Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Hochstift Speyer: Unterschied zwischen den Versionen
K |
K |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | + | '''{{PAGENAME}}''' war eine Gebietseinheit in der heutigen Pfalz<ref>Und in Baden-Württemberg, was auf dieser Seite keine Rolle spielt.</ref>. | |
| + | |||
| + | Das Hochstift, besser ist die Bezeichnung Fürstbistum Speyer, war eine Verwaltungseinheit. Streng zu trennen sind dabei die religiösen Einrichtungen, die [[Landdekanat|Landdekanate]], von den weltlichen der fürstlichen Verwaltung, wie das [[Oberamt Kirrweiler]] oder andere Ämter. An der Spitze der Verwaltung standen einerseits das Domkapitel und andererseits die Hofhaltung (Hofräte). In diesen geistlich geführten Staaten entwickelte sich eine "besondere Form der absolutistischen Herrschaft. Der Fürstbischof vereinte in seiner Person geistliche und weltliche Macht."<ref>Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.</ref>. | ||
"(...) seit der Verlegung der fürstbischöflichen Residenz (...)" von Speyer nach Udenbheim, heute Bruchsal konnte der Fürstbischof unabhängiger vom Domkapitel wirken.<ref>Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.</ref> Zudem konnte damit der Einfluß der speyerischen Bürgerschaft zurückgedrängt werden. | "(...) seit der Verlegung der fürstbischöflichen Residenz (...)" von Speyer nach Udenbheim, heute Bruchsal konnte der Fürstbischof unabhängiger vom Domkapitel wirken.<ref>Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.</ref> Zudem konnte damit der Einfluß der speyerischen Bürgerschaft zurückgedrängt werden. | ||
Version vom 3. Juli 2017, 11:14 Uhr
Hochstift Speyer war eine Gebietseinheit in der heutigen Pfalz[1].
Das Hochstift, besser ist die Bezeichnung Fürstbistum Speyer, war eine Verwaltungseinheit. Streng zu trennen sind dabei die religiösen Einrichtungen, die Landdekanate, von den weltlichen der fürstlichen Verwaltung, wie das Oberamt Kirrweiler oder andere Ämter. An der Spitze der Verwaltung standen einerseits das Domkapitel und andererseits die Hofhaltung (Hofräte). In diesen geistlich geführten Staaten entwickelte sich eine "besondere Form der absolutistischen Herrschaft. Der Fürstbischof vereinte in seiner Person geistliche und weltliche Macht."[2].
"(...) seit der Verlegung der fürstbischöflichen Residenz (...)" von Speyer nach Udenbheim, heute Bruchsal konnte der Fürstbischof unabhängiger vom Domkapitel wirken.[3] Zudem konnte damit der Einfluß der speyerischen Bürgerschaft zurückgedrängt werden.
Ämter im Hochstift Speyer
Das Hochstift Speyer war in mehrere Ämter unterteilt.[4][5]
Ämter im Hochstift Speyer[6] (vollständig)
|
|---|
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Und in Baden-Württemberg, was auf dieser Seite keine Rolle spielt.
- ↑ Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.
- ↑ Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.
- ↑ Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305).
- ↑ Ramung, Matthias (1469), ‹Liber secretorum Matthiae (Matthias Ramung) -Auszug Alsterweiler und Auszug Fische›, Seiten. (CMS 586).
- ↑ Anmerkung Matzinger: Die Orte sind verlinkt (blau) bzw. rot, wenn noch keine Seite angelegt ist.
- ↑ Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780) (CMS 305).
- ↑ Ramung, Matthias (1469), ‹Liber secretorum Matthiae (Matthias Ramung) -Auszug Alsterweiler und Auszug Fische›, Seiten. (CMS 586).
- ↑ genau Bezeichnung: Stadt Bruchsal und unmittelbar unter der Fautei am Bruhrain stehender Besitz
- ↑ Das Jahr 1056 gilt für die Stadt Bruchsal. Die einzelnen Orte sind differenziert zu betrachten. Siehe dazu: Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780), (CMS 305), Seite 765.
- ↑ In diesem Jahr erfolgte der Heimfall des gesamten Territoriums, das zuvor mit etwa 3/4 den Herrn von Dahn verlehnt war. Sie haben sich weitgehend der Einbeziehung ins Territorium entziehen könnten.
- ↑ Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305), Seite 765.
- ↑ Komplizierte Aufteilung zwischen Hochstift Speyer und Kurpfalz in den Orten.
- ↑ Zu den einzelnen Orten ist eine differenzierte Betrachtung erforderlich.
- ↑ Unterschiedliche Zugehörigkeit der einzelnen Orte
- ↑ Unterschiedliche Zugehörigkeit und Rechte über die Jahrhundert hinweg.
- ↑ genauere Angaben siehe: Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305), Seite 770
- ↑ Darunter: Domstift, Stift St. Guido, Stift Bruchsal vormals Odenheim.
- ↑ siehe dazu: Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Alter, Willi (Hg.), 2 (Band Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände)), Speyer. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften), Seite(n): 760-780). (CMS 305), Seite 771
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Hochstift Speyer gehört den Kategorien an: Hochstift Speyer
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 03.07.2017". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Hochstift Speyer. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Hochstift Speyer ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 18.04.2026 ↑... Seitenanfang