Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Weinsweiler
Weinsweiler, ehemals eine eigenständige Gemeinde, existiert heute nicht mehr. Die ehemalige Ortslage ist Teil des Gemeindegebiets von Maikammer. [lit 1]
Lage
Johannes Leonhardt schreibt in seiner Chronik von Maikammer=Alsterweiler: "Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlangengäßchen angegeben (...) Aus vielen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Ökonomierat A. Spies steht." [1] [2] [3] [4]
Max Lothar Schmitt veröffentlicht in "Die Rheinpfalz" folgende Überlegungen, die "in einer alten Gemarkungsbeschreibung stehen: "...Uff dem Überfeld und von dem selben Stein an bis uf dem Forstweg an, biss ahn das Bild das obwendig den Weinsweiler Häuser steht, und von demselben Bild als bis uff ein Stein, steht im Mandelgarten...". Leider helfen diese Beschreibungen nicht weiter, (so Schmitt) weil der Bildstock nicht mehr steht.
Im Landesarchiv Speyer wird ein Bethbuch aus dem Jahr 1684 verwahrt. [5] "In diesem Grundsteuerkataster sind alle Grundstücke verzeichnet[,] von denen die Bede als Steuer bezahlt werden mußte. Das Hofgut selbst war als von der Bede befreit. Darin ist ein Johann Niclas Laubach genannt[,] dessen Weinberg an der einen Seite an das Schlangengäßlel und auf der anderen Seite an das Dalbergische Gut stößt. Der Weinberg von Hans Melchior Bleich liegt im Linsenfeld und stößt auch an das Dalbergische Gut. Die Weinberge am Weinsper Hebbel dagegen stossen nie an das Hofgut. Das Hofgut selbst wird in einer Güterbeschreibung der Herren von Dalberg mit 11 Morgen Weinberge Äcker und Wiesen angegeben. Aus den Angaben im Bethbuch kann man die Lage des Gutes näher bestimmen." [6]
Gründung und Untergang
In die Zeit 7. bis 10. Jahrhundert „fällt nach Dr. Heeger und Dr. Christoph Beck (Pfälz. Museum 1911 Heft 3 und 4 Seite 31) die Entstehung der Weilerorte als weitere fränkische Siedlungen. So entstanden Alsterweiler westlich von Maikammer am Rand des Gebirges und auf dem Weinsperhügel Weinsweiler (Weiler des Wino, eines fränkischen Edlen) als Tochtergemeinden von Maikammer.“ [web 1] [web 2]
Heinz Wittner äußerst sich in einem Beitrag zur Gemeinde Weinsweiler wie folgt: "Ernst Christmann schreibt in seinen 'Siedlungsnamen der Pfalz', Teil 1, auf Seite 621: ,,1530 Weinsweiler nur noch ein Hof". Dem wird von Martin Dolch und Albrecht Greule wiedersprochen:
[7]
widersprochen: "Um 1500 war die Siedlung vergangen und das Land Bestandteil der Gemarkung von Maikammer; der FlN (Flurname) hielt sich bis zur Gegenwart. Lehmanns Angabe (Burgen 298), daß Weinsweiler 1530 noch ein Hof gewesen sei, ist unzutreffend; schon um 1500 ist nur noch der FlN vorhanden."
