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Weed: Unterschied zwischen den Versionen

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Müller, Carl Werner (1983) Die Herren von Hainfeld - Zur Geschichte eines vorderpfälzischen Adelssitzes im Mittelalter In: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 81, Seite(n): 229-271, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Speyer, (CMS 829).@Seite249 Weed = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens.
 
Müller, Carl Werner (1983) Die Herren von Hainfeld - Zur Geschichte eines vorderpfälzischen Adelssitzes im Mittelalter In: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 81, Seite(n): 229-271, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Speyer, (CMS 829).@Seite249 Weed = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens.
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WITTMER
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In den Heldwiesen war um 1600 „die Weed" (d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte). Es war ein Brandweiher, beginnend auf dem Gelände der heutigen Alsterweilerer Kapelle und hatte die Länge von 11 Häusern. Damit er schnell zu leeren war, hat man im östlichen Teil des Staudammes ein Faßtürchen eingebaut, das bei Bedarf rasch geöffnet werden konnte. Gespeist wurde der Weiher vom heutigen Alsterbach, damals nur der „Bach" genannt. Der Überlauf der „Weed" floß in einen Wassergraben, der sich durch das ganze Dorf zog, sich immer wieder teilte und bei Brandgefahr mit geringem Aufwand gestaut werden konnte. Außerdem diente er der Bewässerung der zahlreichen Wiesen, die teils im Dorfe selbst oder in unmittelbarere Nähe lagen. Das Bewässerungsrecht dieser Wiesen besaß die Gemeinde. Es war so eingeteilt, daß ein Drittel für den Kirchbach und zwei Drittel für den „Bach" vorgesehen war. 1826
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6 wurde die „Weed" eingeebnet.
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In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220)

Version vom 28. Januar 2018, 10:30 Uhr

Weed war ein XXX.

Der Begriff ist auch in Hainfeld bekannt.

Müller, Carl Werner (1983) Die Herren von Hainfeld - Zur Geschichte eines vorderpfälzischen Adelssitzes im Mittelalter In: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 81, Seite(n): 229-271, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Speyer, (CMS 829).@Seite249 Weed = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens.


WITTMER In den Heldwiesen war um 1600 „die Weed" (d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte). Es war ein Brandweiher, beginnend auf dem Gelände der heutigen Alsterweilerer Kapelle und hatte die Länge von 11 Häusern. Damit er schnell zu leeren war, hat man im östlichen Teil des Staudammes ein Faßtürchen eingebaut, das bei Bedarf rasch geöffnet werden konnte. Gespeist wurde der Weiher vom heutigen Alsterbach, damals nur der „Bach" genannt. Der Überlauf der „Weed" floß in einen Wassergraben, der sich durch das ganze Dorf zog, sich immer wieder teilte und bei Brandgefahr mit geringem Aufwand gestaut werden konnte. Außerdem diente er der Bewässerung der zahlreichen Wiesen, die teils im Dorfe selbst oder in unmittelbarere Nähe lagen. Das Bewässerungsrecht dieser Wiesen besaß die Gemeinde. Es war so eingeteilt, daß ein Drittel für den Kirchbach und zwei Drittel für den „Bach" vorgesehen war. 1826 6 wurde die „Weed" eingeebnet. In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220)

