Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Edenkoben (Kanton)
Im Kanton Edenkoben [1] (Land=Commissariat Landau) liegen im Jahr 1840 22 Gemeinden. Alsterweiler wird als eigenständige Gemeinde geführt; heute (Matzinger 18:07, 19. Apr. 2008 (UTC)) gehört es zu Maikammer.
Auch Diedesfeld ist heute (Matzinger 18:07, 19. Apr. 2008 (UTC)) keine eigenständige Gemeinde mehr und gehört zu Neustadt an der Weinstraße. Somit verbleiben für die heutige Zeit (Matzinger 18:07, 19. Apr. 2008 (UTC)) noch 20 eigenständige Gemeinden.
Lage des Kantons
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3#FF758BC5 (#66758BC5)
49.320982, 8.118553
49.320926, 8.122072
49.321094, 8.12542
49.321374, 8.127737
49.321989, 8.13014
49.322325, 8.131857
49.323723, 8.131771
49.326688, 8.1322
49.3268, 8.140526
49.325178, 8.150654
49.324786, 8.152714
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49.319919, 8.185759
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49.311862, 8.198891
49.307385, 8.198547
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49.301173, 8.192883
49.294904, 8.195028
49.29524, 8.21434
49.297703, 8.215113
49.296024, 8.233824
49.296024, 8.239489
49.291658, 8.240948
49.293281, 8.263006
49.295296, 8.276653
49.297087, 8.27734
49.301229, 8.28927
49.303356, 8.296223
49.303916, 8.301373
49.307161, 8.325319
49.30912, 8.331156
49.304531, 8.333387
49.301397, 8.334589
49.296919, 8.322916
49.293953, 8.31605
49.282812, 8.290215
49.280348, 8.27116
49.280124, 8.263435
49.277773, 8.252449
49.277885, 8.243008
49.269261, 8.244553
49.261419, 8.246613
49.260075, 8.235111
49.259179, 8.21846
49.256602, 8.17503
49.248535, 8.17297
49.242595, 8.166103
49.235646, 8.163357
49.227239, 8.163013
49.23049, 8.15443
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49.232171, 8.140011
49.232732, 8.134346
49.245397, 8.134518
49.249207, 8.135204
49.249095, 8.132114
49.243043, 8.132801
49.242035, 8.121128
49.240802, 8.117352
49.240017, 8.10791
49.22993, 8.107567
49.23049, 8.095036
49.232284, 8.080788
49.234862, 8.079586
49.235086, 8.069458
49.236319, 8.056412
49.239457, 8.0583
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49.254473, 8.066883
49.256714, 8.060532
49.262316, 8.055725
49.265676, 8.04594
49.260859, 8.041992
49.265004, 8.033409
49.270605, 8.028431
49.274077, 8.01487
49.271165, 8.005943
49.298711, 7.955132
49.310799, 7.936592
49.325122, 7.938309
49.330492, 7.963028
49.335414, 7.980881
49.338099, 7.988091
49.34302, 8.003883
49.349059, 8.02002
49.348165, 8.027229
49.335638, 8.047142
49.330492, 8.068085
49.335638, 8.081131
49.336309, 8.093834
49.334519, 8.108597
49.329821, 8.112717
49.326912, 8.11409
49.320199, 8.118553
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Grenzdörfer des Kantons
"Die Grenzdörfer dieses Kantons gegen Landau sind in der Ebene: Knöringen, am Hainbache, 335, an den Höhen und im Gebirge: Roschbach (Roßbach) (Roschbach 29.03.2008-20:18), ein sehr alter Ort, der im Mittelalter zur Burg Meistersel (Meistersel 29.03.2008-20:18,Burgen im Wasgau 29.03.2008-20:18), alsdann zum Hochstifte Speier gehörte, 525; Böchingen (Böchingen 29.03.2008-20:18), ehedem Bochinheim, Böckingen u. genannt, und ein Zubehör des Schlosses Scharfeneck (Neu-Scharfeneck 29.03.2008-20:18), nachmals Kurpfälzisch, 960, Flemlingen (Flemlingen 29.03.2008-20:18), in dessen Bann, wie schon gemeldet, diese Burg steht, 515, und Gleisweiler (Gleisweiler 29.03.2008-20:18), das als vierter Ort zu dem Siebeldinger Thale gerechnet war, obschon es außer demselben liegt und nur in Bezug auf die niedere Gerichtsbarkeit mit ihm in Verbindung stand, 620 Einwohner zählend. Alle diese Orte gehörten vor der neuen Aenderung der Dinge zu Kurpfalz, mit Ausnahme des Dorfes Flemlingen, das gräflich Leyisch war."
