Ortsname (Alsterweiler)

Aus Pfalz
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Elster (pica pica)[1]
© Michael Gerber
Der Ortsname (Siedlungsname) Alsterweiler ist auf die frühere Bezeichnung für eine Elster zurückzuführen.

Ableitung

Dolch/Greule[2] schreiben zum Namen Alsterweiler: "GW: -weiler#. BW: ahd. agalstra, mhd. agelster swf. "Elster" (Es bedeuten GW Grundwort, BW Beiwort, ahd althochdeutsch, mdh mittelhochdeutsch, swf südwestfränkisch.). [web 1][3] "Einschränkend gibt Ernst Christmann zu bedenken[4]: "Zwar heißt die Elster [web 2] heute in der Pfalz Atzel (DWA IV, 1955,13); der SN beweist jedoch, daß ahd. agalastra zumindest in der südlichen Vorderpfalz vorkam (vgl. Aglasterhausen b.Neckargemünd, 1237 (Or.) Ageleisternhusen, ZGO A.F.5, 1854, 435). BW könnte auch ein Personenbeiname *Agelester sein."

Weiter führt Ernst Christmann aus[5]: "Die Belege von 1250 zeigen "volksetymologische" Beeinflussung durch ahd. (gi)agaleizen "sich (eifrig) bemühen"; der starke Genitiv in Ageleisterswilre wird als Angleichung an den geläufigen Weilernamentypus (vgl. Albersweiler) zu verstehen sein."

Dass der Namen nicht vom Alsterbach abzuleiten ist, wie Ziegler-Schwaab[6] vermutet, scheint jedoch klar zu sein. Dazu argumentiert Ernst Christmann[7] unter Bezug auf Heeger (dort, 38)[8]: [Der] "durch Alsterweiler fließende Bach im 19.Jh. [hieß] Alster, doch dürfte es sich hierbei um eine Rückbildung aus dem Siedlungsnamen handeln."

Leohnhardt (1928) schreibt in der Ortschronik zum Namen: „Er kommt vor 1370 als Ageleisterwilre , 1464 als Aglasterweiler und 1495 als Allasterwyler." Weingart (2008) führt in seinem Gültbuch des Landkapitels Weyher den Namen wie folgt auf: Alsterweyler (im Jahr 1424).[9] Weitere Fundstellen belegen die Namen Agelasterwilre, Agelsterwilre, Aglasterwilre und Alesterwilre[10] und Alszterweyler[11].[lit 1][lit 2]

Völlig außerhalb dieser Deutungen liegt der Hinweis von Urban Ziegler auf den Namen Altweiher.[12]

Bedeutung

Es ist also ein Weiler[web 3] ([ˈvaɪlɐ]), (mittelhochdeutsch wiler=kleines Gehöft, althochdeutsch wilari, mittellateinisch villare=Gehöft), der von dem Vogel Elster seinen Namen hat.“[13] Dieser Ableitung "Alster" von "Elster"[14] wird auch an anderen Stellen zugestimmt, wie dem Alsterbach in Wien in Österreich[15] oder dem Wappen der Gemeinde Aglasterhausen[16].

Eine ausführliche Erläuterung zur Veränderung von vilare hin zu -weiler findet sich bei Doll[17]. Demnach wird das vil(l)are zunächst verändert zu -wilre auch zu -willer. In der Südpfalz wurde das wir(e) kontrahiert und zu -weier diphtongiert. So entstanden Ortsnamen wie Weyher, Kapsweyer. Im Hochallemanischen wird villa zu “-wil“ wie bei der Gemeinde Görwihl, im Niederalemannischen zu “-weier“ wie bei der Gemeinde Appenweier.

Die überwiegende Zahl der Siedlungsnamen auf ...-weiler ist aus Personennamen zusammengesetzt, wie Weinsweiler, Weiler des Wino. Es finden sich aber auch Pflanzen, Menschengruppen, Bodenbeschaffenheit (Steinweiler), Rechtsinstitutionen (Waldgrehweiler), Adjektive (Mittweiler) und eben Tiernamen, wie die Elster bei Alsterweiler.

