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Liebfrauenstift Neustadt
Das Liebfrauenstift Neustadt (an der Weinstraße) ist eine Stiftung, die auf Wunsch von Rudolf II. im Jahr 1356 errichtet worden war.
Ein Kollegiatstift (auch Stiftskapitel, Säkularkanonikerstift) ist eine Gemeinschaft von Kanonikern (Weltgeistliche, weltliche Chorherren). Sie sind abzugrenzen von Mönchen und gehören keiner Ordensgemeinschaft an.
Die Kanoniker (Chor-/Stiftsherren) leben an einer bestimmten Kirche, dem Stift, für dessen Gottesdienste (in geistlicher und in wirtschaftlicher Hinsicht) sie zuständig sind. Neben der gemeinsamen Messe, dem Kapitelsamt, zählt auch das gemeinsame Stundengebet zu den Diensten. Das Stiftskapitel ist die Versammlung der Kanoniker. Es verwaltet das Vermögen des Stifts. Die Kanoniker besitzen weiterhin Privatvermögen. Sie legen keine Gelübde ab und können daher das Stift jederzeit frei verlassen.