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Die Schreibweise des Namens war zunächst "Talheim". Aber schon im 15. Jahrhundert lässt sich "Dalheim" nachweisen, das von den letzten Namensträgern - so auch im Falle der Nachweise in [[Alsterweiler]] - überwiegend geführt wurde<ref>Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107</ref>. Die Schreibweise ''Dala'' ist auf die Auswertung von Remling zurückzuführen, der sich auf die Regesten <ref group=urk>LA Sp....</ref> des Landesarchivs Speyer bezieht{{#tag:ref|{{#tag:wikindx||resource=88}}}}. | Die Schreibweise des Namens war zunächst "Talheim". Aber schon im 15. Jahrhundert lässt sich "Dalheim" nachweisen, das von den letzten Namensträgern - so auch im Falle der Nachweise in [[Alsterweiler]] - überwiegend geführt wurde<ref>Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107</ref>. Die Schreibweise ''Dala'' ist auf die Auswertung von Remling zurückzuführen, der sich auf die Regesten <ref group=urk>LA Sp....</ref> des Landesarchivs Speyer bezieht{{#tag:ref|{{#tag:wikindx||resource=88}}}}. | ||
Version vom 12. Oktober 2013, 10:42 Uhr
Die Familie Dalheim ist in unterschiedlichen Regionen nachweisbar[1]. Es ist ungklärt, ob die Talheim einen einheitlichen Familienverband bilden[2]. Das Wappen auf dem Grabmal Oberstein verweist auf die Talheim bei Eberbach. Möglicherweise stammten alle Dalheimer/Talheimer von der Linie aus bei Lauffen liegenden Talheim bei Heilbronn[3]. Die von Dalheim oder von Talheim treten erstmals im Jahr 1230 als Ritteradel[beg 1] in Erscheinung. Wie viele andere bedeutende Familien teilte sie sich in mehrere Zweige auf, die durch sogenannte Beinamen unterschieden werden. Zu den bedeutenden Beinamen der Dalheim zählt der Name Hegning[lit 1].
Die Schreibweise des Namens war zunächst "Talheim". Aber schon im 15. Jahrhundert lässt sich "Dalheim" nachweisen, das von den letzten Namensträgern - so auch im Falle der Nachweise in Alsterweiler - überwiegend geführt wurde[4]. Die Schreibweise Dala ist auf die Auswertung von Remling zurückzuführen, der sich auf die Regesten [urk 1] des Landesarchivs Speyer bezieht[5].
Das Geschlecht war hauptsächlich am mittleren Neckar[web 1] und im Kraichgau[web 2] begütert, verfügte aber auch über sog. Fernbesitz in den Gemeinden Deidesheim und Kirrweiler (Pfalz)[6].
Weblinks
Literatur
- ↑ Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107
Einzelnachweise
- ↑ Knobloch
- ↑ Fouquet, Seite 825
- ↑ <wikindx resource="98"></wikindx>
- ↑ Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107
- ↑ <wikindx resource="88"></wikindx>
- ↑ Fouquet, G. (1987) Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Adlige Freundschaft, fürstliche Patronage und päpstliche Klientel Mainz, Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Seite 714ff.
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
- ↑ LA Sp....
Begriffe
Kategorien
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