Namensentwicklung

"In der Pfalz sind für die Zeit 8. bis 10. Jahrhundert nur acht Namen mit *avilare als Grundwort belegt."[18] Es handelt sich um Boßweiler[19][20], Duttweiler[21], Ernstweiler[22][23], Leinsweiler[24], Nentersweiler[25][26], Steinweiler[27], Weinsweiler[28], Winnweiler[29][30].

Alsterweiler im Vergleich mit anderen Orten

Auf einer Internetseite der Gemeinde Duttweiler[31] findet sich folgende Sortierung der Namensentwicklung -weiler nach Jahrhunderten[32]. Im Vergleich dazu werden die unten aufgeführten Nachweise für Alsterweiler nach dem /* hinzugefügt:

  • 9./10. Jhd. -wilare /kein Nachweis in dieser Zeit für Alsterweiler wegen fehlender Urkunden.
  • ab 11 .Jhd. (erstmals 1007) -wilere /*kein Nachweis in dieser Zeit für Alsterweiler.
  • ab M. 12. Jhd. (erstmals 1140) -wilre, wofür im 14.Jhd. nicht selten < wijlre > geschrieben wird /*Alsterweiler ab 1220 bis 1411.
  • ab Ende des 13. Jhd. -willer /*kein Nachweis in dieser Zeit für Alsterweiler.
  • in der 2. Hälfte des 14.Jhd. vilt, später vereinzelt auch -villr, /*kein Nachweis in dieser Zeit für Alsterweiler.
  • Mitte 15. Jhd. -wiler /*für Alsterweiler ab 1424 bis 1537.
  • mit Diphthongierung erstmals 1489 -weyler /*für Alsterweiler 1489[33].

Die Beobachtung der Veränderung des Wortteils "Alster" ist ebenso von Interesse:

  • 1220 bis 1464 'Agel-'
  • 1389 bis 1489 'Agl-'
  • 1567 bis heute 'Alst-'

Beide Betrachtungen zeigen eindeutig langjährige Übergänge zwischen den Schreibweisen. Die Verfestigung kam etwa Mitte des 16. Jahrhunderts (1567), als sich erstmals der Name "Alsterweiler", wie er heute noch gilt, verbindlich auftauchte.

Tabellarische Zusammenstellung

In der folgenden Tabelle sind die Schreibweisen und die Nachweise zusammengestellt[34]. Bei Recherchen stellte sich heraus, dass etliche Literaturangaben offensichtlich auf den falschen Ort bezogen sind. Solche Schreibweisen sind mit Alsterweiler kenntlich gemacht.

Vollständige Einträge erfolgen in gelb, weitgehend erledigte Einträge in blau und offene Einträge in grau. Die Zusammenstellung aller Urkunden findet sich hier.[urk 1]

Weblinks

  1. www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GA02208 Nachweis im Wörterbuch Grimm "Aglaster"
  2. de.wikipedia.org/wiki/Elster Die Elster, ein Rabenvogel.
  3. lexikon.meyers.de/index.php?title=Weiler&oldid=173867 Meyers Lexikon online
  4. siehe dazu Turnverein Maikammer unter: tvm-neu.tv-maikammer.de/

Literatur

  1. Christmann, Ernst (1964), ‹Die germanische Landnahme an Hand der Siedlungsnamen› In: Alter, Willi (Hg.), Pfalz-Atlas (Band Speyer. Hrsg. i.A. der Pfälz. Ges. zur Förderung der Wiss. von Willi Alter Speyer: Verl. der Pfälz. Ges. zur Förderung der Wiss.), Seite(n): 149-151). (CMS 589).
  2. Dolch, Martin und Albrecht Greule (1991), ‹Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz›, (Speyer: Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften) Seiten. (CMS 82).

