Pfälzische Post

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Pfälzische Post war eine Zeitung für die Pfalz. Sie wurde von 1871 (August) bis 1875 (Oktober)[anm 1] täglich herausgegeben[1]. Das Blatt erschien als "Unterhaltungs-Beilage" in Kaiserslautern (ZDB-ID:2194530-5)][2]. In der Zeitung sind einige Erwähnungen des Ortes Alsterweiler, von Personen und Ereignissen vor Ort.

Über die angegeben Links können Sachverhalte zu Alsterweiler angewählt werden. Von dort kann auch der gesamte Zeitungsbestand eingesehen werden. Einstieg auch hier.




Pfälzische Post Kaiserslautern zu Peter Kühn

  •  Pfälzische Post (1874-10-26), ´Provinzielles und Vermischtes´. In: Pfälzische Post, Kaiserslautern, Seiten: 1. Ausgabe No 252 Nummer ( ),
    Schlagwort: Peter Kühn · Altkatholik · Rheinpfalz
    Zitierung:Pfälzische Post (1874)/1874-10-26-Mo
    Zusammenfassung:Der altkatholische Priester Kühn von Landau hat die „Rhpf“ wegen Ehrenkränkung verklagt..
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  •  Pfälzische Post (1874-11-05-Do), ´Provinzielles und Vermischtes´. In: Pfälzische Post, Seiten: 1. Ausgabe No 261 Nummer (5. November),
    Schlagwort: Peter Kühn · Altkatholik · Ultramontanismus · Ultramontan
    Zitierung:Pfälzische Post (1874)/1874-11-05-Do
    Zusammenfassung:Speyer, 4. Nov. Soeben ist die „Rheinpfalz“ in Äeſſe des altkatholiſchen Pfarrers, Herrn Kühn gegen die ſelbe in die Strafe von 10 Thaler, und in die Koſten, die wa 150 f. betragen, veturtheilt worden. Auch wurde die Einrückung des Urtheils in die „Rhpf.“, „Pfälz. Ztg.“, „Pf. Kur.“, „Pf. Poſt“, „Sp. Anz.“ und „Beob.“ vom Richter verºrdnet. Herr Kühn hatte i9 Zeugen, und die „Rheinpf.“ 6 Ä laden laſſen. Bei dieſer Verhandlun erkannte man, daß Herr Kühn von den Ultramontanen au alle Weiſe verdächtigt wird..
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  •  Pfälzische Post (1874-11-24-Di), ´Provinzielles und Vermischtes´. In: Pfälzische Post, Seiten: 1. Ausgabe No 277 Nummer (28. November),
    Schlagwort: Peter Kühn · Altkatholik · Döllinger
    Zitierung:Pfälzische Post (1874)/1874-11-24-Di
    Zusammenfassung:Deutsches Reich - Aus der Vorderpfalz, 23. November. Bei Gelegenheit des bekannten Prozesses, den Pfarrer Kühn gegen die „Rheinpfalz“ wegen einer unerhörten Verläumdung glücklich führte, hielt derselbe es für zweckmäßig, sich dem Herrn Bischof Haneberg persönlich vorstellig zu machen, im Beisein eines anderen Herrn. Seine Absicht war, sich über den unflätigen Ton der „katholischen“ Presse beklagen und zur Rechtfertigung gegen gewisse Verdächtigungen seine vom Ordinariate zurückbehaltene Universitätszeugnisse, die sämmtlich auf die beste Note lauten, zu verlangen.-– Biſchof Haneberg der gütig und wohlwollend, u. verwendete 1/4 Stunde auf die Unterredung. Das Gebahren der katholischen Presse tadelte er sehr, und hat, ihre Sprachweise von der kath. Kirche unterscheiden zu wollen, bekannte aber, daß ihm gegen diese Presse keine Mittel zur Verfügung ständen. Schließlich richtete er wiederholt mit erhobenen Händen an Pfarrer Kühn die Bitte, doch ja in die "Einheit der römischen Kirche" zurücktreten zu wollen "gewiß würden alle Engel im Himmel sich freuen“. Bezüglich der Einheit berief sich Peter Kühn auf das edle Bestreben Döllinger's der Unionskonferenz in Bonn, in der ja eine als die römische Einheit der christlichen Kirche in Aussicht gestellt sei, gegenüber den anstehenden(?) Bestrebungen Roms, welches die meiste Schuld trägt an der Trennung zwischen der morgenländichen u. der abendländischen Kirche, im 16. Jahrhundert das deutsche Gewissen zwang, sich zu erheben und nun mit aller Welt im Kriege lebt. Unter der Versicherung, Pfarrer Kühn in sein Gebet einschließen zu wollen, entließ der Bischof unter Erteilung des Segens in der gütigsten Weise denselben. Bald darauf wurden die verlangten Zeugnisse durch den bischöfl. Sekretär Dietrich übersandt, welcher schrieb, die Herausgabe der Zeugnisse könne aus zwei Gründen beanstandet werden, aber „Se. Bischöfl. Ganden wollen dieselben nicht geltend machen, vielmehr den Wunsch des Hrn. Kühn erfüllen in der Hoffnung, sie an ihn kürzlich auf mündlichem Wege ergangene ernste Mahnung zur katholischen Kirche zurückzukehren, werde nun um so eher befolgt werden!“ Wir brauchen wohl kaum zu versichern, daß Pfarrer Kühn weder, durch feindselige Drohungen, noch durch das gütigste Entgegenkommen zu bewegen sein wird, seinen aus werfter(?) Gewissensüberzeugung gethanen Schritt rückgängig zu machen..
