Leibeigener

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Leibeigener[1] ist eine Person, die in ihren persönlichen Freiheiten eingeschränkt ist. In der Regel handelt es sich dabei um die eingeschränkte Freizügigkeit, um die Pflicht zu jährlichen Abgaben (Leibhuhn, Leibbede, Kopfzins u.a.m.) sowie um Abgaben im Todesfall. Die Leibeigenschaft hat ihre Wurzeln in der antiken und germanischen Sklaverei und Knechtschaft. Dem Christentum wird ein Einfluss auf die Milderung der persönlichen Unfreiheit zugeschrieben, woraus sich dann Zinsbarkeiten ableiteten[2]. Die Bedeutung dieser Zugehörigkeiten zeigte sich insbesondere im Versuch (Wildfangstreit), ungeklärte Zugehörigkeiten (Wildfang) für seinen eigenen Herrschaftsbereich zu beanspruchen.

Situation im Hochstift Speyer

Nach 1789 wurde die Leibeigenschaft abgeschafft. Zuvor waren die Zugehörigkeiten in den Volkszählungen vermerkt worden. Siehe die Liste Liber secretorum Matthiae und Volkszählung Hochstift Speyer.


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. "persönliches Abhängigkeitsverhältnis des Leibseigenen gegenüber dem Leibsherrn, dessen Kennzeichen insbes. die fehlende Freizügigkeit, die Verpflichtung zu (in der Theorie) ungemessenen Diensten, eine jährliche Anerkennungsabgabe und eine Abgabe im Todesfall (Besthaupt) ist." Deutsches Rechtswörterbuch (DRW) unter: woerterbuchnetz.de /abgerufen am 09. Januar 2017
  2. ...

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