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Die Kalmit grüßt den Malchen: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''{{PAGENAME}}''' war eine Radiosendung des Reichssenders | + | '''{{PAGENAME}}''' war eine Radiosendung des Reichssenders Saarbrücken, die am Freitag, den 8. Mai 1936 erstellt bzw. mit einem mobilen Aufnahmegerät aufgenommen wurde. Die Ausstrahlung fand am Dienstag, dem 12. Mai, über den Sender Saarbrücken statt<ref group=zit>Übertragung des Textes aus dem Zeitungsausschnitt: „Maikammer-Alsterweiler und die Kalmit im Rundfunk – Die Kalmit grüßt den Malchen, ein Blick über rheinisches Schicksalsland” – Eine Sendung über den Reichssender Saarbrücken – Bürgermeister Buchenberger am Mikrophon - Am Freitag nachmittag weilte der Rundfunk-Aufnahmewagen des Reichssenders Saarbrücken in Maikammer und auf der Kalmit, um die Aufnahmen zu der Sendung "Die Kalmit grüßt den Malchen - ein Blick über rheinisches Schicksalsland" herzustellen. Von den Höhen der Kalmit unterhielt sich Bürgermeister Buchenberger mit dem Wetterwart Assessor Bur[c]khard[t] über die Vergangenheit rheinischen Landes und gab ihm in Form eines Zwiegespräches ein anschauliches Bild über die Vergangenheit der Heimat. Im Gasthaus zur "Kalmit" in Alsterweiler wurden dann die musikalischen Aufnahmen zu der Sendung gemacht, die Musik hierzu stellte die Spielgruppe des Pfälzerwald-Vereins, die Heimat- und Volkslieder zum Vortrag brachte. Hier hören wir Bürgermeister Buchenberger noch einmal am Mikrophon in dem bezaubernden Liedchen: "In de Palz bin ich dehäm, in dem Ländl links vum Rhei(n)", das mit seiner leichtbeschwingten, gefälligen Melodie von der Liebe des Pfälzers zu seiner Heimat erzählt und das wert ist, der Vergessenheit entrissen zu werden. |
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| − | Am Freitag nachmittag weilte der Rundfunk-Aufnahmewagen des Reichssenders Saarbrücken in Maikammer und auf der Kalmit, um die Aufnahmen zu der Sendung "Die Kalmit grüßt den Malchen - ein Blick über rheinisches Schicksalsland" herzustellen. Von den Höhen der Kalmit unterhielt sich Bürgermeister Buchenberger mit dem Wetterwart Assessor Bur[c]khard[t] über die Vergangenheit rheinischen Landes und gab ihm in Form eines Zwiegespräches ein anschauliches Bild über die Vergangenheit der Heimat. Im Gasthaus zur "Kalmit" in Alsterweiler wurden dann die musikalischen Aufnahmen zu der Sendung gemacht, die Musik hierzu stellte die Spielgruppe des Pfälzerwald-Vereins, die Heimat- und Volkslieder zum Vortrag brachte. Hier hören wir Bürgermeister Buchenberger noch einmal am Mikrophon in dem bezaubernden Liedchen: "In de Palz bin ich dehäm, in dem Ländl links vum Rhei(n)", das mit seiner leichtbeschwingten, gefälligen Melodie von der Liebe des Pfälzers zu seiner Heimat erzählt und das wert ist, der Vergessenheit entrissen zu werden. | ||
Die Aufnahmen wurden in dem Wagen (übrigens ein technisches Wunderwerk und wie uns Aufnahmeleiter Pöhlmann versicherte, das modernste Aufnahmegerät der Welt) auf Stahlband festgehalten um morgen Dienstag Abend um 7 Uhr über den Reichssender Saarbrücken wiedergegeben zu werden. | Die Aufnahmen wurden in dem Wagen (übrigens ein technisches Wunderwerk und wie uns Aufnahmeleiter Pöhlmann versicherte, das modernste Aufnahmegerät der Welt) auf Stahlband festgehalten um morgen Dienstag Abend um 7 Uhr über den Reichssender Saarbrücken wiedergegeben zu werden. | ||
