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Totenkopf: Unterschied zwischen den Versionen

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==Alte Grenzwege==
 
==Alte Grenzwege==
Über den Totenkopf führt eine Vielzahl von Wegen und von West nach Ost die Totenkopfstraße (Landesstraße L 514). Auf der Passhöhe steht die Totenkopfhütte, die vom Pfälzerwald-Verein Maikammer-Alsterweiler e.V. bewirtschaftet wird. Zu den historischen Altstraßen zählen:
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Über den Totenkopf führt eine Vielzahl von Wegen und von West nach Ost die [[Totenkopfstraße]] (Landesstraße L 514). Auf der Passhöhe steht die [[Totenkopfhütte]], die vom Pfälzerwald-Verein Maikammer-Alsterweiler e.V. bewirtschaftet wird. Zu den historischen [[Altstraßen]] zählen:
  
 
* Weg von Neustadt an der Weinstraße über Hambach, den Totenkopf und über den Heldenstein mit Anbindung an die Hochstraße bis zum Taubensuhl.
 
* Weg von Neustadt an der Weinstraße über Hambach, den Totenkopf und über den Heldenstein mit Anbindung an die Hochstraße bis zum Taubensuhl.
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Im Jahre 2023 hat der Pfälzerwald-Verein Maikammer-Alsterweiler e.V. in Zusammenarbeit mit dem Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler) einen Teil des alten Grenzweges ([[Alte Steig]]<ref group=anm>Wohl Teil der ehemaligen Römerstraße.</ref>.) zur [[Totenkopfquelle]] erneuert.
 
Im Jahre 2023 hat der Pfälzerwald-Verein Maikammer-Alsterweiler e.V. in Zusammenarbeit mit dem Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler) einen Teil des alten Grenzweges ([[Alte Steig]]<ref group=anm>Wohl Teil der ehemaligen Römerstraße.</ref>.) zur [[Totenkopfquelle]] erneuert.
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Die "Historischen Wege" wurden sicherlich schon vor der Römerzeit genutzt. Es waren die Römer, die die wichtigen Wege fahrtüchtig für Wagen und größere Personenbewegungen ausbauten. Nach dem Abzug der Römer wurden die Wege straßenbautechnisch vernachlässigt, aber weiterhin genutzt. Die weitläufigen Verbindungen spielten nicht mehr die große Rolle. An ihre Stelle traten die lokalen Wegenutzungen für den Holzeinschlag und dessen Abtransport. Die Waldnutzung war durch die Haingeraidengenossen der V. Haingeraide bereits seit dem Mittelalter üblich und für die Bürger überlebenswichtig (Hausbau, Heizen, Weinbau).
  
 
==Lagebezeichnung==
 
==Lagebezeichnung==
Der Name Totenkopf weist auf einen Fund hin. An der Straße oder in einem Hügelgrab am Rande der Römerstraße soll ein Schädel gefunden worden sein<ref>Eitelmann, Seite 208: "Den Namen Totenkopf erhielt der Platz v on einem dort gefundenen Schädel oder von den dort früher gefundenen Hügelgräbern am Rande der Römerstraße."</ref>. Etwaige Versuche der Ableitung über eine geomorphologische Beschreibung sind abzulehnen.
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Der Name Totenkopf weist auf einen Fund hin.  
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An der Straße oder in einem Hügelgrab am Rande der Römerstraße soll ein Schädel gefunden worden sein<ref>Eitelmann, Walter (2005): Rittersteine im Pfälzerwald: Gedenksteine und Inschriften - Eine steinerne Geschichtsschreibung (5. Auflage), Seite 208: "Den Namen Totenkopf erhielt der Platz von einem dort gefundenen Schädel oder von den dort früher gefundenen Hügelgräbern am Rande der Römerstraße.".</ref>.  
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Versuche die Bezeichnung "Totenkopf" über eine geomorphologische Beschreibung, im Sinne eines toten Bergkopfes zu erklären, sind abzulehnen.
  
 
==Denkmale==
 
==Denkmale==
Am Totenkopf steht der Ritterstein Nr. 246, die Grimmeisen-Eiche, der Erinnerungsstein zum Jubiläum des Pfälzerwald-Vereins e.V. und zwei Grenzsteine (Nrn. 164, 163), die im Zuge der Teilung der V. Haingeraide im Jahre 1822 aufgestellt wurden<ref>Grenzsteine Maikammer-Alsterweiler 1822, Seite XXX</ref>.
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Am Totenkopf steht der [https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-299106 Ritterstein Nr. 246], die Grimmeisen-Eiche, der Erinnerungsstein zum Jubiläum des Pfälzerwald-Vereins e.V. und zwei Grenzsteine (Nrn. 164, 163), die im Zuge der Teilung der V. Haingeraide im Jahre 1822 aufgestellt wurden<ref>Dreyer, Matthias C.S.; Mildner, Wolfgang (2023): Die Grenzsteine Maikammer-Alsterweiler (1822). 1. Auflage. Maikammer: Hekma Verlag.</ref>.
  