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  •  Pfälzische Post (1874-11-28-Sa), ´Provinzielles und Vermischtes´. In: Pfälzische Post, Seiten: 1. Ausgabe No 281 Nummer (28. November),
    Schlagwort: Peter Kühn · Altkatholik · Maxbahn · Polizeigericht · Canton Speyer · Andreas Schwab
    Zitierung:Pfälzische Post (1874)/1874-11-28-Sa
    Zusammenfassung:Im Namen Seiner Majeſtät des Königs Von B a y e r n! Das k. Landgericht des Cantons Speyer, als einfaches Polizeigericht erkennend, hat in seiner öffentlichen Sitzung vom vierten November 1854, wo zugegen waren: Karl Freyburger, k. Assessor, Eduard Wild, Polizeianwält, die Stelle des öffentlichen M nisteriums vertretend, und Michael Jörns, Untergerichtschreiber, folgendes Urtheil eren: In Sachen Peter Kühn, altkatholischer Geistlicher, in Landau wohnhaft, in Person anwesend und verbeistandet durch den Geschäftsagenten Johann Jakob Spatz in Speyer, Kläger gegen Andreas Schwab, verantwortlicher Redacteur der in Speyer unter dem Titel „Rheinpfalz“ erscheinenden Zeitung und daselbst wohnhaft, vertreten durch den in Speyer wohnhaften Geschäftsagenten Johann Georg Korn, Beklagten wegen Beleidigung. Aus diesen Gründen erklärt das einfache Polizeigericht den Beklagten, in seiner Eigenschaft als verantwortlichen Redacteur der in Speyer unter dem Titel „Rheinpfalz“ erscheinenden Zeitung, der Beleidigung des Klägers, dadurch verübt, daß er in Nro.219 genannten Blattes vom neunzehnten September abhin den nachstehenden Correspondenzartikel veröffentlichte, nämlich: .D Von der Maxbahn. Vorige Woche fand in Edesheim eine „altkatholische“ Beerdigung statt. Bei derselben haben sich Verwandte, Juden, Protestanten aus Edesheim, alles zusammen 46 Personen betheiligt, die andern waren „Altkatholicken“ aus der Umgegend. Die Predigt des bekannten Peters fand wenig Beifall, mehr vielleicht, als sie verdiente. Ein Satz aus derselben mag zur Beurtheilung genügen. Peter sagte nämlich im vollen Pathos, „der Tod ist das Brod des Lebens 2c. 2c. 2c.“ (?). Nach der Predigt äußerte sich einer der Zuhörer: „Der Herr Prediger scheint oben nicht ganz fest zu sein““ – „„Unten auch nicht““ erwiderte ein anderer Zuhörer aus Maikammer.“ – für überführt und verurtheilt ihn zu einer Geldbuße von zehn Thalern mit eventueller Umwandlung derselben in zehn Tage Haft und zu den sämmtlichen, ohne Ausfertigung dieses Urtheils zu Gunsten des Klägers auf fünfzig drei Gulden vierzig ein Kreuzer berechneten Kosten des Prozesses, spricht dem Kläger eine Entschädigung für Reisen und Aufstellung eines Bevollmächtigten von acht Gulden fünf Kreuzer und die Befugniß zu, innerhalb 4 Wochen von heute an, in der genannten „Rheinpfalz“ selbst, sowie in den drei weitern in Speier erscheinenden Zeit ungen: „Pfälzer Zeitung“, „Speierer Anzeiger“, „Speierer Beobachter“, sowie ferner in denn in Ludwigshafen erscheinenden „Pfälzischen Kurier“ und endlich in der in Kaiſerslautern erſcheinenden „Pfälzischen Post“ den Eingang und den verfügenden Theil dieses Urtheils auf Kosten des Beklagten einrücken zu lassen, Alles in Anwendung der Paragraphen 185 und 200 des Reichsstrafgesetzbuches, der Artikel 91, 94, 95 und 4 des Vollzugsgesetzes hiezu, sowie des Artikels 163 der peinlichen Pro zeßordnung. Also geurthelt in erster Instanz zu Speier wie oben gemeldet. Unterschrieben sind: Frevburger und Jörn s. Gegenwärtiges ist von allen denen, die es angeht, alsbald zu vollziehen. Für die Richtigkeit der auf Verlangen dem Kläger Peter Kühn ertheilten Ausfertigung. Speier, den 13. November 1874. Der kgl. Landgerichtschreiber. gez. Jörns, Untergerichtschreiber. (L. S.) Nr. 1241. Einregistrirt zu Speier, am 16. November 1874, vol. 58 fol. 4 c. 9. Empfangen 28 kr. ohne renvoi. Kgl. Rentamt. gez. a, a. Pfeiffer. Für richtigen Auszug: Speier, den 26. November 1874. L. S. -- H. BWalther, Amtsverweser des kal. Gerichtsvollziehers.