Einzelnachweise

  1. Aufnahme von Michael Gerber unter www.birds-online.ch Vögel online; dieses www.birds-online.ch/index.php?cat=1&order=22&species=657 Bild, Anmerkung Matzinger: Vielen Dank für die Erlaubnis!
  2. Dolch, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  3. Dort heißt es wie folgt: AGALASTER, f. pica, elster, noch beinahe ganz die wollautende ahd. gestalt des wortes agalstra agelestra (GRAFF 1, 131): ein atzel oder agalaster. (usw.)...
  4. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  5. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  6. Ziegler-Schwaab, Judith: Historienpfad "Maikammerer Weintraube", Maikammer 1994.
  7. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36
  8. Heeger, G.: die germanische Besiedlung der Vorderpfalz an der Hand der Ortsnamen, Landau 1900.
  9. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2008): Das Gültbuch des Landkapitels Weyher. Speyer: Pilger-Verlag (Schriften des Diözesan-Archivs Speyer, 37), Seite 11
  10. (Seelbuch der Stadt Neustadt an der Weinstraße)
  11. Weingart (2006), 1537, folian 96 recto, Seite 130
  12. Ziegler, Urban (1970): Aus der Geschichte unserer Pfarrei. In: ders. (Hg.), 100 Jahre Kirchenchor Maikammer, Maikammer, 24. Wie folgt im Text: Eine Folge der Reformation war im Jahre 1573 die Veräußerung der Klause im Klausental mit allen Rechten, mit den Feldern, den Glocken, den Kelchen und dem Gezier, kurz mit allem, was zu der Klause und der angeschlossenen Kirche gehörte. Die Eigentümerin war Ursula von Dalheim (auch die Frau des Viax von Oberstein in der Kredenburg war eine Herrin von Dalheim). Sie vertauschte die Klause gegen Wiesen im badischen Land. Die Alsterweilerer Kirchweih erinnert noch heute an die Weihe der Kirche im Klausental; außerdem ist auf einer alten Karte Alsterweiler als ,Altweiher', kirchlich zur Klause gehörig, eingezeichnet. Anmerkung Matzinger: Es handelt sich dabei wahrscheinlich um die Karte von 1708, die ev. von französischen Truppen erstellt worden ist. Siehe dazu: N.N. (1703) ‹Karte der Belagerung am Speyerbach› In: Marburger Archiv (Hg.), Seite(n): 1 (CMS 460). Der Name dort wäre m.E. als Altweiler zu lesen. Es dürfte sich um eine Verschreibung, eine Verballhornung oder Verhörung handeln.
  13. Leonhardt, Johannes (1928): Geschichte von Maikammer-Alsterweiler. Chronik von Maikammer-Alsterweiler ab 1928 und Chronik der Verbände und Vereine 1986. Unter Mitarbeit von Damm, Johannes und Treptow, Hans, Maikammer, Seite 27
  14. www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GA02929 Wörterbücher online. Verweis in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. -- Quellenverzeichnis 1971.
  15. Anmerkung Matzinger: siehe dazu: www.alsergrund.net/geschichte_1.html Alsergrund und Alsterbach/03. Januar 2013, im Wappen des Bezirks (9.) von Wien wird die Elster aufgeführt.
  16. siehe dazu: de.wikipedia.org/wiki/Aglasterhausen Die Elster im Wappen von Agalsterhausen./abgerufen am: 24. März 2008
  17. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 519f.
  18. Bedeutung der Namensbestandteile siehe: www.duttweiler.de/abisz_0.htm /abgerufen am:24.11.2008
  19. Boßweiler ist heute Ortsteil von Quirnheim
  20. www.vg-gruenstadt-land.de/?q=node/95 Boßweiler/24. November 2008
  21. siehe auf der Webseite: www.duttweiler.de /abgerufen am: 24. November 2008
  22. Ernstweiler ist heute Ortsteil von Zweibrücken
  23. siehe dazu: www.zweibruecken-ernstweiler.de/ Zweibrücken] /abgerufen am: 24. November 2008
  24. www.leinsweiler.de/ Leinsweiler /abgerufen am: 24. November 2008
  25. Nentersweiler, heute Entersweiler, nur noch als Entersweilerstraße in Kaiserlautern vorhanden, erwähnt bereits 872, genannt nach dem fränkischen Herzog Nanthar, später nur noch ein Hof und eine Mühle
  26. Anmerkung Matzinger: kein Internetnachweis / 24. November 2008. Erwähnung im Werk, Geuenich, Dieter et al. (Hsg.): Nomen et gens, 1997, Berlin, de Gruyter.
  27. siehe zu Steinweiler: www.steinweiler.de/home.htm /aberufen am: 24. November 2008
  28. siehe dazu: www.weinsweiler.de /abgerufen am: 24. November 2008
  29. siehe dazu: www.winnweiler.de Winnweiler /abgerufen am: 24. November 2008
  30. vgl. www.duttweiler.de/abisz_0.htm /abgerufen am: 24.11.2008
  31. Bedeutung der Namensbestandteile siehe: www.duttweiler.de/abisz_0.htm / 24.11.2008
