswilre unde dantur 2 ame vini. A.
    Schlagwort: Ageleisternwilre · Ageleisterswilre · Alsterweiler · Domstift · Oberstein · Todtenbuch
    Quelle: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge
    Erscheinungsjahr: 1874
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    Es ist keine Wikiseite vorhanden.
  3. a b c d e  Reimer, Heinrich (1874).
    Titel: Zur Geschichte des Bischofs Gerhart von Speier: Beilagen zum Copialbuch.
    In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO), Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), Karlsruhe , Band: , Heft: 26, .
    Seite: 104-136
    Schlüssel: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Reimer_(1874b)
    Zitat: seite pp.104-107) Officium.dicti Haberstro. s_1_notes1 = {Zu dem Officio Haberstro zählt auch Alsterweiler. Bemerkenswert ist, dass der Eychelberg bei Alsterweiler als abgabepflichtige Stelle für «Census Martini» benannt wird. Es muss dort also Eigentümer gegeben haben oder gar einen Hof? (matzinger) s_2 = {(pp.106-106) Census Martini: Hambach., Eychelberg iuxta Aglasterwilr 5 unc. h., molendium in Meikeimer 10 s. h. s_2_notes1 = {Eychelberg bei Aglasterwilr. Es handelt sich um die Gewannebezeichnung «Eichelberg» - siehe dazu: http://alsterweiler.matthiasdreyer.de/index.php/Eichelberg (matzinger) Mühle bei Maikammer..
    Übertragung: Reimer (1874b)
    Anmerkung: s_1 = {(pp.104-107) Officium.dicti Haberstro. s_1_notes1 = {Zu dem Officio Haberstro zählt auch Alsterweiler. Bemerkenswert ist, dass der Eychelberg bei Alsterweiler als abgabepflichtige Stelle für «Census Martini» benannt wird. Es muss dort also Eigentümer gegeben haben oder gar einen Hof? (matzinger) s_2 = {(pp.106-106) Census Martini: Hambach., Eychelberg iuxta Aglasterwilr 5 unc. h., molendium in Meikeimer 10 s. h. s_2_notes1 = {Eychelberg bei Aglasterwilr. Es handelt sich um die Gewannebezeichnung «Eichelberg» - siehe dazu: http://alsterweiler.matthiasdreyer.de/index.php/Eichelberg (matzinger) Mühle bei Maikammer.
    Schlagwort: Aglasterwilr · Alsterweiler · Eichelberg · Eychelberg · Haberstro
    Quelle: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge
    Erscheinungsjahr: 1874
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    Es ist keine Wikiseite vorhanden.