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Ausfautei (Edenkoben)
Ausfautei (Edenkoben) (auch: Ausvogtei[1]) war eine Verwaltungseinrichtung der Kurpfalz. In der Ausfautei war der Ausvogt tätig. Er war zuständig für die Leibeigenen, die in Dörfern wohnten, die nicht dem Gebiet der Kurpfalz zuzurechnen waren. Dazu zählte auch Alsterweiler. Dort wohnten zwar pfälzische Leibeigene[2], aber das Gebiet des Ortes zählte zum Hochstift Speyer. Die Ausfautei (Edenkoben) unterstand dem Oberamt Neustadt an der Haardt(?).[zit 1]
Die Ausfautei war für die Leibeigenen in Fragen des Rechts, der Erbschaft, insbesondere als Notariat für vertragliche Angelegenheiten zuständig. Die Ausfauteiakten umfassen vor allem Nachlässe, Eheverträge einschließlich der jeweiligen Vermögensinventarien, Auswanderungshinweise sowie Unterlagen zur Versorgung von Hinterbliebenen.
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
- ↑ Pfälzisches Wörterbuch: 'Vogt (Beamter), der außerhalb der Stadt wohnt'. a. 1331: ein Aus- oder Waisenfauth [Dochnahl 41 (Neustdt)]. a. 1615: ... in die Dörfer Außfauht (Aufseher über Wildfänge) gesetzt [Vogel 27 (GH-Zeisk)]. — Faut ältere Schreibweise für Vogt; vgl. DWB DWb. III 1385 u. Kluge-Mitzka17Vogt."
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Ausfautei (Edenkoben) gehört den Kategorien an: Oberamt, Kurpfalz
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