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Unglück am Alsterbach (1948)

Aus Alsterweiler
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Unglück am Alsterbach (1948) ist eine Granatexplosion in Alsterweiler, bei der ein Junge schwer verletzt und zwei junge Burschen umgekommen sind.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges blieben an Straßenrändern und Wegen große Mengen Kriegsgerät, Waffen und Munition liegen. Dem 12jährigen Kurt Seyfahrt wurde beim Spiel mit Freunden auf dem Weg zum Tälchen oberhalb von Alsterweiler die rechte Hand durch die Explosion einer 2 cm-Flakpatrone abgerissen. Es mußte ihm der rechte Unterarm amputiert werden.

Später sind an gleicher Stelle bei einer Granatenexplosion zwei zehn-jährige Buben verunglückt und noch am gleichen Tag gestorben. Von ihren Eltern wurde am Dorfausgang ein Feldkreuz[web 1] mit folgender Inschrift errichtet (Auf der Vorderseite des Tisches):

„HERR LASS DEIN BLUT UND DEINE PEIN /
AN UNS DOCH NICHT VERLOREN SEIN.
ZUM ANDENKEN AN DIE BEIDNE KINDER
FRANZ JOSEF SCHWAAB/
GEB. 17.7.1937 /
NIKOLAUS MÜLLER
GEB. 22.5.1937 /
AM 17.1.1948 WURDEN SIE HIER IN DER NÄHE /
DRUCH GRANATEXPLOSION SCHWER VERLETZT. SIE ERLAGEN NOCH /
AM GLEICHEN TAG IHREN WUNDEN."


Weblinks

  1. ↑ Kuladig.

Literatur

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