Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Attribut:Ist Zitat
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Ist Zitat listet ein Zitat auf, das in einem Werk (siehe Buch, Urkunde etc.) vorkommt. Zitate, die aus einer Vorlage (Urkunde) stammen, sind auf wenige Wörter begrenzt. Zitate, die von einer Seite FOO/Zitate ([[Leonhardt (1928)/Seite 17]]) stammen, können mehrere Sätze umfassen. Das Attribut hat den Datentyp Text.
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D
Item welicher metzler hie zur schrannen metzeln wil, der soll zuw ostern metzeln anfangen und biß zu faßnacht metzeln, bey der straff 5 lb d, nemlich eins unserm gnedigen heren von Speyer und eins der gemein. +
Item eß soll kein heimischer oder frembder frucht hie verkaufen, welicherley diesey, on daß gewicht oder meß; und welicher solchs ubertretten wurd, derselbig sol unnachleßlich 1 lb heller zu geben verprochen haben. +
Item wa ein underkaufer mit brott oder wecken gefunden wurd, so das gewicht nit haben, so sol derselbig underkaufer ungebetten und unnachleßlich 18 d zu eynunge zu geben schuldigk sein, so oft und dick sollichergleichen geschicht. +
Item es soll kein wurt wein ausserm dorf kaufen, es were dann ganz keyn wein im dorf zu verkaufen, bey straffe 1 lb d. +
Item ist von alter herkomen und der prauch zu Meinkeimer geweßen, daß die müller uff der bech sollen die frucht, so inen zu mallen geben wurd, zuvorderst in daß wighauß tun und wygen lassen, und nach dem es gemalen wider inß wighauß tun und wigen lassen, und demjhenigen solich mel zustendigk, in dreyen tagen antworten und zustellen und nit über nacht in der wogen steen lassen, bey straff eins pfundt hellers. +
Item so ein weinsticher oder gemeinsman fuerleut ausser dorf furen tett, derselbig ubertretter sol der gemein 1 lb d verfallen sein. +
Erstlichs so einer wolt wein schencken und geschickt mit stallunge auch anderm als leger, derselb sol ein reyfe ußstecken und ein ganz jare wein schenkken wie von alter her beschehen, bey derer eynunge 1 pfundt pfeninge oder sol dem weinschanck obersteen. +
Item wann ein frembd person herkompt auß einer andern herschaft oder reichstetten und begert bey der gemein hie zu wonen, derselbigk soll unserm gnedigen heren von Spyer 2 lb d und der gemein auch 2 ld d bezallen und geben. +
Item die Meinkeimer kirwey hat freyheit und mage jederman uff soliche zeit acht tag vor oder nach der kirwey ungeferlich wein schencken; doch welicher wein schencken will zur kirwey oder sunst, derselb soll von stunden an vor dem weinschanck sein geschir lassen eychen, bey der einunge 1 pfundt heller. +
Ordenunge, wie es mit den widern gehalten werden sol.
Item wann ein scheffer zu österlichen zeyten umbget und den lemern außschneid, auch jnen bedunckt der gemein wider nott sein, kumet [oder kumpt?] der dann in einen stall, da er gut geschickt lemmer find, sol er zu demselbigen nachpern sprechen:
Du solt das lamp zu einem wider laßen geen, und so dasselbig lamp oder wider über jare kompt, so soll es die erst pfrundt
ledig gehn für sich selbst und danach die ander pfrundt, so man nent die Michelspfrundt soll genanter wider selbdritt ledigk gehn, und soll derselbigk bawer oder nachper, der den wider hatt, inen in gantz keinen wege verkaufen on des schultheißen, der dorfmeister und deß scheffers wissen und willen.
Item es soll auch einjglicher gemeinsman kein frembd lamp oder schaff bey der nacht und besonder die wyder ußjagen, bey der eynunge 1 lb heller, und soll der nechst nachper als ein gemeinßman bey seinen pflichten und eyden solchs dem schultheißen und den dorfmeistern anzuzeigen schuldigk sein. +
Item welicher becker eyn eynunge mit wecken oder brott bricht, derselb sol ungebetten drey schilling pfening zu eynunge geben, so oft und dick daß brott oder der weck zu clein gefunden wurd und sein gewicht nit hatt. +
Item die wurt sollen keinen gast ußschlagen und dem andern heimweysen bey 1 lb d, es were dan, das der gast nit wolt bey dem ersten wurt benungicht sein mit seiner arm tagen, so mage derselb wurt jnen wol furter weysen; kunt man dan erkennen, das er seinen muglichen vleiß geton hett, solt derselbigk wurt der einunge embresten sein. +
Item gemelter metzler soll auch sein fleisch mit dem gewicht verkaufen und das selbig geben wie andere umbstosser, bey eynunge 1 lb hellers es were dan sach, daß einer ein ochsen oder ander rinder kaufen tett, das hohe am gelt wert were, so soll derselb metzler zu den dorfmeistern geen und jnen solchs an
zeigen; kunden dan die dorfmeister erkennen, das es besser seye dan der gemein kaufe ist, sol man jnen dasselbigk ein pfundt 1 d hellers hoher lassen verkaufen dann das ander fleisch. +
Item wann ein gemeinßman gutt gein Edenkoben verkafut derselbig soll drey gulden unnachleßlich geben. +
Item welicher wurt oder gemeinßman, auch die muller und weber, so moeßgeschire haben, als soemern, halbsomen und imel, das man zum marck braucht, desgleichen so gewicht haben, dieselgiben +, sollen soliche meßgeschire und gewicht alle jare zum wenigsten einmal lassen eychen und brennen, und alß dick man daruber clagt bey pene 1 lb heller. +
Item wann ein ganß oder enten uff der gassen durch die schutzen erfunden, sollen dieselbigen geruegt werden, jedes stuck fuer 9 d, und sol der gemein vom stueck 6 d und dem schuetzen 3 d zugehoerigk sein. +
Vom Kanzelfels wandert man nach Süden, der neuen vom Kgl. Forstmeister Aull angelegten Waldstraße nach und erreicht in ca. 3/4 Stunden die Stelle, wo von links her das gelbgrüne Kreuz aus der Tiefe des Argenbachtales heraufkommend an den Platz kommt, wo mehrere Waldwege sich kreuzen. +
Die gültige Referenz zum Ort Alsterweiler. +
Adolf Tschirner +
Am 4. Januar 2023 ging beim Club +