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HStA M Rheinpfalz-Urkunden Nr.1633

Aus Alsterweiler
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21. August 1307 Erwähnung von Agleisterwilre/Glasschröder

https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/glasschroeder1903/0026

Übertragung

38. 1307 August 21.

Der kranke Stiftspräbendar Cunrad bei St. German zu Speier bestimmt testamentarisch der von ihm und seinem Bruder Sjjgelo auf den St. Petersaltar der St. Germanskirche gestifteten Pfründe den Genuss einer jährlichen Gült von 16 Malter Korn, 12 Ohm Wein, 8 Hühner und 5 Pfund Heller in den Dörfern Rode unter der Veste Rietberg, Heinveit, Othensheim, Agleisterwilre, Hagen- bach und Wachenheim, wovon aber 5 Malter Korn des Testators Schwester Agnes lebenslänglich vorbehalten werden. Ausserdem vermacht derselbe besagter Pfründe ein Haus mit Garten und Wingert zu Rode, einen halben Morgen Wingert und eine Wiese in der Gemarkung von Hagenbach, endlich Haus und Hof bei St. German gelegen, nach Ableben seiner Schwester Agnes, der auch sein Hausrat und sonstiger beweglicher Nachlass zur freien Disposition zufallen soll. Dem St. Germansstift überweist derselbe einen Malter Waizen, welcher an seinem und seines Bruders Svgelo Jahrgedächtnisse gleichmässig unter die Stiftsherren und Stiftsvikare verteilt werden soll. Siegler: Das bischöfliche Gericht zu Speier. — Datum: Feria IL p. Assumptionem beate Marie.

Original (Perg.) mit anh. Siegel im Münchener Reichsarchiv.[1]

  1. Glasschröder