  32. Unklar ist, wer der Verfasser der Aufstellung ist. Sie täuscht meines Erachtens (Matzinger) eine Eindeutigkeit vor, die in den Urkunden so nicht gegeben ist. So schrieb sich die Gemeinde Steinweiler im Jahr 968 Steinwiläre, im Jahr 982 als Steinwilri und im Jahr 987 als Steinwilre. Dennoch hilft die Tabelle beim Verständnis, wie sich die Schreibweisen verändert haben.
  33. Weingart, Johannes und Karl Josef Zimmermann (2008), ‹Das Gültbuch des Landkapitels Weyher›, (Speyer: Pilger-Verlag) Seiten. (CMS 340), führt den ersten Nachweise dieser Schreibweise bereits für 1424
  34. Mehrfachnennungen sind aufgeführt, wenn entsprechende Urkunden gefunden worden sind.
  35. Anmerkung Matzinger: Leider ist es nicht erlaubt, Urkunden unentgeltlich abzubilden.
  36. <wikindx resource=258/>Seite 106
  37. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  38. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2008): Das Gültbuch des Landkapitels Weyher. Speyer: Pilger-Verlag (Schriften des Diözesan-Archivs Speyer, 37), Seite 11.
  39. Historischer Verein der Pfalz (Hg.), (1993) Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt. Speyer, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Seite 277
  40. Die Schreiberhand ist über mehrere Jahre tätig gewesen
  41. Historischer Verein der Pfalz (Hg.), (1993) Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt. Speyer, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Seite 17
  42. Historischer Verein der Pfalz (Hg.), (1993) Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt. Speyer, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Seite 219
  43. Historischer Verein der Pfalz (Hg.), (1993) Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt. Speyer, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Seite 79 und 80
  44. Hacker, Werner: Auswanderungen aus dem früheren Hochstift Speyer nach Südosteuropa und Übersee im XVIII. Jahrhundert, Kaiserslautern 1969. In: Schriftenreihe zur Wanderungsgeschichte der Pfälzer, Hrsg.: Heimatstelle der Pfalz, Kaiserslautern, Folge 28., Seite 107, Eintrag vom 2.6.1779.
  45. Originalakten müssten im Generallandesarchiv in Karlsruhe eingesehen werden. Möglicherweise ist die Schreibweise auch übertragen worden.
  46. Geib, Karl: Reise=Handbuch durch alle Theile der könglich-bayerischen Pfalz, Mit Ausflügen in die K. Preußischen und G. H. Hessischen Lande auf dem linken Rheinufer, und einem Anhange romantischer Sagen und Geschichten aus der Pfalz und den Nahegegenden, Zweibrücken 1841, Verlag G. Ritter (ND ohne Ort, ohne Datum, Verlag pro message) Pfälzische Landesbibliothek Speyer → Signatur 25.2475, Mediennummer 010535688107.
  47. Becker, August: Die Pfalz und die Pfälzer, Leipzig 1858 (Verlag J.J. Weber), (ND Verlag E. Lincks-Crusius, Kaiserlautern, 1961).
  48. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2006): Das Zinsbuch von 1537 des St.-Georgenhospitals zu Speyer. Unter Mitarbeit von Karl Josef Zimmermann. Speyer: Pilger-Verl., Seite 130, fol. 96r.
  49. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2006): Das Zinsbuch von 1537 des St.-Georgenhospitals zu Speyer. Unter Mitarbeit von Karl Josef Zimmermann. Speyer: Pilger-Verl., Seite 187, fol.180r.
  50. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  51. Wirtembergisches Urkundenbuch I-V, Stuttgart 1849-83
  52. Anmerkung Matzinger Es darf bezweifelt werden, ob damit Alsterweiler gemeint ist. Eine Auslegung des Württembergischen Urkundenbuchs lautet nämlich Aglasterhausen, eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis.
  53. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  54. Wirtembergisches Urkundenbuch I-V, Stuttgart 1849-83
  55. Anmerkung Matzinger Es darf bezweifelt werden, ob damit Alsterweiler gemeint ist. Eine Auslegung des Württembergischen Urkundenbuchs lautet nämlich Aglasterhausen, eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis.
  56. Reimer, Heinrich (1874) Das Todtenbuch des Speirer Domstifts. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Ausgabe/Band 26. S. 414–444.
  57. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  58. Reimer, Heinrich (1874) ‹Das Todtenbuch des Speirer Domstifts› In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO). Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), (Band 26), Seite(n): 414-444 (CMS 257), Seite 424 Ageleisternwilre. Anmerkung Matzinger: Es könnte sich aber auch um einen Lesefehler handeln. Es erscheint nämlich sehr unwahrscheinlich, dass in so kurzer Zeit zwei Schreibweisen verwendet worden sind. Im ersten Falle handelt es sich um den Sterbeeintrag von Egeno von Kirrweiler und im zweiten Fall um den Sterbeeintrag seiner Frau Beatrix und der Schenkung von Wein aus Weinbergen in Alsterweiler anlässlich der jeweiligen Jahrestage.
