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XIV. Item so einer in der mark ein wissen hatt, die dreye graß dragen mage, derselbigk soll genante wiß zum zweyten mal mehen vor unser lieben frawen tagk würtzweyhe und dieselbige wißen sollen beheuwet seyn und pleiben biß zu sant Michels tagk. Aber welicher nach gemeltem unser lieben frawen tag das zweyt graß mehen tut, soll darnach nit mer gefreyt sein. |Zitierung=Doll (1985), Seite 278}}[[CiteRef::Dorfordnung (1549)/Artikel14]] | XIV. Item so einer in der mark ein wissen hatt, die dreye graß dragen mage, derselbigk soll genante wiß zum zweyten mal mehen vor unser lieben frawen tagk würtzweyhe und dieselbige wißen sollen beheuwet seyn und pleiben biß zu sant Michels tagk. Aber welicher nach gemeltem unser lieben frawen tag das zweyt graß mehen tut, soll darnach nit mer gefreyt sein. |Zitierung=Doll (1985), Seite 278}}[[CiteRef::Dorfordnung (1549)/Artikel14]] | ||
Version vom 29. Januar 2018, 09:44 Uhr
Werzwisch ist die Bezeichnung für einen Gewürzstrauch, der zur Mariä Himmelfahrt gesegnet wird (15. August). Bereits in der Dorfordnung 1549 wird die Würzweihe erwähnt. Dazu heißt es: "Wenn jemand eine Wiese in der Gemarkung hat, die dreimal im Jahr Ertrag bringt, der soll die Wiese zum zweiten Male mähen vor dem 15. August (Wützweyhe) und soll die Wiese liegen lassen bis Sankt Michaelstag (XXX). Wer aber nach dem 15. August ein zweites Mal mäht, soll danach nicht mehr gefreyt(???) sein.1 "XIV. Item so einer in der mark ein wissen hatt, die dreye graß dragen mage, derselbigk soll genante wiß zum zweyten mal mehen vor unser lieben frawen tagk würtzweyhe und dieselbige wißen sollen beheuwet seyn und pleiben biß zu sant Michels tagk. Aber welicher nach gemeltem unser lieben frawen tag das zweyt graß mehen tut, soll darnach nit mer gefreyt sein." Doll (1985), Seite 278 1