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Johannes Leonhardt: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Johannes Leonhardt.jpg|left|thumbs|150x100px]][[Name::Alsterweiler::Sortierung::Leonhardt, Johannes| ]] [[Johannes Leonhardt|Johannes Leonhardt]] [[Geburt::1878 (2. April)| ]](*02. April 1878 in Maxdorf; [[Tod::21. März 1935| ]]†21. März 1935 in Maikammer)<ref>Carl, V. (1998) Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten Edenkoben, Henning. {{Urlbibliographie|ID=164}}, Seite 413</ref> war Lehrer an der unteren Schule in [[Alsterweiler|Alsterweiler]]. Nach ihm ist die Johannes-Leonhardt-Schule<ref group=web> [http://www.maikammer.de/verbandsgemeinde/kinder-schulen/schulen.html Schulen in Maikammer] abgerufen am 24. August 2013</ref> in [[Maikammer]] benannt. "Leonhardt war über 30 Jahre Lehrer und Schulleiter und schied am 30. November 1933 aus dem Dienst."<ref>Carl, V. (1998) Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten Edenkoben, Henning. Seite 413</ref> Leonhard gründete im Jahr 1911 die [[Winzergenossenschaft Alsterweiler]].<ref> Carl, V. (1998) Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten Edenkoben, Henning. Seite 413</ref><br />  
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Johannes wurde als Sohn von Nikolaus Leonhardt und dessen Ehefrau Katharina Fink geboren. Die Jugendjahre verbrachte er im Elternhaus in Maxdorf, wo er auch die Volksschule absolvierte. Im Anschluss besuchte er das Lehrerseminar in Speyer. 1896 sschloss er das Lehrerexeman mit Erfolg ab.  
 
Johannes wurde als Sohn von Nikolaus Leonhardt und dessen Ehefrau Katharina Fink geboren. Die Jugendjahre verbrachte er im Elternhaus in Maxdorf, wo er auch die Volksschule absolvierte. Im Anschluss besuchte er das Lehrerseminar in Speyer. 1896 sschloss er das Lehrerexeman mit Erfolg ab.  

Version vom 1. Februar 2014, 14:18 Uhr

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Der für das Attribut „Name“ des Datentyps Seite angegebene Wert „Alsterweiler::Sortierung::Leonhardt, Johannes“ enthält ungültige Zeichen oder ist unvollständig. Er kann deshalb während einer Abfrage oder bei einer Annotation unerwartete Ergebnisse verursachen. Johannes Leonhardt (*02. April 1878 in Maxdorf; †21. März 1935 in Maikammer)[1] war Lehrer an der unteren Schule in Alsterweiler. Nach ihm ist die Johannes-Leonhardt-Schule[web 1] in Maikammer benannt. "Leonhardt war über 30 Jahre Lehrer und Schulleiter und schied am 30. November 1933 aus dem Dienst."[2] Leonhard gründete im Jahr 1911 die Winzergenossenschaft Alsterweiler.[3]



Leben

Johannes wurde als Sohn von Nikolaus Leonhardt und dessen Ehefrau Katharina Fink geboren. Die Jugendjahre verbrachte er im Elternhaus in Maxdorf, wo er auch die Volksschule absolvierte. Im Anschluss besuchte er das Lehrerseminar in Speyer. 1896 sschloss er das Lehrerexeman mit Erfolg ab.

Nach seiner ersten Lehrerstelle in Fischbach bei Pirmasens kam er im Jahre 1900 nach Alsterweiler und übernahm die Stelle als Schulverweser an der sog. "unteren Schule". Dort war er als Hauptlehrer, zuletzt ab 1919 als Oberlehrer und Schulleiter in Maikammer tätig.

Johannes Leonhardt wird als sehr religiöser und musikliebender Mann beschrieben, der viele Jahre in der katholischen Kirche von Maikammer die Orgel spielte. Als Dirigent stand er dem Gesangsverein Maikammer vor.

Im Jahre 1905 begann er die Arbeiten an der Chronik, die er 1928 im Selbstverlag herausgab.


  • 06. August 1914 Wehrdienst (I. WK) als Landwehrmann zum 5. Landw.Inf.Reg. nach Lothringen.

1917 im Stellungskrieg in Rußland bei Dünaburg.

