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Johannes von Heideck

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Johannes von Heideck (auch: Heydeck)[1] (*1450 (ca.) in Burg Wellheim[2] , †1506 (vor)[3] in Unbekannt)[4] war Eigentümer der Kredenburg.

Madenburg

"Nachdem Friedrich der Ältere von Fleckenstein geisteskrank geworden und deshalb in „Sicherungsverwahrung“ genommen worden war, verkauften 1481 dessen Kinder‚ Friedrich der Jüngere und Anna (Ennel) und Heinrich von Fleckenstein anscheindend aus Geldnot die ihnen an Burg und Herrschaft Madenburg verbliebenen Teile für insgesamt 9.100 Goldgulden an Johannes von Heideck. Gleichzeitig veräußterte auch Reinhard von Sickingen, Bischof von Worms, dem Heidecker seinen Anteil für 6.300 Gulden (Hefele 1916/17, 1917,Nr.645, S. m44f). Damit war Johannes von Heideck zu dieser Zeit vermutlich Alleinbesitzer der Burg. Die Fmilie von Heideck stammte aus Franken und war mit Sickingen und Rosenberg verschwägert. Spätestens 1506 bot Ottillia Schenkin von Limburg, die Witwe des Johannes von Heideck, dem Speyerer Bischof Philipp von Rosenburg die Madenburg zum Kauf an (Protokolle Speyerer Domkapitel 1, Nr. 2284, S.221), wozu es jedoch nicht kam. Denn 1511 verkauften Ottilia, ihr Sohn Georg und dessen unmündige Geschwister mit Zustimmung von deren Vormündern an Herzog Ulrich von Württemberg die Madenburg samt dn zugehörigen Dörfern für die Summe von 15.000 Gulden (vgl. Schöpflin 1751/61, Bd.2, 1761, §305, S. 174)."[5]

Kredenburg

"Mit Sicherheit aber handelt es sich bei der 1492 erwähnten Burg zu Maikammer um die Kredenburg. Eindeutig zuordnen lässt sie sich anhand der als Zubehör aufgeührten Wiese. In dem genannten Jahr verkaufte Johannes von Heydeck dem „erbern und vesten Hanßen Schyblin“ (Scheibelin) die Dieterswise zu Maikammer samt dem Burgstadel daselbst für 600 rheinische Gulden. Der Verkäufer hatte nach er Zerstörung des Stammsitzes in Heideck während des Markgrafenkrieges (1449-1452) seine mittelfränkische Heimat verlassen und war in die Pfalz gezogen. 1481 erwarb er den fleckensteinischen Anteil an der Madenburg (s.d.) und komplettierte ihn durch den sickingischen, so dass er eine Zeitlang alleiniger Herr auf der mächtigen Fest war. Gekauft hatte er ihn von seinem Mitgemeiner, dem zum Wormser Bischof aufgestiegenen Reinhard von Sickingen (†1482), der ihm - vielleicht zur selben Zeit - auch den Burgstadel in Maikammer angeboten hat. Der als frei und eigen Gut bezeichnete Komplex stammt wohl aus dem Privatbesitz der Sickinger und gehörte nicht der Wormser Kirche, womit sich auch das Fehlen urkundlicher Quellen erklären lässt. Warum Johannes von Heydeck den Burgstadel nach so kurzer Zeit bereits wieder abgestoßen hat, ist unbekannt. Zwischen dem neuen Herrn der Kredenburg und der Gemeinde Maikammer kam es wegen Wasser- und Vietriebsrechten zu einem Streit, der 1507 durch Vermittlung Bischof Philipps gütlich beigelegt werden konnte (LA SP, D1, Nr. 917). Bei dieser Gelegenheit erfahrn wir, dass der oben erwähnte Hans Scheibel Bürgermeister von Speyer war und zu dieser Zeit noch den Burgstadel besaß. Zwischen 1507 und 1525 ist die Kredenburg dann in den Besitz des Junkers Viax von Oberstein übergegeangen."[6].


Herkunft des Geschlechts

[7]

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. XXX
  2. Es handelt sich um die Stammburg des Geschlechts, die im markgraflichen Krieg zerstört wurde. Burg Wellheim: 48° 49′ 14,5″ N, 11° 4′ 48,8″ O
  3. Im Jahre 1506 versucht die Witwe von Johannes von Heideck die Madenburg zu verkaufen.
  4. XXX
  5. Keddigkeit, Jürgen und Ulrich Burkhart, Übel (2005), ’Pfälzisches Burgenlexikon’, Kaiserslautern (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Band 12.3 Hg., Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern, Band/Ausgabe: I-IV) Seiten. (CMS 85), Seite 500
  6. Keddigkeit, Jürgen und Ulrich Burkhart, Übel (2005), ’Pfälzisches Burgenlexikon’, Kaiserslautern (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Band 12.3 Hg., Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern, Band/Ausgabe: I-IV) Seiten. (CMS 85), Seite 224
  7. wikipedia.de unter Burg Wellheim: "1360 kaufte Friedrich von Heydeck die Burg zusammen mit der Herrschaft Dollnstein von den Oettingern. Johann von Heydeck musste die Burg samt den zugehörigen Besitz 1449 jedoch als „Reparationsleistung“ nach einer Fehde an den Markgrafen Achilles von Brandenburg-Ansbach und seine Verbündeten, den Neuburger Pfalzgrafen Otto und Johann von Heydeck, abtreten. Der Markgraf erwarb die Anteile seiner Bundesgenossen und gab die Burg an seinen Dienstmann Hilpolyt von Seckendorf-Brunn zu Lehen."

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Johannes von Heideck gehört den Kategorien an: Person (Alsterweiler)

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