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Ursula von Dalheim

Aus Alsterweiler
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Ursula von Dalheim war die Tochter von Eberhard von Dalheim und seiner Ehefrau Magdalena Truchsessin von Höfingen. Sie gehört zur Linie der Junker von Dalheim zu Rauenberg.

Ursula hatte drei Brüder, Konrad, Hans und Melchior (der Ältere) [1]. Ursula von Dalheim war verheiratet mit Stephan zum Jungen. Ursula von Dalheim steht in Beziehung zur Kapelle im Klausental, einst zwischen Diedesfeld und Alsterweiler gelegen[2].


Etwas detaillierter geht Remling auf die Lage und die Verhältnisse an der Klause ein, wenn er schreibt:

"Nördlich von Alsterweiler, in der Diedesfelder Gemarkung, an der Witschbach [2], liegt das Clausenthal, in welchem Herr Simon Baader zu Diedesfeld sich jetzt ein freundliches Landhäuschen erbaut hat, welches von den schönsten neuen Weinberganlagen umgeben ist. Dort stand ehemals eine Kapelle. Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau, Ursula von Dalheim, gegen eine Wiese zu Ulfersheim in der Eisgasse und eine Wiese zu Walterthum, die Clause in der Witschbach mit allen Zugehörungen, Freiheiten und Gerechtigkeiten, Weidgange, Wässerung, Hauptrechte, Holz, Weinschenk, Freveln und Bußen, Aeckern, Wiesen, Kastanien, Wäldern, Wein- und Geldzinsen, sammt den Glocken, Kelchen und anderen Gezierden, welche sich in der Clause und in der Kirche befinden, - was Ursula von ihrem Vater ererbt und ihr von ihren Brüdern, Melchior und Hanns von Dalheim, im Loose zugefallen ist, - an seinen Schwager, Moritz von Morschheim, und an seine Schwägerin, Agnes von Wachenheim, genannt von Böhl. Kreisarchiv, S. A. Nro. 21. Von dieser Clause rührt noch heute die Alsterweiler Kirchweihe her. Oben in diesem Thälchen ist die Quelle gefunden, welche auf der Maxburg einen mächtigen freispriegenden Wasserstrahl bilden kann, und höchst wahrscheinlich dahin geleitet wird." [3]

Also: Die Klause gehörte zunächst Melchior und Hans von Dalheim bzw. dem gemeinsamen Vater (Name?). Sie fiel dann (wohl im Zuge der Vererbung) an Ursula von Dalheim (Ehefrau von Stephan zum Jungen). Dann wurde sie verkauft an Moritz von Morschheim.


Vorlage:Einzelnachweise

  1. <wikindx resource="98"></wikindx> Seite 107 und Seite 113
  2. Vorlage:Urlbibliographie