Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Attribut:Ist Zitat
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Ist Zitat listet ein Zitat auf, das in einem Werk (siehe Buch, Urkunde etc.) vorkommt. Zitate, die aus einer Vorlage (Urkunde) stammen, sind auf wenige Wörter begrenzt. Zitate, die von einer Seite FOO/Zitate ([[Leonhardt (1928)/Seite 17]]) stammen, können mehrere Sätze umfassen. Das Attribut hat den Datentyp Text.
...mehr zum Thema ⤑ Attribut:hat Zitat
...mehr zum Thema ⤑ Attribut:ist Zitierung
...mehr zum Thema ⤑ Attribut:ist zitiert in
G
Eine ganze Reihe von katholischen Priestern, Lehrern, Professoren, Ärzten nud anderen wissenschaftlichen Berufen brachten Maikammer und '''Alsterweiler''' im 19. Jahrhundert und jetzt noch hervor. +
Costre, früher Coster, könnte mit Küster zusammenhängen, dann wäre es Kirchengut gewesen; +
Die O e l m ü h l e , auch obere Oelmühle, war 1688 Johann Tretter in sicherem Bestände überlassen worden. Durch den Krieg 1689-1700 wurde sie ruiniert und geriet in Abgang. Am 3. Dezember 1699 wurde sie wiederum im Namen des Fürstbischofs Joh. Hugo dem Joh. Tretter erbbestandsweise überlassen. Der Erbbeständer mußte sie selbst aufbauen und dann Dach und Fach unter halten. Die ersten 6 Jahre war er darum vom Zinse frei, dann mußte er 4 Jahre lang jährlich 4 fl., darnach jährlich 5 fl. an Martini an die Schaffnerei Kirrweiler abliefern. +
Oberhalb der Mühlgasse stand eine Hütte, bei welcher Wasch- oder '''Walkerde''' für die Tuchwebereien in Grevenhausen gegraben wurde. Die Gemeinderechnungen vor dem Dreißigjährigen Kriege weisen Einnahmen aus dieser Erde nach. +
bb) Nach der Bodenform:
Berg oder '''Eichelberg''' = Abhang des Wetterkreuzberges; Stotz = steiler Abfall eines Hügels;
'''Held''' = Halde = Abhang mhd helde = Abhang;
'''Grund''' = feuchte Senke;
'''Hohl''' = ausgehöhlter Weg, alte Hohl = jetzt ausgefüllt, im Loch und Lochhohl = Vertiefung;
'''Vogelsang''', sang von senken, Senkung des Bodens, wo sich gern Vögel aufhielten; +
1830 2349 Einwohner, 1664 in Maikammer. 685 in '''Alsterweiler'''. +
"Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlangengäßchens angegeben. „Er stieß oben an den Maikammerer Weg, unten auf das „alte Wegell"." In der alten Beschreibung der Gemarkungsgrenze aus dem 17. Jahrhundert wird ein Bildstöckel erwähnt, „das obwendig der Weinsweiler Häuser steht" und zwar an dem Teil der Grenze, den der St. Martiner Forstweg durchschneidet. Aus vielen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Herrn Ökonomierat A. Spies steht. Der Hof war der Rest des Dörfchens Weinsweiler. Bischof Godefried von Speyer überließ hier in den Jahren 957 und 960 an den Edlen Rudolph von Zeiskam tauschweise 20 Huben und 2000 Reben. 45) Am 14. Juni 1366 verschrieb Peter gen. Batschan, Bürger zu Speyer, eine Gult und stellte sein Haus und 4 Morgen Wingert zu Weinsweiler zum Unter pfand. 38) 1539 war Weinsweiler ein Hof, der zur v. Dalberg'schen Kropsburg als Lehen gehörte. Er bestand aus Haus, Hof, Garten und 11 Morgen Weinbergen, Äckern und Wiesen. In diesem Jahre gestattete Bischof Philipp II. seinem Vetter Wolf v. Dalberg, den Hof auf Erbpacht zu verleihen. 51) Der Hof soll nach Frey Ende der 18. Jahrhunderts verschwunden sein. Hier ist er in keiner Erinnerung. Doch tauchte schon öfters die Behauptung auf, Maikammer habe in früheren Zeiten auf dem Weinsper gelegen. In einer Pestzeit sei es ausgestorben. Der Rest der Bewohner habe dann das Dorf am heutigen Platze gegründet. Irreführend zu dieser Annahme ist die Bezeichnung