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    WIKI: Peter Kühn
  •  Pfälzische Post (1874-12-11-Fr), ´Provinzielles und Vermischtes´. In: Pfälzische Post, Kaiserslautern, Seiten: 1. Ausgabe No 292 Nummer (11. Dezember),
    Schlagwort: Peter Kühn · Altkatholik · Maikammer · Altkatholikenverband
    Zitierung:Pfälzische Post (1874)/1874-12-11-Fr
    Zusammenfassung:1. Dez. (Pfälziſche Chronik) In Neuſtadt º am Sonntag unter dem Vorſitz des Herrn Bürgermeiſters Mayer von Landau eine Delegirten-Verſamm lung des vorderpfälziſchen Altkatholikenverbandes ſtatt. Ver treten waren die Gemeinden Dürkheim, Diedesfeld, Duttwei ler, Heuchelheim, Frankenthal, Hambach, Ilbesheim, Kleinfiſch lingen. Landau, Maikammer, St. Martin, Neuſtadt, Nußdorf und Rohrbach. Die Ä pro 1873 und 74 ergab ein Defizit von f. 202 21 kr ie der Vorſitzende, mittheilte, wird das Defizit ſich im Jahre 1875 leicht decken laſſen, da für dieſes Jahr Ä nicht nothwendig ſind. – Hierauf wird das Budget pro 1875 im Betrage von fl. 1180 30 kr. verleſen und genehmigt. Nach einer bei der General verſammlung durch Herr Pfarrer Kühn gewordenen Mit heilung iſt vor Kurzem ein Miniſterial-Generale an ſämmt liche Studienanſtalten der Pfalz ergangen, nach welchem alt katholiſche Schüler zum Beſuche des römiſch-katholiſchen Re ligionsunterrichtes nicht angehalten werden dürfen, wenn dieſe Schüler in Uebereinſtimmung mit ihren Eltern oder deren Stellvertretern die Erklärung abgeben, daß ſie dem altkatho ichen Bekenntniſſe angehören..
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    WIKI: Peter Kühn
  •  Pfälzische Post (1874-12-24), ´Provinzielles und Vermischtes´. In: Pfälzische Post, Kaiserslautern, Seiten: 1. Ausgabe No 303 Nummer ( ),
    Schlagwort: Peter Kühn · Altkatholik · Geistesstörung
    Zitierung:Pfälzische Post (1874)/1874-12-24-Do
    Zusammenfassung:Kaiſerslautern, 24. Dez. Wir erhalten heute folgende Zuſchrift: „Verehrliche Redaktion! Auf Grund des § 11 des Preßgesetzes und des § 189 des Reichsſtrafgetzbuches ersuchen wir Sie, folgende Berichtigung gefälligst aufzunehmen: „Verschiedene Blätter brachten gelegentlich des Prozesses Kühn contra „Rheinpfalz“ einen Brief des Herrn Dr. Eick an Herrn Anwalt Keller in Landau, worin derselbe in Abrede stellt, Herrn Dekan Magin gegenüber die fragliche Aeußerung über den Zustand Kühns gethan zu haben. Durch die einseitige Veröffentlichung dieses Briefes wird der Wahrheitsliebe und dem Charakter unseres verstorbenen Sohnes und Bruders, des Dekans Magin, in ehrenkränkender Weise zu nahe getreten. Es muß daher constatirt werden, daß in Händen des Herrn Pfarrers, Zimmer in Steinfeld noch ein anderer Brief des Herrn Dr. Dick an Dekan Magin existirt, worin Herr Dr. Dick 1) die Möglichkeit und sogar die innere Wahrscheinlichkeit der fraglichen Aeußerung gegenüber dem Pfarrer Magin zugibt, 2) bestimmt erklärt, daß innerhalb der vier Wände seines Arbeitszimmers die Eventualität - einer Geistesstörung bei Herrn Kühn besprochen worden sei, und 3) gestützt auf einen glaubwürdigen Gewährsmann hinzu fügt: „Herr Kühn habe selbst in jener Zeit Befürchtungen dieser Art über sich einem Bekannten gegenüber ausgesprochen.“ Soviel zur Ehrenrettung unseres verstorbenen Sohnes und Bruders. Rödersheim, den 23. Dezember 1874. A. M. Magin, Mutter. A. M. Dauscher, Schwester.“.
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Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. nachgewiesen
  2. Die Zeitung hat nichts mit der unter gleichem Namen erschienen Propaganda-Zeitschrift aus Ludwigshafen zu tun.

Anmerkungen

  1. Matzinger: Tatsächliche Auflage unklar

Zitate

Urkunden

Begriffe

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Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 07.05.2018. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Pfälzische Post. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Pfälzische Post ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 15.08.2018 ↑...Seitenanfang


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