aus: Karl Geib, Reise=Handbuch
Zwei Wege von Landau nach Neustadt
"Der Wege von Landau über Edenkoben nach Neustadt sind zwei."
Weg 1 - entlang der Bergkette
"Dem Freunde der schönen Natur, besonders dem, der zu Fuß oder auch zu Pferd reiset, möchten wir namentlich den empfehlen, der längs der Bergkette hinzieht. Links die malerischen Höhen, oben mit Wald umkränzt, und an den Abhängen mit Kastaniengruppen und freundlichen Reben bekleidet, wo hie und da ein kleiner Bach aus dem Thale hervorrauscht, die anmuthigen Hügel, und rechts die blumenrichen Wiesen und üppigen Getreidefluren der mit einer Menge schöner Dörfer gezierten Ebene, welche sich fernhin nach dem Rhein erstreckt, alles das gewährt ein wahrhaft romantisches und lebensreiches Gemälde. Man betritt hier, von Nußdorf kommend, die genannten Dörfer Böchingen und Gleisweiler, sodann **Burrweiler**, einen Ort von 1050 Einwohnern, der im Mittelalter, wo er Bowilr und Bolenwilre hieß, mit dem benachbarten Flemlingen und dem in dem Kanton Annweiler liegenden Dorfe Wernersberg die Herrschaft Geisberg, die ein Reichslehen war, bildete. Als solches besaß dieselbe damals und noch lange Zeit ein Zweig der im Elsasse berühmten Familie von Than. Nach dessen Erlöschung kam sie an verschiedene andere Herren, und zuletzt and die Fürsten von der Leyen, denen sie auch bis zur französischen Revolution verblieb. Das Amt hatte seinen Sitz in ''Burrweiler''. Auf einem nahen Hügel sieht man die wenigen Trümmer des alten Schlosses Geisberg, wo einst die ritterlichen Lehnsmänner hauseten. Nach Chroniken früherer Zeit war diese Anhöhe schon im vierzehnten Jahrhundert mit Weinstöcken bepflanzt.-"
aus: Karl Geib, Reise=Handbuch
...Text einarbeiten. (Seite 55)
Immer noch auf Weg 1 - entlang der Höhen
"Weiter längs den Höhen geht der Weg nach dem Dorfe **Osterweiler** [wieso Karl Geib diesen Namen angibt, ist mir unklar, es kann sich nur um **Alsterweiler** handeln], das mit dem östlich liegenden Maikam oder **Maikammer** eine Gemeinde von 2040 Einwohnern bildet. (//[29.03.2008-20:18].//) Diese beiden Orte liegen am Fuße der Kalmit, dem höchsten Punkte der Rheinpfalz nach dem Donnersberge und dem höchsten des Haardtgebirges, welchen besonderen Namen das Vogesische von der Queich bis über Dürkheim hinaus annimmt. Man glaubt, daß die Benennung jenes Berges von dem römischen Worte **Calamitas** (Schade, hier namentlich Wetterschade) hergeleitet sey. Auch stehen auf seinen Vorderhöhen vier Wetterkreuze, welche ehemals für jede der sogenannten Haingeraide=Gemeinenden errichtet wurden. Von Zeit zu Zeit gingen Prozessionen hierher, was vermuthlich darum geschah,weil man von den an der Kalmit aufsteigenden Gewittern, Hagelschlag befürchtete. Warum der nämliche Berg bei Manchen der Kalmück heißt, ist uns unbekannt. Die französische Regierung hatte den Plan, hier einen 80 Schuh hohen Bau zu errichten, wo ein Telegraph angelegt werden sollte, um mit Mainz und Landau zu correspondieren. Auf den