  • April 1919 Rückkehr aus WK
  • 1. Mai 1919 obere Alstweilerer Schule
  • Oktober 1920 Hauptlehrer und Nachfolger von Hauptlehrer Endres in Maikammer (untere Knabenschule)
  • 1.10.1924 Oberlehrer
  • 1925 Schulleiter bis 1.12.1933 [4]

Eigene Darstellung von Johannes Leonhardt in Geschichte von Maikammer-Alsterweiler (1928)[5]:

  • Am 11. Januar 1900 verließ Schulverweser Israng seine Stelle; nach kurzer Verwaltung durch Lehrer Ruf wurde Schulverweser Johannes Leonhardt (geb. 1878 zu Maxdorf, aus dem Seminar Speyer entlassen 1896) sein Nachfolger.[6]
  • Im Frühjahr 1912 erkrankte Hauptlehrer Müller; seine Stelle wurde zuerst vom 20. Februar bis 10. März von Lehrer Leonhardt und dann von Aushilfslehrer Friedrich Keilhauer von Rodalben, Seminaraustritt 1911, bis 20. Mai und vom 21. Mai bis 18. Juli von Aushilfslehrerin Maria Aug von Winnweiler versehen.[7]
  • Am 7. August 1914 rückte Lehrer Leonhardt zum Heeresdienst ein. Seine Schule wurde vom 31. August bis 17. September 1914 von Aushilfslehrerin Kath. Braun (geb. zu Maikammer), vom 15. Oktober 1914 bis 1. Januar 1916 von Hanptlehrer Ruf und vom 1. Januar 1916 bis 15. August 1917 von Aushilfslehrerin Heiderich von Neustadt gehalten.[8]
  • Am 1. Mai 1919 übernahm Lehrer Leonhardt, der am 21. April aus dem Felde zurückgekehrt war, die obere Schule zu Alsterweiler.[9]
  • Am 1. Mai 1919 übernahm Lehrer Leonhardt, der am 21. April aus dem Felde zurückgekehrt war, die obere Schule zu Alsterweiler.[10]
  • Vom 1. August bis 13. September 1920 wurde die untere Knabenschule von Schulamtsbewerber Fritz Baaden von Kirchheimbolanden, Seminaraustritt 1919, geführt. Am 1. Oktober 1920 übernahm sie Hauptlehrer Leonhardt, der als Nachfolger Endres' nach Maikammer kam.[11]
  • Am 1. Oktober 1924 wurde Oberlehrer Maginot pensioniert; seine Schule übernahm Hauptlehrer Leonhardt, die vierte Stelle wird vorläufig nicht mehr besetzt. Oberlehrer Schröttle wurde Schulleiter.[12]
  • Am 7. Juli 1925 starb Oberlehrer Schröttle. Seine Schule wurde von Schulamtsbewerber Hermann Argus von Maikammer, Seminaraustritt 1925, weitergeführt und am 1. November 1925 mit Hauptlehrer Franz Straßer (geb. zu Edesheim, aus dem Seminar entlassen 1905, vorher Lehrer in Neukirchen) besetzt. Hauptlehrer Leonhardt wurde Schulleiter.[13]
  • Als Verweser Leonhardt am 1. März 1901 zum Lehrer befördert wurde, erhielt er 1000 M Gehalt und 200 M Wohnungsentschädigung.[14]

Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungen von Johannes Leonhardt:

Geschichte von Maikammer=Alsterweiler
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.jpg
Chronik Leonhardt 1928.jpg

Johannes Leonhardt ist der Verfasser der ersten Ortschronik Maikammer-Alsterweiler. Sie stammt aus dem Jahr 1928. Leonhardt schreibt als Begleitwort:

"Als Lehrer an der unteren Schule zu Alsterweiler sammelte ich vom Jahre 1905 alles, was in Büchern, Schriften und Hausbüchern zu finden war, um Stoff für den geschichtlichen Teil der Heimatkunde zu erhalten. Auf die in den oberen Räumen des Spritzenhauses lagernden Archivalien der Gemeinde Maikammer aufmerksam gemacht, ging ich bald daran sie mit immer mehr steigendem Interesse auszubeuten. Nun ging es weiter in die Archive in Speyer und Bruchsal. Mit herzlichem Entgegenkommen wurde alles zur Verfügung gestellt und mit Rat und Tat geholfen, wo es nötig war. Das bayerische Hauptstaatsarchiv München stellte mit lobenswerter Zuvorkommenheit Abschriften der wenigen dort befindlichen Urkunden zur Verfügung. Herr Staatsoberarchivrat Dr. Albert Pfeiffer=Speyer und Herr Konservator Theodor Zink=Kaiserslautern gaben in liebenswürdiger Weise Auskunft, wann und wie sie verlangt wurde. Ihnen und allen hiesigen Herren Geistlichen und Gemeindebeamten für ihre Mithilfe am Gelingen dieses kleinen Werkes sage ich meinen herzlichsten Dank. In Vorträgen und Zeitungsartikeln gab ich Abschnitte der Geschichte von Maikammer-Alsterweiler bekannt. Mit großem Interesse hörte und las man aus der Vergangenheit unseres Dorfes, sodaß ich wohl annehmen darf, daß auch diese Zusammenstellung, wenn sie auch nicht vollkommen ist und sein kann, Wohlgefallen und Anerkennung findet." Maikammer im Januar 1928 J. Leonhardt.[15]

