Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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Liste der Ergebnisse
- Feuerläufer. +
- Fleiß und Aufmerksamkeit vorzüglich +
- Friedhofstraße, Hintergasse +
- Fronwingert — Herrenwingert, in Fron zu bearbeiten; +
- Frühmesser. +
- G) Neue Weege und Bäche. +
- Gasthaus Zur Pfalz, Franz Lederle +
- Gegenwärtig vermehrt sich nichts mehr als Bettelleut und Spatzen. +
- Geistliche aus der Gemeinde Maikammer-'''Alsterweiler'''. +
- Georg Conrad starb in der "Deckelgass 273" +
- Geraidestuhl +
- Gestatten Herr Forstmeister! +
- Grabmal Oberstein +
- H) Steuern. +
- Hans Philipp starb am 2. Juni 1611 zu Alsterweiler. +
- Heimat und Pfalz. +
- Heiratsvertrag von Katharina von Oberstein (1528) aus dem Jahre 1553 +
- Hofe geyn Kyrwiler gehorig und da selbst gelegen +
- Ich Viax vom Oberstein bekenn unnd thuen kunth +
- Ich Wolfgang Heinrich von Weingarten... +
- Feuer-läufer m. : 'Bote, der bei Feuerausbruch in den Nachbarort lief und Hilfe anforderte', vgl. PfWb Feuerreiter. a. 1590: Feuerlaifer [LeyArch.]. a. 1758: 1 Feuerläufer für Ruchheim [Eyselein 124]. BadWb Bad. II 139. +
- Flurnamen sind nicht nur mehr oder weniger … Flurnamen sind nicht nur mehr oder weniger phantasievolle Bezeichnungen für Gewannen. Sie sind eine Heimatkunde in Stichworten. Im Flurbereinigungs-Abschnitt Maikammer I, südlich des alten Alsterweiler, ist ihnen Urban Ziegler auf den Grund gegangen. Der Teilnehmergemeinschafts- Vorsitzende hat sich schon seit vielen Jahren der Heimatkunde verschrieben.</br>'''„Im Letten“''' ist ein Flurnamen, der Ziegler kein Kopfzerbrechen machen konnte. „Letten“ ist nichts weiter als ein toniger Boden; nährstoffreich, aber schwer zu bearbeiten. Doch die Mühe lohnt sich für den Winzer, denn auf Letten gedeiht vor allem der Silvaner bestens und kann sogar zum Eiswein reifen. Außer, der Letten ist kält und naß, weshalb man ihn weitaus lieber auf den Hügeln als in den Niederungen sieht Auch '''„Held“''' war einfach zu erklären - es heißt nichts anders als „Halde“ und meint ein Hügelgebiet Der Steilhang heißt hingegen '''„Stotz“'''. Die Flurnamen '''„Zwischen den Wegen“''' und '''"Ackerbrückenweg“''' bedurften keiner Deutung.</br>Anders das '''„Spielfeld“'''. Fußball kann wohl kaum gemeint sein. Ziegler holt weit in die Geschichte aus - in jene Zeit, da hier noch Kastanienwald stand. Die Früchte dienten zur Nahrung über Win¬ter. Aber um 1450 wurden aus England Getreideneuzüchtungen eingebracht, welche die Kastanien mehr als ersetzten. Maikammer und St. Martin teilten sich anno 1572 die Fläche, die Getreidenutzung begann. Weizen wurde angebaut - „Spelz“, wie man ihn nannte. Auch heute nennt man um Maikammer dieses Kulturgras noch „Schpelwel". Liegt hier die Wortwurzel des „Spielfelds“? - Vielleicht Es könnte auch, wie das sogenannte „Kirchspiel“, ein Gemeinschafts-Besitztum gewesen sein. Oder es hat etwas mit „sehen“ zu tun und dabei den gleichen Ursprung wie beispielsweise „Spiegel“.- Denn die Fläche ist exponiert, man sieht eine Menge von dort aus.