Referenzierungen

  1. ^  Titel: Pfälzisches Wörterbuch - Eintrag Weed.
    Seite: Eintrag_Weed
    Schlüssel: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)#Eintrag_Weed
    Zitat: 'Dorfweiher, Viehtränke, Pferdeschwemme', meist mitten im Dorf, seltener am Dorfrand, mit natürlicher oder aufgemauerter Einfassung, dient auch als Brandweiher,.
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Bd. 6, Sp. 1120 bis 1325
    Schlagwort: Weed · Dorfteich · Tränke
    Quelle: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)
    Einrichtungsdatum: Ein Einrichtungsdatum fehlt.
    Letzter Abruf: 2023-1-3
    Stufe: 6
    Sammlung: Flurname
    LINK: [[1]]
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Weed
  2. ^  Kein Titel angegeben.
    Schlüssel: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen#Heldwiesen_Seite_76
    Seite: Heldwiesen_Seite_76
    Zitat: auf dem Held (mdal. uff de Held) - auf dem oberen Held westlich die Gewanne in der unteren Stotz östlich die Gewanne auf dem mittleren Held südlich die Gewanne im oberen Spielfeld nördlich die Gewanne auf den Heldwiesen - auf dem mittleren Held westlich die Gewanne auf dem oberen Held östlich die Gewanne auf dem vorderen Held südlich die Gewanne im mittleren Spielfeld nördlich die Gewanne auf den Heldwiesen - auf dem vorderen Held westlich die Gewanne auf dem mittleren Held östlich die Gewanne an der Wäschhütte südlich die Gewanne an der Lettengrube nördlich Alsterweiler - auf den Heldwiesen westlich die Gewanne in den Stotzwiesen östlich die Gewanne an der Wäschhütte südlich die Gewanne auf dem vorderen Held nördlich Alsterweiler *1624 Ein virtel Wingart in der Helden (LASp D2/635) *1624 Ein virtel Wingart in der Helden (LASp D2/635) *1669 en Vürtel uff der Holden, underseits das Allerheilige Stift Zu Speyer (LASp F2/221) *1669 Ein halber Morgen uff der Held, oberseits Allerheilige Stift Zu Speyer underseits German Stift Zu Speyer (LASp F2/221) *1669 Niederhelden Oberheld (LASp F2/221) *1719 Wingart auff der Helden (PfälzFln A) *1787 Wingart auf der Heldt oder Wäschhütt (Pfalz. FlnA) 1821 obere Held mittlere-vordere Hoelt (LASp W41/525) Zu ahd. halda Abhang, mhd. halde Abhang, ebenso mhd. heldex Held = Halde, meist frühester Anbau von Wein. Sanfte Hänge werden als Halde bezeichnet. Seit der mittelhochdeutschen Zeit gebrauchte man auch in der Pfalz die „umgelautete Form Heide". Daraus ergibt sich dann Held als Name für einen Hang in Südlage.3 Heldenpfad, der am Hang der Heide entlang führt. Der Heldepfad war in der Römerzeit gepflastert und führte über das Spielfeld zum Römerweg unterhalb des Gebirges. Auffallend ist das große Besitztum der Speyerer Klöster in dieser Gewanne nach dem 30 jährigen Kriege. In den Heldwiesen war um 1600 „die Weed" (d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte). Es war ein Brandweiher, beginnend auf dem Gelände der heutigen Alsterweilerer Kapelle und hatte die Länge von 11 Häusern. Damit er schnell zu leeren war, hat man im östlichen Teil des Staudammes ein Faßtürchen eingebaut, das bei Bedarf rasch geöffnet werden konnte. Gespeist wurde der Weiher vom heutigen Alsterbach, damals nur der „Bach" genannt. Der Überlauf der „Weed" floß in einen Wassergraben, der sich durch das ganze Dorf zog, sich immer wieder teilte und bei Brandgefahr mit geringem Aufwand gestaut werden konnte. Außerdem diente er der Bewässerung der zahlreichen Wiesen, die teils im Dorfe selbst oder in unmittelbarere Nähe lagen. Das Bewässerungsrecht dieser Wiesen besaß die Gemeinde. Es war so eingeteilt, daß ein Drittel für den Kirchbach und zwei Drittel für den „Bach" vorgesehen war. 1826 wurde die „Weed" eingeebnet.6 In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220)
    Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Ergänzung aus dem Seelbuch des Liebfrauenstifts Neustadt: XXX
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Heldwiesen · Auf dem Held · Hoelt · Wäd · Weed · Heldepfad · Helden · LASp D 2 Nr.635 · LASp F 2 Nr.221 · LASp F 2 Nr.220
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Flurnamen · Heldwiesen · Flurnamen (Alsterweiler)
    LINK: Heldwiesen
    Eine urn fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Heldwiesen