Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Attribut:Ist Zitat
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Ist Zitat listet ein Zitat auf, das in einem Werk (siehe Buch, Urkunde etc.) vorkommt. Zitate, die aus einer Vorlage (Urkunde) stammen, sind auf wenige Wörter begrenzt. Zitate, die von einer Seite FOO/Zitate ([[Leonhardt (1928)/Seite 17]]) stammen, können mehrere Sätze umfassen. Das Attribut hat den Datentyp Text.
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G
Item der Daubenberg, Eichelberg und der Bornberg biß ahn daß nachdienig und alß weith die geraid gehet bey einem lb hl. +
Item welcher holtz auß der gereiden entfrembt, der soll derselbigen, alßbald mann eß innenwirdt, gäntzlichen entraupt sein. +
Item ist nachdienig gemacht ein stückh walts, hebt an bey deß Hirtenn Wießel ahm Hohenberg, wie eß underfleckt ist, den Hohenberg für biß ahn die Vogelschleiff, den berg für biß ahn Diedenstall, den Diedenstall uffen biß an daß Geyers Nest, von dem Geyers Nest biß ans loch zwischen der gereiden und denen von Edenkoven, daß loch aussen biß auff die Heßelbach, die Heßelbach auffen biß auff den weeg, so in den Morschenberg ehet, darbey ein baum, darahn ein creütz gehawen, uber solchen weeg den theich auffen biß ahn den weeg, der zum Serckhen gehet, uber solchen weeg den berg für biß ahn den weeg, der zum Ginterscreütz gehet, wie eß underfleckt ist, den weeg außen biß auff den rindtspfadt und daß ander nachdienig. Und waß in solchem zirck liegt, ist jahr und tag gleich dem Zwerenberg nachdienig. +
Item eß sollen auch die förster bey ihren aydten verbundten sein, wann sie ein fewer uff der gereiden waldten sehen uffgehen, daß sie fleiß ankehren, damit kein schadt davon entstehe. Ob eß aber in ihrem vermögen nit weer, so sollen sie eß dem centenmeister anbringen, die sollen ihren fleiß auch ankehren. Were eß aber, daß daß fewer überhandtnehme, so sollen die von St. Martin die erste bey dem fewer sein. Sofern sie daß nit mögen bedawen, so sollen sie denen anderen schultheißen bottschafft thun, die sollen darnach von stundt ahn mit ihrer gemeind zuziehen bey der aynung, wie von alterß herokommen recht ist. +
Erstlichen sollen alle jahr uff den obgemelten tag zwehn centenmeister gezogen werden, doch alßo, daß ihrer vier seindt, ihe zween alter und zween junger, die da sollen geloben und schweren einem unsers vorgesetzten oberambtmanns zue Kirweyler abgeordnetem ambtßdiener von der gereiden wegen in beysein der vier schulthei9ßen oder in abweßenheit desßen ambtßdieners dem schultheißen zue Maycammer, auch dergleichen die förster, diese hernachgeschriebene ordnung getrewlich zu halten. +
''Item sollen eines ieden jahrs vier förster, nemblichen einer zue Kirweyler und einer zu St. Martin, uff st Jacobs tag und dann zween uff dem eschermittwoch, nemblich einer zue Maycammer und einer zu Diedeßfeld, gezogen werden.'' +
Item so seindt die zween Zwerenberg verbotten, ieglicher stumpf bey sechs lb hl unnachläßig, desselbengleichen der Wolffthal, der Dörrenberg und der Hohenberg, alß weith der underzeichent ist, und dingen die obbestimbte berg jahr und tag nach. +
Item welcher um bayholtz bittet, der soll eß in vier wochen holen und daß in einem halben jahr bey seiner trew verbawen oder aber daß holtz stehen lassen. Weer eß aber, daß einem die zeit zu kurtz würde, mögten ihme die centenmeister daß ziel erstreckhen, doch alßo, daß sie dasselbig mit einem förster besichtigen, und sofern eß nit verbawt ist, so solle ihme die aynung ohnnachläßig abgenommen werden. +
Ich Wolfgang Heinrich von Weingarten... +