Wir empfehlen, die Empfangsgeräte morgen Abend auf Saarbrücken (das leider bei uns schlecht empfangen wird) einzustellen und die Sendung anzuhören. Hi[e]r wird ein Stück heimatgeschichtliche Vergangenheit lebendig und aus berufenem Munde hören wir von früheren Schicksalen der Pfalz am Rhein. | Wir empfehlen, die Empfangsgeräte morgen Abend auf Saarbrücken (das leider bei uns schlecht empfangen wird) einzustellen und die Sendung anzuhören. Hi[e]r wird ein Stück heimatgeschichtliche Vergangenheit lebendig und aus berufenem Munde hören wir von früheren Schicksalen der Pfalz am Rhein. | ||
| − | Zeitungsausschnitt vom 11. Mai 1936 | + | Zeitungsausschnitt vom 11. Mai 1936 Organ unbekannt ev. Bezirks-Anzeiger.</ref><ref group=anm>Der Malchen, heute [[Melibokus]] ist ein Berg im [[Odenwald]] bei [[Zwingenberg]].</ref><ref group=anm>Auf dem Berg befand sich nach dem II. Weltkrieg eine Amerikanische Signalstation, ebenso wie auf der [[Kalmit]].</ref>. |
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Aktuelle Version vom 4. Februar 2026, 12:44 Uhr
Die Kalmit grüßt den Malchen war eine Radiosendung des Reichssenders Saarbrücken, die am Freitag, den 8. Mai 1936 erstellt bzw. mit einem mobilen Aufnahmegerät aufgenommen wurde. Die Ausstrahlung fand am Dienstag, dem 12. Mai, über den Sender Saarbrücken statt[zit 1][anm 1][anm 2].
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
- ↑ Übertragung des Textes aus dem Zeitungsausschnitt: „Maikammer-Alsterweiler und die Kalmit im Rundfunk – Die Kalmit grüßt den Malchen, ein Blick über rheinisches Schicksalsland” – Eine Sendung über den Reichssender Saarbrücken – Bürgermeister Buchenberger am Mikrophon - Am Freitag nachmittag weilte der Rundfunk-Aufnahmewagen des Reichssenders Saarbrücken in Maikammer und auf der Kalmit, um die Aufnahmen zu der Sendung "Die Kalmit grüßt den Malchen - ein Blick über rheinisches Schicksalsland" herzustellen. Von den Höhen der Kalmit unterhielt sich Bürgermeister Buchenberger mit dem Wetterwart Assessor Bur[c]khard[t] über die Vergangenheit rheinischen Landes und gab ihm in Form eines Zwiegespräches ein anschauliches Bild über die Vergangenheit der Heimat. Im Gasthaus zur "Kalmit" in Alsterweiler wurden dann die musikalischen Aufnahmen zu der Sendung gemacht, die Musik hierzu stellte die Spielgruppe des Pfälzerwald-Vereins, die Heimat- und Volkslieder zum Vortrag brachte. Hier hören wir Bürgermeister Buchenberger noch einmal am Mikrophon in dem bezaubernden Liedchen: "In de Palz bin ich dehäm, in dem Ländl links vum Rhei(n)", das mit seiner leichtbeschwingten, gefälligen Melodie von der Liebe des Pfälzers zu seiner Heimat erzählt und das wert ist, der Vergessenheit entrissen zu werden. Die Aufnahmen wurden in dem Wagen (übrigens ein technisches Wunderwerk und wie uns Aufnahmeleiter Pöhlmann versicherte, das modernste Aufnahmegerät der Welt) auf Stahlband festgehalten um morgen Dienstag Abend um 7 Uhr über den Reichssender Saarbrücken wiedergegeben zu werden. Wir empfehlen, die Empfangsgeräte morgen Abend auf Saarbrücken (das leider bei uns schlecht empfangen wird) einzustellen und die Sendung anzuhören. Hi[e]r wird ein Stück heimatgeschichtliche Vergangenheit lebendig und aus berufenem Munde hören wir von früheren Schicksalen der Pfalz am Rhein. Zeitungsausschnitt vom 11. Mai 1936 Organ unbekannt ev. Bezirks-Anzeiger.
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