 
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Die Geschichte der Totenkopfhütte beginnt mit einer einfachen Behausung für Waldarbeiter.
 
Die Geschichte der Totenkopfhütte beginnt mit einer einfachen Behausung für Waldarbeiter.
  
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Aktuelle Version vom 26. Dezember 2023, 11:10 Uhr

Totenkopf (auch Todenkopf[1]) ist eine Lagenbezeichnung[anm 1] im Waldbann von Alsterweiler. Der Totenkopf erreicht eine Höhe von 513 Metern Höhe üNN. Der Bergsattel liegt auf der Waldgemarkung von Maikammer-Alsterweiler, eingebettet zwischen dem Rotsohlberg (607 Meter Höhe üNN) im Südsüdosten und der Oberscheid (582 Meter Höhe üNN) im Nordosten.

Alte Grenzwege

Über den Totenkopf führt eine Vielzahl von Wegen und von West nach Ost die Totenkopfstraße (Landesstraße L 514). Auf der Passhöhe steht die Totenkopfhütte, die vom Pfälzerwald-Verein Maikammer-Alsterweiler e.V. bewirtschaftet wird. Zu den historischen Altstraßen zählen:

  • Weg von Neustadt an der Weinstraße über Hambach, den Totenkopf und über den Heldenstein mit Anbindung an die Hochstraße bis zum Taubensuhl.
  • Römerstraße Noviomagus (Speyer) bis Divoduri Mediomatricorum (Metz)[web 1]; am Totenkopf ist ein Abschnitt des Straßendamms erhalten.

Im Jahre 2023 hat der Pfälzerwald-Verein Maikammer-Alsterweiler e.V. in Zusammenarbeit mit dem Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler) einen Teil des alten Grenzweges (Alte Steig[anm 2].) zur Totenkopfquelle erneuert.

Die "Historischen Wege" wurden sicherlich schon vor der Römerzeit genutzt. Es waren die Römer, die die wichtigen Wege fahrtüchtig für Wagen und größere Personenbewegungen ausbauten. Nach dem Abzug der Römer wurden die Wege straßenbautechnisch vernachlässigt, aber weiterhin genutzt. Die weitläufigen Verbindungen spielten nicht mehr die große Rolle. An ihre Stelle traten die lokalen Wegenutzungen für den Holzeinschlag und dessen Abtransport. Die Waldnutzung war durch die Haingeraidengenossen der V. Haingeraide bereits seit dem Mittelalter üblich und für die Bürger überlebenswichtig (Hausbau, Heizen, Weinbau).

Lagebezeichnung

Der Name Totenkopf weist auf einen Fund hin.

An der Straße oder in einem Hügelgrab am Rande der Römerstraße soll ein Schädel gefunden worden sein[2].

Versuche die Bezeichnung "Totenkopf" über eine geomorphologische Beschreibung, im Sinne eines toten Bergkopfes zu erklären, sind abzulehnen.

Denkmale

Am Totenkopf steht der Ritterstein Nr. 246, die Grimmeisen-Eiche, der Erinnerungsstein zum Jubiläum des Pfälzerwald-Vereins e.V. und zwei Grenzsteine (Nrn. 164, 163), die im Zuge der Teilung der V. Haingeraide im Jahre 1822 aufgestellt wurden[3].

Hütte

Die Geschichte der Totenkopfhütte beginnt mit einer einfachen Behausung für Waldarbeiter.

Weblinks

  1. Namensgebungen gemäß Tabvla Pevtingeriana: [[1]].

Literatur

Einzelnachweise

  1. Karte zur Teilung der Haingeraide aus dem Jahre 1823: Plan über die Theilung der 5te HainGeraideWaldung.
  2. Eitelmann, Walter (2005): Rittersteine im Pfälzerwald: Gedenksteine und Inschriften - Eine steinerne Geschichtsschreibung (5. Auflage), Seite 208: "Den Namen Totenkopf erhielt der Platz von einem dort gefundenen Schädel oder von den dort früher gefundenen Hügelgräbern am Rande der Römerstraße.".
  3. Dreyer, Matthias C.S.; Mildner, Wolfgang (2023): Die Grenzsteine Maikammer-Alsterweiler (1822). 1. Auflage. Maikammer: Hekma Verlag.

Anmerkungen

  1. Der Totenkopf ist als Gebirgspass zu bezeichnen.
  2. Wohl Teil der ehemaligen Römerstraße.

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Totenkopf gehört den Kategorien an: Gebirgspass

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