nach der Ebene schauenden Hügeln von Alsterweiler und Maikammer wird reichlicher und guter Wein gebaut. Die Arten dieses Gewächses, welche am Gebirge hin vom Elsaß bis unterhalb Neustadt erzielt werden, sind besonders stark in der Quantität, lieblich, aber leicht, worauf die mehr schweren und haltbaren von Ruppertsberg, Deidesheim, Forst, Wachenheim, bis jenseits Kallstadt folgen. Beide Orte waren ehemals bischöflich Speierisch. Die mit üppigen Rebenhöhen, Wiesen und Feldern wechselnde Landschaft, deren westliche Seite das rauhe Waldgebirge umkränzt, hat wahrscheinlich dem einen jener Orte in der Vorzeit, wo man so viele nach Gegenständen der Natur benannte, den Namen Maikammer erworben, weil der lachende, von den Minnesängern stets gefeierte Blüthenmond gern in dieser milden Gegend seine Schätze häuft, um sie zu köstlicher Frucht reifen zu lassen. Der berühmte Orden der Tempelherren hatte hier Besitzungen, wovon noch einige Gebäude übrig sind, und die Kirche enthält bemerkenswerthe Gemälde aus altdeutscher Zeit. Ein bei Maikammer hin nach der Ebene fließender Waldbach treibt in diesem Banne drei Mühlen. Der nächste Ort ist der, vordem Speierische, Marktflecken **Diedesfeld**, mit 1340 Einwohnern, von wo denn der weiter Weg an Hambach vorbei in einer Stunde nach Neustadt führt."
aus: Karl Geib, Reise=Handbuch
Weg 2 - Auf der Heer=straße
Als Heer=straße bezeichnet Karl Geib die ausgebaute Trasse der ehemaligen B39.
"Die zweite oder die Heer=Straße, auf welcher man...
Seite 59:
Die oben gedachte Landstraße von Edenkoben nach Neustadt führt rechts an Maikammer und links an Kirrweiler hin. Letzteres, ein beträchtlicher Marktflecken mit gutem Feldbau, zählt über 1530 Seelen. Es war ehemals der Sitz eines bischöflich Speierischen Amtes, und hatte ein Schloß, Marienburg genannt, dessen Ruine noch besteht. Der von Maikammer herfließende Bach treibt im hiesigen Banne die sogenannten Hammel- und Bordmühlen.
Die Heerstraße war bis 19.. die Bundesstraße 39 und ist nunmehr zur Landesstraße mit der Nummer... abgestuft worden.
Die Gemeinde Maikammer lassen wir links liegen und wenden uns nach Kirrweiler . Die Gemeinde hat ihre Einwohnerzahl auf ... Personen steigern können. Dazu haben in nicht unerheblichem Maße die Baugebiete beitragen, die Kirrweiler im Westen und Süden umgeben. Karl Geib dürfte bei seiner Wanderung erst nach einem Marsch von gut einem Kilometer auf die ersten Häusser gestoßen sein (etwa in Höhe der Schlossstraße). Kirrweiler hat heute keine "Verwaltungsfunktion" mehr, die einem Amt zur damaligen Zeit gleichkäme. Auch vom Schloss stehen keine Reste mehr. Nur ein Teil der Mauer (Schlossgarten) ist noch erhalten. Der Bach fließt am südlichen Rand der Gemeinde vorbei, betreibt allerdings keine Mühlen mehr. Die Hammelmühle heißt heute Hammermühle und die Bordmühle ist nur noch dem Namen nach auszumachen.
Folgt man dem Wege...
Folgt man dem Wege, der von Edenkoben rechtshin durch die Ebene nach Speier führt, so...
