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Mariä Schmerzen: Unterschied zwischen den Versionen

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Am 13. Dezember 1998 wurde durch Bischof Anton Schlembach eine Altarweihe in der Kapelle vorgenommen. <ref group ="Altar">Bischöfliches Ordinariat Speyer: Oberhirtliches Verordnungsblatt für das Bistum Speyer, Speyer, 4. Februar 1999, 92. Jahrgang, Nr.1, Seite 370. / ''Anmerkung [[user:Matzinger|Matzinger]]: Die Altarweihe wird unter der Rubrik Pontifikalhandlungen 1998 geführt. Zu den Handlungen zählen auch Ordinationen und Beauftragungen (Verleihung der Missio), Firmungen und eben die Konsekrationen und Beneditkionen, zu denen auch die Altarweihen gehören. Im gleichen Jahr, am 25. Januar, wurde ein Altar in der Wendelinuskirche in Bliesdalheim geweiht.'' </ref>
 
Am 13. Dezember 1998 wurde durch Bischof Anton Schlembach eine Altarweihe in der Kapelle vorgenommen. <ref group ="Altar">Bischöfliches Ordinariat Speyer: Oberhirtliches Verordnungsblatt für das Bistum Speyer, Speyer, 4. Februar 1999, 92. Jahrgang, Nr.1, Seite 370. / ''Anmerkung [[user:Matzinger|Matzinger]]: Die Altarweihe wird unter der Rubrik Pontifikalhandlungen 1998 geführt. Zu den Handlungen zählen auch Ordinationen und Beauftragungen (Verleihung der Missio), Firmungen und eben die Konsekrationen und Beneditkionen, zu denen auch die Altarweihen gehören. Im gleichen Jahr, am 25. Januar, wurde ein Altar in der Wendelinuskirche in Bliesdalheim geweiht.'' </ref>
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Version vom 3. Juni 2012, 18:21 Uhr

Die Kapelle Mariä Schmerzen, auch Sieben Schmerzen, Alsterweiler Kapelle, genannt, steht in Alsterweiler in der Hauptstraße (Patrozinium: Beatissima Virgo Maria Mater dolorosa). Die Weihe der Kirche erfolgte am 1. Dezember 1845.

Gebäude

Datei:Kapelle alsterweiler.jpg
Mariä Schmerzen Kapelle in Alsterweiler, Juni 2008, Matzinger

Als Bürgerinitiative unter der Führung von Nikolaus Groß wurde die Kapelle im Jahr 1845 erbaut [1]. Es handelt sich um einen rechteckigen Baukörper mit einem Satteldach, das mit einem Turmreiter besetzt ist. Ein Chorraum ist im Westen und ein Sakristeianbau im Süden vorgelagert. Der Hauptkörper ist durch angedeutete Säulen in drei Felder geteilt, die von mittig angeordneten Bogenfenstern gestaltet werden.

In den Jahren 1968 und 1980 wurde die Kapelle grundlegend saniert [2][3].

Am 13. Dezember 1998 wurde durch Bischof Anton Schlembach eine Altarweihe in der Kapelle vorgenommen. [Altar 1]



Innenraum

Der Innenraum ist als klassizistische Saalkirche anzusprechen, die eine Höhe von sieben Metern, eine Länge von 16 Metern und eine Breite von zehn Metern einnimmt. Der Raum wird bestimmt von dem Hauptraum mit flacher Decke und drei Fensterachsen. Nach Westen ist ein Chorraum vorgelagert, der sich in drei Segmenten um den Altarraum schließt und von einem Gewölbe bedeckt ist.

Passionsaltar Maikammer in Alsterweiler


Maikammerer Altar in Alsterweiler

Der Passionsaltar Maikammer steht in der Mariä Schmerzen-Kapelle in Alsterweiler. Er ist als Triptychon [web 1] zu bezeichnen. Er gilt als Meisterwerk der oberrheinischen Malkunst. Alois Lamott, der ehemalige Pfarrer zu Maikammer, bezeichnet das Werk als "Der Maikammerer Tafelbild-Altar" [Altar 2]. Lamott sah sich zu einer Veröffentlichung veranlasst, weil "ihm (dem Altar) 1977 [eine] "Konkurrenz" in dem elsässischen Passionstriptychon (1480-90)[4] [erwachsen sei] [und] Einheimische und Gäste immer wieder danach [fragen], was es denn mit dem "Maikammerer Altar" nun wirklich auf sich hat."[Altar 3]. Neben der Veröffentlichung von Alois Lamott gilt wohl das Werk von Hürkey (1981) [5] als das Standardwerk zum Altar. Er gibt dem Altar den Namen "Passionsaltar zu Maikammer" .








Einzelnachweise Altar
  1. Bischöfliches Ordinariat Speyer: Oberhirtliches Verordnungsblatt für das Bistum Speyer, Speyer, 4. Februar 1999, 92. Jahrgang, Nr.1, Seite 370. / Anmerkung Matzinger: Die Altarweihe wird unter der Rubrik Pontifikalhandlungen 1998 geführt. Zu den Handlungen zählen auch Ordinationen und Beauftragungen (Verleihung der Missio), Firmungen und eben die Konsekrationen und Beneditkionen, zu denen auch die Altarweihen gehören. Im gleichen Jahr, am 25. Januar, wurde ein Altar in der Wendelinuskirche in Bliesdalheim geweiht.
  2. Lamott, Alois (1982): Der Maikammerer Tafelbild-Altar. In: Südliche Weinstraße Landkreis (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Südliche Weinstraße 4. Landau 1982 (1981), Seiten 45 bis 51
  3. Lamott (1982), Seite 45


Sakramentsnische


Die gotische Sakramentsnische entstammt ebenso wie der Altar der Kirche St. Cosmas und Damian in Maikammer. Die Nische wurde im Jahr 1969 in die Kapelle überführt. Sie ist in die rechte Chorbogenwand eingelassen und fungiert als Tabernakel für das Allerheiligste.


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Ziegler, Urban: Aus der Geschichte unserer Pfarrei: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer , S. 22–33, Seite 31.
  2. Ziegler-Schwaab, Judith (1994): Historienpfad "Maikammerer Traube". Herausgegeben von Gemeinde Maikammer. Fremdenverkehrsbüro. Maikammer.
  3. Anmerkung Matzinger: Weitere Unterlagen befinden sich im Landesarchiv Speyer "Neu erbaute Kapelle in Alsterweiler (Kanton Edenkoben) 1845, 2 Akten unter Bestand H3, Karte 3901 f. 14 und Karte 3901 f.12f"
  4. Es handelt sich um einen Altar unbekannter Herkunft. Vgl. dazu http://www.wilhelm-hack-museum.de/index0.0.html / 21. Juli 2008 / Matzinger
  5. Hürkey, Edgar J. (1981): Der Passionsaltar zu Maikammer. Neue kunsthistorische Untersuchung zum Altartriptychon in Maikammer (Pfalz). Mainz: Ges. für Mittelrhein. Kirchengeschichte (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 40).

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Mariä Schmerzen gehört den Kategorien an: Klassizismus, Häuserbuch (Alsterweiler), Kapelle

Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 03.06.2012". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Mariä Schmerzen. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Mariä Schmerzen ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 23.04.2026 ↑... Seitenanfang