der Feldwege als Gassen, wie Heiligengasse, Schlangengasse, im andern Teile der Gemarkung Berggasse und Heidgasse." +
Nun ging das Schelten an. Da er einen Knebelbart trug, nannten sie ihn „Gäsebart". Nun schallte es den Berg hinauf und herab, das Tälchen hinein und heraus, wie früher „Landmesser" jetzt „Gä—se—ba—rt". Aber der Förster behielt seinen Gleichmut. Als er einen der ''Alsterweiler'' Buben mit einem Kreuzer belohnte, weil er am lautesten „Gäsebart" schreien konnte, taten's die anderen nicht mehr, weil sie nichts bekommen hatten, und das „Gäsebart"-Geschrei nahm ab. (siehe dazu auch: Palatina Jahrgang 1889 S. 403 f. unter: https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/1131207) +
Das Kloster St. Klara (Franziskanerinnen) hatte ein Haus am Hübel (Nr. 54) und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse (Nr. 6 und 8) und 8 Morgen Wingert (Nonnenwingert (noch 1798) Quelle 54 / Remling Abteien und Klöster). +
am Petersbrunnen, im Frühjahr fließt dort ein Wässerlein heraus; +
Am 1. September 1918 feierte man droben das goldene Jubiläum der Einweihung des Kalmitturmes. Der Turm war mit Kränzen und Fahnen geschmückt. Herr Direktor Ketterer von Ludwigshafen a. Nh . hielt eine Ansprache an die zahlreich erschienenen Festgäste, in welcher er die Geschichte des Turmes darlegte und seine Verwendung früher und jetzt besprach. +
Die Bewohner von '''Alsterweiler''' sind infolge ihrer Abgelegenheit von Landstraße, Bahn, Post, Kirche und früher auch Schule, besonders aber durch die oft stiefmütterliche Behandlung durch die Muttergemeinde Maikammer etwas anders geartet wie in Maikammer. +
b) ein Eußerthaler Propstei-Erbbestands-Weingut Quelle 7); es wurde im Jahre 1580 an Thomas Boscher gegen 4 Ohm schönen Wein im Erbbestand verliehen. 1759 weigerten sich die Erbbeständer weiter Erbgült zu entrichten, es sollten wegen schlechten Ertrages 2 Ohm eingezogen werden; es wurden aber bei der Renovation 1759 die 4 Ohm belassen. +
Die erste bekannteste Zahl der Einwohner ist vom Jahre 1530. Damals wohnten in Maikammer 674, in ''Alsterweiler'' 451 Seelen, zusammen 1125. +
a) ein bischöfliches Weingartgut; am 1. Februar 1580 verkaufte Bischof Marquard von Speyer an seinen Hintersassen Christoph Groß zu Maikammer des Hochstifts Behausung und Hofraide, welche zum genannten Gute gehörte, für 400 fl. (Quelle 19 und 52). +
1767 3 1/2 Viertel Wingert in der Hohl 280 fl. - 1 Viertel Wingert in der Sau 60 fl. +
Dazu ist man mißtrauisch und war zeitweise erbittert auf die Bewohner von Maikammer, die ''Alsterweiler'' nicht geben konnten und auch wollten, was diese brauchten, Zufahrtswege und Pflaster, Gemeindegebäude, Schule und Selbstverwaltung. +
Am 16. Mai 1820 stellten die 4 Bürgermeister mit Bevollmächtigten vor dem Landkommissariate Landau den Antrag auf Teilung. Zugleich gaben sie an, daß von dem ganzen Teile die Gemeinde Maikammer wegen ihrer stärkeren Bevölkerung ein Zwanzigstel voraus erhalten und der Rest zu 4 gleichen Teilen geteilt werden solle. +
Maikammer und '''Alsterweiler''' haben, wie alle Dörfer der Vorderpfalz, keine Bewohner, die seit Urzeiten hier sitzen, den gleichen Hof wie ihre Stammvater bewohnen und die gleiche Scholle bebauen. +
Vom Jahre 1821—1832 war Daniel Reinig Bürgermeister, Joh. Ernst 1. Adjunkt, Sebastian Hauck Adjunkt in '''Alsterweiler'''. +