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Grummet

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Grummet ist ein Grasschnitt (auch zweites oder drittes Gras[1]). Der Begriff wird überwiegend in der Westpfalz verwendet. In der Vorderpfalz ist die Grummet die Ohmet.

Situation in Alsterweiler

Fundstellen zu Grummet

Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 2

 Sammlung_1Sammlung_2AnmerkungZitatSchlagwortFundstelleSeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Nutzen für AlsterweilerJahrTagDatumVorkommen
Neustadter Wochenblatt/AlsterweilerJohann Friedrich Müller
Versteigerung
Den 8. Februar nächstens, Vormittags um halb 9 Uhr, lassen die Erben der zu Alsterweiler verlebten Ehe- und Wingertsleute Johann Friedrich Müller in ihrer Behausung zu Alsterweiler unter annehmlichen Bedingungen versteigern: Bettung, Getüch, Mannskleider, Schreinerwerk, allerlei Küchengeschirr, mehrere große und kleine Fässer, Züber und Ständer, 1 Herbstbütte, circa 23 Hectoliter 1843r Wein, 1 trächtige Kuh, Heu und Grummet, Stroh, Kartoffeln, dörr Schweinefleisch, Brodmehl, Weißmehl, 1 kupferner Bauchkessel, Weiden, Wingertsstiefeln, Dung, Brennholz, Feldbaugeschirr und sonst noch allerlei Gegenstände. . . . Edenkoben, den 31. Januar 1844. Kößler, Notär.Johann Friedrich Müller
Versteigerung
Grummet
Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler#Seite 40/1Seite 40/16184426. Januar
Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)Grummet
Grasschnitt
Bd. 3, Sp. 469Grummet m., n.: 1. 'der zweite Grasschnitt', Grummet (gruməd) [verbr. WPf NPf, s. K. 169, verbr. Don Gal Buch], (gruⁿmət) [KL-Lind], Grummeʳt [ZW-Walshs], Grommet (groməd) [KU-Altkch HB-O'bexb IB-Hass Aßw], Grammet (grḁməd) [ZW-Kl'bundb Mörsb]; vgl. PfWb Ohmet. Mer gehn G. mache [ZW-Battw]; 's G. zammereche [Gal-Obl]. Das G. do is wie Tee, von vorzüglichem G. [KU-Schmittw/O]; G. wie in de Pann geback, von gut getrocknetem G. [ebd.]. /Bd. 3, Sp. 467/ Der G. is so derr, daß'n der Wind fortjaat, dass. [ebd.]. Gut G. is mir liewer wie schlecht Hei [Wilde 185]. RA.: Er hot seiⁿ G., von einem Betrunkenen [KL-H'spey]. BR.: Wer 's G. will heere krache, der muß es vor Barthelmää (24. August) mache [ZW-Gr'bundb, verbr., auch Gal Brunndf Slawitz]; vgl. auch PfWb Bartholomäus 1. a. 1521: haben 1 tag gromudt gemotten In bryell [LandsbgKellR]. a. 1590: welcher Grummat machen will, der soll solches vmb Bartholomäy oder vffs lengst bis nativitatis Mariae (Mariä Geburt, 8. September) [ZweibrUrkb. 151]. a. 1715: Es soll auch keiner dem andern sein grumet abetzen 'abweiden' [PfWeist. II 716 (ZW-Gr'bundb)]; vgl. auch PfWb ausätzen. — 2. 'der dritte Grasschnitt', /Bd. 3, Sp. 468/ Grummet [verbr. nördl. u. mittl. WPf NPf nördl. VPf vereinzelt SWPf LA-Böching], Grumet (-ū-) [KU-Bledb Haschb], Grummeʳt [PS-Claus], Grommet [KU-Herschw/Petth], Grammet [KU-Etschbg]. Wo mit G. der zweite Grasschnitt bezeichnet wird, nennt man den dritten Grasschnitt zwetteʳ (zwettes) G. Man sagt auch: 's zwettmol G. mähe [HB-Medh]; nochmol G. schawe [KU-Albess]. — Genus m. vorn. nördl. WPf u. westl. NPf; Genus n. vorn. SWPf, östl. NPf u. nördl. VPf. — SHW Südhess. II 1487; RhWb Rhein. II 1450/51; LothWb Lothr. 219; BadWb Bad. II 483; DWA 14/1.Grummet
Grasschnitt
Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)#Seite GrummetSeite Grummet6

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Leonhardt

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Grummet gehört den Kategorien an: Begriff, Pälzisch

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