</br>Auf die Haingeraide deutet auch das '''„Mundrecht“''' hin. Ursprünglich lautet das Wort „Mannrechtsspruch“ - das Gesetz für die Haingeraide, die frühen Genos-senschaftswälder zwischen Queich und Speyerbach, und für die Genossen. Dieses Recht enthielt auch reichlich makabre Höchststrafen für die schlimmste Untat, die vorsätzliche Brandstiftung: Der Mis¬setäter wurde aufgeschlitzt, sodann wur¬den seine Gedärme herausgezogen - was er logischerweise nicht überlebte. Das letzte Mundrecht wurde 1550 festgelegt - inclusive dieser drakonischen Methode.</br>Aus der alten Waldzeit stammen auch '''„Geißweide“''' und '''„Viehtrieb“''': Sie deuten auf die Waldweidenutzung hin. Nördlich des Flurbereinigungs-Abschnittes ist '''„Die Sau“''': Schweine wurden getrennt vom anderen Vieh in den Wald getrieben. Grund war deren lästige Eigenschaft, sich im Futter der anderen Viecher herumzusuhlen. Diese Wälz-Domäne ist ihnen nunmehr genommen, seit dort ein Neubaugebiet entstand. „Säulebuschgasse“ heißt noch der Weg der Rüsseltiere mit dem Ringelschwanz zur Waldwiede.</br>Der '''„Schindwasen“''' hieß seit etwa 1600 '''„Kuhkirchhof“'''. Irgendwo mußte ja auch das verendete Vieh hin. Ende des vergangenen Jahrhunderts wandelte sich die Funktion: Es wurden Bäume gesetzt, Bänke aufgestellt.</br>Das Vieh lockte auch Wölfe an. Ihnen ging man mit Fallgruben zu Leibe, worauf der Flurname '''„Wolfsloch“''' hinweist Nur brauchte man auch einen Wolfsfänger. Wie macht man aber einen solchen ausfindig in der vortelefonischen Zeit? - Glasverkäufer mußten sich im Salz-Herings-Ölamt zu Edesheim melden. Zur Glasherstellung brauchten sie Quarzsand und Pottasche aus Buchenholz; das gab's reichlich im Wald zwischen Weißenburg und Bitsch. In diesem Wald heulten auch reichlich Wölfe, demzufolge hoch war die Dichte der Wolfsfänger. Im Amt mußte nun jeder Glasverkäufer einen Wolfsfänger aus seiner Gegend benennen.</br>Ein Wolfsfänger leistete seinen Job wahrhaftig preiswert: Für ein Jungtier erhielt er einen Pfennig, für ein Vatertier fünf bis sieben, für ein Muttertier sieben. Im Amtsbezirk Edesheim wurde im Schnitt eine jährliche Wolfsausbeute von einem Dutzend erzielt Sieben Pfennig - damit konnte auch ein Mann als Tagelöhner rechnen; eine Frau mit zweien, und dafür konnte sie sich gerade zwei Eier kaufen. Urban Ziegler fand in den Gemeindeakten einen Wolfsfänger-Nachlaß: „Reich war er bestimmt nicht!“. Seit dem 30jährigen Krieg liegen keine Unterlagen mehr über die Wolfsfängerei vor.</br>Der Flurname '''„Waschhütte“''' erinnert an ein altes Handwerk, nämlich die Herstellung von Erdfarben. Stellenweise steht am Haardtrand ein blauer Ton an. Er wurde gestochen, ausgeschlämmt und in der Waschhütte zu blauer Farbe verarbeitet. Eine wichtige Farbe, brauchte man sie doch für Mützen und Kutten der Küfer. Erst die Gründung der BASF im Jahr 1866 setzte der Erdfarben-Gewinnung ein Ende. Die Waschhütte holte ihr Wasser vom '''„Petersbrünnel"''' - auch ein Flurname. Ebenso wie '''„Im Färber“''' außerhalb des Bereinigungsabschnittes, wo die Tuche gefärbt wurden. Bedarf bestand: 1823 gab es in Maikammer 22 Leinenweber,</br>Die '''„Schießmauer“''' ist urkundlich gut belegt 1578 begann die Gemeinde, sie nebst Schützenhaus für die „Schützeneinigung“ zu bauen. Denn die Schützen waren ihr wichtig. Alljährlich wurden zwölf von ihnen ausgelost, um die Flur zu bewachen - als „Feldschützen“. Sie hatten noch zur Aufgabe, Sturm zu läuten, wenn ein Wetter auf zog. Dann mußten die Bürger ihre offenen Feuerstellen löschen, die sonst zum Brandherd werden könnten. Und brannte