[8]
"Christmann und Dolch/Greule widersprechen sich. War der Hof wirklich schon 1500 verschwunden oder wurde hinterher dort wieder ein neuer Hof errichtet? Auf jeden Fall gab es dort noch vor dem 30jährigen Krieg den dalbergischen Hof. Im ältesten katholischen Kirchenbuch von Maikammer hat der Pfarrer 1602 ein Einwohnerverzeichnis eingefügt, in dem es unter Alsterweiler (heute Ortsteil von Maikammer) unter der Nummer 77 heißt: ,Jtem der HOFFMAN Ihm Winschbarhoff. Sind Widertäffer." Von anderer Hand eingefügt: ,,# [16]06 itzund"." [9]
Urkunde vom 7. Mai 957
Rudolf von Leimersheim tauschte im Jahr 957 (am 7. Mai, dem Gründonnerstag) Güter mit Bischof Gottfried von Speyer. [10] Rudolf erhält Weinberge in Weinsweiler (damals Winiswilare). [11] [12]
Eine zweite Urkunde ist im Jahr 960, ebenfalls in Speyer, ausgestellt. Eine Abschrift der Urkunde wird im Generallandesarchiv in Karlsruhe aufbewahrt und trägt die Bezeichnung Codex minor. Rudolf vermacht dem Bischof Güter, Rechte und Personen (Leibeigenschaften) in den Orten Leimersheim, Rülzheim, Essingen, Fischlingen, Lachen, Nußdorf, Dammheim, Vorachheim und "alles was er im Speyergau besitzt". Davon ausgenommen ist der "Waffenschmied". Im Gegenzug übergab der Bischof Güter und zwei Zehntkirchen in Venningen, Weinsweiler, Mothern und Illingen zur lebenslangen Nutzung. Mit dem Tod von Rudolf von Leimersheim sollten alle Güter zurück an den Bischof fallen. In der Urkunde von 960 stimmen die Söhne Rudolfs, Rudolf und Konrad dieser Schenkung zu. Da bei dieser Schenkung vermutlich auch königliche Rechte betroffen waren, bestätigt König Otto (der Große) diese Schenkung. Schreiber der Urkunde ist Priester Winnibert. Das besondere an beiden Urkunden ist die Ersterwähnung mehrerer Gemeinden, darunter Weinsweiler.
Die Schenkung war für den Bischof Gottfried von Speyer ein großer Zugewinn an weltlicher Macht. [13]
Belehnung 1320
In einer Urkunde aus dem Jahr 1320 (HStAD Best. B 15 Nr. 40) belegt Merkelin von Kropsburg: Belehnung von Johann Kämmerer von Worms (Bruder des Gerhard). [urk 1]
Güter: In der Mark von St. Martin oder zu Maikammer und Winnsweiler, ein Hof zu Venningen (vom Bischof von Speyer) und Weingülten (von Graf Friedrich von Leiningen (Lilingen) dem Herrn von Ochsenstein hat.
Zustimmung erteilt: Anselm von "Berwerstein" (Berwartstein), Onkel mütterlicherseits von Merkelin von Kropsburg. [14]
Lehnbuch des Hochstifts Speyer 1343/47
Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer ist in der Mitte des 14. Jahrhunderts entstanden.
Eintrag Nr. 118 Coquinarius - K Item redditus 40 h in Winswilr super domo relicte quondam Wernheri notarii civitatis Spirensis.[15]
Eintrag Nr. 120 Spiserius - K Item redditus 13 ß h super quibusdam certis bonis Wernheri de Venyngen in Wynswilre sitis.[16]
Anhang II
her Engelhart von Wynsperg (Winsperg).[17]
Speyerer Domkapitel 1523
Das Domkapitel Speyer verhandelt am 17. Januar 1523 über Abgaben am Weynsperg.
"Da Hans von Krobsperg zu Meinkemmer wiederum den Weinzehnten am Weynsperg eingenommen hat, der doch nicht ihm, sondern den Präbenden zusteht, soll zunächst der keller befragt werden, ob er mit ihm darüber verhandelt hat. Nötigenfalls soll schriftlich angefragt werden." [18]
Name
Erwähnung der Schreibweise Winswilre im Seelbuch des Georgenhospitals zu Speyer, im Zeitraum nach 1310 (Anmerkung Matzinger: das Datum ist unklar, weil die Einträge nicht eindeutig festzulegen sind). [19]
Weinsperhof in Leonhardt (1928) Seite 335 im Einwohnerverzeichnis von 1602.
Die Gesamtgewanne Weinsper teilte sich auf in: Weinsper, Bill-Weinsper, Weinsperberg und Loch-Weinsper (Loch = Loog = Grenze) [20]
Als Winschbarhoff wird der Ort bzw. das verbliebene Hofgut im katholischen Kirchenbuch von Maikammer im Jahr 1602 bezeichnet [21].
