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*Schnabel, Berthold (2014): Glocke, Kirchlein, Monument : Ilbesheim, Hainfeld und Maikammer machen 1824 ihrem König Maximilian Joseph ein Geschenk zum 25-jährigen Regierungsjubiläum. In: Landkreis Südliche Weinstraße (Hg.): Heimat-Jahrbuch, Bd. 1. 1 Band (Heimat-Jahrbuch Südliche Weinstraße, 36), S. 239–243. | *Schnabel, Berthold (2014): Glocke, Kirchlein, Monument : Ilbesheim, Hainfeld und Maikammer machen 1824 ihrem König Maximilian Joseph ein Geschenk zum 25-jährigen Regierungsjubiläum. In: Landkreis Südliche Weinstraße (Hg.): Heimat-Jahrbuch, Bd. 1. 1 Band (Heimat-Jahrbuch Südliche Weinstraße, 36), S. 239–243. | ||
*Schnabel, Berthold (2018): DEM BESTEN DER KOENIGE. Erinnerungen an das 25jährige Regierungsjubiläum von König Maximilian Joseph am 16. Februar 1824. In: Warmbrunn, Paul (Hg.): Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz. Historischer Verein der Pfalz, Bd. 116. (116. Band), S. 349–396.</ref>[[Datei:Kalmit denkmal max 2023.jpg|thumb|350px|right|Der "Königsstein" auf dem Kalmitgipfel, Denkmal für König Maximilian I. von Bayern, errichtet 1824. <small>© Matthias C.S. Dreyer</small>.]] | *Schnabel, Berthold (2018): DEM BESTEN DER KOENIGE. Erinnerungen an das 25jährige Regierungsjubiläum von König Maximilian Joseph am 16. Februar 1824. In: Warmbrunn, Paul (Hg.): Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz. Historischer Verein der Pfalz, Bd. 116. (116. Band), S. 349–396.</ref>[[Datei:Kalmit denkmal max 2023.jpg|thumb|350px|right|Der "Königsstein" auf dem Kalmitgipfel, Denkmal für König Maximilian I. von Bayern, errichtet 1824. <small>© Matthias C.S. Dreyer</small>.]] | ||
Version vom 6. November 2023, 13:00 Uhr
Königstein (Kalmit) ist ein Denkmal aus Sandstein auf dem Kalmitgipfel. Die Bürger von Maikammer und Alsterweiler beschlossen, auf der Kalmit, "ein Monument zum 25jährigen Regierungsjubiläum ihres „allgeliebten Königs Max Joseph“ zu errichten."[1][lit 1]
Bauwerk
Das etwa fünfeinhalb Meter hohe Denkmal steht auf einem quadratischen Postament (Sockel), auf den behauene Quader aus Sandstein aufgebaut sind. Auf der Vorderseite, nach Osten ausgerichtet, ist die Inschrift zu Ehren von König Max I. eingelassen. Sie sitzt in einer über die Quader hinwegreichenden "Kartusche". Über diesem "Aufbau" steht ein kleinerer zurückgesetzter Sockel mit Inschriften an vier Seiten, die in stilisierten Schildern eingemeißelt sind. Es handelt sich wohl um Namen der Stifter, unter anderen Valentin Speyerer, Franz Ries. Abgeschlossen wird das Denkmal nach oben mit einer sich verjüngenden Säule aus vier Zylindern, auf denen eine Kugel aus Sandstein gelagert ist.
Inschrift
Auf den Errichtungszweck weist der folgende Text hin, der auf der Vorderseite eingemeißelt ist: Maximiliano Josepho Regi Bavariae Primo in annum XXV gloriosissimi eius regiminis hocce monumentum fides pietas et gratitudo civium pagi Maikammer et Alsterweiler erexerunt vivo anno MDCCC XXIV.