  59. Reimer, Heinrich (1874) Das Todtenbuch des Speirer Domstifts. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Ausgabe/Band 26. S. 414–444.
  60. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  61. Reimer, Heinrich (1874) ‹Das Todtenbuch des Speirer Domstifts› In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO). Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), (Band 26), Seite(n): 414-444 (CMS 257), Seite 427 Ageleisterswilre. Anmerkung Matzinger: Es könnte sich aber auch um einen Lesefehler handeln. Es erscheint nämlich sehr unwahrscheinlich, dass in so kurzer Zeit zwei Schreibweisen verwendet worden sind. Im ersten Falle handelt es sich um den Sterbeeintrag von Egeno von Kirrweiler und im zweiten Fall um den Sterbeeintrag seiner Frau Beatrix und der Schenkung von Wein aus Weinbergen in Alsterweiler anlässlich der jeweiligen Jahrestage.
  62. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  63. Schreibweise auch: Hauptstaatsarchiv München, Rheinpfalz, Urkunden 1633
  64. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  65. Original unter: Staatsarchiv Luzern, Gatterer Apparat Nr.347/Diedesfeld, Johannes von (1314 Januar 21) gegen: Offizial des Speyerer Domprobst beurkundet Johannes von Diedesfeld, Pfarrer zu Munczinsheim: Brüder Merkelin und Heilmann Levchs, Auleisterwilre, Eichelberg. Gericht: Offizialat(sgericht), Sitz: Speyer, Aktenzeichen: Speyer (CMS 394). Schreibweise auch: Landesarchiv Speyer F7 Nr. 347
  66. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  67. Lehnbuch des Hochstifts Speyer, ZGO 130 (1982), 1ff. (Fassung A) / veröffentlicht: Andermann, Kurt (Hrsg.): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer von 1343/47 bzw. 1394/96. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130 (NF 91) (1982), S. 1-70.
  68. Anmerkung Matzinger: Es handelt sich wohl um den gleichen Eintrag wie bei Andermann (1982) zu dem betreffenden Jahr. Wahrscheinlich unterscheidet sich nicht die Schreibweise sondern lediglich die Lesweise der jeweiligen Auswertenden, dort Andermann, hier Christmann/Doll.
  69. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  70. Remling F.X.: Urkunden zur Geschichte der Bischöfe zu Speyer, I/II, Mainz 1852-54 (Nr. 638, Seite 647)
  71. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  72. Schreibweise auch: HStA Mü, Hauptstaatsarchiv München, Rheinpfalz, Urkunden 2919
  73. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  74. Schreibweise auch: Staatsarchiv Luzern,Gatt.-App.Nr. 808
  75. Weingart liest den Namen als Aglasterwiler: Weingart, Johannes: Übertragung der Urkunde vom 17. November 2008.
  76. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  77. Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 296, fol.84
  78. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  79. Ander Schreibweise: Landesarchiv Speyer, F2/35b, fol.61, 118
  80. Doll, Martin und Greule Albrecht (1991): Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. Speyer: Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Band 81), Seite 36.
  81. Andere Schreibweise: Landesarchiv Speyer, F2/89a, fol.8
  82. Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130: 1
  83. Anmerkung Matzinger: Es handelt sich wohl um den gleichen Eintrag wie bei Christmann/Doll aus dem betreffenden Jahr. Wahrscheinlich unterscheidet sich nicht die Schreibweise sondern lediglich die Lesweise der jeweiligen Auswertenden, hier Andermann, dort Christmann/Doll.
  84. Landesarchiv Speyer, F1/63
  85. Anmerkung Matzinger: gem. Verzeichnis der Schreiberhände LIX Schreiber BB.
  86. siehe dazu: Fouquet, Gerhard (1990), ‹Das Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht: (13.-14. Jahrhundert)›, (Hg. Archiv, des Bistums Speyer, (Schriften des Diözesan-Archivs Speyer, 12(12); Speyer: Progressdruck GmbH) Seiten. (CMS 90).
  87. Anmerkung Matzinger: gem. Urkunde im StA Wü, MIB 9 fol. 260v.
  88. Schreibweise auch:StA Wü, MIB 9 fol. 260v.
  89. In der Ortschronik auf Seite 16 erwähnt, im Original aber nicht vorhanden: Leonhardt, Johannes (1928), ‹Geschichte von Maikammer=Alsterweiler›, (1 Hg., 1; Maikammer:) 216 Seiten. (CMS 125).