Bewohner
Als Einwohner von Winswilre werden im Seelbuch des Georgenhospitals Speyer genannt [22]:
| Vornamen | Nachname | Text | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Konrad | Gerbot | Cunradus filius Gerbotonis (Konrad (Sohn des) Gerbot) | |
| Hedwig | Volmar | Hedewigis de Winswilre "relicte" Volmari (Hedwig (verwitwet) Volmar) | |
| Petra | Budeger | Petrussa uxor Cunradi fabri Budegerin in Winswilre (Petra,Ehefrau von Konrad des Schmieds Budeger) | Budegerin ist die Bezeichnung für die Frau oder Witwe des Bottichmachers.[beg 1] |
Mit einem Eintrag im lutherischen Kirchenbuch von Rhodt unter Rietburg wird ein Hinweis auf den Ort Weinsweiler gegeben. Über einen längeren Zeitraum haben dort Mennoniten gelebt.
"Es ist ein Bürger alhir gewesen, nahmens Johannes HELD, der sich wol 16 Jahr zur Augspurgischen Confession bekennet, hat Gottes Wort gehört, und sich bey dem Hochwürdigen Abendmahl zu rechter Zeit eingestellet, ist zwar von wiedertäfferischen Eltern zu Edighoven im Weinschwer Hauß gebohren worden, aber er selbst hat vermeinet, er were getaufft, in deme man vorgegeben hat der dalbergische Keller auff Kropsperg hette ihn der Mutter genommen und zu Meykammer geschwind taufen lassen; da man aber erfahren, daß es sein Bruder sey gewesen, ist fürstl. Marggrfl. Befehl kommen, daß er von mir Joh. Christoph FRANCK alß ordentlicher Pfarrer alhir in offentlicher Kirchenversamblung solte getaufft werden, welches denn geschehen in praesentia Nobilissimi", Johannes HELD, ein Mann "beyläuffig von 40 Jahren". [23] Johannes HELD heiratete am 8.12.1639 in Rhodt unter Rietburg Barbara LACHENMAYER get. 5.7.1612 in Rhodt unter Rietburg, begraben am 20.9.1670 in Rhodt unter Rietburg. [24]
Das erwähnte Weinschwer Hauß war ein dalbergisches Hofgut auf halbem Weg zwischen Maikammer und Edenkoben. Es gilt als "letzter Rest" des Dorfes Weinsweiler. "Ab 1366 ist immer nur noch von einem Hof(gut) die Rede. Das Dorf selbst war anscheinend schon in Abgang gekommen." [25]
Auch im ältesten katholischen Kirchenbuch von Maikammer weist der Pfarrer in einem Einwohnerverzeichnis von 1602 auf den Hof hin: "Item der HOFFMANN Ihm Winschbarhoff. Sind # Widertäffer." Von einer anderen Hand eingefügt "#[16]06 itzund". [26]
Im Bürgerbuch von Edenkoben ist der Vater des oben genannten Johannes HELD auszumachen. Es handelt sich um Andres HELD, dalbergischer Hofmann in Weinsperhof (Wüstung). Andres heiratete Catharina N., ebenfalls Mennonitin. Sie hatten einen Sohn, nämlich Johannes, geb. 1616 im Weinsperhaus in Edenkoben. Ein zweiter Sohn wurde in Maikammer getauft. Sein Name ist unbekannt. [27]
| Vornamen | Nachname | Zugehörigkeit | Familienstand | Ehefrau | Zugehörigkeit | Anzahl der Kinder |
| Andres | Held | verheiratet | Catharina N. | Dalberg | 2 Kinder | |
| Johannes | Held | verheiratet | Barbara Lachenmayer | Dalberg | ||
| N.N. (Sohn 2) | Held | |||||
| Barbara | Lachenmayer |
Ausweich Weinsper
Die Pfälzer Oberlandbahn (im Volksmund kurz „Oberlandbahn“ oder auch „Die Schneck“ genannt) war eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn, die von 1912 bis 1955 auf einer Streckenlänge von 22,8 km in der Südpfalz betrieben wurde. Bei Kilometer 8,0, gerechnet von Neustadt an der Weinstraße lag der "Ausw. Weinsper"[28][29].