"Die Treue, die Frömmigkeit und Dankbarkeit der Bürger des Dorfes Maikammer und Alsterweiler haben 1824 dieses Denkmal hier Maximilian Josef I., König von Bayern, im Jahre 25 seiner glorreichen Herrschaft errichtet."[2]. Oder etwas freier übersetzt: "Im Jahre 1824 haben die Bürger des Dorfes Maikammer und Alsterweiler in Treue, Frömmigkeit und Dankbarkeit dieses Denkmal hier für Maximilian Josef I., König von Bayern, im Jahre 25 seiner glorreichen Herrschaft errichtet." [3]
Baukosten
Ein Verzeichniß der Arbeiten, Auslagen und Kosten, welche wegen Errichtung des steinernen Denkmals auf dem Berge Maxhöhe entsprungen sind, "erteilt Auskunft:
- 1 Steinhauer Johann Martin Baumann für das Monument, welches hoch 5 Meter 30 Centimeter breit 1 M. 60 c., das Postament 4kantig 2 Met, Materiallierung und Arbeitslohn 98 Gulden, 36 Kreuzer.
- 2 Derselbe für den Tritt, welcher 9 M 60 C. im Umfang hat 13 Gulden, 48 Kreuzer
- 3 Derselbe für das Abrunden der Säule, der Kugel; sodann für 4 Malter kalch, 10 Pfund Blei, 4 Arbeitstage eines mannes, 1 Arbeits=Tag eines zimmermannes, für 4 Taglöhner während 2 Tagen bey der Aufrichtung 33 Gulden, 12 Kreuzer:
- 4 Denen sämmtlichen Handwerksleuten und Arbeiter bey Aufstellung des Monuments für verabreichten Wein, Brod und Fleisch, und desgleichen an die anwesende Jugend 8 Gulden, 53 Kreuzer."(Schnabel unter Auswertung von: LA SP U 103 Nr.444, Beilagen zur Gemeinderechnung 1825).
Somit kostete der Königstein 154 Gulden, 37 Kreuzer.
Maxhöhe
"Nicht durchsetzen ließ sich allerdings die aus der Rechnung zu entnehmende Namensänderung der Kalmit. Bei aller Liebe zu König Maximilian Joseph, „Maxhöhe“ ist für den höchsten Berg des Pfälzerwaldes nun wirklich kein treffender Name." (Schnabel, Berthold 2018)
Weblinks
Literatur
- ↑
- Schnabel, Berthold (2014): Glocke, Kirchlein, Monument : Ilbesheim, Hainfeld und Maikammer machen 1824 ihrem König Maximilian Joseph ein Geschenk zum 25-jährigen Regierungsjubiläum. In: Landkreis Südliche Weinstraße (Hg.): Heimat-Jahrbuch, Bd. 1. 1 Band (Heimat-Jahrbuch Südliche Weinstraße, 36), S. 239–243.
- Schnabel, Berthold (2018): DEM BESTEN DER KOENIGE. Erinnerungen an das 25jährige Regierungsjubiläum von König Maximilian Joseph am 16. Februar 1824. In: Warmbrunn, Paul (Hg.): Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz. Historischer Verein der Pfalz, Bd. 116. (116. Band), S. 349–396.
Einzelnachweise
- ↑ Schnabel (2018), Seite
- ↑ Die Übersetzung lieferte freundlicherweise Herr Dr. Bernhard Kissler am 12. November 2014. Er schreibt in einer E-Mail dazu: Wegen der Verwitterung ist der Text stellenweise nicht ganz einfach zu entziffern. Ich habe zuerst auch "paci" (Dativ on pax, Frieden) gelesen, aber es muß wohl "page" (Genetiv von pagus, Dorf, Gau) heißen. Dann heißt es auch nicht "eium", sondern "civium" (Genetiv Plural von cives, Bürger) und "fies Pietas et gratitudo", das "j" statt "i" ist eine nachklassische Variante.
- ↑ Die Übersetzung lieferte freundlicherweise Herr Dr. Bernhard Kissler am 12. November 2014.
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Königstein (Kalmit) gehört den Kategorien an: Kalmit, Gedenkstein
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