Item ist nachdienig gemacht ein stückh walts von dem Studenbühel ahn biß uff die Leimengrub, von der Leimengruben den weeg für, der in Frommen Thal gehet, den weeg außen biß in die Windtlöcher, solcher berg für biß ahn den Studenborn, vom Studenborn ahn biß ahn einen großen künbaum, darahn ein creütz, fürter ahn einen anderen künbaum, darahn auch ein creütz gehawen, von solchem künbaum biß ahn die alt steyg, darahn die Küerbach herabfliest, darbey ein buchbaum mit einem creütz, von der alten steyg ahn den weeg hieauff, wie eß alleß underfleckt ist, biß ahn die Büchenstöckh ist dachdienig gleich dem Zwerenberg. +
Item ist nachdienig ein stückh walts im Dörenberg, hebt ahn ahm umbweeg, geht die kehl uffen biß uff den rindtspfad, den rindtspfad hinderen biß uff den Alten Zwerenberg, wie eß underfleckt ist, neben Zwerenberg hienab biß wieder uff den umbweeg. Und waß in solchem zürckh, ist nachdienig gleich dem Zwerenberg.<br>
Mehr ist nachdienig gemacht ein stückh walts, hebt unden ahn der Wolffsscheren an, wie eß underfleckt ist, bieß in die Teüffelskehl unnd die Deufelßkeel hinauff biß ahn den großen buchbaum, von solchem buchbaum biß uff daß Oberscheid, biß uff den mittelsten weeg ahn ein buchbaum, darahn ein creütz gehawaen, und den weeg außen biß ahn die Büchenstöckh, darbey auch ein junger eichbaum mit einem creütz, von solchem jungen aichbaum biß uff daß Studelbühl. Und waß in solchem zirckh liegt, dient jahr und tag nach gleich dem Zwerenberg. +
auf vier Säulen gebautes Häuschen, der sog. Geraidestuhl. +
Nachfolgende Ordnunge sind zu Nutz und Gut der Gemeinde zu Maycammer durch Schultheiß, Dorfmeister, Sechster und Beetleger daselbst beraten und mit Bewilligung derer von der Gemeinde, wie Nächstes zu halten, bewilligt und angenommen worden. Auch sich demnach ein jeder wisse vor Schaden zu hüten, soll solches jeden Jahres der Gemeind als Herkommen öffentlich verkündet und vorgelesen werden. +
Der offene Herrensitz derer von Kemmerer Hauptstraße Nr.7 +
Aufzeichnung eines '''Alsterweiler''' Bürgers über die Erbauung der Kapelle zu Alsterweiler. (Erben von Michael Groß). +
Das Haus von Oskar Hafner, '''Alsterweiler''' Hauptstraße wurde 1595 erbaut. Es zeigt über dem Torbogen außer den Anfangsbuchstaben des Namens eine schwörende Hand, welche auf den Beruf eines Gerichtsschöffen hinweist. +
6. Juni 1370. Das bischöfliche Gericht zu Speyer beurkundet, daß von dem Stellvertreter des Schultheißen Dyederich Scherer und den geschworenen Gerichtsleuten zu Meinkeimer Kathrin, die Witwe des Speyerer Bürger Burkel Hergesheimer und ihre Tochter Ennel dem Contzelin, Contz Huges, Sohn von Ageleisterwilre 2 Morgen Wingert mit Namen „einen morgen in der huben einsite an dem egen. Contzeln und andersite an Sygel Gerich stoßet einsite uf den Weg und andersite uf Deyderich Scherers wise. Item der ander morgen lit in dem Schenderich neben dem vorgen. Contzel stoßet oben an Betschel und unden uff den mulacker in Meinkeimer marke gelegen" zu „rechten Hanterbe" gegeben haben, wozu Hennl, Kathrins Sohn von Klyngen, der genannten Ennel Hauswirt, seine Zustimmung gab. (Org. Perg. ohne Siegel). +
Aus dem Alsterweiler Tälchen fließt das kleine Bächlein Alster mitten durch '''Alsterweiler''', wird beim „Schlössel" geteilt und fließt nach Osten zu, um teils in die Kanalisation aufgenommen zu werden, teils bei Kirrweiler in den Kropsbach zu fließen. +
Mitteilung der geschichtlichen Merkwürdigkeiten Maikammer-'''Alsterweilers''' an den geschichtlichen Verein des Rheinkreises 1831, von Pfarrer Weckesser. +
24. Februar 1345. Vor dem bischöflichen Gericht zu Speyer vermacht der Priester Petrus von Kirwilr, Alrads sel. Sohn, dem Cisterzienserkloster Eußerthal zu einem Seelengeräte einen jährlichen Zins von 4 Pfund Heller auf Gütern zu Menkemere . . . an dem Flosse, an der Huben, auF der Heiden und unter der Muren. +