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Kalmithütte (1908): Unterschied zwischen den Versionen
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'''{{PAGENAME}}''' (später auch Kalmithaus, Ludwigshafener Hütte) ist die erste urkundlich nachweisbare Hütte auf dem Kalmitgipfel. Die Ortsgruppe Maikammer des Pfälzerwald-Vereins hatte am 10. Dezember 1907 einen Antrag zur Austellung einer Hütte bei der zuständigen Forstbehörde eingereicht<ref group=anm>Dieses Schreiben liegt im Landesarchiv Speyer unter [[LA Sp H 39 Nr.2627|LA Sp H 39 Nr.2627 - folio 1]]</ref><ref>Die Ortschronik schreibt auf Seite 370 vom Antrag des Pfälerwald-Vereins Ludwigshafen a/Rhein. Dieser "formale" Antrag auf baupolizeiliche Genehmigung stammt aus dem Jahre 1908.</ref>. Allerdings hatte der Gemeinderat von Maikammer bereits am 7. Dezember beschlossen, einem derartigen Ansinnen zuzustimmen. Am 24. Februar reichte der Pfälzerwald-Verein Ortsgruppe Ludwigshafen einen Antrag auf baupolizeiliche Genehmigung beim [[Bürgermeisteramt Maikammer]] ein. "Wir bitten um baupolizeiliche Genehmigung zur Aufstellung unserer Schutzhütte auf der Kalmit" mit zwei beiliegenden Plänen<ref>[[LA Sp H 39 Nr.2627|LA Sp H 39 Nr.2627 - folio 5]]</ref>. | '''{{PAGENAME}}''' (später auch Kalmithaus, Ludwigshafener Hütte) ist die erste urkundlich nachweisbare Hütte auf dem Kalmitgipfel. Die Ortsgruppe Maikammer des Pfälzerwald-Vereins hatte am 10. Dezember 1907 einen Antrag zur Austellung einer Hütte bei der zuständigen Forstbehörde eingereicht<ref group=anm>Dieses Schreiben liegt im Landesarchiv Speyer unter [[LA Sp H 39 Nr.2627|LA Sp H 39 Nr.2627 - folio 1]]</ref><ref>Die Ortschronik schreibt auf Seite 370 vom Antrag des Pfälerwald-Vereins Ludwigshafen a/Rhein. Dieser "formale" Antrag auf baupolizeiliche Genehmigung stammt aus dem Jahre 1908.</ref>. Allerdings hatte der Gemeinderat von Maikammer bereits am 7. Dezember beschlossen, einem derartigen Ansinnen zuzustimmen. Am 24. Februar reichte der Pfälzerwald-Verein Ortsgruppe Ludwigshafen einen Antrag auf baupolizeiliche Genehmigung beim [[Bürgermeisteramt Maikammer]] ein. "Wir bitten um baupolizeiliche Genehmigung zur Aufstellung unserer Schutzhütte auf der Kalmit" mit zwei beiliegenden Plänen<ref>[[LA Sp H 39 Nr.2627|LA Sp H 39 Nr.2627 - folio 5]]</ref>. | ||
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Version vom 28. November 2023, 19:53 Uhr
Kalmithütte (1908) (später auch Kalmithaus, Ludwigshafener Hütte) ist die erste urkundlich nachweisbare Hütte auf dem Kalmitgipfel. Die Ortsgruppe Maikammer des Pfälzerwald-Vereins hatte am 10. Dezember 1907 einen Antrag zur Austellung einer Hütte bei der zuständigen Forstbehörde eingereicht[anm 1][1]. Allerdings hatte der Gemeinderat von Maikammer bereits am 7. Dezember beschlossen, einem derartigen Ansinnen zuzustimmen. Am 24. Februar reichte der Pfälzerwald-Verein Ortsgruppe Ludwigshafen einen Antrag auf baupolizeiliche Genehmigung beim Bürgermeisteramt Maikammer ein. "Wir bitten um baupolizeiliche Genehmigung zur Aufstellung unserer Schutzhütte auf der Kalmit" mit zwei beiliegenden Plänen[2].
Daß bereits im Jahre 1907 erste Überlegungen angestellt worden waren leuchtet ein. Denn in den amtlichen Unterlagen liegt neben den Plänen auch eine Ansichtskarte bei. Sie zeigt die "Mannheimer Hütte", die anlässlich des Jubiläumsjahres 1907 in Mannheim ausgestellt war. Diese Hütte entspricht exakt den Plänen, die von der Firma Johann Brodesser (Zimmergeschäft mit Maschinenbetrieb) eingereicht worden waren. Die Hütte wurde in Mannheim für den Preis von 1.400 Mark erworben[3] und "unter großen Schwierigkeiten zur Kalmit transportiert"[zit 1].
Baubeginnanzeige 19. April 1908 Bauvollendungsanzeige 25. April 1908
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Die Ortschronik schreibt auf Seite 370 vom Antrag des Pfälerwald-Vereins Ludwigshafen a/Rhein. Dieser "formale" Antrag auf baupolizeiliche Genehmigung stammt aus dem Jahre 1908.
- ↑ LA Sp H 39 Nr.2627 - folio 5
- ↑ Treptow, Seite 370
Anmerkungen
- ↑ Dieses Schreiben liegt im Landesarchiv Speyer unter LA Sp H 39 Nr.2627 - folio 1
Zitate
- ↑ Chronik, Seite 370
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Kalmithütte (1908) gehört den Kategorien an: Kalmit
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