"Die Ebene des gesamten Kantons bringt Getreide, Kartoffeln, so wie Reps und Hanf, im Ueberfluß hervor. Zugleich wird hie und da Tabak und Flachs gebaut. Auch sieht man schöne Wiesen. Die Vorberge und Hügel sind meist mit Reben bepflanzt, die sich auch an manchen Stellen des flachen Landes finden. Der größte Theil des Gebirges und der Thäler ist waldreich. Außer der bei dem Hauptorte genannten 'Heilquelle' enthält dessen Gemarkung noch einen ähnllichen Brunnen; auch sind zwei derselben bei Hainfeld und einber bei Roßbach."
Gemeinden (1840) im Kanton
Die Gemeinden sind in der Reihenfolge nach Karl Geib aufgeführt. In Klammern steht der Gemeindeschlüssel.
1. Altdorf
2. Böbingen
3. Böchingen
4. Burrweiler
5. Diedesfeld (heute Matzinger 08:42, 20. Apr. 2008 (UTC) zu Neustadt an der Weinstraße)
6. Edenkoben
7. Flemlingen
8. Freimersheim
9. Gleisweiler
10. Gommersheim
11. Großfischlingen
12. Hainfeld
13. Kirrweiler (heute Matzinger 08:42, 20. Apr. 2008 (UTC) Kirrweiler (Pfalz))
14. Kleinfischlingen
15. Knöringen
16. Maikammer (07 3 37 052).
17. Alsterweiler (heute Matzinger 08:42, 20. Apr. 2008 (UTC) zu Maikammer).
18. Rhodt
19. Roschbach
20. St. Martin
21. Venningen
22. Weiher (heute Matzinger 08:42, 20. Apr. 2008 (UTC) Weyher in der Pfalz)
Weblinks
Matzinger 17:14, 29. Apr. 2008 (UTC)
- ↑ Hartkopf, Herbert: Vom "Kantonshauptort" zur "Weinfrohen Stadt" : Edenkobener Fremdenverkehrswerbung im Wandel der Zeit. In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 18 (1996), S. 42-44, Landesbibliothek Speyer Signatur: [107] Per. 9476/18.1996
Referenzierungen
- ^ Amtsblatt für Königlich-Baierische Gebiet auf dem linken Rheinufer (1816)/1816-07-17
- ^ Amtsblatt der Königlich-Baierischen Regierung des Rheinkreises. (1817-11-26), Titel: Bekanntmachungen.
In: Amtsblatt der Königlich-Baierischen Regierung des Rheinkreises, (Hg.) (Herausgeber fehlt, bitte angeben.) Speyer, Band No 37, Heft (26. November),
Seite: Seite_540
Schlüssel: Amtsblatt der Königlich-Baierischen Regierung des Rheinkreises#Seite_540
Zitat: Seine Majestät der König haben folgende Kantonal=Eintheilung des Rheinkreises zu genehmigen geruht: XII. Kanton Edenkoben. 1. Altdorf. 2. Böbingen. 3. Böchingen. 4. Burweiler. 5. Diedesfeld. 6. Edenkoben. 7. Edesheim. 8. Flemlingen. 9. Freimersheim. 10. Gleisweilcr. 11. Gommersheim. 12. Groß-Fischlingen. 13. Hainfeld, 14. Kirrweiler. 15. Klein-Fischlingcn. 16. Knöringen. 17. Maikammer und Alsterweiler. 18. Rhodt. 19. Roßbach. 20. St. Martin. 21. Venningen. 22. Weyher..
Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Kanton Edenkoben mit Maikammer Alsterweiler
Schlagwort: Canton Edenkoben · Kanton Edenkoben
Quelle: Amtsblatt der Königlich-Baierischen Regierung des Rheinkreises
Erscheinungsjahr: 1817-11-26
Erscheinungstag: 26. November
Die Einstufung fehlt noch.
Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
LINK: [[1]]
Permanentlink:urn: [[2]].
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Edenkoben (Kanton)