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Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen: Unterschied zwischen den Versionen

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|notes=am Kalkofen (mdal. am Kalggowe), Erwähnungen:
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- 1669 im Kalkofen oberseits Carl Berger St. Guidonn Stiftsdechant (Dekan) zu Speyer (LASp F2/221)
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- 1669 in der Kalkgrüb (LASp F2/221)
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- 1735 als mittlere Lage bezeichnet (LASp F2/224)
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"Zu mhd. kalcoven Kalkbrennerei. Hier wurde das besonders von den Römern sehr geschätzte Baumaterial geliefert. Man pflasterte damals auch die Heerstraßen mit Kalksteinen. Um Maikammer steht viel Kalkstein (Kalkboden), der vor Ort gebrannt wurde, in einem Kalkofen. Diese Öfen lagen wegen der Brandgefahr in einiger Entfernung zu den Siedlungen, meistens direkt an den Kalkkauten. Die gebrochenen Kalk- steine konnten an Ort und Stelle bequem verarbeitet werden, indem man sie von oben in den Ofen schüttete. Der Brennvorgang dauerte in der Regel ca. 40 Stunden. Befeuert wurde der Ofen mit Holz oder Holzkohle.
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Der Kalkofen steht im Zusammenhang mit den Bauten im Dorf. Der hier entstandene Branntkalk wurde mit Wasser abgelöscht und mit Sand als Mörtel zum Mauern und V erputzen gebraucht. Mit W asser verdünnt diente er als Farbe, mit der die Wände geweißt wurden. Von dieser Lage haben die Alsterweilerer den Spottnamen „Kalkofenfüchse"".
 
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Version vom 12. März 2018, 18:32 Uhr

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Die Flur von Maikammer-Alsterweiler - Inhalt aller Flurnamen.

  • Wittmer (2000)/Am Kalkofen