Ortschronik Maikammer-Alsterweiler
Maikammer Chronik Leonhardt.jpg

Die Ortschronik Maikammer-Alsterweiler wurde im Jahr 1986[16] aufgelegt. Sie enthält im ersten Teil die Wiedergabe der "Geschichte von Maikammer=Alsterweiler" von J. Leonhardt und ist um die Ereignisse der Jahre nach 1928 (in einem Teil 2) ergänzt.

Grabmal der Ritter von Oberstein

Die Zeitschrift Pfälzisches Museum (Monatsschrift für heimische Literatur und Kunst, Geschichte und Volkskunde) beschäftigte sich immer wieder auch mit der Gemeinde Alsterweiler. So auch in einem Beitrag von Johannes Leonhardt: "Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer" (26. Jahrgang/1909, Seite 9ff)[17]. Dort beschreibt Leonhardt die Wappen der Familien, die auf dem Grabmal angebracht sind. Im Jahre 1968 befasst sich K. H. Armknecht mit der Arbeit von Leonhardt und präzisiert die Angaben zu den Familien und Wappen[18].


Weblinks

  1. Schulen in Maikammer abgerufen am 24. August 2013

Literatur

Einzelnachweise

  1. Carl, V. (1998) Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten Edenkoben, Henning. Vorlage:Urlbibliographie, Seite 413
  2. Carl, V. (1998) Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten Edenkoben, Henning. Seite 413
  3. Carl, V. (1998) Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten Edenkoben, Henning. Seite 413
  4. 100 Jahre Schulhaus Maikammer: Festschrift anlässlich der Jubiläumstage vom 24. - 27. Juni 1987 (1987) Maikammer, Eigenverlag. Vorlage:Urlbibliographie
  5. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag. Vorlage:Urlbibliographie, Seite 181ff.
  6. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 191
  7. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 191
  8. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 191
  9. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 191
  10. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 191
  11. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 192
  12. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 192
  13. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 192
  14. Leonhardt, Johannes (Hg.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Maikammer, Selbstverlag, Seite 195
  15. Leonhardt, Johannes (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler, Maikammer. Begleitwort
  16. Leonhardt Johannes; Damm, J. T. (1986). Chronik Maikammer-Alsterweiler: Nachdruck des Originals von 1928. Maikammer: Ortsgemeinde Maikammer.Vorlage:Urlbibliographie
  17. Leonhardt, J. (1909) Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer. IN Pfälzisches Museum, 26. Jahrgang. 9–13. Vorlage:Urlbibliographie, Seite 9ff.
  18. Armknecht, K. H. (1968) Die Wappen der Oberstein-Grabmäler in Maikammer. IN Pfälzische Familien- und Wappenkunde, V. Vorlage:UrlbibliographieSeiten 208–209.

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Johannes Leonhardt gehört den Kategorien an: Person (Alsterweiler), Lehrer

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Referenzierungen

  1. ^  Leonhardt, Johannes (1928)
    Autoren sind Pflichtangabe, ggf. N.N.
    Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
    Kein Schlüssel angegeben.
    Die Zuordnung zu einer Seite fehlt.
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: nicht erforderlich
    Anmerkung: Die gültige Referenz zur Geschichte von Maikammer und Alsterweiler.
    Schlagwort: Alsterweiler · Geschichte
    Quelle: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler
    Erscheinungsjahr: 1928
    Stufe: 6
    Sammlung: Buch · Alsterweiler
    Ein Link fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Johannes Leonhardt
  2. ^  Leonhardt, Johannes (1909).
    Titel: Das Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer.
    In: Pfälzisches Museum - Monatszeitschrift für heimatliche Literatur und Kunst, Geschichte und Volkskunde, Pfälzisches Museum (Hg.), ohne Ortsangabe , Band: , Heft: 26, .
    Seite: 9-13
    Ein Schlüssel fehlt.
    Kein Zitat angegeben.
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Oberstein · Grabmal · Alsterweiler
    Quelle: Das Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer
    Erscheinungsjahr: 1909
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: Das Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer
    PDF: [Original als PDF]
    DOI: DOI nicht vorhanden.
    WIKI: Grabmal Oberstein