ein. Haus, so brannten sie fast alle. Die einzigen auch bei Sturm geduldeten Feuer waren der Gemeindebackofen und das Ewige Licht in der Kirche. Die Feldschützen hatten auch noch mit dem Zehnten an den Bischof zu tun. Jeder hatte seinen Weinbeitrag in die Zehnerbütt, tatsächlich ein Faß, zu kippen. Verschnitt war seinerzeit sowieso die einzige Weinsorte. Als Maß diente dem Feldschütz ein geeichter Stock, mit dem er außerdem eventuellen Übeltätern kräftig 'eins überziehen konnte. Der Lohn ging nach dem Weinertrag. Meist gab es einen ganzen Pfennig pro Monat. Zwei weitere Flurbereinigungsabschnitte stehen in Maikammer noch bevor; einer davon ist schon in Arbeit. Für diese Flächen stöbert Urban Ziegler in alten Akten, um den Flurnamen auf den Grund zu gehen., um den Flurnamen auf den Grund zu gehen. +
- Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erhielten die Froner eine kleine Bezahlung. Doch wurde vom Fürstbischof 1785 festgesetzt, daß Spannfröner höchstens 6 Kreuzer und Handfröner höchstens 3 Kreuzer von der Gemeinde erhalten dürften. +
- Gemeindeschreiberei Wie aus dem letzten Ka … Gemeindeschreiberei</br>Wie aus dem letzten Kapitel hervorgeht, gab es in der alten Gemeinde ein Gericht und eine Verwaltung. Es war ein Gerichtsbuch zu führen und die Gemeinderechnungen aufzustellen. Letztere Arbeiten hatten, wie schon erwähnt, die jedes Jahr neu gewählten 2 Bürgermeister. Das Gerichtsbuch führten besondere Gerichtsschreiber. Vor dem 30jährigen Kriege hatten die Lehrer dieses Amt inne, nach dem 30jährigen Kriege waren wohl eigene Schreiber</br>angestellt. Als letzter ist bekannt Lambert Flormann, der in der französischen Zeit Greffier blieb. Ihm folgte 1814 Johannes Hartmann und diesem Andreas Hauck, der 1833 starb. und diesem Andreas Hauck, der 1833 starb. +
- Gemeinsame Pfade, Grenzsteine u.a. sollten auch gemeinsam unterhalten werden; (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 155) werden. +
- Gemeint ist damit die Haingeraide-Grenze, … Gemeint ist damit die Haingeraide-Grenze, beginnend am Großen Graben, wo heute Gemeinde und Privatwald enden und beginnen. Nur wenige Meter vor dem rechts über eine mit Weinbergsteinen errichteten Treppe, ihren Lauf nehmenden Sommerberg-Pfad, hinter der Schranke. Ein Geraidestein ist heute noch dort vorhanden, links des Bachlaufs. noch dort vorhanden, links des Bachlaufs. +
- Glockenstein und Trullo, Maikammerer stein … Glockenstein und Trullo, Maikammerer steinerne Raritäten - Reich gesegnet ist Maikammer mit steinernen Zeugen. Allein 15 Steinkreuze, 20 Bildstöcke und 3 Weinberghäuschen stehen in der Gemarkung und im Wohngebiet. Von den zahlreichen Grenzsteinen hebt sich der heute im Ortszentrum stehende Glockenstein hervor. Er ist einer der Grenzsteine, die im Mittelalter das Gelände eingrenzten, aus dem der "Glockenzehnt" entrichtet wurde. In Maikammer waren dies 80 Morgen Land, teils Äcker und Wiesen (in der Gewanne "in den Dieterwiesen"), zum größten Teil Weinberge (in der Gewanne „im Überfeld). Man bezeichnete diese in Richtung Edenkoben liegenden Weinberge als "Tochtermannswingert". Früher bekamen nämlich die Söhne bei der Erbteilung die besseren und dem Ort näher liegenden Weinberge und die Töchter die weiter weg liegenden und schlechteren. Seit 1464 war der Lehrer zugleich Kirchendiener und hatte die Glocke zu bedienen. Als Entlohnung erhielt er dafür den „Glockenzehnt». </br>1542 wurde der Distrikt des Glockenzehnten erneuert. 