Friedel (1978)/Seite 15

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Friedel (1978)Friedel (1978)/Seite 15

@Zitat Seite 15 Die Siedlung Altenkirrweiler (um bei dieser Bezeichnung zu bleiben), heute Wüstung, lag südöstlich der zu ihr gehörenden Hammelmühle. Die örtliche Lage verzeichnet eine um das Jahr 1800 verfertigte Militärkarte (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern, Kartensammlung (Revol. Kriege). Die Verkaufsurkunde aus dem Jahre 1602 sagt etwa folgendes: „Ein freies Schlößlein und Burg, gelegen im Hochstift Speyer“. Das Schlößlein nebst Burg umzog ein Wassgraben. In dieser Anlage waren Nebengebäude und die Ägidiuskapelle zu finden. Ein gewisser Bereich um Altenkirrweiler umschloß den „Burgfrieden“. Zur Anlage gehörten folgender Besitz: …sodann die Kaplaneigüter und das Patronatsrecht zur Ägidienkaplanei (Quelle: Remling, neuere Urkunden). Altenkirrweiler war „ein frei adeliger Sitz und Gut, keinem Herrn mit Mittel unterworfen“ (Quelle: LA Sp Abteilung Hochstift Speyer D 1). Es war ein „Freigut“. Flüchtete sich ein Missetäter, „so Leib und Leben verbrochen“, in den Burgfrieden, so sollte er sechs Wochen und drei Tage frei sein (Quelle: LA Sp Abteilung Hochstift Speyer D 1).

In Altenkirrweiler stand eine Sankt Gilgenkapelle.