Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Pfälzische Post: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | |abstract=Aus der Vorderpfalz, 23. November. Bei Gelegenheit des bekannten | + | |abstract=Aus der Vorderpfalz, 23. November. Bei Gelegenheit des bekannten Prozesses, den Pfarrer Kühn gegen die „Rheinpfalz“ wegen einer unerhörten Verläumdung glücklich führte, hielt derselbe es für zweckmäßig, sich dem Herrn Bischof Haneberg persönlich vorstellig zu machen, im Beisein eines anderen Herrn. Seine Absicht war, sich über den unflätigen Ton der „katholischen“ Presse beklagen und zur Rechtfertigung gegen gewisse Verdächtigungen seine vom Ordinariate zurückbehaltene Universitätszeugnisse, die sämmtlich auf die beste Note lauten, zu verlangen.-– Biſchof Haneberg der gütig und wohlwollend, u. verwendete 1/4 Stunde auf die Unterredung. Das Gebahren der katholischen Presse tadelte er sehr, und hat, ihre Sprachweise von der kath. Kirche unterscheiden zu wollen, bekannte aber, daß ihm gegen diese Presse keine Mittel zur Verfügung ständen. Schließlich richtete er wiederholt mit erhobenen Händen an Pfarrer Kühn die Bitte, doch ja in die "Einheit der römischen Kirche" zurücktreten zu wollen "gewiß würden alle Engel im Himmel sich freuen“. Bezüglich der Einheit berief sich Peter Kühn auf das edle Bestreben Döllinger's der Unionskonferenz in Bonn, in der ja eine als die römische Einheit der christlichen Kirche in Aussicht gestellt sei, gegenüber den anstehenden(?) Bestrebungen Roms, welches die meiste Schuld trägt an der Trennung zwischen der morgenländichen u. der abendländischen Kirche, im 16. Jahrhundert das deutsche Gewissen zwang, sich zu erheben und nun mit aller Welt im Kriege lebt. Unter der Versicherung, Pfarrer Kühn in sein Gebet einschließen zu wollen, entließ der Bischof unter Erteilung des Segens in der gütigsten Weise denselben. Bald darauf wurden die verlangten Zeugnisse durch den bischöfl. Sekretär Dietrich übersandt, welcher schrieb, die Herausgabe der Zeugnisse könne aus zwei Gründen beanstandet werden, aber „Se. Bischöfl. Ganden wollen dieselben nicht geltend machen, vielmehr den Wunsch des Hrn. Kühn erfüllen in der Hoffnung, sie an ihn kürzlich auf mündlichem Wege ergangene ernste Mahnung zur katholischen Kirche zurückzukehren, werde nun um so eher befolgt werden!“ Wir brauchen wohl kaum zu versichern, daß Pfarrer Kühn weder, durch feindselige Drohungen, noch durch das gütigste Entgegenkommen zu bewegen sein wird, seinen aus werfter(?) Gewissensüberzeugung gethanen Schritt rückgängig zu machen. |
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Version vom 6. Mai 2018, 09:14 Uhr
Pfälzische Post war eine Zeitung für die Pfalz. Sie wurde von XXX bis XXX herausgegeben[1]. In der Zeitung sind einige Erwähnungen des Ortes Alsterweiler, von Personen und Ereignissen vor Ort.
Über die angegeben Links können Sachverhalte zu Alsterweiler angewählt werden. Von dort kann auch der gesamte Zeitungsbestand eingesehen werden. Einstieg auch hier.
Peter Kühn in Pfälzische Post
- Pfälzische Post (1874)/1874-11-28-Sa
- Pfälzische Post (1874)/1874-11-24-Di
- Pfälzische Post (1874)/1874-11-05-Do
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
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Pfälzische Post gehört den Kategorien an: Zeitung
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 06.05.2018". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Pfälzische Post. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Pfälzische Post ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 20.04.2026 ↑... Seitenanfang