1744 erbrachte dieser dem Lehrer zwei Malter vier Simmern Korn, drei Fuder Wein, ein Malter Spelz und ein Malter Gerste. (Ein Malter sind zwei Zentner oder sieben Simmer.) Der Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im Streit, weil es ihm halt immer zu wenig war. Dazu meinte das Gemeindegericht, der Lehrer könne im Jahre fünf bis sechs Fuder Wein machen. Außerdem hatte er das Recht, auf dem Friedhof das Gras um die Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen. Als Geläut der Gemeinde wird in früherer Zeit genannt: </br>Die Mittagsglocke; das Läuten um 4 Uhr morgens von Michaeli bis Georgi, das den Zweck hatte, die Weinfuhrleute in der Frühe zu wecken. (Hier beklagte sich die Gemeinde Maikammer 1719, dass der Lehrer nicht gleich seinen Vorgängern in dieser Zeit geläutet habe.) </br>Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnete wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, dass zu Sommerzeiten abends um 8 Uhr und zu Winterzeiten um 7 Uhr geläutet werde und dass dann alle Wirtshausbesucher heimzugehen hätten: "Es soll auch kein Wirt über gemeide Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig (1,70 bis zwei Mark) und ein jeder so in der Zech ist zehn Schilling Pfennig (rund eine Mark) sooft es geschieht, zu der Tätung unnachlässlich geben." (Gemeinde-Archiv Maikammer) Die Lehrer lehnten es mit der Zeit ab, den Glöcknerdienst zu versehen, sodass die Gemeinde Maikammer 1786 einen Mann als Glöckner einstellte, der den Glockenzehnt als Bezahlung bekam. </br>Eine weitere Rarität im südpfälzischen Raum ist das Weinberghäuschen in der Gewanne "im Böbig". Hier steht ein typischer „Trullo». Ein einräumiger, steinerner Rundbau mit rundförmigem Kraggewölbe und einem Rundknauf an der Spitze. An diesem Kragkuppelbau ist ein Zinnenkranz eingearbeitet. Diese steinerne Bekrönung ist der "Zippus". Wahrscheinlich hat sein damaliger Besitzer, der königlich-bayerische Amtsrichter Carl Schott, der in Frankenthal tätig war, die im nahen Rheinhessen von italienischen Wanderarbeitern dort erbauten „Trullis gesehen und in seinem Weinberg "im Böbig" ein solches errichten lassen. Der rheinhessische Weinberghäuschenexperte Dr. Wolfgang Bickel hat den "Trullo" vermessen und festgestellt, dass alle Maße bereits im metrischen System sind. So datierte er die Bauzeit auf das ausgehende 18. Jahrhundert. Es war die Zeit, in der Steinmetze aus der Lombardei, in den rheinhessischen Steinbrüchen von Flonheim arbeiteten und die „Trullis nach ihren heimatlichen Mustern bauten. Diese Bauten findet man auch in Apulien und in der Provence. Sie sind verwandt mit den "Nuraghen", kegelförmigen Steinbauten in Sardinien aus der späteren Steinzeit und waren Zufluchtsorte in Kriegszeiten, sowie mit den "Bories" in der Provence. Bei uns dienten sie als Schutzbauten vor Sonne und Regen bei der Arbeitspause. Sie wurden besonders in ansteigendem Gelände erstellt, um einen weiten Rundblick zu haben, wobei die Weinbergschützen sich ihrer gerne im Herbst bedienten.tzen sich ihrer gerne im Herbst bedienten. +
- Gordiné, Philipp Ludwig. 1748 IV 23 Oberamtsrat und Ausfaut zu Kirrweiler (335, 244; 336, 252). +