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

  1. Anmerkung Matzinger: Die Urkundennachweise befinden sich direkt in der Tabelle und sind hier nicht noch einmal aufgelistet.

Begriffe

Kategorien

Ortsname (Alsterweiler) gehört den Kategorien an: Alsterweiler

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Fakten zu „Ortsname (Alsterweiler)
Ist AndererNameAglisterwilre +, Aglasterwilr +, Allasterwyler +, Alsterweyler +, Agelasterwilre +, Agelesterwilre +, Aglasterwilre +, Alesterwilre +, Alszterweyler +, Agelestervvilare +, Ageleisternwilre +, Ageleisterswilre +, Agleisterwilre +, Auleisterwilre +, Ageleisterwilr +, Ageleisterwilre +, Aglaschterweyler +, Agelesterwiilre +, Alsterwilre + und Agoleisterwilre +
Ist erwähnt1220 <sup>JL</sup> +, 1250 <sup>JL</sup> +, 1307 <sup>JL</sup> +, 1314 <sup>JL</sup> +, 1338 <sup>JL</sup> +, 1341 <sup>JL</sup> +, 1343 <sup>JL</sup> +, 1347 <sup>JL</sup> +, 1366 <sup>JL</sup> +, 1370 <sup>JL</sup> +, 1371 <sup>JL</sup> +, 1379 <sup>JL</sup> +, 1381 <sup>JL</sup> +, 1382 <sup>JL</sup> +, 1389 <sup>JL</sup> +, 1411 <sup>JL</sup> +, 1424 <sup>JL</sup> +, 1464 <sup>JL</sup> +, 1489 <sup>JL</sup> +, 1495 <sup>JL</sup> +, 1537 <sup>JL</sup> +, 1567 <sup>JL</sup> +, 1779 +, 1841 +, 1858 + und 2008 +
Ist erwähnt inLeonhardt (1928) +, GLA Ka 42 Nr.1631 +, Reimer, Heinrich ZGO (1874) +, Weingart (2008) +, Historischer Verein der Pfalz (1993) +, Hacker (1969) +, Geib (1841) +, Becker (1961) +, Weingart (2006) +, Christmann (1952)/Doll (1991) +, Reimer (1874) +, Remling UB I 647 +, HStA M Rheinpfalz-Urkunden Nr.2919 +, StA Lu (CH) Gatterer-Apparat Nr.808 +, GLA Ka 67 Nr.296 Blatt84 +, LA Sp F 2 Nr.35b Blatt61 +, LA Sp F 2 Nr.89a Blatt8 +, LA Sp F1 Nr.63 +, Fouquet, Gerhard (1990) + und StA Wü MIB 9 Blatt260v +