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Pfälzerwald
Der Pfälzerwald liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz. Er umfasst eine Fläche von 1.771 qkm. Angeblich ist der Pfälzerwald Europas größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Diese Feststellung erstaunt umso mehr, als eine genaue geographische Abgrenzung durchaus schwer fällt. Streng genommen gehört der Pfälzerwald ohnhin zu den Vogesen. Auch seine Nordgrenze, also der Übergang zum Pfälzer Bergland, ist eher fließend, denn eindeutig [1].
Der Pfälzerwald gehört zu den siebzehn deutschen Mittelgebirgen [2].
Die höchste Erhebung des Pfälzerwaldes, ist die Kalmit mit 673 Metern über Meereshöhe (den zweiten Platz nimmt der Kesselberg mit 663 Metern über Meereshöhe ein). Bestandteil des Pfälzerwaldes ist die Haardt.
Im Jahre 1958 richtete die Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz den Naturpark [3] [4] Pfälzerwald ein. Die Rechtsverordnung wurde am 6. Dezember 1958 durch die damalige Bezirksregierung der Pfalz erlassen [5].
Landschaftshistorie
Historisch gesehen kann der Pfälzerwald nicht als eine in sich geschlossene Landschaft verstanden werden. Seine Bedeutung beruht zunächst auf seiner Eigenschaft als Verbindungsland zwischen Lothringen und der Rheinebene [6]. Rodungsinseln gingen vom Kloster Hornbach aus, das Bistum Speyer im Osten begann mit der Limburg und dem Kloster St. Lambrecht seine Bemühungen den Pfälzerwald zu erschließen. Eine Bedeutung erreichte auch der Lauterner Königshof und die ihn berührende Kaiserstraße. [7].
Siedlungswesen
"Der Gebirgsrücken besteht aus siedlungsungünstigem Buntsandstein, der den Waldwuchs fördert." [8] Insofern sei festzuhalten, dass der Pfälzerwald bis auf wenige Ausnahmen "bis ins 12. Jahrhundert hinein unbesiedelt blieb." [9]
Weblinks
Naturpark Biospährenreservat Pfälzerwald
Einzelnachweise
- ↑ Hess-Gotthold, Johanna: Hausmacht und Politik Friedrich Barbarossas im Raum des heutigen Pfälzer Waldes, Otterbach-Kaiserslautern: Arbogast 1962 (Schriften zur Geschichte von Stadt und Landkreis Kaiserslautern, Band 7)
- ↑ Zu den siebzehn deutschen Mittelgebirgen zählen: Bayerischer Wald, Eifel, Elbsandsteingebirge, Fichtelgebirge, Harz, Kaiserstuhl, Odenwald, Pfälzerwald, Rhön, Schwäbische Alb, Schwarzwald, Siebengebirge, Spessart, Taunus, Thüringer Wald, Westerwald. / Matzinger / 5. September 2008
- ↑ Siehe dazu und zur aktuellen Rechtsverordnung: http://www.naturschutz-pfaelzerwald.de/SGD/index1.html
- ↑ In Deutschland gibt es 98 Naturparke. / Matzinger / 5. September 2008
- ↑ Müller, Jürgen (2009/17. Januar): Kraftquelle für den Sitzmenschen. In: Die Rheinpfalz 14: Ihr Wochenende
- ↑ Hess-Gotthold, Johanna: Hausmacht und Politik Friedrich Barbarossas im Raum des heutigen Pfälzer Waldes, Otterbach-Kaiserslautern: Arbogast 1962 (Schriften zur Geschichte von Stadt und Landkreis Kaiserslautern, Band 7), Seite 7
- ↑ Hess-Gotthold, Johanna: Hausmacht und Politik Friedrich Barbarossas im Raum des heutigen Pfälzer Waldes, Otterbach-Kaiserslautern: Arbogast 1962 (Schriften zur Geschichte von Stadt und Landkreis Kaiserslautern, Band 7), Seite 7
- ↑ Hess-Gotthold, Johanna: Hausmacht und Politik Friedrich Barbarossas im Raum des heutigen Pfälzer Waldes, Otterbach-Kaiserslautern: Arbogast 1962 (Schriften zur Geschichte von Stadt und Landkreis Kaiserslautern, Band 7), Seite 3
- ↑ Hess-Gotthold, Johanna: Hausmacht und Politik Friedrich Barbarossas im Raum des heutigen Pfälzer Waldes, Otterbach-Kaiserslautern: Arbogast 1962 (Schriften zur Geschichte von Stadt und Landkreis Kaiserslautern, Band 7), Seite 7
Literatur
- Geiger, Michael, Preuß, Günter, Rothenberger, Karl-Heinz (Hg.): Der Pfälzerwald Porträt einer Landschaft, Landau in der Pfalz: Verlag Pfälzische Landeskunde 1987 (Mit Beiträgen zahlreicher weiterer Autoren, darunter Beeger, Helmut.)
Erstellt: Matzinger 18:30, 17. Jul. 2008 (UTC) Stand: Matzinger 09:02, 18. Jan. 2009 (UTC)