- Grummet m., n.: 1. 'der zweite Grasschnitt … Grummet m., n.: 1. 'der zweite Grasschnitt', Grummet (gruməd) [verbr. WPf NPf, s. K. 169, verbr. Don Gal Buch], (gruⁿmət) [KL-Lind], Grummeʳt [ZW-Walshs], Grommet (groməd) [KU-Altkch HB-O'bexb IB-Hass Aßw], Grammet (grḁməd) [ZW-Kl'bundb Mörsb]; vgl. PfWb Ohmet. Mer gehn G. mache [ZW-Battw]; 's G. zammereche [Gal-Obl]. Das G. do is wie Tee, von vorzüglichem G. [KU-Schmittw/O]; G. wie in de Pann geback, von gut getrocknetem G. [ebd.]. /Bd. 3, Sp. 467/ Der G. is so derr, daß'n der Wind fortjaat, dass. [ebd.]. Gut G. is mir liewer wie schlecht Hei [Wilde 185]. RA.: Er hot seiⁿ G., von einem Betrunkenen [KL-H'spey]. BR.: Wer 's G. will heere krache, der muß es vor Barthelmää (24. August) mache [ZW-Gr'bundb, verbr., auch Gal Brunndf Slawitz]; vgl. auch PfWb Bartholomäus 1. a. 1521: haben 1 tag gromudt gemotten In bryell [LandsbgKellR]. a. 1590: welcher Grummat machen will, der soll solches vmb Bartholomäy oder vffs lengst bis nativitatis Mariae (Mariä Geburt, 8. September) [ZweibrUrkb. 151]. a. 1715: Es soll auch keiner dem andern sein grumet abetzen 'abweiden' [PfWeist. II 716 (ZW-Gr'bundb)]; vgl. auch PfWb ausätzen. —</br>2. 'der dritte Grasschnitt', /Bd. 3, Sp. 468/ Grummet [verbr. nördl. u. mittl. WPf NPf nördl. VPf vereinzelt SWPf LA-Böching], Grumet (-ū-) [KU-Bledb Haschb], Grummeʳt [PS-Claus], Grommet [KU-Herschw/Petth], Grammet [KU-Etschbg]. Wo mit G. der zweite Grasschnitt bezeichnet wird, nennt man den dritten Grasschnitt zwetteʳ (zwettes) G. Man sagt auch: 's zwettmol G. mähe [HB-Medh]; nochmol G. schawe [KU-Albess]. — Genus m. vorn. nördl. WPf u. westl. NPf; Genus n. vorn. SWPf, östl. NPf u. nördl. VPf. — SHW Südhess. II 1487; RhWb Rhein. II 1450/51; LothWb Lothr. 219; BadWb Bad. II 483; DWA 14/1.Lothr. 219; BadWb Bad. II 483; DWA 14/1. +
- Hacker, Johann. 1597 VI I Zollschreiber zu Vdenheim (323, 287). 1600 IV 23, Diener von Haus aus (323, 670). 1606 V 30 Visitator der Keller und Speicher (323, 770). 1624 IV 23 Kammer- und Landschreiberei-Rat (326, 164 v) +
- Hans Georg Thirolf nahm ein aufgefundenes Kind mit Nainen Maria Susanna an. Am 25. April 1735, wurde er dafür bis zum 12. Lebensjahr des Kindes vom '''Frondienst''' der Gemeinde befreit. +
- Hans von Talheim (4 km östlich Lauffen/Nec … Hans von Talheim (4 km östlich Lauffen/Neckar) kam zu seinem Germersheimer Amt zwischen 1448 und 1450, ist in diesem bis 1457 bezeugt, ein Nachfolger aber erst 1460, vgl. J. PROBST, Geschichte der Stadt und Festung Germersheim, Speyer 1898, S. 302; STUCK, Personal, S. 47.eyer 1898, S. 302; STUCK, Personal, S. 47. +
- Hansen von Talheim unserm lieben besundern und Kathrin von Mulhouen siner elichen huisfrauwen +
- Hanß Fronhoffer, Hanß Pfortzhoffer, Jeckel Hug, Siegel Auwein, Heil Egelman, Bet Scheintz, Heinrich Dietzman. +
- Hauptberuf der Bewohner von (...) Alsterweiler war alles, was mit dem Weinbau zusammenhing, Winzer, Winzertagner, Weinsticher, Weinläder (Weinlader) und Küfer. +
- Heinrich Sterre zu Meynkemmern und Cuntzel Meckenhemmer von Alsterwilre dant. +
- Herr Adjunkt Franz Garth stiftete eine neue, die den Namen „Maria" trägt und mit den Glocken von Maikammer geliefert wurde. +