Weblinks
- ↑ *Ortsteil Weinsweiler
- ↑ *Wynigen in der Schweiz / Anmerkung Matzinger: Der Ort leitet seinen Namen ebenfalls von einem "Wino" ab. -igen weißt auf eine alemannische Siedlungsnahme hin, die bereits um die Jahre 400 bis 500 n.Chr. stattfand.
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Leonhardt, Johannes (1928): Geschichte von Maikammer-Alsterweiler. Chronik von Maikammer-Alsterweiler ab 1928 und Chronik der Verbände und Vereine 1986. Unter Mitarbeit von Damm, Johannes und Treptow, Hans. Maikammer. Seite 136, Unter Bezugnahme auf: Frey, I.M.: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des K. B. Rheinkreises, Speyer 1838. (Anmerkung Matzinger: Frey, Michael: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des königlich-bayerischen Rheinkreises, 4 Bde., Speyer 1836-1837 (ND Pirmasens 1975)).
- ↑ Anmerkung Matzinger: Auf der Internetseite http://www.weinsweiler.de heißt es dazu: "Eine schöne Vorstellung der kleine Tempel auf dem Heiligenberg als Ort wo früher Weinsweiler lag."
- ↑ vgl. dazu: http://www.weinsweiler.de
- ↑ Anmerkung Matzinger: offensichtlich wird die Seite nicht weiter gepflegt / 4. November 2008.
- ↑ Anmerkung Matzinger: Das ist doch sehr unpräzise. Es handelt sich um das Bethbuch...
- ↑ Schmitt, Max Lothar (2007/29. Dezember): Elf Morgen Weinberge, Äcker und Wiesen Ort und Hofgut Weinsweiler in Urkunden von 1050 Jahren erwähnt.. In: Die Rheinpfalz 301: Land/Region.
- ↑ Historischen Siedlungsnamenbuch der Pfalz, Seite 483
- ↑ Wittner, Heinz: "Wiedertäufer auf dem Weinsperhof im 17. Jahrhundert", in: Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde, (Hg.), Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, S. 103 und 105
- ↑ Wittner, Heinz: "Wiedertäufer auf dem Weinsperhof im 17. Jahrhundert", in: Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde, (Hg.), Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, S. 103 und 104
- ↑ Remling, Franz Xaver (1975) Geschichte der Bischöfe zu Speyer. Pirmasens, J. Richter, Seite 236 bis 238. Anmerkung Matzinger : Es handelt sich um Gottfried den I., der in der Zeit von 952 bis (16. Mai) 960 als Bischof in Speyer wirkte. Gottfried war nach der Zählung Remlings der 19. Bischof von Speyer.
- ↑ Generallandesarchiv (GLA) Karlsruhe, Bestand 67 (Kopialbücher) Nr. 448.
- ↑ vgl. auch: Schweikart, Wilfried: Essingen - Jahresringe eines Dorfes, Essingen: Schrift und Druck Hammer GmbH 2006, Seite 60ff.
- ↑ Ziegler, Urban: Die Geschichte des Kurbrunnens (Edenkoben) aus der Sicht Maikammerer Urkunden: Edenkobener Heimatbrief , Bd. Nr. 38, Weihachten 1974, S. letzten Seiten.
- ↑ HStAD Best. B 15 Nr. 40 aus dem Jahr 1320
- ↑ Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130, Seite 48
- ↑ Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130, Seite 49
- ↑ Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130, Seite 53
- ↑ Krebs, Manfred: Die Protokolle des Speyerer Domkapitels II. Band 1517-1531, Stuttgart: Kohlhammer 1969 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe A Quellen, 21. Band), Seite 91, Eintrag Nr. 5933
- ↑ Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2001): Das Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer. Speyer: Pilger-Verl., Seite 179, fol. 86 verso, Nrn. 238, 239, 240.
- ↑ Ziegler, Urban: Die Geschichte des Kurbrunnens (Edenkoben) aus der Sicht Maikammerer Urkunden: Edenkobener Heimatbrief , Bd. Nr. 38, Weihachten 1974, S. letzten Seiten.