- Heu- und Ohmet-Gras- Versteigerung. Samsta … Heu- und Ohmet-Gras- Versteigerung. Samstag den 23ten dieses um, 2 Uhr des Nachmittags, wird zu Kirrweiler in der Krone das Heu und Ohmet=Gras von 24 Viertel Wiesen, die der Frau Wittib des verlebten Herrn Obergerichtsrath Schlemmer gehören, versteigert. Alsterweiler, den 13. Juni 1832. - A. Haucklsterweiler, den 13. Juni 1832. - A. Hauck +
- Hier war weniger Kauflust als in dem benac … Hier war weniger Kauflust als in dem benachbarten Maikammer und besonders Alsterweiler, wo am letzten Montage in der geraden Straße 45 große Weinwägen hintereinander und in der Deckelgasse 13 gezählt wurden; welchen den "Neuen" zu durchschnittlich 150 fl. abfüllten.en" zu durchschnittlich 150 fl. abfüllten. +
- Hinter der Mühlgasse in Alsterweiler wurde sogen. Wascherde gegraben und nach Grevenhausen zum Walken des Tuches verkauft. +
- HÖRNER, Maria Agnes, «6675»...22.12.1808 rk Alst., Q:StA Witwe, starb in der 'rue Grande'. +
- Ich Syffridt vom Obernsteyne tun kunt und bekennen offentlich mit diesem brieffe +
- Ich Wolfgang Heinrich von und zue Weingarthen fürstlicher speyrischer rath, fauth und oberambtmann zue Kirweyler +
- Ich bitte um Erteilung der baupolizeilichen Genehmigung zum Umbau unserer Kalmithütte auf der Kalmit. +
- Im ''Alsterweiler Tälchen'', im Klausental … Im ''Alsterweiler Tälchen'', im Klausental und östlich von beiden ist der Boden aus angeschwemmtem Sand, dem Verwitterungsprodukt des Buntsandsteins, gebildet. Das übrige Hügelland hat im Westen als Hauptbestandteil Kalk mit angeschwemmtem Sand, im Osten Lehm mit Sand.geschwemmtem Sand, im Osten Lehm mit Sand. +
- Im 17. und 18. Jahrhundert waren Ausgaben … Im 17. und 18. Jahrhundert waren Ausgaben zu machen: 1. für Gemeindebauten, 2. für die Kirche, 3. für Brunnen, 4. für Gemeindewingert, 5. für Bede und Gülten 6. für zurückzuzahlendes Kapital und Zins 7. für die Armen, 8. für Zehrungen und 9. Allgemeines. IIn vielen Jahren kamen dazu Kriegskosten.IIn vielen Jahren kamen dazu Kriegskosten. +
- Im August [1866] faulten die Trauben infolge Krankheit. Es war ein nasser, kalter Sommer. Trotzdem die Kartoffeln im August faulten, gab es doch bei der Ernte viel. Auch Ohmet gab es genug. +
- Im Bauernkrieg (1525) revoltierten die Bau … Im Bauernkrieg (1525) revoltierten die Bauern von Maikammer gegen den Grafen von Oberstein auf der Kredenburg in '''Alsterweiler''', wie es in der Urkunde heißt, „ohne Fehde und Feindschaft" und nur die Zugehörigkeit zum bischöflichen Hochstift war schuld daran, daß nicht alle Bauern mit Sack und Pack zur lutherischen Neuerung übergingen.Pack zur lutherischen Neuerung übergingen. +
- Im Jahr 1339 wird Johann von Venningen in … Im Jahr 1339 wird Johann von Venningen in der Burgmanneordnung von Kirrweiler erwähnt. Er gehörte also im Ernstfall zu den Verteidigern der Burg. Danach wird Johann 1343/47 im Lehenbuch des Hochstifts aufgeführt. Er war - wie Kurt Andermann feststellte - der letzte Kämmerer der Bischöfe von Speyer, der aus dem Niederadel stammte; nach ihm übernahmen die Grafen von Leiningen das Kämmereramt. Jenem Johann gehörten Einnahmen aus der Mühle von St. Martin ... aus der Mühle in Maikammer bezog er 4 Malter Weizen und bekam Wein aus Alsterweiler und Maikammer geliefert. aus Alsterweiler und Maikammer geliefert. +
- Im Jahr 1478 wir beim Huldigungsritt von Bischof Ludwig I. von Helmstädt (reg. 1478-1504) zusätzlich Alsterweiler erwähnt, das bei keiner anderen Huldigung vorkommt. +