- ↑ Wittner, Heinz: "Wiedertäufer auf dem Weinsperhof im 17. Jahrhundert", in: Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde, (Hg.), Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, S. 103 und 104
- ↑ Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2001): Das Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer. Speyer: Pilger-Verl., Seite 179, fol. 86 verso, Nrn. 238, 239, 240.
- ↑ Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
- ↑ Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f. Anmerkug Matzinger: Die Darlegungen basieren auf einer Arbeit von Hans Ulrich Pfister aus Winterthur, der die Familie Hitschler untersucht hat.
- ↑ Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
- ↑ Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
- ↑ Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
- ↑ vgl. dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Pfälzer_Oberlandbahn
- ↑ Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“. Tagebuch einer Straßenbahn. Die Pfälzer Oberlandbahn 1905–1914. Hekma-Verlag, Maikammer 2002, ISBN 3-9808288-0-8 / Anmerkung Matzinger: weitere Erläuterungen zur "Schneck" in den folgenden Werken:
- Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“. Tagebuch einer Straßenbahn. Die Pfälzer Oberlandbahn 1915–1931. Hekma-Verlag, Maikammer 2002, ISBN 3-9808288-1-6
- Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“. Tagebuch einer Straßenbahn. Die Pfälzer Oberlandbahn 1932–1955. Hekma-Verlag, Maikammer 2002, ISBN 3-9808288-2-4
- Kroszewski, Hans-Ulrich: Geschichten von der „Schneck“. Die Pfälzer Oberlandbahn in der Erinnerung. Hekma-Verlag, Maikammer 2003, ISBN 3-9808288-3-2
- Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“ in Bildern. Hekma-Verlag, Maikammer 2006, ISBN 978-3-9808288-4-0
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
- ↑ HStAD Best. B 15 Nr. 40
Begriffe
- ↑ Budeger=Bottischmacher
Kategorien
Weinsweiler gehört den Kategorien an: Ortsteil, Wüstung, Gemeinde
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 25.11.2012". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Weinsweiler. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Weinsweiler ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 18.04.2026 ↑... Seitenanfang
Referenzierungen
- ^ Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_105/1
Seite: Seite_105/1
Zitat: "Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlangengäßchens angegeben. „Er stieß oben an den Maikammerer Weg, unten auf das „alte Wegell"." In der alten Beschreibung der Gemarkungsgrenze aus dem 17. Jahrhundert wird ein Bildstöckel erwähnt, „das obwendig der Weinsweiler Häuser steht" und zwar an dem Teil der Grenze, den der St. Martiner Forstweg durchschneidet. Aus vielen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Herrn Ökonomierat A. Spies steht. Der Hof war der Rest des Dörfchens Weinsweiler. Bischof Godefried von Speyer überließ hier in den Jahren 957 und 960 an den Edlen Rudolph von Zeiskam tauschweise 20 Huben und 2000 Reben. 45) Am 14. Juni 1366 verschrieb Peter gen. Batschan, Bürger zu Speyer, eine Gult und stellte sein Haus und 4 Morgen Wingert zu Weinsweiler zum Unter pfand. 38) 1539 war Weinsweiler ein Hof, der zur v. Dalberg'schen Kropsburg als Lehen gehörte. Er bestand aus Haus, Hof, Garten und 11 Morgen Weinbergen, Äckern und Wiesen. In diesem Jahre gestattete Bischof Philipp II. seinem Vetter Wolf v. Dalberg, den Hof auf Erbpacht zu verleihen. 51) Der Hof soll nach Frey Ende der 18. Jahrhunderts verschwunden sein. Hier ist er in keiner Erinnerung. Doch tauchte schon öfters die Behauptung auf, Maikammer habe in früheren Zeiten auf dem Weinsper gelegen. In einer Pestzeit sei es ausgestorben. Der Rest der Bewohner habe dann das Dorf am heutigen Platze gegründet. Irreführend zu dieser Annahme ist die Bezeichnung der Feldwege als Gassen, wie Heiligengasse, Schlangengasse, im andern Teile der Gemarkung Berggasse und Heidgasse."
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
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Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Weinsweiler · Weinsper Hübel
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Weinsweiler